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Mechanismen der modernen Macht - Hausarbeit zu Michel Foucaults genealogischer Analyse der modernen Macht mit besonderer Berücksichtigung seines Machtkonzeptwandels von 1970-1976 - Sabrina Radeck
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Sabrina Radeck:
Mechanismen der modernen Macht - Hausarbeit zu Michel Foucaults genealogischer Analyse der modernen Macht mit besonderer Berücksichtigung seines Machtkonzeptwandels von 1970-1976 - neues Buch

ISBN: 9783638481243

ID: 9783638481243

In unseren Alltagsfloskeln steckt häufig der Begriff ,Macht`: Jemand ist an der Macht, man wird ohnmächtig, jemand ist der Machthaber über etwas, man wird zu etwas ermächtigt. Des Weiteren gibt es Weltmächte, Machtfragen oder auch Machtergreifungen. Hinter diesen Aussprüchen und Begriffen steckt das Bild, dass die Macht jemandem gehört, der sie ausübt und dass es andere gibt, die sich dieser Macht unterwerfen. Diesem Verständnis nach, kann man die Macht genau lokalisieren, ihre Wirkungsweisen untersuchen, sie beurteilen, verändern, umkehren oder revolutionieren. Das Bild des allein herrschenden Monarchen, der Herr über sein Volk und die Gesetze ist und das alleinige Bestimmungsrecht hat, ist immer noch eine gebräuchliche Vorstellung. Es gibt aber auch Betrachtungsweisen, die die Macht nicht an Subjekte gebunden oder als Eigentum verstehen. Der französische Philosoph Michel Foucault (1926-1984) hat sich in seinen Schriften in poststrukturalistischer Manier vom Subjekt abgewendet. In `Die Ordnung der Dinge` von 1966 untersucht er mit archäologischer Methode die Ordnungsschemata der Wissenschaften in den verschiedenen Epochen. Einen besonderen Bruch konstatiert er im Übergang von der Klassik zur Moderne. Letztere hat nämlich als zentrales Thema des Wissens den Menschen entdeckt und ihn in den Humanwissenschaften, wie Medizin, Biologie, Soziologie Psychologie etc, zum zentralen Objekt der Erkenntnis gemacht. Der Mensch ist somit zugleich der Erkennende und das zu erkennende Objekt. Er kreiert sich also selbst den Raum der Erkenntnis und begrenzt ihn durch seine eigene Sichtweise. Diese Erkenntnisse verleiten zu dem Gedanken, der Mensch oder das Subjekt ist der Hauptakteur der Gegenwart. Doch Foucault schließt in `Die Ordnung der Dinge` mit dem Satz: `Wenn diese Dispositionen verschwänden, so wie sie erschienen sind, wenn durch irgendein Ereignis, dessen Möglichkeit wir höchstens vorausahnen können, aber dessen Form oder Verheißung wir im Augenblick noch nicht kennen, diese Dispositionen ins Wanken gerieten, wie an der Grenze des achtzehnten Jahrhunderts die Grundlage des klassischen Denkens es tat, dann kann man sehr wohl wetten, daß der Mensch verschwindet wie am Meeresufer ein Gesicht im Sand.` Mechanismen der modernen Macht - Hausarbeit zu Michel Foucaults genealogischer Analyse der modernen Macht mit besonderer Berücksichtigung seines Machtkonzeptwandels von 1970-1976: In unseren Alltagsfloskeln steckt häufig der Begriff ,Macht`: Jemand ist an der Macht, man wird ohnmächtig, jemand ist der Machthaber über etwas, man wird zu etwas ermächtigt. Des Weiteren gibt es Weltmächte, Machtfragen oder auch Machtergreifungen. Hinter diesen Aussprüchen und Begriffen steckt das Bild, dass die Macht jemandem gehört, der sie ausübt und dass es andere gibt, die sich dieser Macht unterwerfen. Diesem Verständnis nach, kann man die Macht genau lokalisieren, ihre Wirkungsweisen untersuchen, sie beurteilen, verändern, umkehren oder revolutionieren. Das Bild des allein herrschenden Monarchen, der Herr über sein Volk und die Gesetze ist und das alleinige Bestimmungsrecht hat, ist immer noch eine gebräuchliche Vorstellung. Es gibt aber auch Betrachtungsweisen, die die Macht nicht an Subjekte gebunden oder als Eigentum verstehen. Der französische Philosoph Michel Foucault (1926-1984) hat sich in seinen Schriften in poststrukturalistischer Manier vom Subjekt abgewendet. In `Die Ordnung der Dinge` von 1966 untersucht er mit archäologischer Methode die Ordnungsschemata der Wissenschaften in den verschiedenen Epochen. Einen besonderen Bruch konstatiert er im Übergang von der Klassik zur Moderne. Letztere hat nämlich als zentrales Thema des Wissens den Menschen entdeckt und ihn in den Humanwissenschaften, wie Medizin, Biologie, Soziologie Psychologie etc, zum zentralen Objekt der Erkenntnis gemacht. Der Mensch ist somit zugleich der Erkennende und das zu erkennende Objekt. Er kreiert sich also selbst den Raum der Erkenntnis und begrenzt ihn durch seine eigene Sichtweise. Diese Erkenntnisse verleiten zu dem Gedanken, der Mensch oder das Subjekt ist der Hauptakteur der Gegenwart. Doch Foucault schließt in `Die Ordnung der Dinge` mit dem Satz: `Wenn diese Dispositionen verschwänden, so wie sie erschienen sind, wenn durch irgendein Ereignis, dessen Möglichkeit wir höchstens vorausahnen können, aber dessen Form oder Verheißung wir im Augenblick noch nicht kennen, diese Dispositionen ins Wanken gerieten, wie an der Grenze des achtzehnten Jahrhunderts die Grundlage des klassischen Denkens es tat, dann kann man sehr wohl wetten, daß der Mensch verschwindet wie am Meeresufer ein Gesicht im Sand.` Analyse Berücksichtigung Foucault Foucaults Hausarbeit Macht Machtkonzeptwandels Mechanismen Michel, GRIN Verlag

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Mechanismen der modernen Macht - Hausarbeit zu Michel Foucaults genealogischer Analyse der modernen Macht mit besonderer Berücksichtigung seines Machtkonzeptwandels von 1970-1976, Hausarbeit zu Michel Foucaults genealogischer Analyse der modernen Macht mi - Sabrina Radeck
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ISBN: 9783638481243

ID: 9200000011146150

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 2, Universität Duisburg-Essen, Veranstaltung: Michel Foucault, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In unseren Alltagsfloskeln steckt häufig der Begriff 'Macht': Jemand ist an der Macht, man wird ohnmächtig, jemand ist der Machthaber über etwas, man wird zu etwas ermächtigt. Des Weiteren gibt es Weltmächte, Machtfragen oder auch Machtergreifungen. Hinter die..., Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 2, Universität Duisburg-Essen, Veranstaltung: Michel Foucault, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In unseren Alltagsfloskeln steckt häufig der Begriff 'Macht': Jemand ist an der Macht, man wird ohnmächtig, jemand ist der Machthaber über etwas, man wird zu etwas ermächtigt. Des Weiteren gibt es Weltmächte, Machtfragen oder auch Machtergreifungen. Hinter diesen Aussprüchen und Begriffen steckt das Bild, dass die Macht jemandem gehört, der sie ausübt und dass es andere gibt, die sich dieser Macht unterwerfen. Diesem Verständnis nach, kann man die Macht genau lokalisieren, ihre Wirkungsweisen untersuchen, sie beurteilen, verändern, umkehren oder revolutionieren. Das Bild des allein herrschenden Monarchen, der Herr über sein Volk und die Gesetze ist und das alleinige Bestimmungsrecht hat, ist immer noch eine gebräuchliche Vorstellung. Es gibt aber auch Betrachtungsweisen, die die Macht nicht an Subjekte gebunden oder als Eigentum verstehen. Der französische Philosoph Michel Foucault (1926-1984) hat sich in seinen Schriften in poststrukturalistischer Manier vom Subjekt abgewendet. In 'Die Ordnung der Dinge' von 1966 untersucht er mit archäologischer Methode die Ordnungsschemata der Wissenschaften in den verschiedenen Epochen. Einen besonderen Bruch konstatiert er im Übergang von der Klassik zur Moderne. Letztere hat nämlich als zentrales Thema des Wissens den Menschen entdeckt und ihn in den Humanwissenschaften, wie Medizin, Biologie, Soziologie Psychologie etc, zum zentralen Objekt der Erkenntnis gemacht. Der Mensch ist somit zugleich der Erkennende und das zu erkennende Objekt. Er kreiert sich also selbst den Raum der Erkenntnis und begrenzt ihn durch seine eigene Sichtweise. Diese Erkenntnisse verleiten zu dem Gedanken, der Mensch oder das Subjekt ist der Hauptakteur der Gegenwart. Doch Foucault schließt in 'Die Ordnung der Dinge' mit dem Satz: 'Wenn diese Dispositionen verschwänden, so wie sie erschienen sind, wenn durch irgendein Ereignis, dessen Möglichkeit wir höchstens vorausahnen können, aber dessen Form oder Verheißung wir im Augenblick noch nicht kennen, diese Dispositionen ins Wanken gerieten, wie an der Grenze des achtzehnten Jahrhunderts die Grundlage des klassischen Denkens es tat, dann kann man sehr wohl wetten, daß der Mensch verschwindet wie am Meeresufer ein Gesicht im Sand.'Taal: Duits; Formaat: ePub met kopieerbeveiliging (DRM) van Adobe; Bestandsgrootte: 0.16 MB; Kopieerrechten: Het kopiëren van (delen van) de pagina's is niet toegestaan ; Printrechten: Het printen van de pagina's is niet toegestaan; Voorleesfunctie: De voorleesfunctie is uitgeschakeld; Geschikt voor: Alle e-readers geschikt voor ebooks in ePub formaat. Tablet of smartphone voorzien van een app zoals de bol.com Kobo app.; Verschijningsdatum: maart 2006; ISBN10: 3638481247; ISBN13: 9783638481243; , Duitstalig | Ebook | 2006, Religie, Spiritualiteit & Filosofie, Filosofie, Studie & Management, Mens & Maatschappij, Filosofie, Studie & Management, Mens & Maatschappij, Geschiedenis, Grin Verlag

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3, ISBN: 9783638481243

ID: 166819783638481243

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 2, Universität Duisburg-Essen, Veranstaltung: Michel Foucault, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In unseren Alltagsfloskeln steckt häufig der Begriff 'Macht': Jemand ist an der Macht, man wird ohnmächtig, jemand ist der Machthaber über etwas, man wird zu etwas ermächtigt. Des Weiteren gibt es Weltmächte, Machtfragen oder auch Machtergreifungen. Hinter die Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 2, Universität Duisburg-Essen, Veranstaltung: Michel Foucault, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In unseren Alltagsfloskeln steckt häufig der Begriff 'Macht': Jemand ist an der Macht, man wird ohnmächtig, jemand ist der Machthaber über etwas, man wird zu etwas ermächtigt. Des Weiteren gibt es Weltmächte, Machtfragen oder auch Machtergreifungen. Hinter diesen Aussprüchen und Begriffen steckt das Bild, dass die Macht jemandem gehört, der sie ausübt und dass es andere gibt, die sich dieser Macht unterwerfen. Diesem Verständnis nach, kann man die Macht genau lokalisieren, ihre Wirkungsweisen untersuchen, sie beurteilen, verändern, umkehren oder revolutionieren. Das Bild des allein herrschenden Monarchen, der Herr über sein Volk und die Gesetze ist und das alleinige Bestimmungsrecht hat, ist immer noch eine gebräuchliche Vorstellung. Es gibt aber auch Betrachtungsweisen, die die Macht nicht an Subjekte gebunden oder als Eigentum verstehen. Der französische Philosoph Michel Foucault (1926-1984) hat sich in seinen Schriften in poststrukturalistischer Manier vom Subjekt abgewendet. In 'Die Ordnung der Dinge' von 1966 untersucht er mit archäologischer Methode die Ordnungsschemata der Wissenschaften in den verschiedenen Epochen. Einen besonderen Bruch konstatiert er im Übergang von der Klassik zur Moderne. Letztere hat nämlich als zentrales Thema des Wissens den Menschen entdeckt und ihn in den Humanwissenschaften, wie Medizin, Biologie, Soziologie Psychologie etc, zum zentralen Objekt der Erkenntnis gemacht. Der Mensch ist somit zugleich der Erkennende und das zu erkennende Objekt. Er kreiert sich also selbst den Raum der Erkenntnis und begrenzt ihn durch seine eigene Sichtweise. Diese Erkenntnisse verleiten zu dem Gedanken, der Mensch oder das Subjekt ist der Hauptakteur der Gegenwart. Doch Foucault schlieBt in 'Die Ordnung der Dinge Modern, Philosophy, Mechanismen der modernen Macht - Hausarbeit zu Michel Foucaults genealogischer Analyse der modernen Macht mit besonderer Berücksichtigung seines Macht~~ Sabrina Radeck~~Modern~~Philosophy~~9783638481243, de, Mechanismen der modernen Macht - Hausarbeit zu Michel Foucaults genealogischer Analyse der modernen Macht mit besonderer Berücksichtigung seines Machtkonzeptwandels von 1970-1976, Sabrina Radeck, 9783638481243, GRIN Verlag, 03/21/2006, , , , GRIN Verlag, 03/21/2006

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2006, ISBN: 9783638481243

ID: 21739555

Hausarbeit zu Michel Foucaults genealogischer Analyse der modernen Macht mit besonderer Berücksichtigung seines Machtkonzeptwandels von 1970-1976, [ED: 1], Auflage, eBook Download (EPUB,PDF), eBooks, [PU: GRIN Verlag]

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Details zum Buch
Mechanismen der modernen Macht - Hausarbeit zu Michel Foucaults genealogischer Analyse der modernen Macht mit besonderer Berücksichtigung seines Machtkonzeptwandels von 1970-1976
Autor:

Radeck, Sabrina

Titel:

Mechanismen der modernen Macht - Hausarbeit zu Michel Foucaults genealogischer Analyse der modernen Macht mit besonderer Berücksichtigung seines Machtkonzeptwandels von 1970-1976

ISBN-Nummer:

Detailangaben zum Buch - Mechanismen der modernen Macht - Hausarbeit zu Michel Foucaults genealogischer Analyse der modernen Macht mit besonderer Berücksichtigung seines Machtkonzeptwandels von 1970-1976


EAN (ISBN-13): 9783638481243
ISBN (ISBN-10): 3638481247
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsjahr: 1976
Herausgeber: GRIN Verlag

Buch in der Datenbank seit 06.05.2007 22:27:01
Buch zuletzt gefunden am 11.06.2017 17:17:13
ISBN/EAN: 3638481247

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-48124-7, 978-3-638-48124-3


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