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Das unterdrückte Talent. Die Rolle der Frauen in der bildenden Kunst. Mit einer Einführung der Verfasserin. Aus dem Englischen von Rainer Redies und Ingrid Krüger. Originaltitel: The obstacle race. Mit Anmerkungen und einem Register. Deutsche Erstausgabe - Greer, Germaine
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Greer, Germaine:
Das unterdrückte Talent. Die Rolle der Frauen in der bildenden Kunst. Mit einer Einführung der Verfasserin. Aus dem Englischen von Rainer Redies und Ingrid Krüger. Originaltitel: The obstacle race. Mit Anmerkungen und einem Register. Deutsche Erstausgabe - Erstausgabe

1980, ISBN: 3550076886

ID: 59963

Deutsche Erstausgabe 376 Seiten mit einem Titelbild. Mit 32 Farbtafeln, 161 Schwarzweißabbildungen. 25,2 cm. Schutzumschlag: Hansbernd Lindemann. Schwarzes Leinen mit goldgeprägten Rückentiteln, Kopffarbschnitt und Schutzumschlag. Guter Zustand. Schutzumschlag leicht knittrig. Aus dem Klappentext: Warum hat es keinen weiblichen Leonardo da Vinci, Raffael oder Tizian gegeben? Dieser Frage geht Germaine Greer in diesem ungewöhnlichen Buch über den Beitrag der Frau zur bildenden Kunst nach. Unter Aufbietung des ganzen Instrumentariums feministischer Denkansätze analysiert die Bestsellerautorin die Bedingungen des Schaffens und der Anerkennung der malenden Frau vom Mittelalter bis zum Beginn unseres Jahrhunderts. An Hand Hunderter von Beispielen belegt Greer, wie weit Frauen es zu der Zeit wirklich gebracht hatten, als die großen Denkmäler der europäischen Malerei geschaffen wurden. Die Unzuverlässigkeit der Standardwerke hinsichtlich Gemälden von Frauen ist für die Autorin die Folge der Herablassung der Kunstkritiker. Jedes Produkt künstlerischen Schaffens, und sei es noch so läppisch, wurde als verwunderlich angesehen, und immer schwang ein Unterton von Verblüffung mit. Es wurde traditionell nicht als Teil der natürlichen Ordnung empfunden und deshalb nicht zu ihr in Beziehung gesetzt. Man sammelte die Werke von Malerinnen in einer speziellen Ecke für Außenseiter, und damit waren sie endgültig abgetan. Dieses Buch ist das Ergebnis des unbefangenen Bemühens um die Frage des Stellenwertes der Frau in den schönen Künsten. - Germaine Greer (* 29. Januar 1939 in Melbourne) ist eine australische Intellektuelle, Autorin, Publizistin und Anarchistin,[1] die als eine der wichtigsten Feministinnen des 20. Jahrhunderts gilt. Sie ist Autorin mehrerer viel beachteter Bücher. Ihr 1970 veröffentlichtes Buch The Female Eunuch (deutscher Titel: Der weibliche Eunuch) wurde ein internationaler Bestseller. Ihre Thesen wurden Allgemeingut in der Ideenwelt des Feminismus und werden seit den 1970er-Jahren lebhaft und kontrovers diskutiert. Biografie: Germaine Greer wurde am 29. Januar 1939 in der Nähe von Melbourne geboren. Sie war das älteste von drei Kindern von Peggy und Reginald Greer, welcher in der Branche der Zeitungswerbung beschäftigt war. Ihre Schulausbildung beendete sie 1956 am Star of the Sea College in Gardenvale, Melbourne, das von Nonnen geführt wurde. Danach erhielt sie ein Stipendium für die Universität von Melbourne und studierte dort englische und französische Literatur. Sie wechselte an die Universität von Sydney und erreichte dort 1961 mit Auszeichnung einen Abschluss als Master of Arts. Anfang der 1960er Jahre trat sie ihre erste berufliche Stelle als Lehrerin an einer Mädchenschule in Sydney an. 1963 erhielt sie eine Tutorenstelle an der dortigen Universität. 1964 wechselte sie, versehen mit einem Commonwealth-Stipendium, an die Universität Cambridge in England. 1967 promovierte sie dort über Shakespeares frühe Komödien. Nach der Promotion erhielt sie einen Lehrauftrag für Drama an der University of Warwick in Coventry. In dieser Zeit schrieb sie häufig Artikel für angesehene Wochenzeitungen, war Gast in Talkshows und war Mitbegründerin der erotischen Zeitschrift Suck. 1968 heiratete sie den Bauarbeiter Paul du Feu, der gelegentlich Artikel in der Untergrundpresse veröffentlichte. Die Ehe wurde 1973 geschieden. Ihr furioser Angriff gegen die Auffassung von der Frau als Sexualobjekt, das Buch Der weibliche Eunuch, erschien 1970. Die Promotionstour in den USA erregte großes Aufsehen, insbesondere die Diskussion mit Norman Mailer in New York, der sich bei dieser Gelegenheit selbst als Chauvinist bezeichnete. In den 1970er-Jahren war Germaine Greer freiberuflich als Journalistin tätig. Sie unternahm ausgiebige Reisen nach Asien und Afrika, um die dortigen Lebensverhältnisse zu studieren. 1972 besuchte sie Bangladesch und informierte sich über die Lebenssituation von Frauen, die während des Sezessionskrieges mit Pakistan vergewaltigt worden waren. 1980 erhielt sie eine Professur für Poetik an der Universität von Tulsa, Oklahoma. Dort rief sie ein Studienzentrum für feministische Literatur ins Leben und leitete es bis 1982. 1984 erschien ihr Buch Sex and Destiny: The Politics of Human Fertility, das ebenfalls eine heftige öffentliche Kontroverse auslösen sollte. Ausgehend von ihren Erfahrungen auf ihren Reisen in die Dritte Welt kritisierte sie darin die westlichen Einstellungen zur Kleinfamilie: Die Welt sei nur nach westlichen Maßstäben übervölkert. Sie forderte eine Rückkehr zu den Idealen des Familienlebens und zu Bescheidenheit statt grenzenlosem Konsumanspruch. Sie zeichnete ein positives Bild von der Frau als Mutter der Großfamilie und propagierte Keuschheit als ein mögliches Mittel zur Geburtenkontrolle. Damit verprellte sie Teile ihrer Leserschaft. Sowohl von Teilen der Frauenbewegung als auch aus dem akademischen Feminismus wurde ihre neue Haltung als revisionistisch kritisiert und als Teil des Backlash betrachtet. 1989 wurde sie als Fellow and special Lecturer ans Newnham College der Universität Cambridge berufen.[2] Von diesem Lehrstuhl trat sie 1996 aus Protest gegen die Berufung von Rachael Padman als Professorin für Physik zurück. Greer soll Padman als Transfrau geoutet haben, die daher kein Recht auf eine Stellung an diesem 1871 nur für Frauen gegründeten College habe.[3] 2003 erzeugte sie abermals eine öffentliche Kontroverse, diesmal mit ihrem Buch The Beautiful Boy (deutsch: Der Knabe), ein mit vielen Fotografien bebildertes Buch über die künstlerische Darstellung pubertierender Knaben und die Kunstgeschichte dieser Darstellungen. Kritiker sehen dieses Buch in bedenklicher Nähe zur Pädophilie. Sie verteidigt ihr Buch mit dem Argument, die Darstellung der Knaben impliziere nicht den sexuellen Übergriff und sie habe die Fähigkeit und das Recht der Frauen zur visuellen Freude im Sinn gehabt. Archiv: 2013 verkaufte die Autorin ihr Archiv für 3 Millionen australische $ an die Universität Melbourne. Den größeren Teil des um Lager-, Transport-, und Katalogisierungskosten geschmälerten Verkaufserlöses will Greer für den Schutz des australischen Regenwalds stiften. ... Aus: wikipedia-Germaine_Greer Versand D: 5,00 EUR Gewebe, Malerei, Künstlerin, Künstler, Maler, Malerin, Frau, Lebensgeschichte, Lebensweg, Erinnerungen, Memoiren, Schilderungen, Karriere, Geschichte, Biografien Biografie, Biographien, Persönlichkeiten, Persönlichkeit, Historische Hilfswissenschaften, Geschichte, Kulturgeschichte, Soziale Identität, Karriere, Lebensgeschichte, Sozialpsychologie, Frauenrechte, Normen, Rollen, Sozialisation, Arbeit, Frauengeschichte, Frauensexualität, Emanzipation, Soziologie Gesellschaft, Frauenbewegung, Frauenbildung, Feminismus, Kunsthistoriker, Kunstphilosophie, Künstlerbiographien, Künstlermonographien, Kunstliteratur, Kunstpädagogik, Kunstwissenschaft, Kunstführer, Kunstgeschichte, Kunsttheorie, Bildband, Kunstwerke, Kunstpsychologie, Plastik, [PU:Berlin ; Frankfurt/M. ; Wien : Ullstein Verlag,]

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Das unterdrückte Talent. Die Rolle der Frauen in der bildenden Kunst. Mit einer Einführung der Verfasserin. Aus dem Englischen von Rainer Redies und Ingrid Krüger. Originaltitel: The obstacle race. Mit Anmerkungen und einem Register. - Greer, Germaine
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Greer, Germaine:
Das unterdrückte Talent. Die Rolle der Frauen in der bildenden Kunst. Mit einer Einführung der Verfasserin. Aus dem Englischen von Rainer Redies und Ingrid Krüger. Originaltitel: The obstacle race. Mit Anmerkungen und einem Register. - Erstausgabe

1980, ISBN: 3550076886

Gebundene Ausgabe, ID: 22606803254

[EAN: 9783550076886], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 2.0], [PU: Berlin ; Frankfurt/M. ; Wien : Ullstein Verlag,], GEWEBE, MALEREI, KÜNSTLERIN, KÜNSTLER, MALER, MALERIN, FRAU, LEBENSGESCHICHTE, LEBENSWEG, ERINNERUNGEN, MEMOIREN, SCHILDERUNGEN, KARRIERE, GESCHICHTE, BIOGRAFIEN BIOGRAFIE, BIOGRAPHIEN, PERSÖNLICHKEITEN, PERSÖNLICHKEIT, HISTORISCHE HILFSWISSENSCHAFTEN, KULTURGESCHICHTE, SOZIALE IDENTITÄT, SOZIALPSYCHOLOGIE, FRAUENRECHTE, NORMEN, ROLLEN, SOZIALISATION, ARBEIT, FRAUENGESCHICHTE, FRAUENSEXUALITÄT, EMANZIPATION, SOZIOLOGIE GESELLSCHAFT, FRAUENBEWEGUNG, FRAUENBILDUNG, FEMINISMUS, KUNSTHISTORIKER, KUNSTPHILOSOPHIE, KÜNSTLERBIOGRAPHIEN, KÜNSTLERMONOGRAPHIEN, KUNSTLITERATUR, KUNSTPÄDAGOGIK, KUNSTWISSENSCHAFT, KUNSTFÜHRER, KUNSTGESCHICHTE, KUNSTTHEORIE, BILDBAND, KUNSTWERKE, KUNSTPSYCHOLOGIE, PLASTIK, Jacket, 376 Seiten mit einem Titelbild. Mit 32 Farbtafeln, 161 Schwarzweißabbildungen. 25,2 cm. Schutzumschlag: Hansbernd Lindemann. Guter Zustand. Schutzumschlag leicht knittrig. Aus dem Klappentext: Warum hat es keinen weiblichen Leonardo da Vinci, Raffael oder Tizian gegeben? Dieser Frage geht Germaine Greer in diesem ungewöhnlichen Buch über den Beitrag der Frau zur bildenden Kunst nach. Unter Aufbietung des ganzen Instrumentariums feministischer Denkansätze analysiert die Bestsellerautorin die Bedingungen des Schaffens und der Anerkennung der malenden Frau vom Mittelalter bis zum Beginn unseres Jahrhunderts. An Hand Hunderter von Beispielen belegt Greer, wie weit Frauen es zu der Zeit wirklich gebracht hatten, als die großen Denkmäler der europäischen Malerei geschaffen wurden. Die Unzuverlässigkeit der Standardwerke hinsichtlich Gemälden von Frauen ist für die Autorin die Folge der Herablassung der Kunstkritiker. Jedes Produkt künstlerischen Schaffens, und sei es noch so läppisch, wurde als verwunderlich angesehen, und immer schwang ein Unterton von Verblüffung mit. Es wurde traditionell nicht als Teil der natürlichen Ordnung empfunden und deshalb nicht zu ihr in Beziehung gesetzt. Man sammelte die Werke von Malerinnen in einer speziellen Ecke für Außenseiter, und damit waren sie endgültig abgetan. Dieses Buch ist das Ergebnis des unbefangenen Bemühens um die Frage des Stellenwertes der Frau in den schönen Künsten. - Germaine Greer (* 29. Januar 1939 in Melbourne) ist eine australische Intellektuelle, Autorin, Publizistin und Anarchistin,[1] die als eine der wichtigsten Feministinnen des 20. Jahrhunderts gilt. Sie ist Autorin mehrerer viel beachteter Bücher. Ihr 1970 veröffentlichtes Buch The Female Eunuch (deutscher Titel: Der weibliche Eunuch) wurde ein internationaler Bestseller. Ihre Thesen wurden Allgemeingut in der Ideenwelt des Feminismus und werden seit den 1970er-Jahren lebhaft und kontrovers diskutiert. Biografie: Germaine Greer wurde am 29. Januar 1939 in der Nähe von Melbourne geboren. Sie war das älteste von drei Kindern von Peggy und Reginald Greer, welcher in der Branche der Zeitungswerbung beschäftigt war. Ihre Schulausbildung beendete sie 1956 am Star of the Sea College in Gardenvale, Melbourne, das von Nonnen geführt wurde. Danach erhielt sie ein Stipendium für die Universität von Melbourne und studierte dort englische und französische Literatur. Sie wechselte an die Universität von Sydney und erreichte dort 1961 mit Auszeichnung einen Abschluss als Master of Arts. Anfang der 1960er Jahre trat sie ihre erste berufliche Stelle als Lehrerin an einer Mädchenschule in Sydney an. 1963 erhielt sie eine Tutorenstelle an der dortigen Universität. 1964 wechselte sie, versehen mit einem Commonwealth-Stipendium, an die Universität Cambridge in England. 1967 promovierte sie dort über Shakespeares frühe Komödien. Nach der Promotion erhielt sie einen Lehrauftrag für Drama an der University of Warwick in Coventry. In dieser Zeit schrieb sie häufig Artikel für angesehene Wochenzeitungen, war Gast in Talkshows und war Mitbegründerin der erotischen Zeitschrift Suck. 1968 heiratete sie den Bauarbeiter Paul du Feu, der gelegentlich Artikel in der Untergrundpresse veröffentlichte. Die Ehe wurde 1973 geschieden. Ihr furioser Angriff gegen die Auffassung von der Frau als Sexualobjekt, das Buch Der weibliche Eunuch, erschien 1970. Die Promotionstour in den USA erregte großes Aufsehen, insbesondere die Diskussion mit Norman Mailer in New York, der sich bei dieser Gelegenheit selbst als Chauvinist bezeichnete. In den 1970er-Jahren war Germaine Greer freiberuflich als Journalistin tätig. Sie unternahm ausgiebige Reisen nach Asien und Afrika, um die dortigen Lebensverhältnisse zu studieren. 1972 besuchte sie Bangladesch und informierte sich über die Lebenssituation von Frauen, die während des Sezessionskrieges mit Pakistan vergewaltigt worden waren. 1980 erhielt sie eine Professur für Poetik an der Universität von Tulsa, Oklahoma. Dort rief sie ein Studienzentrum für feministische Literatur ins Leben und leitete es bis 1982. 1984 erschien ihr Buch Sex and Destiny: The Politics of Human Fertility, das ebenfalls eine heftige öffentliche Kontroverse auslösen sollte. Ausgehend von ihren Erfahrungen auf ihren Reisen in die Dritte Welt kritisierte sie darin die westlichen Einstellungen zur Kleinfamilie: Die Welt sei nur nach westlichen Maßstäben übervölkert. Sie forderte eine Rückkehr zu den Idealen des Familienlebens und zu Bescheidenheit statt grenzenlosem Konsumanspruch. Sie zeichnete ein positives Bild von der Frau als Mutter der Großfamilie und propagierte Keuschheit als ein mögliches Mittel zur Geburtenkontrolle. Damit verprellte sie Teile ihrer Leserschaft. Sowohl von Teilen der Frauenbewegung als auch aus dem akademischen Feminismus wurde ihre neue Haltung als revisionistisch kritisiert und als Teil des Backlash betrachtet. 1989 wurde sie als Fellow and special Lecturer ans Newnham College der Universität Cambridge berufen.[2] Von diesem Lehrstuhl trat sie 1996 aus Protest gegen die Berufung von Rachael Padman als Professorin für Physik zurück. Greer soll Padman als Transfrau geoutet haben, die daher kein Recht auf eine Stellung an diesem 1871 nur für Frauen gegründeten College habe.[3] 2003 erzeugte sie abermals eine öffentliche Kontroverse, diesmal mit ihrem Buch The Beautiful Boy (deutsch: Der Knabe), ein mit vielen Fotografien bebildertes Buch über die künstlerische Darstellung pubertierender Knaben und die Kunstgeschichte dieser Darstellungen. Kritiker sehen dieses Buch in bedenklicher Nähe zur Pädophilie. Sie verteidigt ihr Buch mit dem Argument, die Darstellung der Knaben impliziere nicht den sexuellen Übergriff und sie habe die Fähigkeit und das Recht der Frauen zur visuellen Freude im Sinn gehabt. Archiv: 2013 verkaufte die Autorin ihr Archiv für 3 Millionen australische $ an die Universität Melbourne. Den größeren Teil des um Lager-, Transport-, und Katalogisierungskosten geschmälerten V

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Das unterdrückte Talent. Die Rolle der Frauen in der bildenden Kunst. Mit einer Einführung der Verfasserin. Aus dem Englischen von Rainer Redies und Ingrid Krüger. Originaltitel: The obstacle race. Mit Anmerkungen und einem Register. - Greer, Germaine
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Das unterdrückte Talent. Die Rolle der Frauen in der bildenden Kunst. Mit einer Einführung der Verfasserin. Aus dem Englischen von Rainer Redies und Ingrid Krüger. Originaltitel: The obstacle race. Mit Anmerkungen und einem Register. - Erstausgabe

1980, ISBN: 9783550076886

[PU: Berlin Frankfurt/M. Wien : Ullstein Verlag], 376 Seiten mit einem Titelbild. Mit 32 Farbtafeln, 161 Schwarzweißabbildungen. 25,2 cm. Schutzumschlag: Hansbernd Lindemann. Schwarzes Leinen mit goldgeprägten Rückentiteln, Kopffarbschnitt und Schutzumschlag. Guter Zustand. Schutzumschlag leicht knittrig. Aus dem Klappentext: Warum hat es keinen weiblichen Leonardo da Vinci, Raffael oder Tizian gegeben? Dieser Frage geht Germaine Greer in diesem ungewöhnlichen Buch über den Beitrag der Frau zur bildenden Kunst nach. Unter Aufbietung des ganzen Instrumentariums feministischer Denkansätze analysiert die Bestsellerautorin die Bedingungen des Schaffens und der Anerkennung der malenden Frau vom Mittelalter bis zum Beginn unseres Jahrhunderts. An Hand Hunderter von Beispielen belegt Greer, wie weit Frauen es zu der Zeit wirklich gebracht hatten, als die großen Denkmäler der europäischen Malerei geschaffen wurden. Die Unzuverlässigkeit der Standardwerke hinsichtlich Gemälden von Frauen ist für die Autorin die Folge der Herablassung der Kunstkritiker. Jedes Produkt künstlerischen Schaffens, und sei es noch so läppisch, wurde als verwunderlich angesehen, und immer schwang ein Unterton von Verblüffung mit. Es wurde traditionell nicht als Teil der natürlichen Ordnung empfunden und deshalb nicht zu ihr in Beziehung gesetzt. Man sammelte die Werke von Malerinnen in einer speziellen Ecke für Außenseiter, und damit waren sie endgültig abgetan. Dieses Buch ist das Ergebnis des unbefangenen Bemühens um die Frage des Stellenwertes der Frau in den schönen Künsten. - Germaine Greer (* 29. Januar 1939 in Melbourne) ist eine australische Intellektuelle, Autorin, Publizistin und Anarchistin,[1] die als eine der wichtigsten Feministinnen des 20. Jahrhunderts gilt. Sie ist Autorin mehrerer viel beachteter Bücher. Ihr 1970 veröffentlichtes Buch The Female Eunuch (deutscher Titel: Der weibliche Eunuch) wurde ein internationaler Bestseller. Ihre Thesen wurden Allgemeingut in der Ideenwelt des Feminismus und werden seit den 1970er-Jahren lebhaft und kontrovers diskutiert. Biografie: Germaine Greer wurde am 29. Januar 1939 in der Nähe von Melbourne geboren. Sie war das älteste von drei Kindern von Peggy und Reginald Greer, welcher in der Branche der Zeitungswerbung beschäftigt war. Ihre Schulausbildung beendete sie 1956 am Star of the Sea College in Gardenvale, Melbourne, das von Nonnen geführt wurde. Danach erhielt sie ein Stipendium für die Universität von Melbourne und studierte dort englische und französische Literatur. Sie wechselte an die Universität von Sydney und erreichte dort 1961 mit Auszeichnung einen Abschluss als Master of Arts. Anfang der 1960er Jahre trat sie ihre erste berufliche Stelle als Lehrerin an einer Mädchenschule in Sydney an. 1963 erhielt sie eine Tutorenstelle an der dortigen Universität. 1964 wechselte sie, versehen mit einem Commonwealth-Stipendium, an die Universität Cambridge in England. 1967 promovierte sie dort über Shakespeares frühe Komödien. Nach der Promotion erhielt sie einen Lehrauftrag für Drama an der University of Warwick in Coventry. In dieser Zeit schrieb sie häufig Artikel für angesehene Wochenzeitungen, war Gast in Talkshows und war Mitbegründerin der erotischen Zeitschrift Suck. 1968 heiratete sie den Bauarbeiter Paul du Feu, der gelegentlich Artikel in der Untergrundpresse veröffentlichte. Die Ehe wurde 1973 geschieden. Ihr furioser Angriff gegen die Auffassung von der Frau als Sexualobjekt, das Buch Der weibliche Eunuch, erschien 1970. Die Promotionstour in den USA erregte großes Aufsehen, insbesondere die Diskussion mit Norman Mailer in New York, der sich bei dieser Gelegenheit selbst als Chauvinist bezeichnete. In den 1970er-Jahren war Germaine Greer freiberuflich als Journalistin tätig. Sie unternahm ausgiebige Reisen nach Asien und Afrika, um die dortigen Lebensverhältnisse zu studieren. 1972 besuchte sie Bangladesch und informierte sich über die Lebenssituation von Frauen, die während des Sezessionskrieges mit Pakistan vergewaltigt worden waren. 1980 erhielt sie eine Professur für Poetik an der Universität von Tulsa, Oklahoma. Dort rief sie ein Studienzentrum für feministische Literatur ins Leben und leitete es bis 1982. 1984 erschien ihr Buch Sex and Destiny: The Politics of Human Fertility, das ebenfalls eine heftige öffentliche Kontroverse auslösen sollte. Ausgehend von ihren Erfahrungen auf ihren Reisen in die Dritte Welt kritisierte sie darin die westlichen Einstellungen zur Kleinfamilie: Die Welt sei nur nach westlichen Maßstäben übervölkert. Sie forderte eine Rückkehr zu den Idealen des Familienlebens und zu Bescheidenheit statt grenzenlosem Konsumanspruch. Sie zeichnete ein positives Bild von der Frau als Mutter der Großfamilie und propagierte Keuschheit als ein mögliches Mittel zur Geburtenkontrolle. Damit verprellte sie Teile ihrer Leserschaft. Sowohl von Teilen der Frauenbewegung als auch aus dem akademischen Feminismus wurde ihre neue Haltung als revisionistisch kritisiert und als Teil des Backlash betrachtet. 1989 wurde sie als Fellow and special Lecturer ans Newnham College der Universität Cambridge berufen.[2] Von diesem Lehrstuhl trat sie 1996 aus Protest gegen die Berufung von Rachael Padman als Professorin für Physik zurück. Greer soll Padman als Transfrau geoutet haben, die daher kein Recht auf eine Stellung an diesem 1871 nur für Frauen gegründeten College habe.[3] 2003 erzeugte sie abermals eine öffentliche Kontroverse, diesmal mit ihrem Buch The Beautiful Boy (deutsch: Der Knabe), ein mit vielen Fotografien bebildertes Buch über die künstlerische Darstellung pubertierender Knaben und die Kunstgeschichte dieser Darstellungen. Kritiker sehen dieses Buch in bedenklicher Nähe zur Pädophilie. Sie verteidigt ihr Buch mit dem Argument, die Darstellung der Knaben impliziere nicht den sexuellen Übergriff und sie habe die Fähigkeit und das Recht der Frauen zur visuellen Freude im Sinn gehabt. Archiv: 2013 verkaufte die Autorin ihr Archiv für 3 Millionen australische an die Universität Melbourne. Den größeren Teil des um Lager-, Transport-, und Katalogisierungskosten geschmälerten Verkaufserlöses will Greer für den Schutz des australischen Regenwalds stiften. ... 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Das unterdrückte Talent. Die Rolle der Frauen in der bildenden Kunst - Greer, Germaine
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Greer, Germaine:
Das unterdrückte Talent. Die Rolle der Frauen in der bildenden Kunst - gebrauchtes Buch

1980, ISBN: 3550076886

ID: 30264523148

[EAN: 9783550076886], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 3.0], [PU: Ullstein,], SOZIALWISSENSCHAFT / FILM, KUNST & KULTUR, 376 Seiten Gepflegtes Gebraucht-/Antiquariatsexemplar ohne Schutzumschlag. Zustand unter Berücksichtigung des Alters gut. Auflage/Erscheinungsjahr kann unter Umständen abweichen. Bitte gegebenenfalls vorher anfragen. Tagesaktueller, sicherer und weltweiter Versand. Wir liefern grundsätzlich mit beiliegender Rechnung. 1372768.01 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1501, Books

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Das unterdrückte Talent. Die Rolle der Frauen in der bildenden Kunst - Greer, Germaine
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Greer, Germaine:
Das unterdrückte Talent. Die Rolle der Frauen in der bildenden Kunst - gebrauchtes Buch

1980, ISBN: 3550076886

ID: 30264523148

[EAN: 9783550076886], Gebraucht, sehr guter Zustand, [PU: Ullstein,], SOZIALWISSENSCHAFT / FILM, KUNST & KULTUR, 376 Seiten Gepflegtes Gebraucht-/Antiquariatsexemplar ohne Schutzumschlag. Zustand unter Berücksichtigung des Alters gut. Auflage/Erscheinungsjahr kann unter Umständen abweichen. Bitte gegebenenfalls vorher anfragen. Tagesaktueller, sicherer und weltweiter Versand. Wir liefern grundsätzlich mit beiliegender Rechnung. 1372768.01 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1501, Books

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Details zum Buch
Das unterdrückte Talent

Frauen. - Greer, Germaine: Das unterdrückte Talent. Die Rolle der Frauen in der bildenden Kunst. Berlin(usw.): Ullstein, 1980. 26 cm. 376 S., zahlr. Abb. Oppd. - OU. - Einbd. etw. berieben. Kanten min. bestoßen. Ex-Libris a. Vorsatz. Sonst gut.

Detailangaben zum Buch - Das unterdrückte Talent


EAN (ISBN-13): 9783550076886
ISBN (ISBN-10): 3550076886
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1980
Herausgeber: Ullstein Verlag Gmbh

Buch in der Datenbank seit 2007-06-13T09:12:07+02:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-06-28T09:50:33+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 3550076886

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-550-07688-6, 978-3-550-07688-6


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