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Die Ironie des historischen Denkens - Daniel Bohnert
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Daniel Bohnert:

Die Ironie des historischen Denkens - neues Buch

8, ISBN: 9783640817498

ID: 166819783640817498

Brecht exponiert den historischen Fortschritt als überpersönlichen Vorgang, der nach den 'Gesetzen einer materialistischen Dialektik' abläuft, und dekonstruiert damit den Mythos des geschichtsmächtigen Subjekts. In der Montage unterschiedlicher Perspektiven ermöglicht Brecht in der Form eines Erkenntnisaktes die Auseinandersetzung mit den herkömmlichen Methoden der Geschichtswissenschaft und offeriert gleichsam fruchtbare Möglichkeiten diese zu revidieren: Das Offenlegen des Erkenntnisaktes ermö Brecht exponiert den historischen Fortschritt als überpersönlichen Vorgang, der nach den 'Gesetzen einer materialistischen Dialektik' abläuft, und dekonstruiert damit den Mythos des geschichtsmächtigen Subjekts. In der Montage unterschiedlicher Perspektiven ermöglicht Brecht in der Form eines Erkenntnisaktes die Auseinandersetzung mit den herkömmlichen Methoden der Geschichtswissenschaft und offeriert gleichsam fruchtbare Möglichkeiten diese zu revidieren: Das Offenlegen des Erkenntnisaktes ermöglicht den Nachvollzug desselben sowie eine kritische Selbstprüfung des Forschenden. Die Darstellung der Geschichte in der Form eines Forschungsberichtes, der die Quellen herausgibt, verweist auf die Unzulänglichkeit der biographischen Erzählung, die von der Persönlichkeit des Subjekts als Triebfeder historischer Prozesse ausgeht und Sinnstiftung naturgemäB durch 'emplotment' und Narration unternimmt. Darüber hinaus verweist das Scheitern der kohärenten Biographie, der fragmentarische Charakter des dokumentierten Erkenntnisprozesses auf die Unmöglichkeit geschlossene Aussagen über die Vergangenheit zu machen. Die daraus folgende Konsequenz, die Zersplitterung der groBen Metaerzählungen in unendliche Diskurse, die 'neue Unübersichtlichkeit', welche Jürgen Habermas bemerkt, bedeutet für Brecht freilich nicht das Ende der Geschichte, das etwa in der postmodernen Debatte der vergangenen Jahrzehnte proklamiert wurde. Es geht Brecht darum, Geschichte als Ideologie zu entlarven, die Voraussetzungen zu ergründen, welche die Forschungsdisziplin bestimmen und zudem die Möglichkeiten und Grenzen historiographischer Erkenntnis auszuloten, etwa hinsichtlich des Mediums der Sprache. 'Geschichte gegen den Strich bürsten' genügt Brecht nicht. Vielmehr fokussiert er die erkenntnistheoretischen Aprioris selbst. German, European, Die Ironie des historischen Denkens~~ Daniel Bohnert~~German~~European~~9783640817498, de, Die Ironie des historischen Denkens, Daniel Bohnert, 9783640817498, GRIN Verlag, 08/13/2010, , , , GRIN Verlag, 08/13/2010

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Die Ironie des historischen Denkens - neues Buch

2010, ISBN: 9783640817498

ID: 689171033

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Brecht exponiert den historischen Fortschritt als überpersönlichen Vorgang, der nach den Gesetzen einer materialistischen Dialektik abläuft, und dekonstruiert damit den Mythos des geschichtsmächtigen Subjekts. In der Montage unterschiedlicher Perspektiven ermöglicht Brecht in der Form eines Erkenntnisaktes die Auseinandersetzung mit den herkömmlichen Methoden der Geschichtswissenschaft und offeriert gleichsam fruchtbare Möglichkeiten diese zu revidieren: Das Offenlegen des Erkenntnisaktes ermöglicht den Nachvollzug desselben sowie eine kritische Selbstprüfung des Forschenden. Die Darstellung der Geschichte in der Form eines Forschungsberichtes, der die Quellen herausgibt, verweist auf die Unzulänglichkeit der biographischen Erzählung, die von der Persönlichkeit des Subjekts als Triebfeder historischer Prozesse ausgeht und Sinnstiftung naturgemäss durch emplotment und Narration unternimmt. Darüber hinaus verweist das Scheitern der kohärenten Biographie, der fragmentarische Charakter des dokumentierten Erkenntnisprozesses auf die Unmöglichkeit geschlossene Aussagen über die Vergangenheit zu machen. Die daraus folgende Konsequenz, die Zersplitterung der grossen Metaerzählungen in unendliche Diskurse, die neue Unübersichtlichkeit, welche Jürgen Habermas bemerkt, bedeutet für Brecht freilich nicht das Ende der Geschichte, das etwa in der postmodernen Debatte der vergangenen Jahrzehnte proklamiert wurde. Es geht Brecht darum, Geschichte als Ideologie zu entlarven, die Voraussetzungen zu ergründen, welche die Forschungsdisziplin bestimmen und zudem die Möglichkeiten und Grenzen historiographischer Erkenntnis auszuloten, etwa hinsichtlich des Mediums der Sprache. Geschichte gegen den Strich bürsten genügt Brecht nicht. Vielmehr fokussiert er die erkenntnistheoretischen Aprioris selbst. Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Brecht exponiert den historischen Fortschritt als überpersönlichen Vorgang, der nach den „Gesetzen einer materialistischen Dialektik“ abläuft, und dekonstruiert ... eBooks > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft PDF 13.08.2010, GRIN, .201

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2010

ISBN: 9783640817498

ID: 9588a032a20cab7d82e5de984a40b4b1

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Brecht exponiert den historischen Fortschritt als überpersönlichen Vorgang, der nach den „Gesetzen einer materialistischen Dialektik“ abläuft, und dekonstruiert ... Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Brecht exponiert den historischen Fortschritt als überpersönlichen Vorgang, der nach den Gesetzen einer materialistischen Dialektik abläuft, und dekonstruiert damit den Mythos des geschichtsmächtigen Subjekts. In der Montage unterschiedlicher Perspektiven ermöglicht Brecht in der Form eines Erkenntnisaktes die Auseinandersetzung mit den herkömmlichen Methoden der Geschichtswissenschaft und offeriert gleichsam fruchtbare Möglichkeiten diese zu revidieren: Das Offenlegen des Erkenntnisaktes ermöglicht den Nachvollzug desselben sowie eine kritische Selbstprüfung des Forschenden. Die Darstellung der Geschichte in der Form eines Forschungsberichtes, der die Quellen herausgibt, verweist auf die Unzulänglichkeit der biographischen Erzählung, die von der Persönlichkeit des Subjekts als Triebfeder historischer Prozesse ausgeht und Sinnstiftung naturgemäß durch emplotment und Narration unternimmt. Darüber hinaus verweist das Scheitern der kohärenten Biographie, der fragmentarische Charakter des dokumentierten Erkenntnisprozesses auf die Unmöglichkeit geschlossene Aussagen über die Vergangenheit zu machen. Die daraus folgende Konsequenz, die Zersplitterung der großen Metaerzählungen in unendliche Diskurse, die neue Unübersichtlichkeit, welche Jürgen Habermas bemerkt, bedeutet für Brecht freilich nicht das Ende der Geschichte, das etwa in der postmodernen Debatte der vergangenen Jahrzehnte proklamiert wurde. Es geht Brecht darum, Geschichte als Ideologie zu entlarven, die Voraussetzungen zu ergründen, welche die Forschungsdisziplin bestimmen und zudem die Möglichkeiten und Grenzen historiographischer Erkenntnis auszuloten, etwa hinsichtlich des Mediums der Sprache. Geschichte gegen den Strich bürsten genügt Brecht nicht. Vielmehr fokussiert er die erkenntnistheoretischen Aprioris selbst. eBooks / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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2010, ISBN: 9783640817498

ID: 689307023

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Brecht exponiert den historischen Fortschritt als überpersönlichen Vorgang, der nach den Gesetzen einer materialistischen Dialektik abläuft, und dekonstruiert damit den Mythos des geschichtsmächtigen Subjekts. In der Montage unterschiedlicher Perspektiven ermöglicht Brecht in der Form eines Erkenntnisaktes die Auseinandersetzung mit den herkömmlichen Methoden der Geschichtswissenschaft und offeriert gleichsam fruchtbare Möglichkeiten diese zu revidieren: Das Offenlegen des Erkenntnisaktes ermöglicht den Nachvollzug desselben sowie eine kritische Selbstprüfung des Forschenden. Die Darstellung der Geschichte in der Form eines Forschungsberichtes, der die Quellen herausgibt, verweist auf die Unzulänglichkeit der biographischen Erzählung, die von der Persönlichkeit des Subjekts als Triebfeder historischer Prozesse ausgeht und Sinnstiftung naturgemäss durch emplotment und Narration unternimmt. Darüber hinaus verweist das Scheitern der kohärenten Biographie, der fragmentarische Charakter des dokumentierten Erkenntnisprozesses auf die Unmöglichkeit geschlossene Aussagen über die Vergangenheit zu machen. Die daraus folgende Konsequenz, die Zersplitterung der grossen Metaerzählungen in unendliche Diskurse, die neue Unübersichtlichkeit, welche Jürgen Habermas bemerkt, bedeutet für Brecht freilich nicht das Ende der Geschichte, das etwa in der postmodernen Debatte der vergangenen Jahrzehnte proklamiert wurde. Es geht Brecht darum, Geschichte als Ideologie zu entlarven, die Voraussetzungen zu ergründen, welche die Forschungsdisziplin bestimmen und zudem die Möglichkeiten und Grenzen historiographischer Erkenntnis auszuloten, etwa hinsichtlich des Mediums der Sprache. Geschichte gegen den Strich bürsten genügt Brecht nicht. Vielmehr fokussiert er die erkenntnistheoretischen Aprioris selbst. Die Ironie des historischen Denkens eBooks > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft ePUB 13.08.2010, GRIN, .201

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2010, ISBN: 9783640817498

ID: 689171033

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Brecht exponiert den historischen Fortschritt als überpersönlichen Vorgang, der nach den Gesetzen einer materialistischen Dialektik abläuft, und dekonstruiert damit den Mythos des geschichtsmächtigen Subjekts. In der Montage unterschiedlicher Perspektiven ermöglicht Brecht in der Form eines Erkenntnisaktes die Auseinandersetzung mit den herkömmlichen Methoden der Geschichtswissenschaft und offeriert gleichsam fruchtbare Möglichkeiten diese zu revidieren: Das Offenlegen des Erkenntnisaktes ermöglicht den Nachvollzug desselben sowie eine kritische Selbstprüfung des Forschenden. Die Darstellung der Geschichte in der Form eines Forschungsberichtes, der die Quellen herausgibt, verweist auf die Unzulänglichkeit der biographischen Erzählung, die von der Persönlichkeit des Subjekts als Triebfeder historischer Prozesse ausgeht und Sinnstiftung naturgemäss durch emplotment und Narration unternimmt. Darüber hinaus verweist das Scheitern der kohärenten Biographie, der fragmentarische Charakter des dokumentierten Erkenntnisprozesses auf die Unmöglichkeit geschlossene Aussagen über die Vergangenheit zu machen. Die daraus folgende Konsequenz, die Zersplitterung der grossen Metaerzählungen in unendliche Diskurse, die neue Unübersichtlichkeit, welche Jürgen Habermas bemerkt, bedeutet für Brecht freilich nicht das Ende der Geschichte, das etwa in der postmodernen Debatte der vergangenen Jahrzehnte proklamiert wurde. Es geht Brecht darum, Geschichte als Ideologie zu entlarven, die Voraussetzungen zu ergründen, welche die Forschungsdisziplin bestimmen und zudem die Möglichkeiten und Grenzen historiographischer Erkenntnis auszuloten, etwa hinsichtlich des Mediums der Sprache. Geschichte gegen den Strich bürsten genügt Brecht nicht. Vielmehr fokussiert er die erkenntnistheoretischen Aprioris selbst. Die Ironie des historischen Denkens eBooks > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft PDF 13.08.2010, GRIN, .201

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Details zum Buch
Die Ironie des historischen Denkens
Autor:

Bohnert, Daniel

Titel:

Die Ironie des historischen Denkens

ISBN-Nummer:

9783640817498

Detailangaben zum Buch - Die Ironie des historischen Denkens


EAN (ISBN-13): 9783640817498
Erscheinungsjahr: 1
Herausgeber: GRIN Verlag

Buch in der Datenbank seit 01.07.2009 01:15:11
Buch zuletzt gefunden am 28.10.2016 15:15:42
ISBN/EAN: 9783640817498

ISBN - alternative Schreibweisen:
978-3-640-81749-8

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