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Das Demokratiedefizit in der Europäischen Union - Stefan Wahrisch
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Stefan Wahrisch:

Das Demokratiedefizit in der Europäischen Union - neues Buch

2008, ISBN: 9783640204311

ID: 106307015

Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,3, Universität Kassel (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Mehrebenenpolitik in Europa, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als im Jahre 1952 mit dem Vertrag von Paris und der hierdurch ins Leben gerufenen Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) das Fundament der Europäischen Union (EU) gegossen wurde, hatte wohl kaum jemand mit dem nun einsetzenden dynamischen Entwicklungs-, und Integrationsprozess gerechnet, welcher in der Geschichte so noch nie vorgekommen war. Durch die schrittweise Kompetenzübertragung von nationaler auf supranationale Ebene, ist die EU von einer wirtschaftlichen Interessensgemeinschaft souveräner Nationalstaaten zu einem komplizierten Mehrebenensystem angewachsen, welches ´´irgendwo zwischen Staatenbund und Bundesstaat´´ (Böhringer 1997: 50) zu verordnen ist. Trotz der steigenden Einflussnahme der Europäischen Institutionen existieren die nationalstaatlichen Strukturen jedoch weiter, ohne dabei auf ihren Machtanspruch verzichten zu wollen. Diese doppelte Einflussnahme auf die Europäische Politik wird besonders deutlich, wenn man sich den Aufbau der Legislative und Exekutive anschaut. Der Rat der EU nimmt hier eine Zwitterposition ein, indem er nicht nur bei der Gesetzgebung, sondern auch bei deren Ausführung massgeblich beteiligt ist und somit eine unabhängige Gewaltenteilung nicht länger gewährleistet ist (vgl. Schröder: 2004, 2 ff.). Dabei besteht für die Machtausübung durch die Nationalstaaten auf supranationaler Ebene keine direkte Legitimation durch einen europäischen Demos. Nach einer eingehenden Definition des Begriffs Demokratie möchte ich ins Besondere auf die Legitimationsfrage des Rates der EU und auf die beschränkten Rechte und Kontrollmöglichkeiten des Europäischen Parlaments eingehen, um im Anschluss demokratietheoretisch die ma Die Gewaltenteilung und Governance-Legitimation auf europäischer Ebene Bücher > Fachbücher > Politikwissenschaft > Vergleichende Politikwissenschaft Geheftet 11.11.2008, GRIN, .200

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Das Demokratiedefizit in der Europäischen Union - Stefan Wahrisch
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Das Demokratiedefizit in der Europäischen Union - neues Buch

2007, ISBN: 9783640204311

ID: 29e647367050bb5427046f6accab376d

Die Gewaltenteilung und Governance-Legitimation auf europäischer Ebene Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,3, Universität Kassel (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Mehrebenenpolitik in Europa, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als im Jahre 1952 mit dem Vertrag von Paris und der hierdurch ins Leben gerufenen Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) das Fundament der Europäischen Union (EU) gegossen wurde, hatte wohl kaum jemand mit dem nun einsetzenden dynamischen Entwicklungs-, und Integrationsprozess gerechnet, welcher in der Geschichte so noch nie vorgekommen war. Durch die schrittweise Kompetenzübertragung von nationaler auf supranationale Ebene, ist die EU von einer wirtschaftlichen Interessensgemeinschaft souveräner Nationalstaaten zu einem komplizierten Mehrebenensystem angewachsen, welches "irgendwo zwischen Staatenbund und Bundesstaat" (Böhringer 1997: 50) zu verordnen ist. Trotz der steigenden Einflussnahme der Europäischen Institutionen existieren die nationalstaatlichen Strukturen jedoch weiter, ohne dabei auf ihren Machtanspruch verzichten zu wollen. Diese doppelte Einflussnahme auf die Europäische Politik wird besonders deutlich, wenn man sich den Aufbau der Legislative und Exekutive anschaut. Der Rat der EU nimmt hier eine Zwitterposition ein, indem er nicht nur bei der Gesetzgebung, sondern auch bei deren Ausführung maßgeblich beteiligt ist und somit eine unabhängige Gewaltenteilung nicht länger gewährleistet ist (vgl. Schröder: 2004, 2 ff.). Dabei besteht für die Machtausübung durch die Nationalstaaten auf supranationaler Ebene keine direkte Legitimation durch einen europäischen Demos. Nach einer eingehenden Definition des Begriffs Demokratie möchte ich ins Besondere auf die Legitimationsfrage des Rates der EU und auf die beschränkten Rechte und Kontrollmöglichkeiten des Europäischen Parlaments eingehen, um im Anschluss demokratietheoretisch die ma Bücher / Fachbücher / Politikwissenschaft / Vergleichende Politikwissenschaft 978-3-640-20431-1, GRIN

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Das Demokratiedefizit in der Europäischen Union - Stefan Wahrisch
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Stefan Wahrisch:
Das Demokratiedefizit in der Europäischen Union - neues Buch

2007

ISBN: 9783640204311

ID: 116491179

Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,3, Universität Kassel (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Mehrebenenpolitik in Europa, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als im Jahre 1952 mit dem Vertrag von Paris und der hierdurch ins Leben gerufenen Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) das Fundament der Europäischen Union (EU) gegossen wurde, hatte wohl kaum jemand mit dem nun einsetzenden dynamischen Entwicklungs-, und Integrationsprozess gerechnet, welcher in der Geschichte so noch nie vorgekommen war. Durch die schrittweise Kompetenzübertragung von nationaler auf supranationale Ebene, ist die EU von einer wirtschaftlichen Interessensgemeinschaft souveräner Nationalstaaten zu einem komplizierten Mehrebenensystem angewachsen, welches ´´irgendwo zwischen Staatenbund und Bundesstaat´´ (Böhringer 1997: 50) zu verordnen ist. Trotz der steigenden Einflussnahme der Europäischen Institutionen existieren die nationalstaatlichen Strukturen jedoch weiter, ohne dabei auf ihren Machtanspruch verzichten zu wollen. Diese doppelte Einflussnahme auf die Europäische Politik wird besonders deutlich, wenn man sich den Aufbau der Legislative und Exekutive anschaut. Der Rat der EU nimmt hier eine Zwitterposition ein, indem er nicht nur bei der Gesetzgebung, sondern auch bei deren Ausführung maßgeblich beteiligt ist und somit eine unabhängige Gewaltenteilung nicht länger gewährleistet ist (vgl. Schröder: 2004, 2 ff.). Dabei besteht für die Machtausübung durch die Nationalstaaten auf supranationaler Ebene keine direkte Legitimation durch einen europäischen Demos. Nach einer eingehenden Definition des Begriffs Demokratie möchte ich ins Besondere auf die Legitimationsfrage des Rates der EU und auf die beschränkten Rechte und Kontrollmöglichkeiten des Europäischen Parlaments eingehen, um im Anschluss demokratietheoretisch die ma Die Gewaltenteilung und Governance-Legitimation auf europäischer Ebene Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Politikwissenschaft>Vergleichende Politikwissenschaft, GRIN

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Das Demokratiedefizit in der Europäischen Union - Wahrisch, Stefan
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Das Demokratiedefizit in der Europäischen Union - Taschenbuch

2008, ISBN: 9783640204311

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,3, Universität Kassel (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Mehrebenenpolitik in Europa, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als im Jahre 1952 mit dem Vertrag von Paris und der hierdurch ins Leben gerufenen Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) das Fundament der Europäischen Union (EU) gegossen wurde, hatte wohl kaum jemand mit dem nun einsetzenden dynamischen Entwicklungs-, und Integrationsprozess gerechnet, welcher in der Geschichte so noch nie vorgekommen war. Durch die schrittweise Kompetenzübertragung von nationaler auf supranationale Ebene, ist die EU von einer wirtschaftlichen Interessensgemeinschaft souveräner Nationalstaaten zu einem komplizierten Mehrebenensystem angewachsen, welches "irgendwo zwischen Staatenbund und Bundesstaat" (Böhringer 1997: 50) zu verordnen ist. Trotz der steigenden Einflussnahme der EuropäischenInstitutionen existieren die nationalstaatlichen Strukturen jedoch weiter, ohne dabei auf ihren Machtanspruch verzichten zu wollen. Diese doppelte Einflussnahme auf die Europäische Politik wird besonders deutlich, wenn man sich den Aufbau der Legislative und Exekutive anschaut. Der Rat der EU nimmt hier eine Zwitterposition ein, indem er nicht nur bei der Gesetzgebung, sondern auch bei deren Ausführung maßgeblich beteiligt ist und somit eine unabhängige Gewaltenteilung nicht länger gewährleistet ist (vgl. Schröder: 2004, 2 ff.). Dabei besteht für die Machtausübung durch die Nationalstaaten auf supranationaler Ebene keine direkte Legitimation durch einen europäischen Demos. Nach einer eingehenden Definition des Begriffs Demokratie möchte ich ins Besondere auf die Legitimationsfrage des Rates der EU und auf die beschränkten Rechte und Kontrollmöglichkeiten des Europäischen Parlaments eingehen, um im Anschluss demokratietheoretisch die ma 2008. 16 S. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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2008, ISBN: 364020431X

ID: 16934783031

[EAN: 9783640204311], Neubuch, [PU: GRIN Verlag Nov 2008], This item is printed on demand - Print on Demand Neuware - Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,3, Universität Kassel (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Mehrebenenpolitik in Europa, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als im Jahre 1952 mit dem Vertrag von Paris und der hierdurch ins Leben gerufenen Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) das Fundament der Europäischen Union (EU) gegossen wurde, hatte wohl kaum jemand mit dem nun einsetzenden dynamischen Entwicklungs-, und Integrationsprozess gerechnet, welcher in der Geschichte so noch nie vorgekommen war. 16 pp. Deutsch

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Details zum Buch
Das Demokratiedefizit in der Europäischen Union
Autor:

Verspohl, Michael

Titel:

Das Demokratiedefizit in der Europäischen Union

ISBN-Nummer:

9783640204311

Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Int. Politik - Thema: Europäische Union, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Universität Kassel (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Mehrebenenpolitik in Europa, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als im Jahre 1952 mit dem Vertrag von Paris und der hierdurch ins Leben gerufenen Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) das Fundament der Europäischen Union (EU) gegossen wurde, hatte wohl kaum jemand mit dem nun einsetzenden dynamischen Entwicklungs-, und Integrationsprozess gerechnet, welcher in der Geschichte so noch nie vorgekommen war. Durch die schrittweise Kompetenzübertragung von nationaler auf supranationale Ebene, ist die EU von einer wirtschaftlichen Interessensgemeinschaft souveräner Nationalstaaten zu einem komplizierten Mehrebenensystem angewachsen, welches "irgendwo zwischen Staatenbund und Bundesstaat" (Böhringer 1997: 50) zu verordnen ist. Trotz der steigenden Einflussnahme der Europäischen Institutionen existieren die nationalstaatlichen Strukturen jedoch weiter, ohne dabei auf ihren Machtanspruch verzichten zu wollen. Diese doppelte Einflussnahme auf die Europäische Politik wird besonders deutlich, wenn man sich den Aufbau der Legislative und Exekutive anschaut. Der Rat der EU nimmt hier eine Zwitterposition ein, indem er nicht nur bei der Gesetzgebung, sondern auch bei deren Ausführung maßgeblich beteiligt ist und somit eine unabhängige Gewaltenteilung nicht länger gewährleistet ist (vgl. Schröder: 2004, 2 ff.). Dabei besteht für die Machtausübung durch die Nationalstaaten auf supranationaler Ebene keine direkte Legitimation durch einen europäischen Demos. Nach einer eingehenden Definition des Begriffs Demokratie möchte ich ins Besondere auf die Legitimationsfrage des Rates der EU und auf die beschränkten Rechte und Kontrollmöglichkeiten des Europäischen Parlaments eingehen, um im Anschluss demokratietheoretisch die mangelnden Einflussnahmemöglichkeiten des Bevölkerungswillens auf die europäische Politik zu veranschaulichen. Hierbei werde ich unter Berücksichtigung partizipatorischer und integrativer (Demos bildenden) Mechanismen sowohl auf institutioneller, als auch auf Akteursebene die Entwicklung einer europäischen Identität kritisch untersuchen. Widmen wird sich die Arbeit auch der Beschreibung von möglichen Lösungsansätzen, welche ein verbessertes Gleichgewicht zwischen Parlament, Rat und Kommission und eine größere Akzeptanz in der Bevölkerung bewirken könnten und somit einen Anstieg des Demokratiewertes in der EU zur Folge haben könnten.

Detailangaben zum Buch - Das Demokratiedefizit in der Europäischen Union


EAN (ISBN-13): 9783640204311
ISBN (ISBN-10): 364020431X
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2008
Herausgeber: GRIN Verlag
28 Seiten
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 25.02.2009 21:07:38
Buch zuletzt gefunden am 18.11.2016 20:19:28
ISBN/EAN: 9783640204311

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-20431-X, 978-3-640-20431-1

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