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Volksentscheid und Referendum - Nico Mehlhorn
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Nico Mehlhorn:

Volksentscheid und Referendum - Taschenbuch

2009, ISBN: 3640382935

ID: 9853117261

[EAN: 9783640382934], Neubuch, [PU: GRIN Verlag Jul 2009], This item is printed on demand - Print on Demand Neuware - Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Parlament und Regierung in Deutschland (Schwerpunkt: Große Koalition), Sprache: Deutsch, Abstract: [.] Das Thema Direkte Demokratie beschäftigt Politiker und Wissenschaftler bereits seit langer Zeit. Die Anfänge liegen schon in der Antike, genauer in der athenischen Demokratie im 5. und 6. Jahrhundert vor Christus. Hier wurden alle wichtigen Entscheidungen von der Volksversammlung aller voll berechtigten Bürger getroffen. In der Folgezeit setzten sich Monarchien und der Absolutismus in Europa durch. Erst im 18. Jahrhundert entflammte eine erneute Diskussion darüber, ob Souveränität repräsentierbar ist. Zu nennen sind hier vor allem zwei verschiedene Ansichten: Einerseits die der Federalists, für die eine Herrschaft des Volkes undenkbar war. Andererseits die des Jean-Jacques Rousseau, für den Souveränität unübertragbar und unveräußerlich war. Allerdings konnte sich Rousseaus Ansatz nicht durchsetzen, da er unverkennbare Schwächen hatte. In der Bundesrepublik Deutschland sieht das Grundgesetz keine direktdemokratischen Entscheidungsverfahren vor. Einzig in den Artikeln 29 und 146 werden dem Volk direkte Einflussmöglichkeiten eingeräumt, wenn eine neue Verfassung in Kraft treten beziehungsweise das Bundesgebiet neu gegliedert werden soll. Das politische System der Bundesrepublik Deutschland hat sich seit 1949 als äußerst stabil erwiesen. Bewusst wurden keine direktdemokratischen Elemente in die Verfassung aufgenommen. Zu sehr waren das Scheitern der Weimarer Republik und dessen Folgen im Bewusstsein der Menschen verankert. Heute allerdings besteht unter Wissenschaftlern der Konsens, dass die Weimarer Republik nicht an Volksentscheiden oder anderen plebiszitären Mitteln gescheitert ist. Deutlich wird die Angst, die mit direkter Demokratie 1949 verbunden war, in folgenden Worten des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss: Das Volksbegehren, die Volksinitiative, in den übersehbaren Dingen mit einer staatsbürgerlichen Tradition wohltätig, ist in der Zeit der Vermassung und Entwurzelung, in der großräumigen Demokratie die Prämie für jeden Demagogen und die dauernde Erschütterung des mühsamen Ansehens, worum sich die Gesetzgebungskörper, die vom Volk gewählt sind, noch werden bemühen müssen, um es zu gewinnen. Erst in den sechziger Jahren entstanden erste Bewegungen, beispielsweise Studentenbewegungen, die sich für die Einführung von direktdemokratischen Elementen einsetzten. Mit der Wende kam es schließlich in allen deutschen Bundesländern zur Ausbildung und Verankerung solcher in den Verfassungen. 36 pp. Deutsch

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Volksentscheid Und Referendum - Nico Mehlhorn
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Nico Mehlhorn:

Volksentscheid Und Referendum - neues Buch

2013, ISBN: 9783640382934

ID: 9783640382934

Volksentscheid Und Referendum: Paperback: Grin Verlag: 9783640382934: 23 Oct 2013: Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Parlament und Regierung in Deutschland (Schwerpunkt: GroBe Koalition), Sprache: Deutsch, Abstract: [.] Das Thema "Direkte Demokratie" beschäftigt Politiker und Wissenschaftler bereits seit langer Z. Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Parlament und Regierung in Deutschland (Schwerpunkt: GroBe Koalition), Sprache: Deutsch, Abstract: [.] Das Thema "Direkte Demokratie" beschäftigt Politiker und Wissenschaftler bereits seit langer Zeit. Die Anfänge liegen schon in der Antike, genauer in der athenischen Demokratie im 5. und 6. Jahrhundert vor Christus. Hier wurden alle wichtigen Entscheidungen von der Volksversammlung aller voll berechtigten Bürger getroffen. In der Folgezeit setzten sich Monarchien und der Absolutismus in Europa durch. Erst im 18. Jahrhundert entflammte eine erneute Diskussion darüber, ob Souveränität repräsentierbar ist. Zu nennen sind hier vor allem zwei verschiedene Ansichten: Einerseits die der Federalists, für die eine Herrschaft des Volkes undenkbar war. Andererseits die des Jean-Jacques Rousseau, für den Souveränität unübertragbar und unveräuBerlich war. Allerdings konnte sich Rousseaus Ansatz nicht durchsetzen, da er unverkennbare Schwächen hatte. In der Bundesrepublik Deutschland sieht das Grundgesetz keine direktdemokratischen Entscheidungsverfahren vor. Einzig in den Artikeln 29 und 146 werden dem Volk direkte Einflussmöglichkeiten eingeräumt, wenn eine neue Verfassung in Kraft treten beziehungsweise das Bundesgebiet neu gegliedert werden soll. Das politische System der Bundesrepublik Deutschland hat sich seit 1949 als äuBerst stabil erwiesen. Bewusst wurden keine direktdemokratischen Elemente in die Verfassung aufgenommen. Zu sehr waren das Scheitern der Weimarer Republik und dessen Folgen im Bewusstsein der Menschen verankert. Heute allerdings besteht unter Wissenschaftlern der Konsens, dass die Weimarer Republik nicht an Volksentscheiden oder anderen plebiszitären Mitteln gescheitert ist. Deutlich wird die Angst, die mit d. Political Ideologies, , , , Volksentscheid Und Referendum, Nico Mehlhorn, 9783640382934, Grin Verlag, , , , ,, [PU: Grin-Verlag, München]

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Volksentscheid Und Referendum (German Edition) - Nico Mehlhorn
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Volksentscheid Und Referendum (German Edition) - Taschenbuch

2008

ISBN: 3640382935

Paperback, [EAN: 9783640382934], GRIN Verlag, GRIN Verlag, Book, [PU: GRIN Verlag], GRIN Verlag, Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Parlament und Regierung in Deutschland (Schwerpunkt: Große Koalition), Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Das Thema „Direkte Demokratie" beschäftigt Politiker und Wissenschaftler bereits seit langer Zeit. Die Anfänge liegen schon in der Antike, genauer in der athenischen Demokratie im 5. und 6. Jahrhundert vor Christus. Hier wurden alle wichtigen Entscheidungen von der Volksversammlung aller voll berechtigten Bürger getroffen. In der Folgezeit setzten sich Monarchien und der Absolutismus in Europa durch. Erst im 18. Jahrhundert entflammte eine erneute Diskussion darüber, ob Souveränität repräsentierbar ist. Zu nennen sind hier vor allem zwei verschiedene Ansichten: Einerseits die der Federalists, für die eine Herrschaft des Volkes undenkbar war. Andererseits die des Jean-Jacques Rousseau, für den Souveränität unübertragbar und unveräußerlich war. Allerdings konnte sich Rousseaus Ansatz nicht durchsetzen, da er unverkennbare Schwächen hatte. In der Bundesrepublik Deutschland sieht das Grundgesetz keine direktdemokratischen Entscheidungsverfahren vor. Einzig in den Artikeln 29 und 146 werden dem Volk direkte Einflussmöglichkeiten eingeräumt, wenn eine neue Verfassung in Kraft treten beziehungsweise das Bundesgebiet neu gegliedert werden soll. Das politische System der Bundesrepublik Deutschland hat sich seit 1949 als äußerst stabil erwiesen. Bewusst wurden keine direktdemokratischen Elemente in die Verfassung aufgenommen. Zu sehr waren das Scheitern der Weimarer Republik und dessen Folgen im Bewusstsein der Menschen verankert. Heute allerdings besteht unter Wissenschaftlern der Konsens, dass die Weimarer Republik nicht an Volksentscheiden oder anderen plebiszitären Mitteln gescheitert ist. Deutlich wird die Angst, die mit direkter Demokratie 1949 verbunden war, in folg, 11088, Ideologies & Doctrines, 16022841, Anarchism, 11089, Communism & Socialism, 5571265011, Conservatism & Liberalism, 10761, Democracy, 16022901, Fascism, 271628011, Nationalism, 11091, Radicalism, 16022911, Utopian, 5571255011, Politics & Government, 3377866011, Politics & Social Sciences, 1000, Subjects, 283155, Books

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Volksentscheid Und Referendum - Nico Mehlhorn
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Volksentscheid Und Referendum - Taschenbuch

2008, ISBN: 9783640382934

ID: 755190591

Grin Verlag. Paperback. New. Paperback. 38 pages. Dimensions: 8.2in. x 5.8in. x 0.3in.Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1, 3, Technische Universitt Dresden (Institut fr Politikwissenschaft), Veranstaltung: Parlament und Regierung in Deutschland (Schwerpunkt: Groe Koalition), Sprache: Deutsch, Abstract: . . . Das Thema Direkte Demokratie beschftigt Politiker und Wissenschaftler bereits seit langer Zeit. Die Anfnge liegen schon in der Antike, genauer in der athenischen Demokratie im 5. und 6. Jahrhundert vor Christus. Hier wurden alle wichtigen Entscheidungen von der Volksversammlung aller voll berechtigten Brger getroffen. In der Folgezeit setzten sich Monarchien und der Absolutismus in Europa durch. Erst im 18. Jahrhundert entflammte eine erneute Diskussion darber, ob Souvernitt reprsentierbar ist. Zu nennen sind hier vor allem zwei verschiedene Ansichten: Einerseits die der Federalists, fr die eine Herrschaft des Volkes undenkbar war. Andererseits die des Jean-Jacques Rousseau, fr den Souvernitt unbertragbar und unveruerlich war. Allerdings konnte sich Rousseaus Ansatz nicht durchsetzen, da er unverkennbare Schwchen hatte. In der Bundesrepublik Deutschland sieht das Grundgesetz keine direktdemokratischen Entscheidungsverfahren vor. Einzig in den Artikeln 29 und 146 werden dem Volk direkte Einflussmglichkeiten eingerumt, wenn eine neue Verfassung in Kraft treten beziehungsweise das Bundesgebiet neu gegliedert werden soll. Das politische System der Bundesrepublik Deutschland hat sich seit 1949 als uerst stabil erwiesen. Bewusst wurden keine direktdemokratischen Elemente in die Verfassung aufgenommen. Zu sehr waren das Scheitern der Weimarer Republik und dessen Folgen im Bewusstsein der Menschen verankert. Heute allerdings besteht unter Wissenschaftlern der Konsens, dass die Weimarer Republik nicht an Volksentscheiden oder anderen plebiszitren Mitteln gescheitert ist. Deutlich wird die Angst, die mit direkter Demokratie 1949 verbunden war, in folg This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN., Grin Verlag

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Volksentscheid und Referendum - Mehlhorn, Nico
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Mehlhorn, Nico:
Volksentscheid und Referendum - Taschenbuch

2008, ISBN: 9783640382934

[ED: Softcover], [PU: GRIN Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Parlament und Regierung in Deutschland (Schwerpunkt: Große Koalition), Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Das Thema "Direkte Demokratie" beschäftigt Politiker und Wissenschaftler bereits seit langer Zeit. Die Anfänge liegen schon in der Antike, genauer in der athenischen Demokratie im 5. und 6. Jahrhundert vor Christus. Hier wurden alle wichtigen Entscheidungen von der Volksversammlung aller voll berechtigten Bürger getroffen. In der Folgezeit setzten sich Monarchien und der Absolutismus in Europa durch. Erst im 18. Jahrhundert entflammte eine erneute Diskussion darüber, ob Souveränität repräsentierbar ist. Zu nennen sind hier vor allem zwei verschiedene Ansichten: Einerseits die der Federalists, für die eine Herrschaft des Volkes undenkbar war. Andererseits die des Jean-Jacques Rousseau, für den Souveränität unübertragbar und unveräußerlich war. Allerdings konnte sich Rousseaus Ansatz nicht durchsetzen, da er unverkennbare Schwächen hatte. In der Bundesrepublik Deutschland sieht das Grundgesetz keine direktdemokratischen Entscheidungsverfahren vor. Einzig in den Artikeln 29 und 146 werden dem Volk direkte Einflussmöglichkeiten eingeräumt, wenn eine neue Verfassung in Kraft treten beziehungsweise das Bundesgebiet neu gegliedert werden soll. Das politische System der Bundesrepublik Deutschland hat sich seit 1949 als äußerst stabil erwiesen. Bewusst wurden keine direktdemokratischen Elemente in die Verfassung aufgenommen. Zu sehr waren das Scheitern der Weimarer Republik und dessen Folgen im Bewusstsein der Menschen verankert. Heute allerdings besteht unter Wissenschaftlern der Konsens, dass die Weimarer Republik nicht an Volksentscheiden oder anderen plebiszitären Mitteln gescheitert ist. Deutlich wird die Angst, die Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Details zum Buch
Volksentscheid und Referendum
Autor:

Mehlhorn, Nico

Titel:

Volksentscheid und Referendum

ISBN-Nummer:

9783640382934

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Pol. Systeme - Politisches System Deutschlands, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Parlament und Regierung in Deutschland (Schwerpunkt: Große Koalition), Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Das Thema "Direkte Demokratie" beschäftigt Politiker und Wissenschaftler bereits seit langerZeit. Die Anfänge liegen schon in der Antike, genauer in der athenischen Demokratie im 5.und 6. Jahrhundert vor Christus. Hier wurden alle wichtigen Entscheidungen von derVolksversammlung aller voll berechtigten Bürger getroffen. In der Folgezeit setzten sichMonarchien und der Absolutismus in Europa durch. Erst im 18. Jahrhundert entflammte eineerneute Diskussion darüber, ob Souveränität repräsentierbar ist. Zu nennen sind hier vor allemzwei verschiedene Ansichten: Einerseits die der Federalists, für die eine Herrschaft desVolkes undenkbar war. Andererseits die des Jean-Jacques Rousseau, für den Souveränitätunübertragbar und unveräußerlich war. Allerdings konnte sich Rousseaus Ansatz nichtdurchsetzen, da er unverkennbare Schwächen hatte.In der Bundesrepublik Deutschland sieht das Grundgesetz keine direktdemokratischenEntscheidungsverfahren vor. Einzig in den Artikeln 29 und 146 werden dem Volk direkteEinflussmöglichkeiten eingeräumt, wenn eine neue Verfassung in Kraft tretenbeziehungsweise das Bundesgebiet neu gegliedert werden soll.Das politische System der Bundesrepublik Deutschland hat sich seit 1949 als äußerst stabilerwiesen. Bewusst wurden keine direktdemokratischen Elemente in die Verfassungaufgenommen. Zu sehr waren das Scheitern der Weimarer Republik und dessen Folgen imBewusstsein der Menschen verankert. Heute allerdings besteht unter Wissenschaftlern derKonsens, dass die Weimarer Republik nicht an Volksentscheiden oder anderen plebiszitärenMitteln gescheitert ist. Deutlich wird die Angst, die mit direkter Demokratie 1949 verbundenwar, in folgenden Worten des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss: "Das Volksbegehren,die Volksinitiative, in den übersehbaren Dingen mit einer staatsbürgerlichen Traditionwohltätig, ist in der Zeit der Vermassung und Entwurzelung, in der großräumigen Demokratiedie Prämie für jeden Demagogen und die dauernde Erschütterung des mühsamen Ansehens,worum sich die Gesetzgebungskörper, die vom Volk gewählt sind, noch werden bemühenmüssen, um es zu gewinnen." Erst in den sechziger Jahren entstanden erste Bewegungen,beispielsweise Studentenbewegungen, die sich für die Einführung von direktdemokratischen Elementen einsetzten. Mit der Wende kam es schließlich in allen deutschen Bundesländernzur Ausbildung und Verankerung solcher in den Verfassungen.

Detailangaben zum Buch - Volksentscheid und Referendum


EAN (ISBN-13): 9783640382934
ISBN (ISBN-10): 3640382935
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2009
Herausgeber: GRIN Verlag
72 Seiten
Gewicht: 0,114 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 15.09.2009 16:42:05
Buch zuletzt gefunden am 28.11.2016 23:31:47
ISBN/EAN: 9783640382934

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-38293-5, 978-3-640-38293-4

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