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Dualismus und Duplizität als Merkmale des serapiontischen Prinzips bei E.T.A. Hoffmann - Becker, Andreas
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Becker, Andreas:
Dualismus und Duplizität als Merkmale des serapiontischen Prinzips bei E.T.A. Hoffmann - Taschenbuch

2007, ISBN: 9783638758499

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,7, Universität Duisburg-Essen (Allg. und Vergl. Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Der zwischen 1819 und 1821 erschienene vierbändige Zyklus "Die Serapions- Brüder" ist die umfangreichste Zusammenstellung von Erzählungen E.T.A. Hoffmanns und umfasst einen ungewöhnlich langen Schaffenszeitraum. So wurden etwa frühe Erzählungen wie "Die Automate" (1813) ebenso in das Werk aufgenommen, wie auch solche, die Hoffmann speziell für diese Sammlung verfasst hat, z.B. "Die Königsbraut" (1821). Diese Tatsache legt nach Ringel einerseits Zweifel an der inneren Geschlossenheit der "Serapions-Brüder" nahe, andererseits hat die neuere Forschung aus diesem und weiteren noch auszuführenden Gründen das Serapiontische Prinzip als eine dem Gesamtwerk E.T.A. Hoffmanns inhärente Poetik und als Basis für das gesamte Schaffen des Dichters erkannt.1 Um sich nicht einer dieser Arbeit unangemessenen Betrachtung Hoffmanns Lebenswerks stellen zu müssen, soll in der weiteren Argumentation versucht werden, anhand zweier ausgewählter Erzählungen der Serapionsbrüder die in dem gleichnamigen Zyklus postulierte serapiontische Erzählweise herzuleiten und es als poetologisches Prinzip zu typologisieren. Im Detail soll weiterhin der Nachweis erbracht werden, dass die angestrebte Überwindung des die romantische Welt konstituierenden Dualismus' zwischen Phantasie und Alltagswirklichkeit, bzw. zwischen innerer und äußerer Welt, für Hoffmann die Erkenntnis der Duplizität des Seins voraussetzt. Diese Erkenntnisleistung, die das Serapiontische Prinzip sowohl erbringt, als auch vom Leser abverlangt, blieb von der Forschung lange Zeit unberücksichtigt und erfuhr vornehmlich mit Wulf Segebrecht die ihr gebührende Beachtung. Die Diskussion um das Verhältnis von Dualismus und Duplizität offenbart des weiteren die Hoffmanns Schaffen begleitende Romantikkritik, insbesondere die Abgrenzung von der frühromantischen Aversion gegen die Alltagswirklichkeit als notwendigen Bestandteil des Lebens. Entgegen der verbreiteten Annahme, Hoffmann verliere sich in seinen Erzählungen im Phantastischen, plädiert er in der Ausarbeitung seines künstlerischen Prinzips, welches er in den Rahmenunterhaltungen der Serapionsbrüder ausdrücklich formuliert, für eine symbolische Einheit von äußerer und innerer Welt, die von der Kunst hergestellt werde und die Duplizität des Seins abbilde.2 2007. 24 S. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Dualismus und Duplizität als Merkmale des serapiontischen Prinzips bei E.T.A. Hoffmann - Becker, Andreas
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Becker, Andreas:
Dualismus und Duplizität als Merkmale des serapiontischen Prinzips bei E.T.A. Hoffmann - Taschenbuch

2007, ISBN: 9783638758499

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,7, Universität Duisburg-Essen (Allg. und Vergl. Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Der zwischen 1819 und 1821 erschienene vierbändige Zyklus "Die Serapions- Brüder" ist die umfangreichste Zusammenstellung von Erzählungen E.T.A. Hoffmanns und umfasst einen ungewöhnlich langen Schaffenszeitraum. So wurden etwa frühe Erzählungen wie "Die Automate" (1813) ebenso in das Werk aufgenommen, wie auch solche, die Hoffmann speziell für diese Sammlung verfasst hat, z.B. "Die Königsbraut" (1821). Diese Tatsache legt nach Ringel einerseits Zweifel an der inneren Geschlossenheit der "Serapions-Brüder" nahe, andererseits hat die neuere Forschung aus diesem und weiteren noch auszuführenden Gründen das Serapiontische Prinzip als eine dem Gesamtwerk E.T.A. Hoffmanns inhärente Poetik und als Basis für das gesamte Schaffen des Dichters erkannt.1 Um sich nicht einer dieser Arbeit unangemessenen Betrachtung Hoffmanns Lebenswerks stellen zu müssen, soll in der weiteren Argumentation versucht werden, anhand zweier ausgewählter Erzählungen der Serapionsbrüder die in dem gleichnamigen Zyklus postulierte serapiontische Erzählweise herzuleiten und es als poetologisches Prinzip zu typologisieren. Im Detail soll weiterhin der Nachweis erbracht werden, dass die angestrebte Überwindung des die romantische Welt konstituierenden Dualismus' zwischen Phantasie und Alltagswirklichkeit, bzw. zwischen innerer und äußerer Welt, für Hoffmann die Erkenntnis der Duplizität des Seins voraussetzt. Diese Erkenntnisleistung, die das Serapiontische Prinzip sowohl erbringt, als auch vom Leser abverlangt, blieb von der Forschung lange Zeit unberücksichtigt und erfuhr vornehmlich mit Wulf Segebrecht die ihr gebührende Beachtung. Die Diskussion um das Verhältnis von Dualismus und Duplizität offenbart des weiteren die Hoffmanns Schaffen begleitende Romantikkritik, insbesondere die Abgrenzung von der frühromantischen Aversion gegen die Alltagswirklichkeit als notwendigen Bestandteil des Lebens. Entgegen der verbreiteten Annahme, Hoffmann verliere sich in seinen Erzählungen im Phantastischen, plädiert er in der Ausarbeitung seines künstlerischen Prinzips, welches er in den Rahmenunterhaltungen der Serapionsbrüder ausdrücklich formuliert, für eine symbolische Einheit von äußerer und innerer Welt, die von der Kunst hergestellt werde und die Duplizität des Seins abbilde.2 2007. 24 S. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, Neuware, gewerbliches Angebot

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Dualismus Und Duplizitat ALS Merkmale Des Serapiontischen Prinzips Bei E.T.A. Hoffmann (Paperback) - Andreas Becker
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Andreas Becker:
Dualismus Und Duplizitat ALS Merkmale Des Serapiontischen Prinzips Bei E.T.A. Hoffmann (Paperback) - Erstausgabe

2007, ISBN: 3638758494

Taschenbuch, ID: 18108717946

[EAN: 9783638758499], Neubuch, [PU: GRIN Verlag, Germany], Language: German . Brand New Book ***** Print on Demand *****.Zwischenprufungsarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,7, Universitat Duisburg-Essen (Allg. und Vergl. Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Der zwischen 1819 und 1821 erschienene vierbandige Zyklus Die Serapions- Bruder ist die umfangreichste Zusammenstellung von Erzahlungen E.T.A. Hoffmanns und umfasst einen ungewohnlich langen Schaffenszeitraum. So wurden etwa fruhe Erzahlungen wie Die Automate (1813) ebenso in das Werk aufgenommen, wie auch solche, die Hoffmann speziell fur diese Sammlung verfasst hat, z.B. Die Konigsbraut (1821). Diese Tatsache legt nach Ringel einerseits Zweifel an der inneren Geschlossenheit der Serapions-Bruder nahe, andererseits hat die neuere Forschung aus diesem und weiteren noch auszufuhrenden Grunden das Serapiontische Prinzip als eine dem Gesamtwerk E.T.A. Hoffmanns inharente Poetik und als Basis fur das gesamte Schaffen des Dichters erkannt.1 Um sich nicht einer dieser Arbeit unangemessenen Betrachtung Hoffmanns Lebenswerks stellen zu mussen, soll in der weiteren Argumentation versucht werden, anhand zweier ausgewahlter Erzahlungen der Serapionsbruder die in dem gleichnamigen Zyklus postulierte serapiontische Erzahlweise herzuleiten und es als poetologisches Prinzip zu typologisieren. Im Detail soll weiterhin der Nachweis erbracht werden, dass die angestrebte Uberwindung des die romantische Welt konstituierenden Dualismus zwischen Phantasie und Alltagswirklichkeit, bzw. zwischen innerer und ausserer Welt, fur Hoffmann die Erkenntnis der Duplizitat des Seins voraussetzt. Diese Erkenntnisleistung, die das Serapiontische Prinzip sowohl erbringt, als auch vom Leser abverlangt, blieb von der Forschung lange Zeit unberucksichtigt und erfuhr vornehmlich mit Wulf Segebrecht die ihr gebuhrende Beachtung. Die Diskussion um das Verhaltnis von Dualismus und Duplizitat offenbart des weiteren die Hoffmanns Schaffen begleiten

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Dualismus und Duplizität als Merkmale des serapiontischen Prinzips bei E.T.A. Hoffmann als Buch von Andreas Becker - Andreas Becker
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Dualismus und Duplizität als Merkmale des serapiontischen Prinzips bei E.T.A. Hoffmann als Buch von Andreas Becker - gebunden oder broschiert

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Dualismus und Duplizität als Merkmale des serapiontischen Prinzips bei E.T.A. Hoffmann:Akademische Schriftenreihe. 1. Auflage. Andreas Becker Dualismus und Duplizität als Merkmale des serapiontischen Prinzips bei E.T.A. Hoffmann:Akademische Schriftenreihe. 1. Auflage. Andreas Becker Bücher > Wissenschaft > Sprachwissenschaft, GRIN Publishing

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Dualismus Und Duplizit T Als Merkmale Des Serapiontischen Prinzips Bei E.T.A. Hoffmann - Taschenbuch

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Dualismus Und Duplizit T Als Merkmale Des Serapiontischen Prinzips Bei E.T.A. Hoffmann Dualismus-Und-Duplizit-T-Als-Merkmale-Des-Serapiontischen-Prinzips-Bei-ETA-Hoffmann~~Andreas-Becker Philosophy>Linguistics>Linguistics Paperback, GRIN Publishing

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Dualismus und Duplizität als Merkmale des serapiontischen Prinzips bei E.T.A. Hoffmann

Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Lit.wiss., Note: 1,7, Universität Duisburg-Essen (Allg. und Vergl. Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Der zwischen 1819 und 1821 erschienene vierbändige Zyklus "Die Serapions- Brüder" ist die umfangreichste Zusammenstellung von Erzählungen E.T.A. Hoffmanns und umfasst einen ungewöhnlich langen Schaffenszeitraum. So wurden etwa frühe Erzählungen wie "Die Automate" (1813) ebenso in das Werk aufgenommen, wie auch solche, die Hoffmann speziell für diese Sammlung verfasst hat, z.B. "Die Königsbraut" (1821). Diese Tatsache legt nach Ringel einerseits Zweifel an der inneren Geschlossenheit der "Serapions-Brüder" nahe, andererseits hat die neuere Forschung aus diesem und weiteren noch auszuführenden Gründen das Serapiontische Prinzip als eine dem Gesamtwerk E.T.A. Hoffmanns inhärente Poetik und als Basis für das gesamte Schaffen des Dichters erkannt.1 Um sich nicht einer dieser Arbeit unangemessenen Betrachtung Hoffmanns Lebenswerks stellen zu müssen, soll in der weiteren Argumentation versucht werden, anhand zweier ausgewählter Erzählungen der Serapionsbrüder die in dem gleichnamigen Zyklus postulierte serapiontische Erzählweise herzuleiten und es als poetologisches Prinzip zu typologisieren. Im Detail soll weiterhin der Nachweis erbracht werden, dass die angestrebte Überwindung des die romantische Welt konstituierenden Dualismus' zwischen Phantasie und Alltagswirklichkeit, bzw. zwischen innerer und äußerer Welt, für Hoffmann die Erkenntnis der Duplizität des Seins voraussetzt. Diese Erkenntnisleistung, die das Serapiontische Prinzip sowohl erbringt, als auch vom Leser abverlangt, blieb von der Forschung lange Zeit unberücksichtigt und erfuhr vornehmlich mit Wulf Segebrecht die ihr gebührende Beachtung. Die Diskussion um das Verhältnis von Dualismus und Duplizität offenbart des weiteren die Hoffmanns Schaffen begleitende Romantikkritik, insbesondere die Abgrenzung von der frühromantischen Aversion gegen die Alltagswirklichkeit als notwendigen Bestandteil des Lebens. Entgegen der verbreiteten Annahme, Hoffmann verliere sich in seinen Erzählungen im Phantastischen, plädiert er in der Ausarbeitung seines künstlerischen Prinzips, welches er in den Rahmenunterhaltungen der Serapionsbrüder ausdrücklich formuliert, für eine symbolische Einheit von äußerer und innerer Welt, die von der Kunst hergestellt werde und die Duplizität des Seins abbilde.2

Detailangaben zum Buch - Dualismus und Duplizität als Merkmale des serapiontischen Prinzips bei E.T.A. Hoffmann


EAN (ISBN-13): 9783638758499
ISBN (ISBN-10): 3638758494
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: GRIN Verlag
28 Seiten
Gewicht: 0,055 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 07.11.2007 12:05:41
Buch zuletzt gefunden am 03.08.2017 19:05:25
ISBN/EAN: 3638758494

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-75849-4, 978-3-638-75849-9


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