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Monolog. Die Lehrlinge zu Sais/ Die Christenheit oder Europa/ Hymnen an die Nacht/ Geistliche Lieder/ Heinrich von Ofterdingen. Ludwig Tieck: Novalis' Lebensumstände. Mit einem Essay: Zum Verständnis der Werke und einer Bibliographie von Curt Grützmacher. - Novalis
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Novalis:
Monolog. Die Lehrlinge zu Sais/ Die Christenheit oder Europa/ Hymnen an die Nacht/ Geistliche Lieder/ Heinrich von Ofterdingen. Ludwig Tieck: Novalis' Lebensumstände. Mit einem Essay: Zum Verständnis der Werke und einer Bibliographie von Curt Grützmacher. - Erstausgabe

1963, ISBN: 3499451301

Taschenbuch, ID: 30429568556

[EAN: 9783499451300], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 2.0], [PU: Reinbek bei Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag,], DEUTSCHE LITERATUR DES 18. UND 19. JAHRHUNDERTS, LITERATURTHEORIE, GERMANISTIK, LITERATURKRITIK, LITERATURGATTUNGEN, LITERATUREPOCHEN, LITERATURREZEPTION, SPRACH- LITERATURWISSENSCHAFT, LITERATURGESCHICHTE, LITERATURWISSENSCHAFTEN, LITERATURSOZIOLOGIE, SPRACHWISSENSCHAFT, LITERATURRECHERCHE, LITERATURINTERPRETATION, HERMENEUTIK, BUCHHANDELSGESCHICHTE, BUCHGESCHICHTE, BUCHKUNDE, TASCHENBÜCHER VOR 1970, TASCHENBUCHREIHEN, BUCHMARKT, BUCHREIHEN, VERLAGE, BUCHHANDEL, BUCHWISSENSCHAFT, VERLAGSGESCHICHTE, BUCHWESEN, VERLAGSWESEN, ANTIQUARIAT, LEKTOR, 254 (2) Seiten. 19 cm. Umschlagentwurf: Werner Rebhuhn. Befriedigender Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Novalis (* 2. Mai 1772 auf Schloss Oberwiederstedt; † 25. März 1801 in Weißenfels), eigentlich Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Schriftsteller der Frühromantik, Philosoph und Bergbauingenieur. . Rezeption: Die ersten umfassenden Ausgaben des Werkes erfolgten durch Friedrich Schlegel und Ludwig Tieck, Berlin 1802 und 1837, in zwei Bänden. Den dritten Band gaben Ludwig Tieck und Eduard von Bülow 1846 in Berlin heraus. Das Werk des Dichters hatte – obschon aufgrund der kurzen Lebenszeit des Künstlers auch in kurzer Schaffensperiode entstanden – teils beträchtlichen Einfluss auf das Schaffen anderer Künstler. So las und bearbeitete beispielsweise Karoline von Günderrode die literarische Hinterlassenschaft Novalis’ bereits 1802, also noch im Jahr der Erstausgabe seiner Schriften. Sie exzerpierte die Schriften, ließ sich selbst inspirieren und verglich eigene Gedichte mit denen Friedrich von Hardenbergs. Früher und näher am Arbeitsprozess lasen die Brüder Schlegel und andere Frühromantiker immer wieder einzelne Texte. Heinrich Heine erarbeitete sich einen eigenen Zugang zu Novalis, freilich ohne ihn ausreichend zu würdigen. Auch Eichendorff fand in seiner Literaturgeschichte Platz für den Frühromantiker. Eichendorffs Jugendfreund, der schwärmerische Dichter Otto von Loeben, war ein glühender Verehrer Hardenbergs und lehnte seine eigene Lyrik stark an jene des Novalis an. Weiterhin arbeiteten sich Philosophen – unter ihnen Georg Wilhelm Friedrich Hegel – und Kulturtheoretiker, zum Beispiel Wilhelm Dilthey und Rudolf Haym, an dem umfangreichen Werk des Novalis ab. Nicht zuletzt durch die Kanonisierung als Schul- und Studienlektüre wurde das Lesen der (vor allem literarischen) Texte Novalis' allen Literaturinteressierten möglich. Von besonderer Problematik ist die Rezeption des Werkes vor allem zur Zeit der NS-Diktatur und der frühen DDR-Literaturwissenschaft. Lange Zeit wurde das gesamte Werk des jungen Dichters, in dessen Mittelpunkt die Hymnen an die Nacht gestellt wurden, zu eng biographisch, vor allem mit Blick auf den frühen Tod seiner ersten Verlobten, Sophie von Kühn, hin ausgedeutet. Einen interessanten Effekt hatte die Rezeption des unvollendeten Romans „Heinrich von Ofterdingen": die noch junge Germanische Philologie begann, sich um den damals noch für eine historische Figur gehaltenen Heinrich von Ofterdingen zu kümmern. Die durch Novalis dargelegte potentielle Wirkkraft des Sängers führte bereits 1812 dazu, dass ihm zunächst August Wilhelm Schlegel, dann auch Friedrich Schlegel und F. H. v. d. Hagen fälschlicherweise das Nibelungenlied zuschrieben. Doch bereits 1820 wurde die These von Karl Lachmann entkräftet. Die Gesänge des Bergmanns im „Heinrich von Ofterdingen" fanden Eingang in bergmännische Liedersammlungen, einige seiner Geistlichen Lieder wurden – in mehr oder weniger überarbeiteter Form – in lutherische Gesangbücher aufgenommen und es entstanden zahlreiche Vertonungen der Gedichte. Seine Poetik fand u. a. unter den französischen Symbolisten begeisterte Rezipienten. Weitere Rezeption und eine intensive Auslegung erfuhr das Werk Novalis' durch Rudolf Steiner, und immer noch beschäftigen sich die Anthroposophen mit einer sehr speziellen Interpretation der Weltsicht des Künstlers. Auch Wagners Musikdrama Tristan und Isolde ist ohne Novalis' Hymnen an die Nacht undenkbar. Vor allem die Umdeutung der Nacht von Chaos und Bedrohung hin zu einem transzendentalen Raum utopischer Liebeserfahrung spielt eine wesentliche Rolle. . Aus: wikipedia-Novalis Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 170 Deutsche Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Literatursoziologie, Sprachwissenschaft, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik, Buchhandelsgeschichte, Buchgeschichte, Buchkunde, Taschenbücher vor 1970, Taschenbuchreihen, Buchmarkt, Buchreihen, Verlage, Buchhandel, Buchwissenschaft, Verlagsgeschichte, Buchwesen, Verlagswesen, Antiquariat, Lektor

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BOUQUINIST, München, BY, Germany [1048136] [Rating: 5 (von 5)]
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Monolog. Die Lehrlinge zu Sais/ Die Christenheit oder Europa/ Hymnen an die Nacht/ Geistliche Lieder/ Heinrich von Ofterdingen. Ludwig Tieck: Novalis' Lebensumstände. Mit einem Essay: Zum Verständnis der Werke und einer Bibliographie von Curt Grützmacher. - Novalis
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Novalis:
Monolog. Die Lehrlinge zu Sais/ Die Christenheit oder Europa/ Hymnen an die Nacht/ Geistliche Lieder/ Heinrich von Ofterdingen. Ludwig Tieck: Novalis' Lebensumstände. Mit einem Essay: Zum Verständnis der Werke und einer Bibliographie von Curt Grützmacher. - Erstausgabe

1963, ISBN: 3499451301

Taschenbuch, ID: 30429568556

[EAN: 9783499451300], Gebraucht, sehr guter Zustand, [PU: Reinbek bei Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag,], DEUTSCHE LITERATUR DES 18. UND 19. JAHRHUNDERTS, LITERATURTHEORIE, GERMANISTIK, LITERATURKRITIK, LITERATURGATTUNGEN, LITERATUREPOCHEN, LITERATURREZEPTION, SPRACH- LITERATURWISSENSCHAFT, LITERATURGESCHICHTE, LITERATURWISSENSCHAFTEN, LITERATURSOZIOLOGIE, SPRACHWISSENSCHAFT, LITERATURRECHERCHE, LITERATURINTERPRETATION, HERMENEUTIK, BUCHHANDELSGESCHICHTE, BUCHGESCHICHTE, BUCHKUNDE, TASCHENBÜCHER VOR 1970, TASCHENBUCHREIHEN, BUCHMARKT, BUCHREIHEN, VERLAGE, BUCHHANDEL, BUCHWISSENSCHAFT, VERLAGSGESCHICHTE, BUCHWESEN, VERLAGSWESEN, ANTIQUARIAT, LEKTOR, 254 (2) Seiten. 19 cm. Umschlagentwurf: Werner Rebhuhn. Befriedigender Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Novalis (* 2. Mai 1772 auf Schloss Oberwiederstedt; † 25. März 1801 in Weißenfels), eigentlich Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Schriftsteller der Frühromantik, Philosoph und Bergbauingenieur. . Rezeption: Die ersten umfassenden Ausgaben des Werkes erfolgten durch Friedrich Schlegel und Ludwig Tieck, Berlin 1802 und 1837, in zwei Bänden. Den dritten Band gaben Ludwig Tieck und Eduard von Bülow 1846 in Berlin heraus. Das Werk des Dichters hatte – obschon aufgrund der kurzen Lebenszeit des Künstlers auch in kurzer Schaffensperiode entstanden – teils beträchtlichen Einfluss auf das Schaffen anderer Künstler. So las und bearbeitete beispielsweise Karoline von Günderrode die literarische Hinterlassenschaft Novalis’ bereits 1802, also noch im Jahr der Erstausgabe seiner Schriften. Sie exzerpierte die Schriften, ließ sich selbst inspirieren und verglich eigene Gedichte mit denen Friedrich von Hardenbergs. Früher und näher am Arbeitsprozess lasen die Brüder Schlegel und andere Frühromantiker immer wieder einzelne Texte. Heinrich Heine erarbeitete sich einen eigenen Zugang zu Novalis, freilich ohne ihn ausreichend zu würdigen. Auch Eichendorff fand in seiner Literaturgeschichte Platz für den Frühromantiker. Eichendorffs Jugendfreund, der schwärmerische Dichter Otto von Loeben, war ein glühender Verehrer Hardenbergs und lehnte seine eigene Lyrik stark an jene des Novalis an. Weiterhin arbeiteten sich Philosophen – unter ihnen Georg Wilhelm Friedrich Hegel – und Kulturtheoretiker, zum Beispiel Wilhelm Dilthey und Rudolf Haym, an dem umfangreichen Werk des Novalis ab. Nicht zuletzt durch die Kanonisierung als Schul- und Studienlektüre wurde das Lesen der (vor allem literarischen) Texte Novalis' allen Literaturinteressierten möglich. Von besonderer Problematik ist die Rezeption des Werkes vor allem zur Zeit der NS-Diktatur und der frühen DDR-Literaturwissenschaft. Lange Zeit wurde das gesamte Werk des jungen Dichters, in dessen Mittelpunkt die Hymnen an die Nacht gestellt wurden, zu eng biographisch, vor allem mit Blick auf den frühen Tod seiner ersten Verlobten, Sophie von Kühn, hin ausgedeutet. Einen interessanten Effekt hatte die Rezeption des unvollendeten Romans „Heinrich von Ofterdingen": die noch junge Germanische Philologie begann, sich um den damals noch für eine historische Figur gehaltenen Heinrich von Ofterdingen zu kümmern. Die durch Novalis dargelegte potentielle Wirkkraft des Sängers führte bereits 1812 dazu, dass ihm zunächst August Wilhelm Schlegel, dann auch Friedrich Schlegel und F. H. v. d. Hagen fälschlicherweise das Nibelungenlied zuschrieben. Doch bereits 1820 wurde die These von Karl Lachmann entkräftet. Die Gesänge des Bergmanns im „Heinrich von Ofterdingen" fanden Eingang in bergmännische Liedersammlungen, einige seiner Geistlichen Lieder wurden – in mehr oder weniger überarbeiteter Form – in lutherische Gesangbücher aufgenommen und es entstanden zahlreiche Vertonungen der Gedichte. Seine Poetik fand u. a. unter den französischen Symbolisten begeisterte Rezipienten. Weitere Rezeption und eine intensive Auslegung erfuhr das Werk Novalis' durch Rudolf Steiner, und immer noch beschäftigen sich die Anthroposophen mit einer sehr speziellen Interpretation der Weltsicht des Künstlers. Auch Wagners Musikdrama Tristan und Isolde ist ohne Novalis' Hymnen an die Nacht undenkbar. Vor allem die Umdeutung der Nacht von Chaos und Bedrohung hin zu einem transzendentalen Raum utopischer Liebeserfahrung spielt eine wesentliche Rolle. . Aus: wikipedia-Novalis Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 170 Deutsche Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Literatursoziologie, Sprachwissenschaft, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik, Buchhandelsgeschichte, Buchgeschichte, Buchkunde, Taschenbücher vor 1970, Taschenbuchreihen, Buchmarkt, Buchreihen, Verlage, Buchhandel, Buchwissenschaft, Verlagsgeschichte, Buchwesen, Verlagswesen, Antiquariat, Lektor

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Monolog. Die Lehrlinge zu Sais/ Die Christenheit oder Europa/ Hymnen an die Nacht/ Geistliche Lieder/ Heinrich von Ofterdingen. Ludwig Tieck: Novalis' Lebensumstände. Mit einem Essay: Zum Verständnis der Werke und einer Bibliographie von Curt Grützmacher. - Novalis
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Novalis:
Monolog. Die Lehrlinge zu Sais/ Die Christenheit oder Europa/ Hymnen an die Nacht/ Geistliche Lieder/ Heinrich von Ofterdingen. Ludwig Tieck: Novalis' Lebensumstände. Mit einem Essay: Zum Verständnis der Werke und einer Bibliographie von Curt Grützmacher. - Erstausgabe

1963, ISBN: 9783499451300

Taschenbuch, ID: 64492

Taschenbucherstausgabe 254 (2) Seiten. 19 cm. Umschlagentwurf: Werner Rebhuhn. Taschenbuch. Kartoniert. Befriedigender Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Novalis (* 2. Mai 1772 auf Schloss Oberwiederstedt; † 25. März 1801 in Weißenfels), eigentlich Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg, war ein deutscher Schriftsteller der Frühromantik, Philosoph und Bergbauingenieur. ... Rezeption: Die ersten umfassenden Ausgaben des Werkes erfolgten durch Friedrich Schlegel und Ludwig Tieck, Berlin 1802 und 1837, in zwei Bänden. Den dritten Band gaben Ludwig Tieck und Eduard von Bülow 1846 in Berlin heraus. Das Werk des Dichters hatte – obschon aufgrund der kurzen Lebenszeit des Künstlers auch in kurzer Schaffensperiode entstanden – teils beträchtlichen Einfluss auf das Schaffen anderer Künstler. So las und bearbeitete beispielsweise Karoline von Günderrode die literarische Hinterlassenschaft Novalis’ bereits 1802, also noch im Jahr der Erstausgabe seiner Schriften. Sie exzerpierte die Schriften, ließ sich selbst inspirieren und verglich eigene Gedichte mit denen Friedrich von Hardenbergs. Früher und näher am Arbeitsprozess lasen die Brüder Schlegel und andere Frühromantiker immer wieder einzelne Texte. Heinrich Heine erarbeitete sich einen eigenen Zugang zu Novalis, freilich ohne ihn ausreichend zu würdigen. Auch Eichendorff fand in seiner Literaturgeschichte Platz für den Frühromantiker. Eichendorffs Jugendfreund, der schwärmerische Dichter Otto von Loeben, war ein glühender Verehrer Hardenbergs und lehnte seine eigene Lyrik stark an jene des Novalis an. Weiterhin arbeiteten sich Philosophen – unter ihnen Georg Wilhelm Friedrich Hegel – und Kulturtheoretiker, zum Beispiel Wilhelm Dilthey und Rudolf Haym, an dem umfangreichen Werk des Novalis ab. Nicht zuletzt durch die Kanonisierung als Schul- und Studienlektüre wurde das Lesen der (vor allem literarischen) Texte Novalis' allen Literaturinteressierten möglich. Von besonderer Problematik ist die Rezeption des Werkes vor allem zur Zeit der NS-Diktatur und der frühen DDR-Literaturwissenschaft. Lange Zeit wurde das gesamte Werk des jungen Dichters, in dessen Mittelpunkt die Hymnen an die Nacht gestellt wurden, zu eng biographisch, vor allem mit Blick auf den frühen Tod seiner ersten Verlobten, Sophie von Kühn, hin ausgedeutet. Einen interessanten Effekt hatte die Rezeption des unvollendeten Romans „Heinrich von Ofterdingen“: die noch junge Germanische Philologie begann, sich um den damals noch für eine historische Figur gehaltenen Heinrich von Ofterdingen zu kümmern. Die durch Novalis dargelegte potentielle Wirkkraft des Sängers führte bereits 1812 dazu, dass ihm zunächst August Wilhelm Schlegel, dann auch Friedrich Schlegel und F. H. v. d. Hagen fälschlicherweise das Nibelungenlied zuschrieben. Doch bereits 1820 wurde die These von Karl Lachmann entkräftet. Die Gesänge des Bergmanns im „Heinrich von Ofterdingen“ fanden Eingang in bergmännische Liedersammlungen, einige seiner Geistlichen Lieder wurden – in mehr oder weniger überarbeiteter Form – in lutherische Gesangbücher aufgenommen und es entstanden zahlreiche Vertonungen der Gedichte. Seine Poetik fand u. a. unter den französischen Symbolisten begeisterte Rezipienten. Weitere Rezeption und eine intensive Auslegung erfuhr das Werk Novalis' durch Rudolf Steiner, und immer noch beschäftigen sich die Anthroposophen mit einer sehr speziellen Interpretation der Weltsicht des Künstlers. Auch Wagners Musikdrama Tristan und Isolde ist ohne Novalis' Hymnen an die Nacht undenkbar. Vor allem die Umdeutung der Nacht von Chaos und Bedrohung hin zu einem transzendentalen Raum utopischer Liebeserfahrung spielt eine wesentliche Rolle. ... Aus: wikipedia-Novalis Versand D: 2,20 EUR Deutsche Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Literatursoziologie, Sprachwissenschaft, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik, Buchhandelsgeschichte, Buchgeschichte, Buchkunde, Taschenbücher vor 1970, Taschenbuchreihen, Buchmarkt, Buchreihen, Verlage, Buchhandel, Buchwissenschaft, Verlagsgeschichte, Buchwesen, Verlagswesen, Antiquariat, Lektor, [PU:Reinbek bei Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag,]

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Monolog Die Lehrlinge zu Sais - NovalisLudwig Tieck  und Curt Grützmacher
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NovalisLudwig Tieck und Curt Grützmacher:
Monolog Die Lehrlinge zu Sais - gebrauchtes Buch

1963, ISBN: 9783499451300

[PU: Rowohlt Tb.], Broschiert rororo 1986 : Novalis - tb 8N-ZEOF-RXP0, DE, [SC: 3.50], gebraucht gut, gewerbliches Angebot, [GW: 91g], Skrill/Moneybookers, PayPal, Banküberweisung, sofortueberweisung.de, Internationaler Versand

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NovalisLudwig Tieck und Curt Grützmacher:
Monolog; Die Lehrlinge zu Sais - gebrauchtes Buch

1963, ISBN: 9783499451300

ID: 167952

Broschiert rororo 1986 : Novalis - tb 8N-ZEOF-RXP0 Versand D: 3,00 EUR Dramatik / Gegenwartsliteratur, [PU:Rowohlt Tb.,]

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Monolog / Die Lehrlinge zu Sais / Die Christenheit oder Europa / Hymnen an die Nacht / Geistliche Lieder / Heinrich von Ofterdingen (rororo - Rowohlts Klassiker der Literatur und der Wissenschaft)

Mit Novalis, der einer thüringischen Adelsfamilie entstammte, fand das einsetzende romantische Lebensgefühl der Zeit seinen ersten prägenden Ausdruck in der Dichtung.

Detailangaben zum Buch - Monolog / Die Lehrlinge zu Sais / Die Christenheit oder Europa / Hymnen an die Nacht / Geistliche Lieder / Heinrich von Ofterdingen (rororo - Rowohlts Klassiker der Literatur und der Wissenschaft)


EAN (ISBN-13): 9783499451300
ISBN (ISBN-10): 3499451301
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 20
Herausgeber: Rowohlt Taschenbuch

Buch in der Datenbank seit 2007-06-05T12:21:50+02:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-10-20T19:07:24+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 3499451301

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-499-45130-1, 978-3-499-45130-0


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