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Rationalität von und in Organisationen aus der Perspektive von Pierre Bourdieus
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Reinhard, Daniel:

Rationalität von und in Organisationen aus der Perspektive von Pierre Bourdieus "Theorie der Praxis" - neues Buch

2009, ISBN: 3640487699, Lieferbar binnen 4-6 Wochen Versandkosten:Versandkostenfrei innerhalb der BRD

ID: 9783640487691

Internationaler Buchtitel. Verlag: GRIN Verlag, Booklet, 28 Seiten, L=210mm, B=148mm, H=4mm, Gew.=55gr, [GR: 17440 - HC/Soziologie], Kartoniert/Broschiert, Klappentext: Das gesamte wissenschaftlicheWerk von Bourdieu beschäftigt sich mit der Frage, was die gesellschaftlichenBedingungen des Zugangs zur Rationalität sind und in welchem Masse sichsoziale Akteure in ihren Handlungen rational verhalten. Dabei gehört die"Theorie der Praxis" sicherlich zu den prägnantesten Arbeiten innerhalb vonBourdieus Werk und zu den interessantesten und am weitesten ausgebautenTheorieangeboten der Gegenwart. Seine grundlegenden Überlegungen dazu,wie die Dichotomien soziologischer Ansätze, wie sie u. a. in den Begriffen vonSubjekt und Objekt, Individuum und Gesellschaft sowie sozialer Akteur undStruktur zum Ausdruck kommen, theoretisch zu überwinden sind, stellt einegrosse Herausforderung für die soziologische Forschung dar (vgl. Gebauer/Wulf 1993: 7). Bourdieu scheint in theoretischer Hinsicht, jenseits des Gegensatzesvon Handlungstheorie und Systemtheorie, eine Alternative anzubieten,die unter dem Etikett "Theorie der Praxis" bekannt geworden ist (vgl. Eder1989: 7). Obwohl Bourdieu seine wissenschaftlichen Arbeiten als allumfassendeSozialtheorie mit universellem Erklärungsanspruch konzipierte, beschränktsich die Rezeption seiner "Theorie der Praxis" weitgehend auf die Thematiksozialer Ungleichheit (vgl. Ebrecht/Hillebrandt 2004: 7). Dies gilt insbesondereauch für die Organisationssoziologie, in der die "Theorie der Praxis" bis heutekeine gewichtige Rolle spielt - eine systematische Rezeption hat bis heutenicht stattgefunden (vgl. Dederichs/Florian 2004: 69). Dies könnte bei oberflächlicherBetrachtung daran liegen, dass sich Bourdieu kaum explizit mit derAnalyse von Organisationen beschäftigt hat. Nicht nur für Bourdieu gilt jedochdiese Vernachlässigung von modernen Organisationen, sondern desgleichen fürden britischen Soziologen Anthony Giddens. Im Gegensatz zu Bourdieu istGiddens von der Organisationsforschung grundlegend rezipiert worden. Giddens'Strukturationstheorie ist inzwischen ein anerkannter organisationstheoretischerAnsatz (vgl. ebd. S. 69 f.). Ausser im neuen soziologischen Institutionalismuswird Bourdieus "Theorie der Praxis" in der Organisationssoziologienoch selten verwendet, obwohl er wie Giddens Kategorien entwickelt hat, dieeine Akteurorientierung ohne Missachtung von Organisationsstrukturen erlauben (vgl. Janning 2004: 99). Eine detaillierte Analyse der Möglichkeiten undGrenzen der "Theorie der Praxis" im Zusammenhang von Organisationen erscheintderzeit überfällig zu sein. Das gesamte wissenschaftlicheWerk von Bourdieu beschäftigt sich mit der Frage, was die gesellschaftlichenBedingungen des Zugangs zur Rationalität sind und in welchem Masse sichsoziale Akteure in ihren Handlungen rational verhalten. Dabei gehört die"Theorie der Praxis" sicherlich zu den prägnantesten Arbeiten innerhalb vonBourdieus Werk und zu den interessantesten und am weitesten ausgebautenTheorieangeboten der Gegenwart. Seine grundlegenden Überlegungen dazu,wie die Dichotomien soziologischer Ansätze, wie sie u. a. in den Begriffen vonSubjekt und Objekt, Individuum und Gesellschaft sowie sozialer Akteur undStruktur zum Ausdruck kommen, theoretisch zu überwinden sind, stellt einegrosse Herausforderung für die soziologische Forschung dar (vgl. Gebauer/Wulf 1993: 7). Bourdieu scheint in theoretischer Hinsicht, jenseits des Gegensatzesvon Handlungstheorie und Systemtheorie, eine Alternative anzubieten,die unter dem Etikett "Theorie der Praxis" bekannt geworden ist (vgl. Eder1989: 7). Obwohl Bourdieu seine wissenschaftlichen Arbeiten als allumfassendeSozialtheorie mit universellem Erklärungsanspruch konzipierte, beschränktsich die Rezeption seiner "Theorie der Praxis" weitgehend auf die Thematiksozialer Ungleichheit (vgl. Ebrecht/Hillebrandt 2004: 7). Dies gilt insbesondereauch für die Organisationssoziologie, in der die "Theorie der Praxis" bis heutekeine gewichtige Rolle spielt - eine systematische Rezeption hat bis heutenicht stattgefunden (vgl. Dederichs/Florian 2004: 69). Dies könnte bei oberflächlicherBetrachtung daran liegen, dass sich Bourdieu kaum explizit mit derAnalyse von Organisationen beschäftigt hat. Nicht nur für Bourdieu gilt jedochdiese Vernachlässigung von modernen Organisationen, sondern desgleichen fürden britischen Soziologen Anthony Giddens. Im Gegensatz zu Bourdieu istGiddens von der Organisationsforschung grundlegend rezipiert worden. Giddens'Strukturationstheorie ist inzwischen ein anerkannter organisationstheoretischerAnsatz (vgl. ebd. S. 69 f.). Ausser im neuen soziologischen Institutionalismuswird Bourdieus "Theorie der Praxis" in der Organisationssoziologienoch selten verwendet, obwohl er wie Giddens Kategorien entwickelt hat, dieeine Akteurorientierung ohne Missachtung von Organisationsstrukturen erlauben (vgl. Janning 2004: 99). Eine detaillierte Analyse der Möglichkeiten undGrenzen der "Theorie der Praxis" im Zusammenhang von Organisationen erscheintderzeit überfällig zu sein.

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Rationalität von und in Organisationen aus der Perspektive von Pierre Bourdieus Theorie der Praxis - Reinhard, Daniel
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Reinhard, Daniel:

Rationalität von und in Organisationen aus der Perspektive von Pierre Bourdieus Theorie der Praxis - Taschenbuch

2009, ISBN: 9783640487691

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 2, FernUniversität Hagen (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Modul 2.8: Organisationssoziologische Grundlagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das gesamte wissenschaftlicheWerk von Bourdieu beschäftigt sich mit der Frage, was die gesellschaftlichenBedingungen des Zugangs zur Rationalität sind und in welchem Masse sichsoziale Akteure in ihren Handlungen rational verhalten. Dabei gehört die"Theorie der Praxis" sicherlich zu den prägnantesten Arbeiten innerhalb vonBourdieus Werk und zu den interessantesten und am weitesten ausgebautenTheorieangeboten der Gegenwart. Seine grundlegenden Überlegungen dazu,wie die Dichotomien soziologischer Ansätze, wie sie u. a. in den Begriffen vonSubjekt und Objekt, Individuum und Gesellschaft sowie sozialer Akteur undStruktur zum Ausdruck kommen, theoretisch zu überwinden sind, stellt einegrosse Herausforderung für die soziologische Forschung dar (vgl. Gebauer/Wulf 1993: 7). Bourdieu scheint in theoretischer Hinsicht, jenseits des Gegensatzesvon Handlungstheorie und Systemtheorie, eine Alternative anzubieten,die unter dem Etikett "Theorie der Praxis" bekannt geworden ist (vgl. Eder1989: 7). Obwohl Bourdieu seine wissenschaftlichen Arbeiten als allumfassendeSozialtheorie mit universellem Erklärungsanspruch konzipierte, beschränktsich die Rezeption seiner "Theorie der Praxis" weitgehend auf die Thematiksozialer Ungleichheit (vgl. Ebrecht/Hillebrandt 2004: 7). Dies gilt insbesondereauch für die Organisationssoziologie, in der die "Theorie der Praxis" bis heutekeine gewichtige Rolle spielt - eine systematische Rezeption hat bis heutenicht stattgefunden (vgl. Dederichs/Florian 2004: 69). Dies könnte bei oberflächlicherBetrachtung daran liegen, dass sich Bourdieu kaum explizit mit derAnalyse von Organisationen beschäftigt hat. Nicht nur für Bourdieu gilt jedochdiese Vernachlässigung von modernen Organisationen, sondern desgleichen fürden britischen Soziologen Anthony Giddens. Im Gegensatz zu Bourdieu istGiddens von der Organisationsforschung grundlegend rezipiert worden. Giddens'Strukturationstheorie ist inzwischen ein anerkannter organisationstheoretischerAnsatz (vgl. ebd. S. 69 f.). Ausser im neuen soziologischen Institutionalismuswird Bourdieus "Theorie der Praxis" in der Organisationssoziologienoch selten verwendet, obwohl er wie Giddens Kategorien entwickelt hat, dieeine Akteurorientierung ohne Missachtung von Organisationsstrukturen erlauben (vgl. Janning 2004: 99). Eine detaillierte Analyse der Möglichkeiten undGrenzen der "Theorie der Praxis" im Zusammenhang von Organisationen erscheintderzeit überfällig zu sein.2009. 28 S. 210 mmVersandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00]

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Rationalität von und in Organisationen aus der Perspektive von Pierre Bourdieus Theorie der Praxis - Taschenbuch

2009

ISBN: 9783640487691

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 2, FernUniversität Hagen (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Modul 2.8: Organisationssoziologische Grundlagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das gesamte wissenschaftlicheWerk von Bourdieu beschäftigt sich mit der Frage, was die gesellschaftlichenBedingungen des Zugangs zur Rationalität sind und in welchem Masse sichsoziale Akteure in ihren Handlungen rational verhalten. Dabei gehört die"Theorie der Praxis" sicherlich zu den prägnantesten Arbeiten innerhalb vonBourdieus Werk und zu den interessantesten und am weitesten ausgebautenTheorieangeboten der Gegenwart. Seine grundlegenden Überlegungen dazu,wie die Dichotomien soziologischer Ansätze, wie sie u. a. in den Begriffen vonSubjekt und Objekt, Individuum und Gesellschaft sowie sozialer Akteur undStruktur zum Ausdruck kommen, theoretisch zu überwinden sind, stellt einegrosse Herausforderung für die soziologische Forschung dar (vgl. Gebauer/Wulf 1993: 7). Bourdieu scheint in theoretischer Hinsicht, jenseits des Gegensatzesvon Handlungstheorie und Systemtheorie, eine Alternative anzubieten,die unter dem Etikett "Theorie der Praxis" bekannt geworden ist (vgl. Eder1989: 7). Obwohl Bourdieu seine wissenschaftlichen Arbeiten als allumfassendeSozialtheorie mit universellem Erklärungsanspruch konzipierte, beschränktsich die Rezeption seiner "Theorie der Praxis" weitgehend auf die Thematiksozialer Ungleichheit (vgl. Ebrecht/Hillebrandt 2004: 7). Dies gilt insbesondereauch für die Organisationssoziologie, in der die "Theorie der Praxis" bis heutekeine gewichtige Rolle spielt - eine systematische Rezeption hat bis heutenicht stattgefunden (vgl. Dederichs/Florian 2004: 69). Dies könnte bei oberflächlicherBetrachtung daran liegen, dass sich Bourdieu kaum explizit mit derAnalyse von Organisationen beschäftigt hat. Nicht nur für Bourdieu gilt jedochdiese Vernachlässigung von modernen Organisationen, sondern desgleichen fürden britischen Soziologen Anthony Giddens. Im Gegensatz zu Bourdieu istGiddens von der Organisationsforschung grundlegend rezipiert worden. Giddens'Strukturationstheorie ist inzwischen ein anerkannter organisationstheoretischerAnsatz (vgl. ebd. S. 69 f.). Ausser im neuen soziologischen Institutionalismuswird Bourdieus "Theorie der Praxis" in der Organisationssoziologienoch selten verwendet, obwohl er wie Giddens Kategorien entwickelt hat, dieeine Akteurorientierung ohne Missachtung von Organisationsstrukturen erlauben (vgl. Janning 2004: 99). Eine detaillierte Analyse der Möglichkeiten undGrenzen der "Theorie der Praxis" im Zusammenhang von Organisationen erscheintderzeit überfällig zu sein.2009. 28 S. 210 mmVersandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00]

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2009, ISBN: 9783640487691

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 2, FernUniversität Hagen (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Modul 2.8: Organisationssoziologische Grundlagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das gesamte wissenschaftlicheWerk von Bourdieu beschäftigt sich mit der Frage, was die gesellschaftlichenBedingungen des Zugangs zur Rationalität sind und in welchem Masse sichsoziale Akteure in ihren Handlungen rational verhalten. Dabei gehört die"Theorie der Praxis" sicherlich zu den prägnantesten Arbeiten innerhalb vonBourdieus Werk und zu den interessantesten und am weitesten ausgebautenTheorieangeboten der Gegenwart. Seine grundlegenden Überlegungen dazu,wie die Dichotomien soziologischer Ansätze, wie sie u. a. in den Begriffen vonSubjekt und Objekt, Individuum und Gesellschaft sowie sozialer Akteur undStruktur zum Ausdruck kommen, theoretisch zu überwinden sind, stellt einegrosse Herausforderung für die soziologische Forschung dar (vgl. Gebauer/Wulf 1993: 7). Bourdieu scheint in theoretischer Hinsicht, jenseits des Gegensatzesvon Handlungstheorie und Systemtheorie, eine Alternative anzubieten,die unter dem Etikett "Theorie der Praxis" bekannt geworden ist (vgl. Eder1989: 7). Obwohl Bourdieu seine wissenschaftlichen Arbeiten als allumfassendeSozialtheorie mit universellem Erklärungsanspruch konzipierte, beschränktsich die Rezeption seiner "Theorie der Praxis" weitgehend auf die Thematiksozialer Ungleichheit (vgl. Ebrecht/Hillebrandt 2004: 7). Dies gilt insbesondereauch für die Organisationssoziologie, in der die "Theorie der Praxis" bis heutekeine gewichtige Rolle spielt - eine systematische Rezeption hat bis heutenicht stattgefunden (vgl. Dederichs/Florian 2004: 69). Dies könnte bei oberflächlicherBetrachtung daran liegen, dass sich Bourdieu kaum explizit mit derAnalyse von Organisationen beschäftigt hat. Nicht nur für Bourdieu gilt jedochdiese Vernachlässigung von modernen Organisationen, sondern desgleichen fürden britischen Soziologen Anthony Giddens. Im Gegensatz zu Bourdieu istGiddens von der Organisationsforschung grundlegend rezipiert worden. Giddens'Strukturationstheorie ist inzwischen ein anerkannter organisationstheoretischerAnsatz (vgl. ebd. S. 69 f.). Ausser im neuen soziologischen Institutionalismuswird Bourdieus "Theorie der Praxis" in der Organisationssoziologienoch selten verwendet, obwohl er wie Giddens Kategorien entwickelt hat, dieeine Akteurorientierung ohne Missachtung von Organisationsstrukturen erlauben (vgl. Janning 2004: 99). Eine detaillierte Analyse der Möglichkeiten undGrenzen der "Theorie der Praxis" im Zusammenhang von Organisationen erscheintderzeit überfällig zu sein.2009. 28 S. 210 mmVersandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00]

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Details zum Buch
Rationalität von und in Organisationen aus der Perspektive von Pierre Bourdieus "Theorie der Praxis"
Autor:

Reinhard, Daniel

Titel:

Rationalität von und in Organisationen aus der Perspektive von Pierre Bourdieus "Theorie der Praxis"

ISBN-Nummer:

9783640487691

Das gesamte wissenschaftlicheWerk von Bourdieu beschäftigt sich mit der Frage, was die gesellschaftlichenBedingungen des Zugangs zur Rationalität sind und in welchem Masse sichsoziale Akteure in ihren Handlungen rational verhalten. Dabei gehört die"Theorie der Praxis" sicherlich zu den prägnantesten Arbeiten innerhalb vonBourdieus Werk und zu den interessantesten und am weitesten ausgebautenTheorieangeboten der Gegenwart. Seine grundlegenden Überlegungen dazu,wie die Dichotomien soziologischer Ansätze, wie sie u. a. in den Begriffen vonSubjekt und Objekt, Individuum und Gesellschaft sowie sozialer Akteur undStruktur zum Ausdruck kommen, theoretisch zu überwinden sind, stellt einegrosse Herausforderung für die soziologische Forschung dar (vgl. Gebauer/Wulf 1993: 7). Bourdieu scheint in theoretischer Hinsicht, jenseits des Gegensatzesvon Handlungstheorie und Systemtheorie, eine Alternative anzubieten,die unter dem Etikett "Theorie der Praxis" bekannt geworden ist (vgl. Eder1989: 7). Obwohl Bourdieu seine wissenschaftlichen Arbeiten als allumfassendeSozialtheorie mit universellem Erklärungsanspruch konzipierte, beschränktsich die Rezeption seiner "Theorie der Praxis" weitgehend auf die Thematiksozialer Ungleichheit (vgl. Ebrecht/Hillebrandt 2004: 7). Dies gilt insbesondereauch für die Organisationssoziologie, in der die "Theorie der Praxis" bis heutekeine gewichtige Rolle spielt - eine systematische Rezeption hat bis heutenicht stattgefunden (vgl. Dederichs/Florian 2004: 69). Dies könnte bei oberflächlicherBetrachtung daran liegen, dass sich Bourdieu kaum explizit mit derAnalyse von Organisationen beschäftigt hat. Nicht nur für Bourdieu gilt jedochdiese Vernachlässigung von modernen Organisationen, sondern desgleichen fürden britischen Soziologen Anthony Giddens. Im Gegensatz zu Bourdieu istGiddens von der Organisationsforschung grundlegend rezipiert worden. Giddens'Strukturationstheorie ist inzwischen ein anerkannter organisationstheoretischerAnsatz (vgl. ebd. S. 69 f.). Ausser im neuen soziologischen Institutionalismuswird Bourdieus "Theorie der Praxis" in der Organisationssoziologienoch selten verwendet, obwohl er wie Giddens Kategorien entwickelt hat, dieeine Akteurorientierung ohne Missachtung von Organisationsstrukturen erlauben (vgl. Janning 2004: 99). Eine detaillierte Analyse der Möglichkeiten undGrenzen der "Theorie der Praxis" im Zusammenhang von Organisationen erscheintderzeit überfällig zu sein.

Detailangaben zum Buch - Rationalität von und in Organisationen aus der Perspektive von Pierre Bourdieus "Theorie der Praxis"


EAN (ISBN-13): 9783640487691
ISBN (ISBN-10): 3640487699
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2009
Herausgeber: GRIN Verlag
28 Seiten
Gewicht: 0,055 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 25.02.2010 08:29:58
Buch zuletzt gefunden am 18.10.2012 08:49:04
ISBN/EAN: 9783640487691

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-48769-9, 978-3-640-48769-1

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