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Frank Rosenbauer:
"Das Wort stirbt und gebiert den Gedanken": Zum inneren Sprechen - neues Buch

ISBN: 9783638757249

ID: b812378cec8a20841adffe525b52e313

"Das Wort stirbt und gebiert den Gedanken": Zum inneren Sprechen Studienarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Psychologie - Allgemeine Psychologie, einseitig bedruckt, Note: Leistungsnachweis erbracht, Universität Siegen, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff des "inneren Sprechens", selten auch "Endophasie" genannt, hat eine lange Tradition. Seit der Antike ist der Begriff, als sprachphilosophisches Konzept, mit der Frage nach dem Verhältnis von Denken und Sprechen verknüpft. (WAHMHOFF, S. 1) Die Frage nach der Funktion des inneren Sprechens war auch, mit Unterbrechungen in den 50er und 60er Jahren diesen Jahrhunders, ein klassisches Thema der Leseforschung. (NEUMANN, S. 4)Zu Beginn der Forschung wurde innere Sprache mit der Reproduktion von Wörtern oft gleichgesetzt. "Denken heisst schweigend zu sich selbst sprechen", hatte man schon im Altertum formuliert. Beginnend mit Plato, haben Philosophen, Linguisten und Psychologen diesen Gedanken weiterentwickelt. (WILD, S. 63)Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde die menschliche Sprache in erster Linie von Philologen und Philosophen wissenschaftlich betrachtet. (KLATT, S. 40) Es wurde lange Zeit angenommen, dass die innere Sprache die selbe Struktur wie die äussere Sprache habe. (LURIJA, S. 153)Eine der ersten zusammenhängenden Darstellungen einer Theorie der inneren Sprache gab Samuel Stricker im Jahre 1880. In der Einleitung zu seinem "Studien über die Sprachvorstellungen" beschreibt er eine Selbstbeobachtung:"Ich kann bei der grössten Anspannung meiner Aufmerksamkeit in den Sprachorganen keine Spur einer Bewegung entdecken. Und doch kommt es mir vor, als ob ich den Vers, den ich still durchdenke, mitreden würde."Stricker untersucht seine eigenen Gefühle bei bestimmten Lauten. Dabei stellt er fest, dass er die selben Gefühle hat - ob er den Laut nun laut spricht, oder ob er ihn still denkt. Damit beschreibt Stricker eine enge Beziehung zwischen artikulierter Sprache und sprachlichen Vorstellungen. (WAHMHOFF, S.41) Bücher / Fachbücher / Psychologie / Allgemeines & Lexika 978-3-638-75724-9, [PU: Grin-Verlag, München ]

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Das Wort stirbt und gebiert den Gedanken
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Rosenbauer, Frank:
Das Wort stirbt und gebiert den Gedanken": Zum inneren Sprechen - Taschenbuch

ISBN: 9783638757249

[ED: Softcover], [PU: GRIN Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Psychologie - Allgemeine Psychologie, einseitig bedruckt, Note: Leistungsnachweis erbracht, Universität Siegen, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff des "inneren Sprechens", selten auch "Endophasie" genannt, hat eine lange Tradition. Seit der Antike ist der Begriff, als sprachphilosophisches Konzept, mit der Frage nach dem Verhältnis von Denken und Sprechen verknüpft. (WAHMHOFF, S. 1) Die Frage nach der Funktion des inneren Sprechens war auch, mit Unterbrechungen in den 50er und 60er Jahren diesen Jahrhunders, ein klassisches Thema der Leseforschung. (NEUMANN, S. 4)Zu Beginn der Forschung wurde innere Sprache mit der Reproduktion von Wörtern oft gleichgesetzt. "Denken heißt schweigend zu sich selbst sprechen", hatte man schon im Altertum formuliert. Beginnend mit Plato, haben Philosophen, Linguisten und Psychologen diesen Gedanken weiterentwickelt. (WILD, S. 63)Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde die menschliche Sprache in erster Linie von Philologen und Philosophen wissenschaftlich betrachtet. (KLATT, S. 40) Es wurde lange Zeit angenommen, daß die innere Sprache die selbe Struktur wie die äußere Sprache habe. (LURIJA, S. 153)Eine der ersten zusammenhängenden Darstellungen einer Theorie der inneren Sprache gab Samuel Stricker im Jahre 1880. In der Einleitung zu seinem "Studien über die Sprachvorstellungen" beschreibt er eine Selbstbeobachtung:"Ich kann bei der größten Anspannung meiner Aufmerksamkeit in den Sprachorganen keine Spur einer Bewegung entdecken. Und doch kommt es mir vor, als ob ich den Vers, den ich still durchdenke, mitreden würde."Stricker untersucht seine eigenen Gefühle bei bestimmten Lauten. Dabei stellt er fest, daß er die selben Gefühle hat - ob er den Laut nun laut spricht, oder ob er ihn still denkt. Damit beschreibt Stricker eine enge Beziehung zwischen artikulierter Sprache und sprachlichen Vorstellungen. (WAHMHOFF, S.41)Versandfertig in 3-5 Tagen

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Das Wort stirbt und gebiert den Gedanken: Zum inneren Sprechen als Buch von Frank Rosenbauer - gebunden oder broschiert

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Das Wort stirbt und gebiert den Gedanken: Zum inneren Sprechen:Akademische Schriftenreihe. 1. Auflage. Frank Rosenbauer Das Wort stirbt und gebiert den Gedanken: Zum inneren Sprechen:Akademische Schriftenreihe. 1. Auflage. Frank Rosenbauer Bücher > Wissenschaft > Psychologie, GRIN Publishing

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Das Wort Stirbt Und Gebiert Den Gedanken - Taschenbuch

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Das Wort Stirbt Und Gebiert Den Gedanken Das-Wort-Stirbt-Und-Gebiert-Den-Gedanken~~Frank-Rosenbauer Psychology>Study of Psychology>Study of Psychology Paperback, GRIN Publishing

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Das Wort Stirbt Und Gebiert Den Gedanken - Taschenbuch

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Paperback, [PU: GRIN Verlag], Psychology

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"Das Wort stirbt und gebiert den Gedanken": Zum inneren Sprechen

Hausarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Psychologie - Allgemeine Psychologie, einseitig bedruckt, Note: Leistungsnachweis erbracht, Universität Siegen, 9 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff des "inneren Sprechens", selten auch "Endophasie" genannt, hat eine lange Tradition. Seit der Antike ist der Begriff, als sprachphilosophisches Konzept, mit der Frage nach dem Verhältnis von Denken und Sprechen verknüpft. (WAHMHOFF, S. 1) Die Frage nach der Funktion des inneren Sprechens war auch, mit Unterbrechungen in den 50er und 60er Jahren diesen Jahrhunders, ein klassisches Thema der Leseforschung. (NEUMANN, S. 4) Zu Beginn der Forschung wurde innere Sprache mit der Reproduktion von Wörtern oft gleichgesetzt. "Denken heißt schweigend zu sich selbst sprechen", hatte man schon im Altertum formuliert. Beginnend mit Plato, haben Philosophen, Linguisten und Psychologen diesen Gedanken weiterentwickelt. (WILD, S. 63) Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde die menschliche Sprache in erster Linie von Philologen und Philosophen wissenschaftlich betrachtet. (KLATT, S. 40) Es wurde lange Zeit angenommen, daß die innere Sprache die selbe Struktur wie die äußere Sprache habe. (LURIJA, S. 153) Eine der ersten zusammenhängenden Darstellungen einer Theorie der inneren Sprache gab Samuel Stricker im Jahre 1880. In der Einleitung zu seinem "Studien über die Sprachvorstellungen" beschreibt er eine Selbstbeobachtung: "Ich kann bei der größten Anspannung meiner Aufmerksamkeit in den Sprachorganen keine Spur einer Bewegung entdecken. Und doch kommt es mir vor, als ob ich den Vers, den ich still durchdenke, mitreden würde." Stricker untersucht seine eigenen Gefühle bei bestimmten Lauten. Dabei stellt er fest, daß er die selben Gefühle hat - ob er den Laut nun laut spricht, oder ob er ihn still denkt. Damit beschreibt Stricker eine enge Beziehung zwischen artikulierter Sprache und sprachlichen Vorstellungen. (WAHMHOFF, S.41)

Detailangaben zum Buch - "Das Wort stirbt und gebiert den Gedanken": Zum inneren Sprechen


EAN (ISBN-13): 9783638757249
ISBN (ISBN-10): 3638757242
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: GRIN Verlag
40 Seiten
Sprache: ger/Deutsch

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ISBN/EAN: 3638757242

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-75724-2, 978-3-638-75724-9


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