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Die wilden Götter: Sagenhaftes aus dem hohen Norden [Gebundene Ausgabe] von Tor Age Bringsvaerd (Autor), Johannes Grützke (Herausgeber), Tanaquil Enzensberger (Übersetzer), Hans Magnus Enzensberger Den enoyde.Et forsok pa a gi en fri og selvstendig, men l - Tor Age Bringsvaerd Johannes Grützke Tanaquil Enzensberger Hans Magnus Enzensberger
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Tor Age Bringsvaerd Johannes Grützke Tanaquil Enzensberger Hans Magnus Enzensberger:
Die wilden Götter: Sagenhaftes aus dem hohen Norden [Gebundene Ausgabe] von Tor Age Bringsvaerd (Autor), Johannes Grützke (Herausgeber), Tanaquil Enzensberger (Übersetzer), Hans Magnus Enzensberger Den enoyde.Et forsok pa a gi en fri og selvstendig, men l - gebunden oder broschiert

2001, ISBN: 3821847263

ID: BN7774

2001 Hardcover 300 S. 22,2 x 13,4 x 3,4 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Göttersage Sage Göttersage Mythologie Norden Nordisch Skandinavien Sagen Norwegen Märchen In den Namen unserer Wochentage begegnen sie uns noch, die alten nordischen GötterThor im Donnerstag, Freia im Freitag, Tyr im Dienstag. Dass all das, was sie so trieben, in irgendwelchen Werken namens Edda steht, dürfte zumindest den versierteren Kreuzworträtsel-Lösern noch bekannt sein. Wie sich diese Geschichten aber tatsächlich anhören, erzählt uns der norwegische Autor Tor Åge Bringsværd in seinem Buch Die wilden Götter. Dabei verlässt er die Versform seiner Vorlagen und entwickelt aus den zyklischen Einzelerzählungen -- ganz in der Tradition isländischer Dichtung -- seine eigene Prosaversion einer fortlaufenden nordischen Göttergeschichte. In leichtem, bisweilen fast flapsigem Tonfall zieht uns der gelernte Religionswissenschaftler immer weiter in den Bann seiner Gestalten. Wir begleiten den grüblerischen Göttervater Odin auf seinem Weg gegen eigenes Unwissen, bei hoffnungslosen Bändigungsversuchen seiner unberechenbaren Familienschar und in den Kampf gegen die bedrohlichen Trolle. Wir begegnen seinem kriegerischen Sohn Thor beim Hammerschwingen und in Frauenkleidern, verfolgen atemlos die zahlreichen Abenteuer des schalkhaften, aber auch tückischen Loki und die Ränke der verführerischen Freia. Wir sind zu Gast bei furchtbaren Riesen, bei sehr kunstfertigen, aber gierigen Zwergen und werden mit entsetzlichen Ungeheuern konfrontiert. Aus dieser Mischung ergibt sich eine unterhaltsame, bisweilen komische, immer jedoch spannende Lektüre, die von allem ideologischen Ballast der jüngeren Vergangenheit befreit ist. Ein kommentiertes Namensregister im Anhang hilft beim Hangeln durch den -- in jeder Mythologie sehr dichten -- Namensdschungel, ein kluges Nachwort der Übersetzerin umreißt die Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte dieser wilden Göttersaga. Die aufwändig hergestellte, von Johannes Grützke behutsam illustrierte Ausgabe im Rahmen der Anderen Bibliothek vervollständigt letztendlich den Eindruck eines rundum schönen Buches. Die Nacherzählung der Göttermythen aus der ""Edda"" des norwegischen Schriftstellers Tor Age Bringsvaerd geht in zweifacher Hinsicht über das Original hinaus, so Hermann WallmannZum einen schreibe der Autor keine Nachdichtung, sondern lege eine ""prosaische Version"" vor, zum anderen gehe er mit dem Epos frei um, womit er sich von philologischer Genauigkeit löse. Der Rezensent bedauert, dass einige frühere Romane von Bringsvaerd vergriffen bzw. aufgrund des Desinteresses der Verlage gar nicht erst auf deutsch erschienen sind. Er lobt den Anspruch des Autors auf ""Destabilisationsliteratur"", die in den früheren Romanen ganz deutlich zu Tage trete. Das Nachwort verweist, so Wallmann, auf die Rezeptionsgeschichte der norwegischen Göttermythen, die wie die Herausgeberin Tanaquil Enzensberger schreibt, von Wagner umgedeutet wurden und auch von neofaschistischen Strömungen instrumentalisiert wurden. In seiner positiven Besprechung des Buches verweist Wallmann beharrlich auf eine ""postmoderne Paraphrase"" der nordischen SchöpfungsepenAuf H.C. Artmanns 1982 erschienenes Buch ""Die Sonne war ein grünes Ei, Von der Erschaffung der Welt und ihren Dingen"". Wolfgang Müllers Rezension hat eine Vorgeschichteder Island-Experte der taz ersteigerte bei einem Berliner Antiquar ein vergilbtes Exemplar der ersten deutschen ""Edda""-Übersetzung aus dem Isländischen, die von einem gewissen Jacob Schimmelmann stammte und ein ""abstrus-wirres Machwerk"" war, weil er u.a. das gute Stück von dem Vorwurf der Unchristlichkeit befreien musste. Müller berichtet auch von den nachfolgenden Übersetzungen, die mal mehr und mal weniger das Germanentum in den Vordergrund stellten. Von der Vereinnahmung durch die Nazis habe sich das Werk bis heute nicht erholt, stellt Müller fest, weshalb er die Neuerzählung des altisländischen Mythenstoffes besonders begrüßt, die den eigentlichen Anlass zu diesem Artikel gibtfrisch, lebendig, klar verflechte der norwegische Autor Bringsvaerd die komplizierten Erzählstränge der ""Edda"" mit ihren aberwitzigen Metamorphosen. ""Die wilden Götter"" haben ab jetzt einen Ehrenplatz in seinem Regal, gleich neben der vergilbten ""Edda"" von Schimmelmann. Die wilden Götter Sagenhaftes aus dem hohen Norden Tor Age Bringsvaerd Johannes Grützke Tanaquil Enzensberger Hans Magnus Enzensberger Den enoyde. Et forsok pa a gi en fri og selvstendig, men likevel t Den enoyde. Et forsok pa a gi en fri og selvstendig, men likevel tro gengivelse av vare gamle norrone myter Versand D: 6,95 EUR Göttersage Sage Göttersage Mythologie Norden Nordisch Skandinavien Sagen Norwegen Märchen In den Namen unserer Wochentage begegnen sie uns noch, die alten nordischen GötterThor im Donnerstag, Freia im Freitag, Tyr im Dienstag. Dass all das, was sie so trieben, in irgendwelchen Werken namens Edda steht, dürfte zumindest den versierteren Kreuzworträtsel-Lösern noch bekannt sein. Wie sich diese Geschichten aber tatsächlich anhören, erzählt uns der norwegische Autor Tor Åge Bringsværd in seinem Buch Die wilden Götter. Dabei verlässt er die Versform seiner Vorlagen und entwickelt aus den zyklischen Einzelerzählungen -- ganz in der Tradition isländischer Dichtung -- seine eigene Prosaversion einer fortlaufenden nordischen Göttergeschichte. In leichtem, bisweilen fast flapsigem Tonfall zieht uns der gelernte Religionswissenschaftler immer weiter in den Bann seiner Gestalten. Wir begleiten den grüblerischen Göttervater Odin auf seinem Weg gegen eigenes Unwissen, bei hoffnungslosen Bändigungsversuchen seiner unberechenbaren Familienschar und in den Kampf gegen die bedrohlichen Trolle. Wir begegnen seinem kriegerischen Sohn Thor beim Hammerschwingen und in Frauenkleidern, verfolgen atemlos die zahlreichen Abenteuer des schalkhaften, aber auch tückischen Loki und die Ränke der verführerischen Freia. Wir sind zu Gast bei furchtbaren Riesen, bei sehr kunstfertigen, aber gierigen Zwergen und werden mit entsetzlichen Ungeheuern konfrontiert. Aus dieser Mischung ergibt sich eine unterhaltsame, bisweilen komische, immer jedoch spannende Lektüre, die von allem ideologischen Ballast der jüngeren Vergangenheit befreit ist. Ein kommentiertes Namensregister im Anhang hilft beim Hangeln durch den -- in jeder Mythologie sehr dichten -- Namensdschungel, ein kluges Nachwort der Übersetzerin umreißt die Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte dieser wilden Göttersaga. Die aufwändig hergestellte, von Johannes Grützke behutsam illustrierte Ausgabe im Rahmen der Anderen Bibliothek vervollständigt letztendlich den Eindruck eines rundum schönen Buches. Die Nacherzählung der Göttermythen aus der ""Edda"" des norwegischen Schriftstellers Tor Age Bringsvaerd geht in zweifacher Hinsicht über das Original hinaus, so Hermann WallmannZum einen schreibe der Autor keine Nachdichtung, sondern lege eine ""prosaische Version"" vor, zum anderen gehe er mit dem Epos frei um, womit er sich von philologischer Genauigkeit löse. Der Rezensent bedauert, dass einige frühere Romane von Bringsvaerd vergriffen bzw. aufgrund des Desinteresses der Verlage gar nicht erst auf deutsch erschienen sind. Er lobt den Anspruch des Autors auf ""Destabilisationsliteratur"", die in den früheren Romanen ganz deutlich zu Tage trete. Das Nachwort verweist, so Wallmann, auf die Rezeptionsgeschichte der norwegischen Göttermythen, die wie die Herausgeberin Tanaquil Enzensberger schreibt, von Wagner umgedeutet wurden und auch von neofaschistischen Strömungen instrumentalisiert wurden. In seiner positiven Besprechung des Buches verweist Wallmann beharrlich auf eine ""postmoderne Paraphrase"" der nordischen SchöpfungsepenAuf H.C. Artmanns 1982 erschienenes Buch ""Die Sonne war ein grünes Ei, Von der Erschaffung der Welt und ihren Dingen"". Wolfgang Müllers Rezension hat eine Vorgeschichteder Island-Experte der taz ersteigerte bei einem Berliner Antiquar ein vergilbtes Exemplar der ersten deutschen ""Edda""-Übersetzung aus dem Isländischen, die von einem gewissen Jacob Schimmelmann stammte und ein ""abstrus-wirres Machwerk"" war, weil er u.a. das gute Stück von dem Vorwurf der Unchristlichkeit befreien musste. Müller berichtet auch von den nachfolgenden Übersetzungen, die mal mehr und mal weniger das Germanentum in den Vordergrund stellten. Von der Vereinnahmung durch die Nazis habe sich das Werk bis heute nicht erholt, stellt Müller fest, weshalb er die Neuerzählung des altisländischen Mythenstoffes besonders begrüßt, die den eigentlichen Anlass zu diesem Artikel gibtfrisch, lebendig, klar verflechte der norwegische Autor Bringsvaerd die komplizierten Erzählstränge der ""Edda"" mit ihren aberwitzigen Metamorphosen. ""Die wilden Götter"" haben ab jetzt einen Ehrenplatz in seinem Regal, gleich neben der vergilbten ""Edda"" von Schimmelmann. Die wilden Götter Sagenhaftes aus dem hohen Norden Tor Age Bringsvaerd Johannes Grützke Tanaquil Enzensberger Hans Magnus Enzensberger Den enoyde. Et forsok pa a gi en fri og selvstendig, men likevel t Den enoyde. Et forsok pa a gi en fri og selvstendig, men likevel tro gengivelse av vare gamle norrone myter, [PU:Eichborn Verlag Ag Eichborn Verlag Ag]

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2001, ISBN: 3821847263

ID: 6330946783

[EAN: 9783821847269], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 6.95], [PU: Eichborn Verlag Ag, Eichborn Verlag Ag], GÖTTERSAGE SAGE MYTHOLOGIE NORDEN NORDISCH SKANDINAVIEN SAGEN NORWEGEN MÄRCHEN IN DEN NAMEN UNSERER WOCHENTAGE BEGEGNEN SIE UNS NOCH, DIE ALTEN NORDISCHEN GÖTTERTHOR IM DONNERSTAG, FREIA FREITAG, TYR DIENSTAG. DASS ALL DAS, WAS SO TRIEBEN, IRGENDWELCHEN WERKEN NAMENS EDDA STEHT, DÜRFTE ZUMINDEST VERSIERTEREN KREUZWORTRÄTSEL-LÖSERN NOCH BEKANNT SEIN. WIE SICH DIESE GESCHICHTEN ABER TATSÄCHLICH ANHÖREN, ERZÄHLT DER NORWEGISCHE AUTOR TOR ÅGE BRINGSVÆRD SEINEM BUCH WILDEN GÖTTER. DABEI VERLÄSST ER VERSFORM SEINER VORLAGEN UND ENTWICKELT AUS ZYKLISCHEN EINZELERZÄHLUNGEN -- GANZ TRADITION ISLÄNDISCHER DICHTUNG SEINE EIGENE PROSAVERSION EINER FORTLAUFENDEN GÖTTERGESCHICHTE. LEICHTEM, BISWEILEN FAST FLAPSIGEM TONFALL ZIEHT GELERNTE RELIGIONSWISSENSCHAFTLER IMMER WEITER BANN GESTALTEN. WIR BEGLEITEN GRÜBLERISCHEN GÖTTERVATER ODIN AUF WEG GEGEN EIGENES UNWISSEN, BEI HOFFNUNGSLOSEN BÄNDIGUNGSVERSUCHEN UNBERECHENBAREN FAMILIENSCHAR KAMPF BEDROHLICHEN TROLLE. KRIEGERISCHEN SOHN THOR BEIM HAMMERSCHWINGEN FRAUENKLEIDERN, VERFOLGEN ATEMLOS ZAHLREICHEN ABENTEUER DES SCHALKHAFTEN, AUCH TÜCKISCHEN LOKI RÄNKE VERFÜHRERISCHEN FREIA. SIND ZU GAST FURCHTBAREN RIESEN, SEHR KUNSTFERTIGEN, GIERIGEN ZWERGEN WERDEN MIT ENTSETZLICHEN UNGEHEUERN KONFRONTIERT. DIESER MISCHUNG ERGIBT EINE UNTERHALTSAME, KOMISCHE, JEDOCH SPANNENDE LEKTÜRE, VON ALLEM IDEOLOGISCHEN BALLAST JÜNGEREN VERGANGENHEIT BEFREIT IST. EIN KOMMENTIERTES NAMENSREGISTER ANHANG HILFT HANGELN DURCH JEDER DICHTEN NAMENSDSCHUNGEL, KLUGES NACHWORT ÜBERSETZERIN UMREISST ENTSTEHUNGS- ÜBERLIEFERUNGSGESCHICHTE GÖTTERSAGA. AUFWÄNDIG HERGESTELLTE, JOHANNES GRÜTZKE BEHUTSAM ILLUSTRIERTE AUSGABE RAHMEN ANDEREN BIBLIOTHEK VERVOLLSTÄNDIGT LETZTENDLICH EINDRUCK EINES RUNDUM SCHÖNEN BUCHES. NACHERZÄHLUNG GÖTTERMYTHEN "EDDA" NORWEGISCHEN SCHRIFTSTELLERS AGE BRINGSVAERD GEHT ZWEIFACHER HINSICHT ÜBER DAS ORIGINAL HINAUS, HERMANN WALLMANNZUM EINEN SCHREIBE KEINE NACHDICHTUNG, SONDERN LEGE "PROSAISCHE VERSION" VOR, ZUM GEHE DEM EPOS FREI UM, WOMIT PHI, Göttersage Sage Göttersage Mythologie Norden Nordisch Skandinavien Sagen Norwegen Märchen In den Namen unserer Wochentage begegnen sie uns noch, die alten nordischen GötterThor im Donnerstag, Freia im Freitag, Tyr im Dienstag. Dass all das, was sie so trieben, in irgendwelchen Werken namens Edda steht, dürfte zumindest den versierteren Kreuzworträtsel-Lösern noch bekannt sein. Wie sich diese Geschichten aber tatsächlich anhören, erzählt uns der norwegische Autor Tor Åge Bringsværd in seinem Buch Die wilden Götter. Dabei verlässt er die Versform seiner Vorlagen und entwickelt aus den zyklischen Einzelerzählungen -- ganz in der Tradition isländischer Dichtung -- seine eigene Prosaversion einer fortlaufenden nordischen Göttergeschichte. In leichtem, bisweilen fast flapsigem Tonfall zieht uns der gelernte Religionswissenschaftler immer weiter in den Bann seiner Gestalten. Wir begleiten den grüblerischen Göttervater Odin auf seinem Weg gegen eigenes Unwissen, bei hoffnungslosen Bändigungsversuchen seiner unberechenbaren Familienschar und in den Kampf gegen die bedrohlichen Trolle. Wir begegnen seinem kriegerischen Sohn Thor beim Hammerschwingen und in Frauenkleidern, verfolgen atemlos die zahlreichen Abenteuer des schalkhaften, aber auch tückischen Loki und die Ränke der verführerischen Freia. Wir sind zu Gast bei furchtbaren Riesen, bei sehr kunstfertigen, aber gierigen Zwergen und werden mit entsetzlichen Ungeheuern konfrontiert. Aus dieser Mischung ergibt sich eine unterhaltsame, bisweilen komische, immer jedoch spannende Lektüre, die von allem ideologischen Ballast der jüngeren Vergangenheit befreit ist. Ein kommentiertes Namensregister im Anhang hilft beim Hangeln durch den -- in jeder Mythologie sehr dichten -- Namensdschungel, ein kluges Nachwort der Übersetzerin umreißt die Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte dieser wilden Göttersaga. Die aufwändig hergestellte, von Johannes Grützke behutsam illustrierte Ausgabe im Rahmen der Anderen Bibliothek vervollständigt letztendlich den Eindruck eines rundum schönen Buches. Die Nacherzählung der Göttermythen aus der "Edda" des norwegischen Schriftstellers Tor Age Bringsvaerd geht in zweifacher Hinsicht über das Original hinaus, so Hermann WallmannZum einen schreibe der Autor keine Nachdichtung, sondern lege eine "prosaische Version" vor, zum anderen gehe er mit dem Epos frei um, womit er sich von philologischer Genauigkeit löse. Der Rezensent bedauert, dass einige frühere Romane von Bringsvaerd vergriffen bzw. aufgrund des Desinteresses der Verlage gar nicht erst auf deutsch erschienen sind. Er lobt den Anspruch des Autors auf "Destabilisationsliteratur", die in den früheren Romanen ganz deutlich zu Tage trete. Das Nachwort verweist, so Wallmann, auf die Rezeptionsgeschichte der norwegischen Göttermythen, die wie die Herausgeberin Tanaquil Enzensberger schreibt, von Wagner umgedeutet wurden und auch von neofaschistischen Strömungen instrumentalisiert wurden. In seiner positiven Besprechung des Buches verweist Wallmann beharrlich auf eine "postmoderne Paraphrase" der nordischen SchöpfungsepenAuf H.C. Artmanns 1982 erschienenes Buch "Die Sonne war ein grünes Ei, Von der Erschaffung der Welt und ihren Dingen". Wolfgang Müllers Rezension hat eine Vorgeschichteder Island-Experte der taz ersteigerte bei einem Berliner Antiquar ein vergilbtes Exemplar der ersten deutschen "Edda"-Übersetzung aus dem Isländischen, die von einem gewissen Jacob Schimmelmann stammte und ein "abstrus-wirres Machwerk" war, weil er u.a. das gute Stück von dem Vorwurf der Unchristlichkeit befreien musste. Müller berichtet auch von den nachfolgenden Übersetzungen, die mal mehr und mal weniger das Germanentum in den Vordergrund stellten. Von der Vereinnahmung durch die Nazis habe sich das Werk bis heute nicht erholt, stellt Müller fest, weshalb er die Neuerzählung des altisländischen Mythenstoffes besonders begrüßt, die den eigentlichen Anlass zu diesem Artikel gibtfrisch, lebendig, klar verflechte der norwegisc

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Die Wilden Götter: Sagenhaftes Aus Dem Hohen Norden [Gebundene Ausgabe] Von Tor Age Bringsvaerd (Autor), Johannes Grützke (Herausgeber), Tanaquil Enzensberger (Übersetzer), Hans Magnus Enzensberger Den Enoyde. Et Forsok Pa a Gi En Fri Og Selvstendig... - Tor Age Bringsvaerd Johannes Grützke Tanaquil Enzensberger Hans Magnus Enzensberger
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Tor Age Bringsvaerd Johannes Grützke Tanaquil Enzensberger Hans Magnus Enzensberger:
Die Wilden Götter: Sagenhaftes Aus Dem Hohen Norden [Gebundene Ausgabe] Von Tor Age Bringsvaerd (Autor), Johannes Grützke (Herausgeber), Tanaquil Enzensberger (Übersetzer), Hans Magnus Enzensberger Den Enoyde. Et Forsok Pa a Gi En Fri Og Selvstendig... - gebunden oder broschiert

2001, ISBN: 9783821847269

ID: 14747906402

Hardcover, Very good in very good dust jacket., Göttersage Sage Göttersage Mythologie Norden Nordisch Skandinavien Sagen Norwegen Märchen In den Namen unserer Wochentage begegnen sie uns noch, die alten nordischen GötterThor im Donnerstag, Freia im Freitag, Tyr im Dienstag. Dass all das, was sie so, Göttersage Sage Göttersage Mythologie Norden Nordisch Skandinavien Sagen Norwegen Märchen In den Namen unserer Wochentage begegnen sie uns noch, die alten nordischen GötterThor im Donnerstag, Freia im Freitag, Tyr im Dienstag. Dass all das, was sie so trieben, in irgendwelchen Werken namens Edda steht, dürfte zumindest den versierteren Kreuzworträtsel-Lösern noch bekannt sein. Wie sich diese Geschichten aber tatsächlich anhören, erzählt uns der norwegische Autor Tor Åge Bringsværd in seinem Buch Die wilden Götter. Dabei verlässt er die Versform seiner Vorlagen und entwickelt aus den zyklischen Einzelerzählungen--ganz in der Tradition isländischer Dichtung--seine eigene Prosaversion einer fortlaufenden nordischen Göttergeschichte. In leichtem, bisweilen fast flapsigem Tonfall zieht uns der gelernte Religionswissenschaftler immer weiter in den Bann seiner Gestalten. Wir begleiten den grüblerischen Göttervater Odin auf seinem Weg gegen eigenes Unwissen, bei hoffnungslosen Bändigungsversuchen seiner unberechenbaren Familienschar und in den Kampf gegen die bedrohlichen Trolle. Wir begegnen seinem kriegerischen Sohn Thor beim Hammerschwingen und in Frauenkleidern, verfolgen atemlos die zahlreichen Abenteuer des schalkhaften, aber auch tückischen Loki und die Ränke der verführerischen Freia. Wir sind zu Gast bei furchtbaren Riesen, bei sehr kunstfertigen, aber gierigen Zwergen und werden mit entsetzlichen Ungeheuern konfrontiert. Aus dieser Mischung ergibt sich eine unterhaltsame, bisweilen komische, immer jedoch spannende Lektüre, die von allem ideologischen Ballast der jüngeren Vergangenheit befreit ist. Ein kommentiertes Namensregister im Anhang hilft beim Hangeln durch den--in jeder Mythologie sehr dichten--Namensdschungel, ein kluges Nachwort der Übersetzerin umreißt die Entstehungs-und Überlieferungsgeschichte dieser wilden Göttersaga. Die aufwändig hergestellte, von Johannes Grützke behutsam illustrierte Ausgabe im Rahmen der Anderen Bibliothek vervollständigt letztendlich den Eindruck eines rundum schönen Buches. Die Nacherzählung der Göttermythen aus der "Edda" des norwegischen Schriftstellers Tor Age Bringsvaerd geht in zweifacher Hinsicht über das Original hinaus, so Hermann WallmannZum einen schreibe der Autor keine Nachdichtung, sondern lege eine "prosaische Version" vor, zum anderen gehe er mit dem Epos frei um, womit er sich von philologischer Genauigkeit löse. Der Rezensent bedauert, dass einige frühere Romane von Bringsvaerd vergriffen bzw. aufgrund des Desinteresses der Verlage gar nicht erst auf deutsch erschienen sind. Er lobt den Anspruch des Autors auf "Destabilisationsliteratur", die in den früheren Romanen ganz deutlich zu Tage trete. Das Nachwort verweist, so Wallmann, auf die Rezeptionsgeschichte der norwegischen Göttermythen, die wie die Herausgeberin Tanaquil Enzensberger schreibt, von Wagner umgedeutet wurden und auch von neofaschistischen Strömungen instrumentalisiert wurden. In seiner positiven Besprechung des Buches verweist Wallmann beharrlich auf eine "postmoderne Paraphrase" der nordischen SchöpfungsepenAuf H.C. Artmanns 1982 erschienenes Buch "Die Sonne war ein grünes Ei, Von der Erschaffung der Welt und ihren Dingen". Wolfgang Müllers Rezension hat eine Vorgeschichteder Island-Experte der taz ersteigerte bei einem Berliner Antiquar ein vergilbtes Exemplar der ersten deutschen "Edda"-Übersetzung aus dem Isländischen, die von einem gewissen Jacob Schimmelmann stammte und ein "abstrus-wirres Machwerk" war, weil er u.a. das gute Stück von dem Vorwurf der Unchristlichkeit befreien musste. Müller berichtet auch von den nachfolgenden Übersetzungen, die mal mehr und mal weniger das Germanentum in den Vordergrund stellten. Von der Vereinnahmung durch die Nazis habe sich das Werk bis heute nicht erholt, stellt Müller fest, weshalb er die Neuerzählung des altisländischen Mythenstoffes besonders begrüßt, die den eigentlichen..., Gabler, [PU: Eichborn Verlag Ag]

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Die wilden Götter : Sagenhaftes aus dem hohen Norden / Tor Age Bringsvaerd. Dt. Fassung von Tanaquil und Hans Magnus Enzensberger Mit 77 Zeichnungen, Initialen u. Vorsatz von Johannes Grützke. - Erfolgsausgabe.  Erfolgsausgabe. - Bringsvaerd, Tor Age, Tanaquil Enzensberger und Hans Magnus Enzensberger
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Die wilden Götter : Sagenhaftes aus dem hohen Norden / Tor Age Bringsvaerd. Dt. Fassung von Tanaquil und Hans Magnus Enzensberger Mit 77 Zeichnungen, Initialen u. Vorsatz von Johannes Grützke. - Erfolgsausgabe. Erfolgsausgabe. - gebunden oder broschiert

2001, ISBN: 3821847263

ID: 41973

Erfolgsausgabe. 307 S. : Ill., graph. Darst., Illustrationen, Zeichnungen, 22 cm, gebundene Ausgabe, Hardcover mit Original-SchutzUmschlag, Zustand: leichte Gebrauchsspuren, Einband/Schutzumschlag gering berieben, gutes Exemplar. Die wilden Götter : Sagenhaftes aus dem hohen Norden / Tor Age Bringsvaerd. Den enøyde Dt. Fassung von Tanaquil und Hans Magnus Enzensberger Mit 77 Zeichnungen, Initialen u. Vorsatz von Johannes Grützke. - Erfolgsausgabe , Schriftenreihe: Die Andere Bibliothek 200 , Die Rückkehr der Götter - Sie raufen und trinken, sie schmachten und lieben, sie trauern und sie tricksen: In kaum einer Sagenwelt würden wir uns so schnell zu Hause fühlen wie bei den wilden Göttern des Nordens - wenn wir sie so kennen würden, wie sie wirklich sind. Doch von Chauvinisten und Rassisten vereinnahmt, von den Nazis bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt, fristen Odin, Wotan und Loki bis heute ein Schattendasein in der rechten Ecke. Sehr zu Unrecht. Denn was Tor Age Bringsvaerd bei seiner rasanten Nacherzählung der nordischen Mythologie zum Vorschein bringt, besticht durch Originalität, Humor und Weisheit. 13267A ISBN 3821847263 Versand D: 6,90 EUR Tor Age Bringsvaerd , Die wilden Götter , Sagenhaftes aus dem hohen Norden , Nordgermanen / Mythologie / Anthologie, Skandinavische Sprachen und Literaturen, Skandinavien, Odin, Wotan , Loki, [PU:Frankfurt am Main : Eichborn-Verlag,]

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Grützke, Johannes und Tor Åge Bringsvaerd:
Die wilden Götter - Sagenhaftes aus dem hohen Norden - gebrauchtes Buch

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ID: 20756196345

[EAN: 9783821847269], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 2.2], [PU: Frankfurt am Main : Eichborn,], Jacket, 307 S., Ill. SU. etwas berieben/ angeschmutzt, Seiten altersbedingt leicht gebräunt, ansonsten gut erhalten. ISBN: 9783821847269 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 490, Books

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