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Das sexuelle Leben der Catherine M. (eBook, ePUB) - Millet, Catherine
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Millet, Catherine:

Das sexuelle Leben der Catherine M. (eBook, ePUB) - neues Buch

ISBN: 9783894806958

ID: b527d7afdf1b13c2d9fce1159dbdcd22

1 Die ZahlZahlen und Mengen haben mich als Kind sehr beschäftigt. Deutlich erinnert man doch nur das aus den ersten Lebensjahren, was man selbst gedacht oder gemacht hat. Dabei kommt das eigene Bewusstsein zum ersten Mal zum Vorschein. Erlebnissen dagegen, die wir mit anderen teilen, haftet eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich der Gefühle (Bewunderung, Angst, Liebe oder Abscheu) an, die andere Menschen in uns wecken und die wir als Kind noch weniger einordnen oder gar verstehen können als im Erwachsenenalter. Ich erinnere mich besonders gut an die Überlegungen, die ich jeden Abend vor dem Einschlafen beim gewissenhaften Zählen anstellte. Kurz nach der Geburt meines Bruders, ich war damals dreieinhalb, zogen wir um. In den ersten Jahren stand mein Bett im größten Zimmer der neuen Wohnung gegenüber der Tür. Ich konnte nicht einschlafen, solange ich mir nicht nacheinander bestimmte Fragen gestellt hatte; dabei sah ich ins Licht aus der Küche gegenüber, wo meine Mutter und meine Großmutter noch zugange waren. Eine Frage drehte sich darum, mehrere Ehemänner zu haben; nicht, ob es möglich sei - denn das war es wohl -, sondern unter welchen Bedingungen. Konnte eine Frau mehrere Männer gleichzeitig haben oder immer nur einen nach dem anderen? Und wenn das Zweite zutraf: Wie lange musste sie mit einem verheiratet sein, bevor sie wechseln konnte? Und wie viele Männer waren »angemessen«? Ein paar, fünf oder sechs? Oder sehr viel mehr, unzählige gar? Wie würde ich damit umgehen, wenn ich groß wäre?Mit den Jahren ersetzte die Frage nach der Kinderzahl die Frage nach der Anzahl der Männer. Ich glaube, nachdem ich mir vorstellen konnte, von einem konkreten Mann verführt zu werden, und meine Schwärmerei auf ihn konzentrierte (erst waren es Kinostars, dann ein Cousin aus Deutschland), war ich der Ungewissheit weniger ausgeliefert. Ich konnte mir mein Leben als verheiratete Frau und folglich auch als Mutter sehr viel besser vorstellen. Es ergaben sich also wieder die gleichen Fragen: Waren sechs Kinder »angemessen« oder konnte man mehr haben? Wie groß sollte der Altersunterschied zwischen ihnen sein? Wie viele Mädchen und wie viele Jungen sollte man haben?In meiner Erinnerung sind diese Überlegungen mit anderen obsessiven Gedanken verknüpft, die ich mir gleichzeitig machte. Ich fühlte mich Gott gegenüber verpflichtet, jeden Abend für sein leibliches Wohl zu sorgen; die Anzahl der Speisen und der Gläser mit Wasser, die ich ihm in Gedanken zukommen ließ - ich war mir unsicher, ob die Menge und die Häufigkeit der Gaben richtig war -, wechselten daher mit der Frage nach der Anzahl der Männer und Kinder in meinem künftigen Leben ab. Ich war sehr fromm, und es ist nicht ausgeschlossen, dass meine Verwirrtheit über das wahre Wesen Gottes und seines Sohns meinen Hang zum Zählen verstärkte. Gott war die dröhnende Stimme, die die Menschen zur Ordnung rief, sein Gesicht zeigte er nicht. Doch man hatte mir beigebracht, dass Gott auch das rosa Porzellanpüppchen war, das ich jedes Jahr in die Krippe legte, der Unglückliche am Kreuz, vor dem man betet - aber er war auch Gottes Sohn. Und ein Phantom, das man Heiligen Geist nennt. Sicher wusste ich nur, dass Josef Marias Mann war und Jesus, Gott und Gottessohn zugleich, ihn »Vater« nannte. Maria war zwar Jesu Mutter, manchmal aber auch seine Tochter.Im Katechismusunterricht bat ich den Priester um ein Gespräch und legte ihm folgendes Problem dar: Ich wollte Nonne werden, mich mit »Gott vermählen« und in Afrika missionieren, wo es von armen Volksstämmen nur so wimmelte, ich wollte aber auch Männer und Kinder haben. Der Priester meinte lakonisch, solche Gedanken seien etwas verfrüht, und beendete zügig das Gespräch.Bis die Idee zu diesem Buch entstand, dachte ich über meine Sexualität nie groß nach. Mir war gleichwohl bewusst, dass ich viele flüchtige Beziehungen gehabt hatte, was bei jungen Frauen, besonders meiner Herkunft, eher ungewöhnlich ist. Im Alter von 18 Jahren verlor ich meine Jungfräulichkeit - was nicht gerade früh ist -, und schon wenige Wochen danach hatte ich zum ersten Mal Gruppensex. Dieses eine Mal ergriff nicht ich die Initiative, aber dann stürzte ich mich hinein - was mir bis heute völlig unerklärlich ist. Ich dachte immer, es habe sich eben so ergeben, dass mein Lebensweg mit Männern gesäumt war, die Gruppensex mochten oder gerne dabei zusahen, wie ihre Partnerinnen mit anderen Männern schliefen. Da ich gegenüber Neuem eine natürliche Offenheit besaß und keine moralischen Probleme damit hatte, passte ich mich den Wünschen und Praktiken dieser Männer gerne an; das war der einzige Gedanke, den ich mir zu diesem Thema je gemacht hatte, doch eine Theorie leitete ich daraus nie ab und verteidigte folglich auch meine Lebensweise nach außen hin in keinster Weise.Wir waren drei Jungen und zwei Mädchen. In einem Garten auf einem Hügel über Lyon hatten wir zu Abend gegessen. In Lyon wollte ich einen jungen Mann besuchen, den ich kurz zuvor in London kennen gelernt hatte, und André - er war der Freund meiner Freundin und auch aus Lyon - hatte mich mit dem Auto von Paris aus mitgenommen. Unterwegs hatte ich André gebeten, zum Pinkeln kurz anzuhalten. Er war auch ausgestiegen, hatte mir zugesehen und mich gestreichelt, während ich da hockte. Es war mir nicht unangenehm gewesen, trotzdem hatte ich mich ein bisschen geschämt. Vielleicht lernte ich in jenem Augenblick, mich aus der Verlegenheit zu ziehen, indem ich meinen Kopf zwischen seine Beine schob und seinen Schwanz in den Mund nahm. In Lyon blieb ich mit André zusammen, wir wohnten bei seinen Freunden, einem Jungen namens Ringo und einer älteren Frau, der das Haus gehörte. Sie war jedoch nicht da, und die Jungs nutzten die Gelegenheit zu einem kleinen Fest. Es kam noch ein anderer Junge mit einem großen Mädchen, das sehr kurzes, dichtes Haar hatte und ein wenig männlich aussah.Es war Juni oder Juli, es war heiß, und jemand hatte die Idee, wir sollten uns doch alle ausziehen und ins große Becken springen. Ich hörte - ein bisschen gedämpft, weil ich mir tatsächlich schon das T-Shirt über den Kopf zog -, wie André rief, ich würde mich bestimmt nicht als Letzte hineinstürzen. Ich habe vergessen, wann und warum ich aufhörte, Unterwäsche zu tragen (meine Mutter hingegen hatte mich angehalten, schon im Alter von dreizehn oder vierzehn Bügel-BHs und Miederhöschen zu tragen, denn eine Frau müsse »ordentlich angezogen« sein). Ich war immer schnell beim Ausziehen. Auch das andere Mädchen zog sich aus, doch ins Wasser ging niemand. Der Garten war gut einzusehen, sicherlich erinnere ich mich deshalb an das Zimmer - ich in der Kuhle eines hohen, schmiedeeisernen Betts, über die Stäbe hinweg sah ich nur die hell erleuchteten Wände und ahnte, dass das andere Mädchen irgendwo auf einem Sofa lag. André bumste mich als Erster, lange und ruhig, wie es seine Art war. Dann hörte er plötzlich auf, und mich beschlich eine unsägliche Unruhe, als ich sah, wie er sich von mir entfernte, langsam und gebeugt zu dem anderen Mädchen ging. Dafür legte sich Ringo auf mich, und der dritte Junge, er war stiller und zurückhaltender als die anderen, stützte sich neben uns auf den Ellbogen und strich mit der freien Hand über meinen Oberkörper. Ringos Körper war ganz anders als Andrés, er gefiel mir besser, war größer, sehniger. Ringo gehörte zu denen, die das Becken getrennt vom übrigen Körper bewegen; auf die Arme gestützt bumsen sie, ohne sich auf die Frau zu legen. Doch auf mich wirkte André reifer (älter, genauer gesagt; er war in Algerien gewesen), sein Fleisch war nicht mehr ganz so fest und sein Haar nicht mehr ganz so dicht. Ich schlief gerne neben ihm, den Hintern an seinen Bauch gedrückt, und ich mochte es, wenn er mir sagte, ich hätte dafür genau die richtige Figur. Als Ringo aufhörte, übernahm der Junge, der uns zugeschaut und mich dabei gestreichelt hatte, doch mich drückte schon länger die Blase und ich musste dringend pinkeln. Der schüchterne Junge war enttäuscht. Als ich zurückkam, schlief er mit dem anderen Mädchen. Ich weiß nicht, wer von beiden, Ringo oder André, so nett gewesen war, mir zu sagen, er hätte bei ihr nur »abgespritzt«.Ich blieb etwa zwei Wochen in Lyon. Tagsüber arbeiteten meine Freunde, die Nachmittage verbrachte ich mit dem Studenten, den ich in London kennen gelernt hatte. Wenn seine Eltern nicht da waren, legte ich mich auf sein Schrankbett, er legte sich auf mich, und ich musste aufpassen, dass ich nicht mit dem Kopf ans Regal stieß. Ich hatte damals noch nicht viel Erfahrung, aber weil er sein noch etwas weiches und feuchtes Glied so verstohlen in meine Scheide gleiten ließ und das Gesicht gleich an meinem Hals vergrub, fand ich ihn noch unerfahrener als mich. Was eine Frau empfand oder empfinden sollte, schien ihn ziemlich zu beschäftigen, denn er fragte mich ganz im Ernst, ob das Sperma, das an die Scheidenwand spritzt, ihr nicht besondere Lust bereite. Ich war verdutzt. Ich spürte ja kaum, wenn er in mir war - wie sollte ich also merken, wann sich eine kleine Lache in meinem Schoß ausbreitete? »Komisch! Wirklich nicht das kleinste besondere Gefühl?« - »Nein, nichts.« Das machte ihm mehr Sorge als mir.Abends wartete die Clique am Kai am Ende der Straße auf mich. Sie waren immer ausgelassen, und als der Vater des Studenten sie eines Tages sah, sagte er, allerdings in herzlichem Ton, ich müsse es ja faustdick hinter den Ohren haben, dass mir all diese Jungs zu Füßen lägen. Offen gestanden, mit dem Zählen hatte ich aufgehört. Meine kindlichen Fragen nach der angemessenen Zahl der Ehemänner hatte ich völlig vergessen. Ich war keine »Sammlerin«. Mädchen wie Jungs, die bei Partys mit möglichst vielen flirteten - tatschten und sich betatschen ließen und knutschten, bis sie fast keine Luft mehr bekamen, nur um am nächsten Morgen in der Schule damit anzugeben -, sie waren mir ein Gräuel. Ich begnügte mich mit der Entdeckung, dass diese Lust, die ich empfand, wenn ich in der unaussprechlichen Zartheit der Berührung fremder Lippen schwach wurde, oder wenn sich eine Hand auf meine Scham legte -, dass diese Lust sich unendlich oft wiederholen konnte, weil die Welt ja voller Männer war, die darauf auch Lust hatten. Der Rest war mir egal. Ein ziemlich gut aussehender Junge hätte mich fast entjungfert. Er hatte weiche Gesichtszüge, volle Lippen und kohlschwarze Haare. Ich war unter dem hoch geschobenen Pullover eingezwängt, und er zog so heftig am Gummi meiner Unterhose, dass es in meine Leiste schnitt; wahrscheinlich hatte noch nie eine Hand so viel von meiner Haut berührt. So sah das erste Mal aus, als mich die Lust überwältigte. Der Junge fragte mich, ob ich »nicht mehr wolle«? Ich hatte keine Ahnung, was dieses Wollen bedeutete, aber ich sagte nein, weil ich nicht wusste, was ich »mehr« bekommen könnte. Im Übrigen hatte ich diesen Flirt daraufhin beendet und wollte nichts mehr mit dem Jungen zu tun haben, auch wenn wir uns in den Ferien immer wieder trafen. Ich hatte nicht einmal mehr Lust, mit jemandem »zu gehen«, auch nicht mit mehreren. Zweimal verliebte ich mich, immer in Männer, mit denen von Anfang an keine körperliche Beziehung möglich war - der Erste war frisch verheiratet und zeigte keinerlei Interesse für mich, der Zweite lebte weit entfernt. Mit meinen Freunden wollte ich keine feste Bindung eingehen. Der Student war mir zu langweilig, André war quasi mit meiner Freundin verlobt, und Ringo lebte mit einer Frau zusammen. Und in Paris hatte ich diesen Freund, mit dem ich das erste Mal geschlafen hatte; Claude aber war in ein Mädchen aus besten Kreisen verliebt, das ihm so poetische Sätze sagen konnte wie: »Berühre meine Brust, sie ist zart heute Abend.« Weiter durfte er aber nicht gehen. Dieses Beispiel hatte mir irgendwie begreiflich gemacht, dass ich nicht zu den Verführerinnen gehörte und dass mein Platz in der Welt folglich nicht bei den Frauen, sondern an der Seite der Männer war. Nichts hinderte mich also daran, wieder und wieder eine Spucke zu kosten, die immer anders schmeckt, und, ohne es anzusehen, ein Ding zu drücken, das mir immer ganz unverhofft in die Hände kam. Claude hatte einen schönen Schwanz, groß, gerade, und unsere ersten Treffen hinterließen bei mir die Erinnerung an eine Art Starre, als hätte mich dieser Schwanz gestreckt und gestopft. Als André vor meinen Augen die Hose aufknöpfte, war ich erstaunt, dass sein Ding kleiner war und beweglicher, weil er im Gegensatz zu Claude nicht beschnitten war. Ein von vornherein nackter Kopf erregt durch seine einheitliche Glätte, doch wenn ich eine Vorhaut vor und zurück schiebe und dabei die Eichel enthülle, die wie eine große Blase im Schaumbad schwimmt, entsteht eine subtilere Lust, die sich in weichen Wellen bis in die Öffnung des anderen Körpers fortpflanzt. Ringos Schwanz war eher wie Claudes Teil, der Schwanz des schüchternen Jungen ähnlich wie Andrés, der des Studenten gehörte einer Sorte an, die ich später richtig kennen lernte: Ohne besonders dick zu sein, fühlt er sich in der Hand unmittelbar sehr massiv an, vielleicht weil die Haut, die ihn umgibt, fester ist. Ich machte die Erfahrung, dass jeder Schwanz anders auf mich wirkte und ich unterschiedlich damit umging. Und so, wie ich mich jedes Mal auf eine andere Haut, ein anderes Karnat, eine andere Behaarung und Muskulatur einstellen musste, so schien das eigene Wesen eines jeden Körpers eigene Stellungen zu verlangen. (Es ist klar, dass man einen Körper, der glatt ist wie ein Stein, nicht nur anders an sich drückt als einen Oberkörper mit muskulöser Brust oder dichter Behaarung, auch der Anblick wirkt sich in der Vorstellung ganz unterschiedlich aus. Rückblickend scheint mir, ich hatte die Tendenz, bei kräftigen oder ein wenig knochigen Körpern gefügiger zu sein - als hätte ich sie als wirklich männlich empfunden -, während ich dickere Körper, egal, wie groß sie waren, weiblicher fand und selbst mehr Initiative zeigte.) Ich erinnere mich voller Wohlgefallen an einen sehr sehnigen Körper, dessen spitz zulaufender Ständer wunderbar in den Arsch passte, den ich ihm entgegenstreckte; andere Stellen meines Körpers berührte er nicht, wenn man davon absieht, dass er mich an den Hüften hielt. Bei dicken Männern hingegen, die mich auch anmachten, fühlte ich mich unwohl, wenn sie sich zu schwer auf mich legten und abknutschten und absabberten, wozu sie ihrer Korpulenz entsprechend neigten; trotzdem habe ich mich ihnen nie entzogen. Kurz, wie damals als Kind in die Geisterbahn stürzte ich mich blind ins Sexleben der Erwachsenen - um der Lust willen, wahllos gepackt und gebumst zu werden, oder besser: um mich wie ein Frosch von der Schlange verschlingen zu lassen.Ein paar Tage nach meiner Rückkehr schrieb mir André sehr fei

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Das sexuelle Leben der Catherine M. - Catherine Millet
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Das sexuelle Leben der Catherine M. - neues Buch

ISBN: 9783894806958

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Bereits als Kind beschäftigte Catherine Millet sich intensiv mit der Frage, wie viele Ehemänner eine Frau wohl haben könne " und ob es nicht besser sei, mit mehreren Partnern gleichzeitig zu leben. Als junge Frau hat sie diese Überlegungen in die Tat umgesetzt und, zumindest in sexueller Hinsicht, mit äußerster Konsequenz gelebt. Schon kurz nach ihrem ersten sexuellen Erlebnis im Alter von 18 Jahren erprobt sie eher zufällig mit Freunden in Lyon Gruppensex, ein Ereignis, dem sie mit einer eigentümlichen Mischung von intellektueller Neugier und unbefangener Experimentierfreude begegnet. Ohne dass sie sich zu diesem Zeitpunkt dessen bewusst ist, nimmt hier der Weg einer Frau seinen Anfang, die entschlossen ist, sich über herkömmliche Grenzen hinwegzusetzen und ihre Lust von allen Zwängen zu befreien.< br> < br> Catherine Millet wächst hinein in die 70er Jahre, und in diesem Klima der sexuellen Befreiung bietet sich ihr einmal mehr die Möglichkeit, erotische Erfahrungen aller Art zu sammeln. Schon bald gehört sie einem Zirkel an, der regelmäßig die einschlägigen Pariser Sexclubs frequentiert Partys mit bis zu 150 Teilnehmern sind hier keine Seltenheit. Doch Millets Lust an der Lust ist an keine bestimmten Lokalitäten gebunden: Ob im Bois de Boulogne oder auf Parkplätzen, in Peep-Shows oder Museen, auf der Ladefläche eines LKW" s oder in den chicken Appartements der arrivierten Pariser Kunstszene " jeder Ort mit seinen ganz eigenen Gegebenheiten ist Catherine Millet recht, um ihren unstillbaren Drang nach Neuem zu befriedigen und ihr Spektrum von Erfahrungen zu erweitern.< br> < br> In einer losen Folge von Bildern, Szenen und Sequenzen legt die Autorin mit einer noch nie da gewesenen Offenheit die intimsten Details ihres sexuellen Lebens dar. Die verblüffende Radikalität besteht dabei jedoch weniger in dem Tabubruch als in der gelassenen Selbstverständlichkeit, der unaufgeregten Lakonie, mit der Millet ihre Erlebnisse schildert. Ob sie den eigenen Körper oder die ihrer Liebhaber beobachtet, über bevorzugte Praktiken reflektiert oder ihre sexuellen Phantasien bloßlegt, stets ist es, als richte sie den Blick von außen durch eine Kamera auf sich selbst. Die im SPIEGEL erschienene Rezension charakterisiert das Phänomen sehr zutreffend: " Die Radikalität dieses Berichts, der kein eigentliches Bekenntnis und schon gar keine Beichte ist, keine Provokation und keine Verherrlichung des Sexus, besteht in seiner totalen, unerhörten Gelassenheit. Weil Ca Das sexuelle Leben der Catherine M.: Bereits als Kind beschäftigte Catherine Millet sich intensiv mit der Frage, wie viele Ehemänner eine Frau wohl haben könne " und ob es nicht besser sei, mit mehreren Partnern gleichzeitig zu leben. Als junge Frau hat sie diese Überlegungen in die Tat umgesetzt und, zumindest in sexueller Hinsicht, mit äußerster Konsequenz gelebt. Schon kurz nach ihrem ersten sexuellen Erlebnis im Alter von 18 Jahren erprobt sie eher zufällig mit Freunden in Lyon Gruppensex, ein Ereignis, dem sie mit einer eigentümlichen Mischung von intellektueller Neugier und unbefangener Experimentierfreude begegnet. Ohne dass sie sich zu diesem Zeitpunkt dessen bewusst ist, nimmt hier der Weg einer Frau seinen Anfang, die entschlossen ist, sich über herkömmliche Grenzen hinwegzusetzen und ihre Lust von allen Zwängen zu befreien.< br> < br> Catherine Millet wächst hinein in die 70er Jahre, und in diesem Klima der sexuellen Befreiung bietet sich ihr einmal mehr die Möglichkeit, erotische Erfahrungen aller Art zu sammeln. Schon bald gehört sie einem Zirkel an, der regelmäßig die einschlägigen Pariser Sexclubs frequentiert Partys mit bis zu 150 Teilnehmern sind hier keine Seltenheit. Doch Millets Lust an der Lust ist an keine bestimmten Lokalitäten gebunden: Ob im Bois de Boulogne oder auf Parkplätzen, in Peep-Shows oder Museen, auf der Ladefläche eines LKW" s oder in den chicken Appartements der arrivierten Pariser Kunstszene " jeder Ort mit seinen ganz eigenen Gegebenheiten ist Catherine Millet recht, um ihren unstillbaren Drang nach Neuem zu befriedigen und ihr Spektrum von Erfahrungen zu erweitern.< br> < br> In einer losen Folge von Bildern, Szenen und Sequenzen legt die Autorin mit einer noch nie da gewesenen Offenheit die intimsten Details ihres sexuellen Lebens dar. Die verblüffende Radikalität besteht dabei jedoch weniger in dem Tabubruch als in der gelassenen Selbstverständlichkeit, der unaufgeregten Lakonie, mit der Millet ihre Erlebnisse schildert. Ob sie den eigenen Körper oder die ihrer Liebhaber beobachtet, über bevorzugte Praktiken reflektiert oder ihre sexuellen Phantasien bloßlegt, stets ist es, als richte sie den Blick von außen durch eine Kamera auf sich selbst. Die im SPIEGEL erschienene Rezension charakterisiert das Phänomen sehr zutreffend: " Die Radikalität dieses Berichts, der kein eigentliches Bekenntnis und schon gar keine Beichte ist, keine Provokation und keine Verherrlichung des Sexus, besteht in seiner totalen, unerhörten Gelassenheit. Weil Ca Französische Belletristik / Roman, Erzählung, Random House Ebook

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Das sexuelle Leben der Catherine M. - Catherine Millet, Gaby Wurster
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ID: 109099783894806958

Bereits als Kind beschäftigte Catherine Millet sich intensiv mit der Frage, wie viele Ehemänner eine Frau wohl haben könne - und ob es nicht besser sei, mit mehreren Partnern gleichzeitig zu leben. Als junge Frau hat sie diese Überlegungen in die Tat umgesetzt und, zumindest in sexueller Hinsicht, mit äuBerster Konsequenz gelebt. Schon kurz nach ihrem ersten sexuellen Erlebnis im Alter von 18 Jahren erprobt sie eher zufällig mit Freunden in Lyon Gruppensex, ein Ereignis, dem sie mit einer eigent Bereits als Kind beschäftigte Catherine Millet sich intensiv mit der Frage, wie viele Ehemänner eine Frau wohl haben könne - und ob es nicht besser sei, mit mehreren Partnern gleichzeitig zu leben. Als junge Frau hat sie diese Überlegungen in die Tat umgesetzt und, zumindest in sexueller Hinsicht, mit äuBerster Konsequenz gelebt. Schon kurz nach ihrem ersten sexuellen Erlebnis im Alter von 18 Jahren erprobt sie eher zufällig mit Freunden in Lyon Gruppensex, ein Ereignis, dem sie mit einer eigentümlichen Mischung von intellektueller Neugier und unbefangener Experimentierfreude begegnet. Ohne dass sie sich zu diesem Zeitpunkt dessen bewusst ist, nimmt hier der Weg einer Frau seinen Anfang, die entschlossen ist, sich über herkömmliche Grenzen hinwegzusetzen und ihre Lust von allen Zwängen zu befreien. Catherine Millet wächst hinein in die 70er Jahre, und in diesem Klima der sexuellen Befreiung bietet sich ihr einmal mehr die Möglichkeit, erotische Erfahrungen aller Art zu sammeln. Schon bald gehört sie einem Zirkel an, der regelmäBig die einschlägigen Pariser Sexclubs frequentiert; Partys mit bis zu 150 Teilnehmern sind hier keine Seltenheit. Doch Millets Lust an der Lust ist an keine bestimmten Lokalitäten gebunden: Ob im Bois de Boulogne oder auf Parkplätzen, in Peep-Shows oder Museen, auf der Ladefläche eines LKW's oder in den chicken Appartements der arrivierten Pariser Kunstszene - jeder Ort mit seinen ganz eigenen Gegebenheiten ist Catherine Millet recht, um ihren unstillbaren Drang nach Neuem zu befriedigen und ihr Spektrum von Erfahrungen zu erweitern. In einer losen Folge von Bildern, Szenen und Sequenzen legt die Autorin mit einer noch nie da gewesenen Offenheit die intimsten Details ihres sexuellen Lebens dar. Die verblüffende Radikalität besteht dabei jedoch weniger in dem Tabubruch als in der gelassenen Selbstverständlichkeit, der unaufgeregten Lakonie, mit der Millet ihre Erlebnisse schildert. Ob sie den eigenen Körper oder die ihrer Liebhaber beobachtet, Adult, Romance, Das sexuelle Leben der Catherine M.~~ Catherine Millet, Gaby Wurster~~Adult~~Romance~~9783894806958, de, Das sexuelle Leben der Catherine M., Catherine Millet, Gaby Wurster, 9783894806958, Goldmann Verlag, 09/21/2001, , , , Goldmann Verlag, 09/21/2001

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Catherine Millet, Gaby Wurster, NOOK Book (eBook), German-language edition, Pub by E-Books der Verlagsgruppe Random House GmbH on 09-21-2001 EBooks, Books~~Fiction~~Erotica, Das-Sexuelle-Leben-Der-Atherine-M~~CATHERIN-MILLET, 999999999, Das sexuelle Leben der Catherine M., Catherine Millet, Gaby Wurster, 3894806958, E-Books der Verlagsgruppe Random House GmbH, , , , , E-Books der Verlagsgruppe Random House GmbH

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Details zum Buch
Das sexuelle Leben der Catherine M.
Autor:

Millet, Catherine

Titel:

Das sexuelle Leben der Catherine M.

ISBN-Nummer:

9783894806958

Detailangaben zum Buch - Das sexuelle Leben der Catherine M.


EAN (ISBN-13): 9783894806958
ISBN (ISBN-10): 3894806958
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsjahr: 2001
Herausgeber: PeP eBooks

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ISBN/EAN: 9783894806958

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-89480-695-8, 978-3-89480-695-8

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