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Die Vertreibung aus der Hölle. Roman. - (=Suhrkamp-Taschenbuch, st 3493). Erste Auflage dieser Ausgabe. - Menasse, Robert
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Menasse, Robert:
Die Vertreibung aus der Hölle. Roman. - (=Suhrkamp-Taschenbuch, st 3493). Erste Auflage dieser Ausgabe. - Erstausgabe

2003, ISBN: 9783518399934

Taschenbuch, ID: 58718

Erste Auflage dieser Ausgabe. 492 (4) Seiten mit einer Abbildung.19 cm. Umschlag nach Entwürfen von Willy Fleckhaus und Rolf Staudt. Taschenbuch. Kartoniert. Guter Zustand. Das Portugal des frühen 17.Jahrhunderts: Religiöser Fanatismus im Zeichen des Kreuzes, die Scheiterhaufen brennen. Hier lebt Manoel Dias Soeiro, das jüngste Kind einer Familie von Marranen, geheimen Juden unter der ständigen Bedrohung, entdeckt und an die Inquisition verraten zu werden. Manoel weiß noch nichts von seiner Herkunft und beteiligt sich an den grausamen Spielen der Kinder, die sich schon früh im Denunziantentum üben. Doch dann fallen seine eigenen Eltern den Inquisitoren in die Hände. Manoel, auch Mané gerufen, was soviel heißt wie "der Naive", ist das Kind mit den vielen Namen. Nach einer abenteuerlichen Flucht wird er schließlich in Amsterdam als der jüdische Gelehrte Samuel Manasseh ben Israel in die Geschichte eingehen. Das heutige Wien: Der Historiker Viktor Abravanel, geboren 1955, besucht 25 Jahre nach Schulabschluss ein Klassentreffen und provoziert bereits beim Aperitif einen Eklat, als er die anwesenden Lehrkräfte beschuldigt, ehemalige NSDAP-Mitglieder zu sein. Nachdem sich die Gesellschaft fluchtartig aufgelöst hat, lässt Viktor im Gespräch mit seiner Jugendliebe Hildegund die überwiegend tragikomischen Ereignisse seiner Schüler- und Studentenzeit wiederaufleben. Fast vier Jahrhunderte liegen zwischen diesen beiden Biografien. Im Roman bilden sie zwei so eng ineinander gewobene Handlungsstränge, dass die Übergänge fließend zu sein scheinen. Immer wieder zeigen sich deutliche Parallelen: Samuels Familie entkam nur knapp der Inquisition, Viktors jüdischer Vater musste vor den Nazis nach England flüchten. Aber auch alltägliche Zwänge und Grausamkeiten in Familie, Ausbildung und Beziehungsleben scheinen als das immer Gleiche wiederzukehren, als private Höllen, die wir immer erst rückblickend erkennen: nachdem wir aus ihnen vertrieben wurden. Robert Menasse hat mit Die Vertreibung aus der Hölle bereits seinen vierten Roman vorgelegt. Wie schon in der Trilogie der Entgeisterung zeichnet er, nun vor historischem Hintergrund, ein düsteres Bild unserer Zeit -- ohne Larmoyanz, aber mit viel Sarkasmus, Wortwitz und Sinn für Groteskes. Die autobiografischen Züge an der Figur Viktors werden durch die Namensgleichheit mit ihrem geschichtlichen Alter Ego noch pointiert. (Ein von Rembrandt gemaltes "Portrait des Rabbi Menasse" ziert auch das Buchcover.) Die historischen Passagen versteht Robert Menasse mit viel Fantasie und Einfühlungsvermögen packend zu schildern: die von religiösem Fanatismus aufgeheizte Stimmung auf den Straßen Lissabons, das mörderische Spektakel eines Autodafés, die Angst der Verfolgten, ihre Flucht in die Freiheit und die nie endende Qual der Erinnerung. Die narrative Engführung mit der letztendlich als Farce erscheinenden Lebensgeschichte Viktors geht dabei aber nicht ganz auf. Der groß angelegte Roman verliert durch den Anschein, primär eine vergleichende Fallstudie zu sein, ein wenig an innerer Kraft. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass sich die Geschichte insofern wiederholt, als wir uns selbst in ihr wiedererkennen: unsere ratlosen Gesichter, unsere verzerrten Fratzen. --Mathis Zojer. - Robert Menasse (* 21. Juni 1954 in Wien) ist ein österreichischer Schriftsteller, Übersetzer und Essayist. Leben: Robert Menasse studierte in Wien, Salzburg und Messina Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft und promovierte 1980 mit der Arbeit Der Typus des Außenseiters im Literaturbetrieb. Am Beispiel Hermann Schürrer zum Dr. phil.. Von 1981 bis 1988 lehrte er zunächst als Lektor für österreichische Literatur, später als Gastdozent am Institut für Literaturtheorie an der Universität São Paulo in Brasilien. Seit seiner Rückkehr nach Wien arbeitet er als freier Schriftsteller und Übersetzer aus dem brasilianischen Portugiesisch. 1981 wurde er Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung, zwölf Jahre später wurde er in den P.E.N. Club gewählt. Menasse lebt heute hauptsächlich in Wien. Er ist der Halbbruder der Journalistin und Schriftstellerin Eva Menasse. Romane: Robert Menasses erste Erzählung Nägelbeißen wurde 1973 in der Zeitschrift Neue Wege veröffentlicht. Von 1975 bis 1980 arbeitete er an seinem unvollendeten und unveröffentlichten Roman Kopfwehmut, einem Gesellschaftsroman, der im Wien der 1970er Jahre spielt. .... 2007 erschien sein bisher letzter Roman mit dem Titel Don Juan de la Mancha, in dem er von mehr oder weniger fiktiven Begebenheiten aus dem (Liebes-)Leben des Zeitungsredakteurs Nathan – zwischen Lustlosigkeit, Trieb, Begierde und der Suche nach der erfüllten Liebe - erzählt. Essays und kulturtheoretische Schriften: Essays wie Die sozialpartnerschaftliche Ästhetik (1990) oder Das Land ohne Eigenschaften (1992), die Menasse als Essayisten berühmt machten, aber auch Kritik wegen “Nestbeschmutzung“ laut werden ließen, folgten im Laufe der Zeit die Essaybände Hysterien und andere historische Irrtümer (1996) sowie Dummheit ist machbar (1999), Erklär mir Österreich (2000) und Das war Österreich (2005). Der Autor setzt sich in seinen Texten auf kritisch-ironische Art und Weise u.a. mit der österreichischen Vergangenheit auseinander, bezieht zur gegenwärtigen kulturpolitischen Situation in seinem Heimatland Stellung und macht immer wieder auf den latenten Antisemitismus im deutschsprachigen Raum aufmerksam. Seit 2006 widmet sich Menasse in seinen Essays vermehrt EU- und globalisierungskritischen Themen. An diesen europa- bzw. weltweiten Zusammenhängen kritisiert Menasse vor allem die demokratiepolitischen Defizite, welche als vorgeblich Struktur bedingt in den Sachzwang genommen werden und die Aussicht auf mögliche Alternativen verstellen. Kritik: Diskussionen um die Essays von Menasse haben sich immer wieder in den Feuilletons deutschsprachiger Zeitungen fortgeschrieben. Eine ausführliche Kritik am essayistischen Werk Menasses, seiner Methodik und seinen Thesen zu Österreich findet sich in der Essaysammlung Kollateralschäden. Essays zur blau-schwarzen Wende in Österreich von Michael Amon. Weitere Beiträge und Kritiken zu Menasses essayistischem Schaffen finden sich u.a. in 99 – Die Zeitschrift des NeuenForumsLiteratur. Unter dem Titel Robert Menasse, schon wieder ein Ostmärker, der die Welt retten möchte, kritisiert Henryk M. Broder auf seiner Homepage Robert Menasse bezugnehmend auf dessen Beitrag Die Zerstörung der Welt als Wille und Vorstellung in den Frankfurter Poetik-Vorlesungen vom Mai 2005: “Er [Menasse] hielt ein »Plädoyer für die Gewalt« (so der Titel der vierten Vorlesung), in dem er den Terror des 11. September als »unsere Rettung im dialektischen Sinne« bezeichnete und die Terroristen als »Ideal einer individuellen Entfaltung«. Und er bekam Beifall dafür.“ ... Aus: wikipedia-Robert_Menasse Versand D: 2,20 EUR Österreich, Historiker Klassentreffen Lehrer, Nationalsozialismus, Belletristische Darstellung; Menasheh ben Israel, Belletristik, Deutsche Literatur der 50-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, [PU:Frankfurt am Main : Suhrkamp Verlag,]

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Die Vertreibung aus der Hölle - Ausgezeichnet mit dem Marie Luise Kaschnitz-Preis 2002. Roman - Menasse, Robert
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Menasse, Robert:
Die Vertreibung aus der Hölle - Ausgezeichnet mit dem Marie Luise Kaschnitz-Preis 2002. Roman - Taschenbuch

2003, ISBN: 3518399934

ID: 16329638986

[EAN: 9783518399934], [PU: Suhrkamp], 3518399934, Taschenbuch. 492 Seiten. FRISCHes, UNGELESENes, UNBENUTZTes Exemplar mit Mängelstempel Zwei jüdische Schicksale, getrennt durch vier Jahrhunderte Was ist aus uns bloß geworden? Bei einem Klassentreffen, 25 Jahre nach dem Abitur, herrscht fröhliche Selbstzufriedenheit - bis Viktor seine ehemaligen Schulkollegen mit der Nazi-Vergangenheit ihrer Lehrer konfrontiert. Es kommt zu einem Eklat, der aus dieser Nacht eine Abenteuerreise in die Vergangenheit macht.

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Die Vertreibung aus der Hölle: Roman (suhrkamp taschenbuch) - Menasse, Robert
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Die Vertreibung aus der Hölle: Roman (suhrkamp taschenbuch) - gebrauchtes Buch

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Die Vertreibung aus der Hölle - Menasse, Robert
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Die Vertreibung aus der Hölle - Taschenbuch

2003, ISBN: 9783518399934

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Die Vertreibung aus der Hölle

Zwei jüdische Schicksale, getrennt durch vier Jahrhunderte Was ist aus uns bloß geworden? Bei einem Klassentreffen, 25 Jahre nach dem Abitur, herrscht fröhliche Selbstzufriedenheit - bis Viktor seine ehemaligen Schulkollegen mit der Nazi-Vergangenheit ihrer Lehrer konfrontiert. Es kommt zu einem Eklat, der aus dieser Nacht eine Abenteuerreise in die Vergangenheit macht., Das Portugal des frühen 17.Jahrhunderts: Religiöser Fanatismus im Zeichen des Kreuzes, die Scheiterhaufen brennen. Hier lebt Manoel Dias Soeiro, das jüngste Kind einer Familie von Marranen, geheimen Juden unter der ständigen Bedrohung, entdeckt und an die Inquisition verraten zu werden. Manoel weiß noch nichts von seiner Herkunft und beteiligt sich an den grausamen Spielen der Kinder, die sich schon früh im Denunziantentum üben. Doch dann fallen seine eigenen Eltern den Inquisitoren in die Hände. Manoel, auch Mané gerufen, was soviel heißt wie "der Naive", ist das Kind mit den vielen Namen. Nach einer abenteuerlichen Flucht wird er schließlich in Amsterdam als der jüdische Gelehrte Samuel Manasseh ben Israel in die Geschichte eingehen.

Das heutige Wien: Der Historiker Viktor Abravanel, geboren 1955, besucht 25 Jahre nach Schulabschluss ein Klassentreffen und provoziert bereits beim Aperitif einen Eklat, als er die anwesenden Lehrkräfte beschuldigt, ehemalige NSDAP-Mitglieder zu sein. Nachdem sich die Gesellschaft fluchtartig aufgelöst hat, lässt Viktor im Gespräch mit seiner Jugendliebe Hildegund die überwiegend tragikomischen Ereignisse seiner Schüler- und Studentenzeit wiederaufleben.

Fast vier Jahrhunderte liegen zwischen diesen beiden Biografien. Im Roman bilden sie zwei so eng ineinander gewobene Handlungsstränge, dass die Übergänge fließend zu sein scheinen. Immer wieder zeigen sich deutliche Parallelen: Samuels Familie entkam nur knapp der Inquisition, Viktors jüdischer Vater musste vor den Nazis nach England flüchten. Aber auch alltägliche Zwänge und Grausamkeiten in Familie, Ausbildung und Beziehungsleben scheinen als das immer Gleiche wiederzukehren, als private Höllen, die wir immer erst rückblickend erkennen: nachdem wir aus ihnen vertrieben wurden.

Robert Menasse hat mit Die Vertreibung aus der Hölle bereits seinen vierten Roman vorgelegt. Wie schon in der Trilogie der Entgeisterung zeichnet er, nun vor historischem Hintergrund, ein düsteres Bild unserer Zeit -- ohne Larmoyanz, aber mit viel Sarkasmus, Wortwitz und Sinn für Groteskes. Die autobiografischen Züge an der Figur Viktors werden durch die Namensgleichheit mit ihrem geschichtlichen Alter Ego noch pointiert. (Ein von Rembrandt gemaltes "Portrait des Rabbi Menasse" ziert auch das Buchcover.)

Die historischen Passagen versteht Robert Menasse mit viel Fantasie und Einfühlungsvermögen packend zu schildern: die von religiösem Fanatismus aufgeheizte Stimmung auf den Straßen Lissabons, das mörderische Spektakel eines Autodafés, die Angst der Verfolgten, ihre Flucht in die Freiheit und die nie endende Qual der Erinnerung. Die narrative Engführung mit der letztendlich als Farce erscheinenden Lebensgeschichte Viktors geht dabei aber nicht ganz auf. Der groß angelegte Roman verliert durch den Anschein, primär eine vergleichende Fallstudie zu sein, ein wenig an innerer Kraft. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass sich die Geschichte insofern wiederholt, als wir uns selbst in ihr wiedererkennen: unsere ratlosen Gesichter, unsere verzerrten Fratzen. --Mathis Zojer

Detailangaben zum Buch - Die Vertreibung aus der Hölle


EAN (ISBN-13): 9783518399934
ISBN (ISBN-10): 3518399934
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2004
Herausgeber: Suhrkamp Verlag GmbH
496 Seiten
Gewicht: 0,450 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 12.06.2007 11:14:41
Buch zuletzt gefunden am 27.09.2017 19:09:33
ISBN/EAN: 3518399934

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-518-39993-4, 978-3-518-39993-4


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