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Erlebtes - Erschautes. Heymann - Memorien. Deutsche Frauen kämpfen für Freiheit, Recht und Frieden 1850 - 1940. In Zusammenarbeit mit Dr. jur. Anita Augspurg. Hrsg. von Margrit Twellmann. - HEYMANN Lida Gustava
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HEYMANN Lida Gustava:
Erlebtes - Erschautes. Heymann - Memorien. Deutsche Frauen kämpfen für Freiheit, Recht und Frieden 1850 - 1940. In Zusammenarbeit mit Dr. jur. Anita Augspurg. Hrsg. von Margrit Twellmann. - Erstausgabe

1988, ISBN: 3445009279

Taschenbuch, ID: 30311048993

[EAN: 9783445009272], [SC: 3.9], [PU: Meisenheim am Glan. Verlag Anton Hain], FRAUEN, FRAU, WOMEN, WOMAN, EMANZIPATION, FRAUENFRAGE, EMANCIPATION, DRITTES REICH, NATIONALSOZHIALISMUS, POLITIK, POLITICS, FRAUENPOLITIK, FRAUENLIGA, FRIEDEN, BIOGRAPHY, BIOGRAPHIE, BIOGRAFIE, BIOGRAFISCHES, 310, (4) Seiten. Mit einer Bildtalfen. Illustrierte Originalbroschur. (Mehrfach gestempeltes u. foliertes Bibliotheks-Exemplar. Teils etwas fleckig). 23x15 cm * Erste Ausgabe. Lida Gustava Heymann (geboren 15. März 1868 in Hamburg; gestorben 31. Juli 1943 in Zürich) war eine deutsche Frauenrechtlerin. Mit ihrer Arbeits- und Lebensgefährtin Anita Augspurg gehörte sie zu den prominenten Vertreterinnen der bürgerlichen Frauenbewegung. Lida G. Heymann war unter anderem im Vorstand des Verband Fortschrittlicher Frauenvereine tätig. Sie gilt mit Anita Augspurg auch als Initiatorin des Verbands für Frauenstimmrecht, der 1902 in Hamburg gegründet wurde und zu sich einem Schwerpunkt der Deutschen Frauenbewegung um die Jahrhundertwende entwickelte. In ihrer Geburtsstadt Hamburg hatte sie bereits vor der Jahrhundertwende aus Mitteln ihres Erbes ein Frauenzentrum eingerichtet, das berufstätigen Frauen einen Mittagstisch anbot, sowie einen Kinderhort und eine Beratungsstelle. Später wurde sie Mitgründerin eines koedukativen Gymnasiums und rief Berufsverbände für weibliche kaufmännische Angestellte und für Bühnenkünstlerinnen ins Leben. Als Mitbegründerin der abolitionistischen Bewegung in Deutschland kam sie mit dem Gesetz in Konflikt, als sie in Hamburg gegen die Behandlung der Prostituierten protestierte und die Abschaffung der staatlichen Reglementierung der Prostitution forderte. Parallel zu Anna Pappritz in Berlin gründete sie in Hamburg einen Zweigverein der Internationalen Abolitionistischen Föderation. 1902 gehörte sie gemeinsam mit Anita Augspurg zu den Gründerinnen des Deutschen Vereins für Frauenstimmrecht. Bis kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs übte das Paar in der sich zersplitternden deutschen Frauenstimmrechtsbewegung einen großen Einfluss aus. Internationale Bedeutung erlangt Heymann als Mitbegründerin des 1915 in Den Haag stattfindenden Frauenkongresses zum Frieden. Gemeinsam mit Augspurg gab Hermann von 1919 bis 1933 in Deutschland die Zeitschrift Frau im Staat heraus, in der pazifistische, demokratische und feministische Positionen vertreten wurden. Obwohl Heymann nach einem Intermezzo in der Freisinnigen Vereinigung nie mehr einer Partei beitrat oder sich parteipolitisch engagierte, hegte sie abstrakte Sympathien für sozialdemokratische und sozialistische Ideen. Bereits 1888 hatte sie August Bebels Werk „Die Frau und der Sozialismus" rezipiert. 1923 forderten Lida Gustava Heymann und Anita Augspurg die Ausweisung Adolf Hitlers aus Deutschland. Während Hitlers „Machtergreifung" 1933 befanden sich beide auf einer Auslandsreise, von der sie nicht mehr nach Deutschland zurückkehrten. Das Vermögen beider wurde konfisziert. Die Bibliothek und alle Unterlagen aus der jahrzehntelangen Arbeit von Heymann und Augspurg in der nationalen und internationalen Frauenbewegung gingen verloren. Heymann und Augspurg ließen sich in Zürich nieder. Ab 1937 war Augspurg stark pflegebedürftig. Heymann schrieb die gemeinsamen Erinnerungen unter dem Titel "Erlebtes-Erschautes" bis 1941 nieder. 1943 starb Heymann an Krebs. Sie wurde auf dem Friedhof Fluntern beigesetzt. Von den Memoiren von Heymann und Augspurg haben sich drei Manuskripte erhalten: zwei zeitlich verschieden datierte Exemplare im Besitz des Neffen von Heymann sowie ein Exemplar, das sich heute im Besitz des Archivs der deutschen Frauenbewegung befindet und ursprünglich von Anna Rieper, einer Freundin von Heymann und Augspurg und ehemaligen Vorsitzenden der IFFF-Ortsgruppe Hamburg, verwahrt wurde. Die Memoiren wurden 1972 von der Politikwissenschaftlerin Margrit Twellmann erstmals veröffentlicht, die den Verbleib der Manuskripte ermittelt hatte. (Quelle Wikipedia) Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 700, Books

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Erlebtes - Erschautes. Heymann - Memorien.  Deutsche Frauen kämpfen für Freiheit, Recht und Frieden 1850 - 1940. In Zusammenarbeit mit Dr. jur. Anita Augspurg. Hrsg. von Margrit Twellmann. - HEYMANN Lida Gustava
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HEYMANN Lida Gustava:
Erlebtes - Erschautes. Heymann - Memorien. Deutsche Frauen kämpfen für Freiheit, Recht und Frieden 1850 - 1940. In Zusammenarbeit mit Dr. jur. Anita Augspurg. Hrsg. von Margrit Twellmann. - Erstausgabe

1988, ISBN: 9783445009272

[PU: Meisenheim am Glan. Verlag Anton Hain], 310, (4) Seiten. Mit einer Bildtalfen. Illustrierte Originalbroschur. (Mehrfach gestempeltes u. foliertes Bibliotheks-Exemplar. Teils etwas fleckig). 23x15 cm * Erste Ausgabe. Lida Gustava Heymann (geboren 15. März 1868 in Hamburg gestorben 31. Juli 1943 in Zürich) war eine deutsche Frauenrechtlerin. Mit ihrer Arbeits- und Lebensgefährtin Anita Augspurg gehörte sie zu den prominenten Vertreterinnen der bürgerlichen Frauenbewegung. Lida G. Heymann war unter anderem im Vorstand des Verband Fortschrittlicher Frauenvereine tätig. Sie gilt mit Anita Augspurg auch als Initiatorin des Verbands für Frauenstimmrecht, der 1902 in Hamburg gegründet wurde und zu sich einem Schwerpunkt der Deutschen Frauenbewegung um die Jahrhundertwende entwickelte. In ihrer Geburtsstadt Hamburg hatte sie bereits vor der Jahrhundertwende aus Mitteln ihres Erbes ein Frauenzentrum eingerichtet, das berufstätigen Frauen einen Mittagstisch anbot, sowie einen Kinderhort und eine Beratungsstelle. Später wurde sie Mitgründerin eines koedukativen Gymnasiums und rief Berufsverbände für weibliche kaufmännische Angestellte und für Bühnenkünstlerinnen ins Leben. Als Mitbegründerin der abolitionistischen Bewegung in Deutschland kam sie mit dem Gesetz in Konflikt, als sie in Hamburg gegen die Behandlung der Prostituierten protestierte und die Abschaffung der staatlichen Reglementierung der Prostitution forderte. Parallel zu Anna Pappritz in Berlin gründete sie in Hamburg einen Zweigverein der Internationalen Abolitionistischen Föderation. 1902 gehörte sie gemeinsam mit Anita Augspurg zu den Gründerinnen des Deutschen Vereins für Frauenstimmrecht. Bis kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs übte das Paar in der sich zersplitternden deutschen Frauenstimmrechtsbewegung einen großen Einfluss aus. Internationale Bedeutung erlangt Heymann als Mitbegründerin des 1915 in Den Haag stattfindenden Frauenkongresses zum Frieden. Gemeinsam mit Augspurg gab Hermann von 1919 bis 1933 in Deutschland die Zeitschrift Frau im Staat heraus, in der pazifistische, demokratische und feministische Positionen vertreten wurden. Obwohl Heymann nach einem Intermezzo in der Freisinnigen Vereinigung nie mehr einer Partei beitrat oder sich parteipolitisch engagierte, hegte sie abstrakte Sympathien für sozialdemokratische und sozialistische Ideen. Bereits 1888 hatte sie August Bebels Werk Die Frau und der Sozialismus rezipiert. 1923 forderten Lida Gustava Heymann und Anita Augspurg die Ausweisung Adolf Hitlers aus Deutschland. Während Hitlers Machtergreifung 1933 befanden sich beide auf einer Auslandsreise, von der sie nicht mehr nach Deutschland zurückkehrten. Das Vermögen beider wurde konfisziert. Die Bibliothek und alle Unterlagen aus der jahrzehntelangen Arbeit von Heymann und Augspurg in der nationalen und internationalen Frauenbewegung gingen verloren. Heymann und Augspurg ließen sich in Zürich nieder. Ab 1937 war Augspurg stark pflegebedürftig. Heymann schrieb die gemeinsamen Erinnerungen unter dem Titel "Erlebtes-Erschautes" bis 1941 nieder. 1943 starb Heymann an Krebs. Sie wurde auf dem Friedhof Fluntern beigesetzt. Von den Memoiren von Heymann und Augspurg haben sich drei Manuskripte erhalten: zwei zeitlich verschieden datierte Exemplare im Besitz des Neffen von Heymann sowie ein Exemplar, das sich heute im Besitz des Archivs der deutschen Frauenbewegung befindet und ursprünglich von Anna Rieper, einer Freundin von Heymann und Augspurg und ehemaligen Vorsitzenden der IFFF-Ortsgruppe Hamburg, verwahrt wurde. Die Memoiren wurden 1972 von der Politikwissenschaftlerin Margrit Twellmann erstmals veröffentlicht, die den Verbleib der Manuskripte ermittelt hatte. (Quelle Wikipedia), DE, [SC: 3.00], gewerbliches Angebot, [GW: 700g], offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung, Internationaler Versand

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Erlebtes-Erschautes; Deutsche Frauen kämpfen für [kampfen fur]Freiheit, Recht und Frieden, 1850-1940. Herausgegeben von Margrit Twellmann - Heymann, Lida Gustava (in Zusammenarbeit mit Dr. jur. Anita Augspurg)
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Heymann, Lida Gustava (in Zusammenarbeit mit Dr. jur. Anita Augspurg):
Erlebtes-Erschautes; Deutsche Frauen kämpfen für [kampfen fur]Freiheit, Recht und Frieden, 1850-1940. Herausgegeben von Margrit Twellmann - Taschenbuch

1977, ISBN: 9783445009272

ID: 1246843465

Meisenheim am Glan, Verlag Anton Hain, 1977. Softcover. Top corner of half-title page lightly bumped; otherwise very good condition. . 310p. Frontispiece., Meisenheim am Glan, Verlag Anton Hain, 1977

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Erlebtes-Erschautes; Deutsche Frauen Kämpfen Für [Kampfen Fur]Freiheit, Recht Und Frieden, 1850-1940. Herausgegeben Von Margrit Twellmann - Heymann, Lida Gustava (In Zusammenarbeit Mit Dr. Jur. Anita Augspurg)
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Heymann, Lida Gustava (In Zusammenarbeit Mit Dr. Jur. Anita Augspurg):
Erlebtes-Erschautes; Deutsche Frauen Kämpfen Für [Kampfen Fur]Freiheit, Recht Und Frieden, 1850-1940. Herausgegeben Von Margrit Twellmann - Taschenbuch

1977, ISBN: 9783445009272

ID: 15402664503

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Erlebtes-Erschautes; Deutsche Frauen kämpfen für [kampfen fur]Freiheit, Recht und Frieden, 1850-1940. Herausgegeben von Margrit Twellmann - Heymann, Lida Gustava (in Zusammenarbeit mit Dr. jur. Anita Augspurg)
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Heymann, Lida Gustava (in Zusammenarbeit mit Dr. jur. Anita Augspurg):
Erlebtes-Erschautes; Deutsche Frauen kämpfen für [kampfen fur]Freiheit, Recht und Frieden, 1850-1940. Herausgegeben von Margrit Twellmann - Taschenbuch

1977, ISBN: 3445009279

ID: 30328228968

[EAN: 9783445009272], [PU: Meisenheim am Glan, Verlag Anton Hain], Top corner of half-title page lightly bumped; otherwise very good condition. . 310p. Frontispiece.

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Erlebtes - Erschautes

Als Lida Gustava Heymann 1941 in Zürich begann, unter Mitwirkung ihrer Lebensgefährtin Anita Augspurg die gemeinsamen Memoiren zu schreiben, gab es kaum schriftliche Dokumente, auf die sich zurückgreifen ließ: Ihre Bibliothek und weitere Unterlagen waren 1933 gleich nach der Machtergreifung Hitlers konfisziert worden. Statt den neuerlichen Aufzeichnungen jedoch Schaden zuzufügen, scheint gerade das Fehlen schriftlicher Quellen jene glasklare ethische Überzeugung noch deutlicher hervorzuheben, die hinter dem jahrzehntelangen Kampf der beiden Frauen für Menschenrechte steckte. Wer autonom entscheidet und handelt, hat meist auch ein ausgezeichnetes Gedächtnis.

Heymann erzählt nicht zuletzt in gerader Linie über ihre Jugend als wohlhabende Hamburger Kaufmannstochter, die das Leben als höhere Tochter anwidert und die es in der Folge zu sozialpolitischem Engagement treibt -- für andere Frauen. Dies in einer Zeit, als es Frauen in Deutschland weit gehend untersagt war, sich politisch zu betätigen und das Frauen-Wahlrecht fast unerreichbar schien. 1897 gründete die damals 27-jährige mit anderen zum Beispiel den ersten abolitionistischen Verein in Deutschland, der es sich zum Ziel gesetzt hatte, die staatliche Reglementierung der Prostitution abzuschaffen (erst über 100 Jahre später, im Jahr 2001, soll ein Gesetzesentwurf folgen, der Prostituierten den Weg in die Sozialversicherung öffnen will).

Ein explizites politisches Programm, das Dogmen beinhaltete, hatten weder Heymann noch Augspurg. Sie waren geistig wie materiell unabhängig und folgten einem tief verwurzelten Humanismus, der ihnen politisch stets die angemessene Entscheidung wies. Schwarze Flecken, Geschmacklosigkeiten, schwerwiegende historische Fehlentscheidungen blieben aus -- eine Rarität in politischen Biografien. Im Gegenteil zeigen beide Frauen viel Lebenslust, Humor und bodenständigen Pragmatismus. Einfluss wird ihnen niemals zum Selbstzweck. Letztlich zweifeln sie auch trotz Nazi-Herrschaft nicht daran, dass der humanitäre Fortschritt zwar bedrückende Umwege macht, letztlich aber nie stagniert. Das Beispiel von Lida Gustava Heymann und Anita Augspurg (zu der es auch eine schöne Rowohlt-Monografie gibt) zeigt, dass Anstand Konsequenzen hat -- und sich lohnt. --Stephanie Sellier

Detailangaben zum Buch - Erlebtes - Erschautes


EAN (ISBN-13): 9783445009272
ISBN (ISBN-10): 3445009279
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1940
Herausgeber: Athenaeum Vlg., Bodenheim

Buch in der Datenbank seit 2007-05-21T20:47:46+02:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-08-06T12:34:44+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 3445009279

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-445-00927-9, 978-3-445-00927-2


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