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Plinius und die Geschichtsschreibung - Kast, Oliver
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Kast, Oliver:
Plinius und die Geschichtsschreibung - Taschenbuch

2000, ISBN: 9783638643221

[ED: Softcover], [PU: GRIN Publishing], Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 2, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Philosophische Fakultät I), Veranstaltung: Lateinisches Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Gaius Plinius Caecilius Secundus könnte man heutzutage sicherlich salopp als ein antikes Multitalent bezeichnen, da er sich in der frühen Kaiserzeit sowohl als Politiker, als auch als Anwalt, als Redner und auch als Schriftsteller praktisch in allen Belangen des damaligen öffentlichen Lebens hervortat. Er war eben ein vielseitiger Mann. So ist es denn auch kaum verwunderlich, daß er sich als Literat nicht ausschließlich auf die schriftliche Überarbeitung seiner Reden und auf seine Briefe beschränkte, sondern daß er daneben auch einen Panegyricus auf Kaiser Trajan, unter dem er als Beamter mit häufig wechselndem Ressort Ruhm und Ansehen erlangte, verfaßte, und sogar begann, Gedichte zu schreiben. Für kurze Zeit trug er sich überdies mit dem Gedanken, als Geschichtsschreiber tätig zu werden, was er aber scheinbar doch recht schnell wieder verwarf. Dieses Vorhaben hätte er wohl auch weniger aus literarischem Interesse für das Genre, als vielmehr aus dem alten menschlichen Verlangen heraus, sich mit seinem Werk verewigen zu wollen und so Unsterblichkeit und Ruhm bei der Nachwelt zu erlangen, in Angriff genommen. So sagt Plinius z. B. in III, 7,14: "Wenn es uns schon nicht vergönnt ist, länger zu leben, so wollen wir doch etwas hinterlassen, das später einmal unsere Existenz bezeugt". Angesichts dieser Furcht vor dem Nichts, das den Menschen nach dem Tod zu verschlucken droht, und aufgrund des Glaubens, daß nur das Vollendete eine Chance besitze zu überleben, ist solche existenzielle Angst der Hintergrund von "amor immortalitatis" (III, 7,15), die er durch literarischen Ruhm zu erreichen strebt. Er sieht sich quasi einem Wettlauf mit dem Tod ausgesetzt, dem er durch die gloria zu entrinnen sucht. Ziel dieser Arbeit wird nun sein, anhand der Briefe V, 8 VI, 16 IV, 11 sowie VII, 33 Plinius' Einstellung zur Geschichtsschreibung darzustellen und aufzuzeigen, inwiefern er trotz seines Entschlusses, keine Geschichte schreiben zu wollen, dies dann letztendlich doch tut. Hierbei werde ich in detaillierter Analyse auf den für das Thema zentralen Brief V, 8 eingehen (wobei ich diesen nach mir sinnvoll erscheinenden Abschnitten, denen jeweils ein Übersetzungs-vorschlag vorangestellt wird, gliedern werde) und die drei übrigen Briefe VI, 16 IV, 11 und VII, 33 als Beispiele für Plinius' Darstellung von Geschichte heranziehen. Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Plinius Und Die Geschichtsschreibung - Oliver Kast
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Oliver Kast:
Plinius Und Die Geschichtsschreibung - neues Buch

2013, ISBN: 9783638643221

ID: 9783638643221

Plinius Und Die Geschichtsschreibung: Paperback: Grin Verlag: 9783638643221: 04 Dec 2013: Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 2, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Philosophische Fakultät I), Veranstaltung: Lateinisches Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: In dieser Arbeit wird anhand der Briefe V.8, VI.16 (der berühmte Brief der Schilderung des Vesuvausbruchs), IV.11 und VII.33 Plinius' Verh. Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 2, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Philosophische Fakultät I), Veranstaltung: Lateinisches Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: In dieser Arbeit wird anhand der Briefe V.8, VI.16 (der berühmte Brief der Schilderung des Vesuvausbruchs), IV.11 und VII.33 Plinius' Verhältnis zur Geschichtsschreibung analysiert. , Abstract: Gaius Plinius Caecilius Secundus könnte man heutzutage sicherlich salopp als ein antikes Multitalent bezeichnen, da er sich in der frühen Kaiserzeit sowohl als Politiker, als auch als Anwalt, als Redner und auch als Schriftsteller praktisch in allen Belangen des damaligen öffentlichen Lebens hervortat. Er war eben ein vielseitiger Mann. So ist es denn auch kaum verwunderlich, daB er sich als Literat nicht ausschlieBlich auf die schriftliche Überarbeitung seiner Reden und auf seine Briefe beschränkte, sondern daB er daneben auch einen Panegyricus auf Kaiser Trajan, unter dem er als Beamter mit häufig wechselndem Ressort Ruhm und Ansehen erlangte, verfaBte, und sogar begann, Gedichte zu schreiben. Für kurze Zeit trug er sich überdies mit dem Gedanken, als Geschichtsschreiber tätig zu werden, was er aber scheinbar doch recht schnell wieder verwarf. Dieses Vorhaben hätte er wohl auch weniger aus literarischem Interesse für das Genre, als vielmehr aus dem alten menschlichen Verlangen heraus, sich mit seinem Werk verewigen zu wollen und so Unsterblichkeit und Ruhm bei der Nachwelt zu erlangen, in Angriff genommen. So sagt Plinius z.B. in III, 7,14: "Wenn es uns schon nicht vergönnt ist, länger zu leben, so wollen wir doch etwas hinterlassen, das später einmal unsere Existenz bezeugt". Angesichts dieser Furcht vor dem Nichts, das den Menschen nach dem Tod zu verschlucken droht, und aufgrund des Glaubens, daB nur das Vollendete eine Chance besitze zu überleben, ist solche existenzielle Angst der H. Language: Reference & General Books, , , , Plinius Und Die Geschichtsschreibung, Oliver Kast, 9783638643221, Grin Verlag, , , , ,, [PU: Grin-Verlag, München ]

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Plinius Und Die Geschichtsschreibung - Oliver Kast
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Plinius Und Die Geschichtsschreibung - Taschenbuch

2000, ISBN: 3638643220

ID: 10518564282

[EAN: 9783638643221], Neubuch, [PU: GRIN Verlag], OLIVER KAST,WORDS AND LANGUAGE, Paperback. 60 pages. Dimensions: 8.3in. x 5.8in. x 0.1in.Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 2, Bayerische Julius-Maximilians-Universitt Wrzburg (Philosophische Fakultt I), Veranstaltung: Lateinisches Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: In dieser Arbeit wird anhand der Briefe V. 8, VI. 16 (der berhmte Brief der Schilderung des Vesuvausbruchs), IV. 11 und VII. 33 Plinius Verhltnis zur Geschichtsschreibung analysiert. , Abstract: Gaius Plinius Caecilius Secundus knnte man heutzutage sicherlich salopp als ein antikes Multitalent bezeichnen, da er sich in der frhen Kaiserzeit sowohl als Politiker, als auch als Anwalt, als Redner und auch als Schriftsteller praktisch in allen Belangen des damaligen ffentlichen Lebens hervortat. Er war eben ein vielseitiger Mann. So ist es denn auch kaum verwunderlich, da er sich als Literat nicht ausschlielich auf die schriftliche berarbeitung seiner Reden und auf seine Briefe beschrnkte, sondern da er daneben auch einen Panegyricus auf Kaiser Trajan, unter dem er als Beamter mit hufig wechselndem Ressort Ruhm und Ansehen erlangte, verfate, und sogar begann, Gedichte zu schreiben. Fr kurze Zeit trug er sich berdies mit dem Gedanken, als Geschichtsschreiber ttig zu werden, was er aber scheinbar doch recht schnell wieder verwarf. Dieses Vorhaben htte er wohl auch weniger aus literarischem Interesse fr das Genre, als vielmehr aus dem alten menschlichen Verlangen heraus, sich mit seinem Werk verewigen zu wollen und so Unsterblichkeit und Ruhm bei der Nachwelt zu erlangen, in Angriff genommen. So sagt Plinius z. B. in III, 7, 14: Wenn es uns schon nicht vergnnt ist, lnger zu leben, so wollen wir doch etwas hinterlassen, das spter einmal unsere Existenz bezeugt. Angesichts dieser Furcht vor dem Nichts, das den Menschen nach dem Tod zu verschlucken droht, und aufgrund des Glaubens, da nur das Vollendete eine Chance besitze zu berleben, ist solche existenzielle Angst der Hintergrund von amor immortal This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN.

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Plinius und die Geschichtsschreibung

Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Latein, einseitig bedruckt, Note: 2, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Philosophische Fakultät I), Veranstaltung: Lateinisches Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: In dieser Arbeit wird anhand der Briefe V.8, VI.16 (der berühmte Brief der Schilderung des Vesuvausbruchs), IV.11 und VII.33 Plinius' Verhältnis zur Geschichtsschreibung analysiert. , Abstract: Gaius Plinius Caecilius Secundus könnte man heutzutage sicherlich salopp als ein antikes Multitalent bezeichnen, da er sich in der frühen Kaiserzeit sowohl als Politiker, als auch als Anwalt, als Redner und auch als Schriftsteller praktisch in allen Belangen des damaligen öffentlichen Lebens hervortat. Er war eben ein vielseitiger Mann. So ist es denn auch kaum verwunderlich, daß er sich als Literat nicht ausschließlich auf die schriftliche Überarbeitung seiner Reden und auf seine Briefe beschränkte, sondern daß er daneben auch einen Panegyricus auf Kaiser Trajan, unter dem er als Beamter mit häufig wechselndem Ressort Ruhm und Ansehen erlangte, verfaßte, und sogar begann, Gedichte zu schreiben. Für kurze Zeit trug er sich überdies mit dem Gedanken, als Geschichtsschreiber tätig zu werden, was er aber scheinbar doch recht schnell wieder verwarf. Dieses Vorhaben hätte er wohl auch weniger aus literarischem Interesse für das Genre, als vielmehr aus dem alten menschlichen Verlangen heraus, sich mit seinem Werk verewigen zu wollen und so Unsterblichkeit und Ruhm bei der Nachwelt zu erlangen, in Angriff genommen. So sagt Plinius z. B. in III, 7,14: "Wenn es uns schon nicht vergönnt ist, länger zu leben, so wollen wir doch etwas hinterlassen, das später einmal unsere Existenz bezeugt". Angesichts dieser Furcht vor dem Nichts, das den Menschen nach dem Tod zu verschlucken droht, und aufgrund des Glaubens, daß nur das Vollendete eine Chance besitze zu überleben, ist solche existenzielle Angst der Hintergrund von "amor immortalitatis" (III, 7,15), die er durch literarischen Ruhm zu erreichen strebt. Er sieht sich quasi einem Wettlauf mit dem Tod ausgesetzt, dem er durch die gloria zu entrinnen sucht. Ziel dieser Arbeit wird nun sein, anhand der Briefe V, 8; VI, 16; IV, 11 sowie VII, 33 Plinius' Einstellung zur Geschichtsschreibung darzustellen und aufzuzeigen, inwiefern er trotz seines Entschlusses, keine Geschichte schreiben zu wollen, dies dann letztendlich doch tut. Hierbei werde ich in detaillierter Analyse auf den für das Thema zentralen Brief V, 8 eingehen (wobei ich diesen nach mir sinnvoll erscheinenden Abschnitten, denen jeweils ein Übersetzungs-vorschlag vorangestellt wird, gliedern werde) und die drei übrigen Briefe VI, 16; IV, 11 und VII, 33 als Beispiele für Plinius' Darstellung von Geschichte heranziehen.

Detailangaben zum Buch - Plinius und die Geschichtsschreibung


EAN (ISBN-13): 9783638643221
ISBN (ISBN-10): 3638643220
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: GRIN Verlag
60 Seiten
Gewicht: 0,198 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 02.03.2008 19:46:58
Buch zuletzt gefunden am 14.09.2017 19:02:30
ISBN/EAN: 3638643220

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-64322-0, 978-3-638-64322-1


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