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Kati auf der Brücke - Hilde Spiel
(*)
Hilde Spiel:
Kati auf der Brücke - Erstausgabe

1988, ISBN: 9783442090747

Taschenbuch

[ED: Taschenbuch], [PU: Goldmann Verlag], Hilde Spiel Pseudonyme: Grace Hanshaw und Jean Lenoir (* 19. Oktober 1911 in Wien 30. November 1990 ebenda) war eine vielfach ausgezeichnete österreichische Schriftstellerin und Journalistin. Hilde Spiel entstammte einer Familie assimilierter großbürgerlicher Juden. Der Vater ihres Vaters wohnte im 1. Bezirk der Hauptstadt und war hier als Kaufmann tätig. Ihr Vater Hugo F. Spiel war Ingenieur und im Ersten Weltkrieg k.u.k. Offizier. Sie lebte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in einer Gartenwohnung an der Probusgasse in Heiligenstadt im 19. Bezirk, wo die Familie ihrer Mutter seit Generationen gewohnt hatte, und dann zwischen Arenbergpark und Fasangasse im 3. Bezirk. Nach der Matura in der berühmten Schwarzwald-Schule studierte sie an der Universität Wien Philosophie, unter anderem bei Moritz Schlick. 1936 wurde sie zum Doktor der Philosophie promoviert. Von 1933 bis 1935 war sie Mitarbeiterin der Wirtschaftspsychologischen Forschungsstelle der Universität Wien, trat 1933 der 1934 verbotenen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs bei und verfasste ihre ersten beiden Romane Kati auf der Brücke und Verwirrung am Wolfgangsee. 1936 heiratete sie den Schriftsteller Peter de Mendelssohn, mit dem sie im gleichen Jahr wegen der antisemitischen Politik in Österreich nach London übersiedelte. Mit Mendelssohn hatte sie den Sohn Felix de Mendelssohn, der später Psychoanalytiker in Wien und Berlin wurde. Sie wurde 1941 britische Staatsbürgerin und war von 1944 an als Essayistin für die Zeitung New Statesman tätig. Am 30./31. Jänner 1946 flog sie als Kriegskorrespondentin dieses Blattes in Uniform in einer britischen Militärmaschine nach Wien. Ihr Vorsatz war: Ich werde mein gegenwärtiges Leben mit meinem vergangenen vergleichen, meine Loyalität prüfen und mein Gefühlsvermögen einem Experiment unterziehen.. In Wien traf sie u.a. den tschechischen Maler Josef Dobrowsky, den kommunistischen Kulturstadtrat Viktor Matejka und den jungen Kulturkritiker Hans Weigel, der aus dem Exil zurückgekehrt war, und suchte das legendäre Literatencafé Herrenhof auf Exkursionen führten sie zu Kärntner Flüchtlingslagern und ins damals ebenfalls britisch besetzte Udine. Am 7. März 1946 flog sie nach London zurück und schrieb ihre Notizen, die sie zu ihren Beobachtungen in Wien gemacht hatte, als Reisebericht nieder. Erst Ende der 60er-Jahre übersetzte sie den Bericht, der 1968 unter dem Titel Rückkehr nach Wien erschien, ins Deutsche. Der Bericht, so eine Rezension, sei Selbstbeobachtung und Stadtbeobachtung in einem, eine Mischung aus Persönlichem und historischer Momentaufnahme. Alles geschrieben in dem für Spiel schon so früh typischen glasklaren, unumwundenen Stil poetisch-analytischer Präzision. 1946 kam sie noch dreimal auf den Kontinent (Paris, Budapest, Brixen, Nürnberg) und ließ sich bald darauf bis 1948 in Berlin nieder. Hier war sie als Theaterkritikerin für Die Welt sowie für die Blätter The New Statesman and Nation, La France Libre, den Berliner Tagesspiegel und die Wochenzeitschrift sie tätig. Nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien wirkte Spiel als Kulturkorrespondentin für die Neue Zeitung, die Süddeutsche Zeitung, den Tagesspiegel, die Weltwoche, den The Guardian, Theater heute sowie für den Rundfunk. In der Nachkriegszeit war sie eine der wichtigsten Literaturkritikerinnen im deutschsprachigen Raum und verhalf u.a. Heimito von Doderer zum Durchbruch. Zu Elias Canetti und Friedrich Torberg stand sie jahrzehntelang in konfliktreicher Beziehung. Seit 1955 hatte sie einen Zweitwohnsitz in St. Wolfgang. 1963 kehrte sie endgültig nach Österreich zurück, wo sie weiterhin als Kulturkorrespondentin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) arbeitete und mehrere Essaybände und ihre Memoiren veröffentlichte. Nach der Trennung von Peter de Mendelssohn im Jahr 1963 und der Scheidung im Jahr 1970 war sie von 1972 bis 1981 mit dem Schriftsteller und pensionierten BBC-Mitarbeiter Hans Flesch von Brunningen ( 1981) verheiratet. In den 1980er-Jahren hielt sie sich nochmals als Korrespondentin der FAZ ein Jahr in London auf. Hilde Spiel war Mitglied des Österreichischen PEN-Clubs, dessen Generalsekretärin sie von 1966 bis 1971 war. 1971 übernahm sie die Funktion der Vizepräsidentin und stellte sich nach dem Rücktritt Alexander Lernet-Holenias 1972 und auf dessen Vorschlag der Wahl zur Präsidentin. Diese Wahl wurde jedoch durch eine hauptsächlich von Friedrich Torberg betriebene Initiative verhindert. Torberg versuchte, einige seiner Freunde zu Publikationen gegen Hilde Spiel zu überreden. Als sie danach aus Protest aus dem Wiener Zentrum austrat, wechselte sie zum PEN-Zentrum der Bundesrepublik Deutschland und blieb weiterhin für den Internationalen P.E.N.-Club tätig, in dem sie sich gemeinsam mit Heinrich Böll für das Komitee Writers in Prison engagierte. Sie gehörte außerdem der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt an. Hilde Spiel wurde wie ihr zweiter Ehemann Hans Flesch von Brunningen auf dem Friedhof in Bad Ischl beigesetzt, wo auch ihre Eltern bestattet sind. Die Eltern besaßen in Bad Ischl eine Villa. Der Grabstein nennt sie als Hilde Maria Flesch-Brunningen. (Quelle: Wikipedia) Kati auf der Brücke erschien 1933 als ihr Erstlingswerk. Gut erhaltenes Taschenbuch, als Mängelexemplar gekennzeichnet (Strich über Schnitt)., DE, [SC: 1.40], leichte Gebrauchsspuren, gewerbliches Angebot, 160, [GW: 125g], [PU: München], 1. Auflage, Banküberweisung, Internationaler Versand

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Kati auf der Brücke - Hilde Spiel
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Kati auf der Brücke - Erstausgabe

1988, ISBN: 9783442090747

Taschenbuch

[ED: Taschenbuch], [PU: Goldmann Verlag], Hilde Spiel Pseudonyme: Grace Hanshaw und Jean Lenoir (* 19. Oktober 1911 in Wien 30. November 1990 ebenda) war eine vielfach ausgezeichnete österreichische Schriftstellerin und Journalistin. Hilde Spiel entstammte einer Familie assimilierter großbürgerlicher Juden. Der Vater ihres Vaters wohnte im 1. Bezirk der Hauptstadt und war hier als Kaufmann tätig. Ihr Vater Hugo F. Spiel war Ingenieur und im Ersten Weltkrieg k.u.k. Offizier. Sie lebte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in einer Gartenwohnung an der Probusgasse in Heiligenstadt im 19. Bezirk, wo die Familie ihrer Mutter seit Generationen gewohnt hatte, und dann zwischen Arenbergpark und Fasangasse im 3. Bezirk. Nach der Matura in der berühmten Schwarzwald-Schule studierte sie an der Universität Wien Philosophie, unter anderem bei Moritz Schlick. 1936 wurde sie zum Doktor der Philosophie promoviert. Von 1933 bis 1935 war sie Mitarbeiterin der Wirtschaftspsychologischen Forschungsstelle der Universität Wien, trat 1933 der 1934 verbotenen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs bei und verfasste ihre ersten beiden Romane Kati auf der Brücke und Verwirrung am Wolfgangsee. 1936 heiratete sie den Schriftsteller Peter de Mendelssohn, mit dem sie im gleichen Jahr wegen der antisemitischen Politik in Österreich nach London übersiedelte. Mit Mendelssohn hatte sie den Sohn Felix de Mendelssohn, der später Psychoanalytiker in Wien und Berlin wurde. Sie wurde 1941 britische Staatsbürgerin und war von 1944 an als Essayistin für die Zeitung New Statesman tätig. Am 30./31. Jänner 1946 flog sie als Kriegskorrespondentin dieses Blattes in Uniform in einer britischen Militärmaschine nach Wien. Ihr Vorsatz war: Ich werde mein gegenwärtiges Leben mit meinem vergangenen vergleichen, meine Loyalität prüfen und mein Gefühlsvermögen einem Experiment unterziehen.. In Wien traf sie u.a. den tschechischen Maler Josef Dobrowsky, den kommunistischen Kulturstadtrat Viktor Matejka und den jungen Kulturkritiker Hans Weigel, der aus dem Exil zurückgekehrt war, und suchte das legendäre Literatencafé Herrenhof auf Exkursionen führten sie zu Kärntner Flüchtlingslagern und ins damals ebenfalls britisch besetzte Udine. Am 7. März 1946 flog sie nach London zurück und schrieb ihre Notizen, die sie zu ihren Beobachtungen in Wien gemacht hatte, als Reisebericht nieder. Erst Ende der 60er-Jahre übersetzte sie den Bericht, der 1968 unter dem Titel Rückkehr nach Wien erschien, ins Deutsche. Der Bericht, so eine Rezension, sei Selbstbeobachtung und Stadtbeobachtung in einem, eine Mischung aus Persönlichem und historischer Momentaufnahme. Alles geschrieben in dem für Spiel schon so früh typischen glasklaren, unumwundenen Stil poetisch-analytischer Präzision. 1946 kam sie noch dreimal auf den Kontinent (Paris, Budapest, Brixen, Nürnberg) und ließ sich bald darauf bis 1948 in Berlin nieder. Hier war sie als Theaterkritikerin für Die Welt sowie für die Blätter The New Statesman and Nation, La France Libre, den Berliner Tagesspiegel und die Wochenzeitschrift sie tätig. Nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien wirkte Spiel als Kulturkorrespondentin für die Neue Zeitung, die Süddeutsche Zeitung, den Tagesspiegel, die Weltwoche, den The Guardian, Theater heute sowie für den Rundfunk. In der Nachkriegszeit war sie eine der wichtigsten Literaturkritikerinnen im deutschsprachigen Raum und verhalf u.a. Heimito von Doderer zum Durchbruch. Zu Elias Canetti und Friedrich Torberg stand sie jahrzehntelang in konfliktreicher Beziehung. Seit 1955 hatte sie einen Zweitwohnsitz in St. Wolfgang. 1963 kehrte sie endgültig nach Österreich zurück, wo sie weiterhin als Kulturkorrespondentin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) arbeitete und mehrere Essaybände und ihre Memoiren veröffentlichte. Nach der Trennung von Peter de Mendelssohn im Jahr 1963 und der Scheidung im Jahr 1970 war sie von 1972 bis 1981 mit dem Schriftsteller und pensionierten BBC-Mitarbeiter Hans Flesch von Brunningen ( 1981) verheiratet. In den 1980er-Jahren hielt sie sich nochmals als Korrespondentin der FAZ ein Jahr in London auf. Hilde Spiel war Mitglied des Österreichischen PEN-Clubs, dessen Generalsekretärin sie von 1966 bis 1971 war. 1971 übernahm sie die Funktion der Vizepräsidentin und stellte sich nach dem Rücktritt Alexander Lernet-Holenias 1972 und auf dessen Vorschlag der Wahl zur Präsidentin. Diese Wahl wurde jedoch durch eine hauptsächlich von Friedrich Torberg betriebene Initiative verhindert. Torberg versuchte, einige seiner Freunde zu Publikationen gegen Hilde Spiel zu überreden. Als sie danach aus Protest aus dem Wiener Zentrum austrat, wechselte sie zum PEN-Zentrum der Bundesrepublik Deutschland und blieb weiterhin für den Internationalen P.E.N.-Club tätig, in dem sie sich gemeinsam mit Heinrich Böll für das Komitee Writers in Prison engagierte. Sie gehörte außerdem der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt an. Hilde Spiel wurde wie ihr zweiter Ehemann Hans Flesch von Brunningen auf dem Friedhof in Bad Ischl beigesetzt, wo auch ihre Eltern bestattet sind. Die Eltern besaßen in Bad Ischl eine Villa. Der Grabstein nennt sie als Hilde Maria Flesch-Brunningen. (Quelle: Wikipedia) Kati auf der Brücke erschien 1933 als ihr Erstlingswerk. Gut erhaltenes Taschenbuch, als Mängelexemplar gekennzeichnet (Strich über Schnitt)., DE, [SC: 4.90], leichte Gebrauchsspuren, gewerbliches Angebot, 160, [GW: 125g], [PU: München], 1. 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Kati auf der Brücke. Roman. - Spiel, Hilde
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Spiel, Hilde:
Kati auf der Brücke. Roman. - Erstausgabe

1988, ISBN: 9783442090747

Taschenbuch

[PU: München : Goldmann], 159 (1) Seiten Taschenbuch Mängelstrich auf unterem Schnitt, Einband angegilbt, vorderer Deckel mehrfach perforiert (Tierbisse?), papierbedingte Seitenanbräunung./// Standort Wimregal .. HAA-55556 ISBN 3442090741, DE, [SC: 7.00], gewerbliches Angebot, [GW: 134g], 1. Auflage, Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung, Internationaler Versand

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Kati auf der Brücke. Roman. - Spiel, Hilde
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Spiel, Hilde:
Kati auf der Brücke. Roman. - Erstausgabe

1988, ISBN: 3442090741

Taschenbuch, ID: 16643171767

[EAN: 9783442090747], [SC: 2.2], [PU: München : Goldmann,], 159 (1) Seiten Mängelstrich auf unterem Schnitt, Einband angegilbt, vorderer Deckel mehrfach perforiert (Tierbisse?), papierbedingte Seitenanbräunung./// Standort Wimregal . HAA-55556 ISBN 3442090741 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 134, Books

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Spiel, Hilde:
Kati auf der Brücke : Roman. - Taschenbuch

1988, ISBN: 9783442090747

[PU: München] : Goldmann], 159 S. 18 cm Taschenbuch in gutem Zustand k8656 ISBN 3442090741, DE, [SC: 3.95], gebraucht gut, gewerbliches Angebot, [GW: 400g], Ungekürzte Ausg., 1. Aufl., offene Rechnung, Internationaler Versand

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Details zum Buch

Detailangaben zum Buch - Kati auf der Brücke. Roman.


EAN (ISBN-13): 9783442090747
ISBN (ISBN-10): 3442090741
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1988
Herausgeber: Goldmann Wilhelm GmbH

Buch in der Datenbank seit 2007-05-30T12:11:14+02:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-09-03T18:21:30+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 3442090741

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-442-09074-1, 978-3-442-09074-7


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