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Warum wird in der Früh- und Hochphase des Minnesangs nicht gegessen? - Ursula Menne
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Ursula Menne:

Warum wird in der Früh- und Hochphase des Minnesangs nicht gegessen? - neues Buch

2008, ISBN: 9783640200351

ID: 689081874

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Deutsches Seminar I), Veranstaltung: Reinmar und Morungen, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Swenn siz parel im gebôt, / daz gerüeret het ir munt, / So wart in niwe freude kunt / daz er da nach sult trinken. Wenn im Parzival Gawân den Becher mit seiner Dame teilt und mit ihr speist, verbinden sich höfische Minne und höfisches Mahl. Dieses mittelalterliche Candle Light Dinner entspricht in dieser Weise sicher nicht der höfischen Realität, ist aber dennoch in einem zentralen Punkt vollkommen glaubhaft: Selbst zu festlichen Gelegenheiten bei Hofe teilen sich die Gäste die Trinkgefässe. In der höfischen Epik speisen Männer und Frauen in Paaren eine ideale Gelegenheit also, um sich kennen zu lernen. Umso erstaunlicher ist es, dass, im Gegensatz zu dieser Szene aus der höfischen Epik, im Minnesang das gemeinsame Mahl nicht existiert. Im Textkorpus, der die Früh- und Hochphasen des Minnesangs (ca. 1150-1230) umfasst, dem Des Minnesangs Frühling erscheint das Wortfeld um Nahrungsaufnahme (etwa ezzen, speisen, smecken, trinken, visch, vleisch, wazzer, brôt, vasân, wîn) im Zusammenhang mit der Minnesituation gar nicht. Warum wird in der Früh- und Hochphase des Minnesangs auf das gemeinsame Speisen und sogar auf die Nennung von Nahrungsmitteln verzichtet? Auch in der Forschung ist diese Thematik stark vernachlässigt: Während das Bankett in der höfischen Epik Gegenstand zahlreicher Untersuchungen ist,5 ist das nicht existierende Mahl im Minnesang noch unerforscht. Als Untersuchungsgegenstand bieten sich die Lieder Heinrichs von Morungen und Reinmars des Alten als Repräsentanten der Hochphase des Minnesangs an. Denn hier versammeln sich die Motive des Minnesangs (zum Motiv der heimlichen Liebe siehe 2.1, zum Motiv des Kussraubs vgl. 4.2), Topoi (zum roten Mund als Teil des Schönheitstopos vgl. 4.1) und Untergattungen (zur Untergattung Frauenlied vgl. 3, zum Tagelied insbesondere 2.2 und 4.2), die andere begründeten; sie werden zur Vollendung gebracht und variiert. Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Deutsches Seminar I), Veranstaltung: Reinmar und Morungen, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Swenn siz parel im gebôt, / daz gerüeret het ir munt, / So wart in niwe ... eBooks > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft PDF 30.10.2008, GRIN, .200

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Warum wird in der Früh- und Hochphase des Minnesangs nicht gegessen? - neues Buch

2008, ISBN: 9783640200351

ID: 125788881

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Deutsches Seminar I), Veranstaltung: Reinmar und Morungen, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Swenn siz parel im gebôt, / daz gerüeret het ir munt, / So wart in niwe freude kunt / daz er da nach sult trinken. Wenn im Parzival Gawân den Becher mit seiner Dame teilt und mit ihr speist, verbinden sich höfische Minne und höfisches Mahl. Dieses mittelalterliche Candle Light Dinner entspricht in dieser Weise sicher nicht der höfischen Realität, ist aber dennoch in einem zentralen Punkt vollkommen glaubhaft: Selbst zu festlichen Gelegenheiten bei Hofe teilen sich die Gäste die Trinkgefässe. In der höfischen Epik speisen Männer und Frauen in Paaren eine ideale Gelegenheit also, um sich kennen zu lernen. Umso erstaunlicher ist es, dass, im Gegensatz zu dieser Szene aus der höfischen Epik, im Minnesang das gemeinsame Mahl nicht existiert. Im Textkorpus, der die Früh- und Hochphasen des Minnesangs (ca. 1150-1230) umfasst, dem Des Minnesangs Frühling erscheint das Wortfeld um Nahrungsaufnahme (etwa ezzen, speisen, smecken, trinken, visch, vleisch, wazzer, brôt, vasân, wîn) im Zusammenhang mit der Minnesituation gar nicht. Warum wird in der Früh- und Hochphase des Minnesangs auf das gemeinsame Speisen und sogar auf die Nennung von Nahrungsmitteln verzichtet? Auch in der Forschung ist diese Thematik stark vernachlässigt: Während das Bankett in der höfischen Epik Gegenstand zahlreicher Untersuchungen ist,5 ist das nicht existierende Mahl im Minnesang noch unerforscht. Als Untersuchungsgegenstand bieten sich die Lieder Heinrichs von Morungen und Reinmars des Alten als Repräsentanten der Hochphase des Minnesangs an. Denn hier versammeln sich die Motive des Minnesangs (zum Motiv der heimlichen Liebe siehe 2.1, zum Motiv des Kussraubs vgl. 4.2), Topoi (zum roten Mund als Teil des Schönheitstopos vgl. 4.1) und Untergattungen (zur Untergattung Frauenlied vgl. 3, zum Tagelied insbesondere 2.2 und 4.2), die andere begründeten; sie werden zur Vollendung gebracht und variiert. Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Deutsches Seminar I), Veranstaltung: Reinmar und Morungen, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Swenn siz parel im gebôt, / daz gerüeret het ir munt, / So wart in niwe ... eBook eBooks>Fachbücher>Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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2008

ISBN: 9783640200351

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Deutsches Seminar I), Veranstaltung: Reinmar und Morungen, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Swenn siz parel im gebôt, / daz gerüeret het ir munt, / So wart in niwe ... Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Deutsches Seminar I), Veranstaltung: Reinmar und Morungen, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Swenn siz parel im gebôt, / daz gerüeret het ir munt, / So wart in niwe freude kunt / daz er da nach sult trinken. Wenn im Parzival Gawân den Becher mit seiner Dame teilt und mit ihr speist, verbinden sich höfische Minne und höfisches Mahl. Dieses mittelalterliche Candle Light Dinner entspricht in dieser Weise sicher nicht der höfischen Realität, ist aber dennoch in einem zentralen Punkt vollkommen glaubhaft: Selbst zu festlichen Gelegenheiten bei Hofe teilen sich die Gäste die Trinkgefäße. In der höfischen Epik speisen Männer und Frauen in Paaren eine ideale Gelegenheit also, um sich kennen zu lernen. Umso erstaunlicher ist es, dass, im Gegensatz zu dieser Szene aus der höfischen Epik, im Minnesang das gemeinsame Mahl nicht existiert. Im Textkorpus, der die Früh- und Hochphasen des Minnesangs (ca. 1150-1230) umfasst, dem Des Minnesangs Frühling erscheint das Wortfeld um Nahrungsaufnahme (etwa ezzen, speisen, smecken, trinken, visch, vleisch, wazzer, brôt, vasân, wîn) im Zusammenhang mit der Minnesituation gar nicht. Warum wird in der Früh- und Hochphase des Minnesangs auf das gemeinsame Speisen und sogar auf die Nennung von Nahrungsmitteln verzichtet? Auch in der Forschung ist diese Thematik stark vernachlässigt: Während das Bankett in der höfischen Epik Gegenstand zahlreicher Untersuchungen ist,5 ist das nicht existierende Mahl im Minnesang noch unerforscht. Als Untersuchungsgegenstand bieten sich die Lieder Heinrichs von Morungen und Reinmars des Alten als Repräsentanten der Hochphase des Minnesangs an. Denn hier versammeln sich die Motive des Minnesangs (zum Motiv der heimlichen Liebe siehe 2.1, zum Motiv des Kussraubs vgl. 4.2), Topoi (zum roten Mund als Teil des Schönheitstopos vgl. 4.1) und Untergattungen (zur Untergattung Frauenlied vgl. 3, zum Tagelied insbesondere 2.2 und 4.2), die andere begründeten; sie werden zur Vollendung gebracht und variiert. eBooks / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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Warum wird in der Früh- und Hochphase des Minnesangs nicht gegessen? - Erstausgabe

2008, ISBN: 9783640200351

ID: 21694854

Eine Untersuchung der Lieder Reinmars des Alten und Heinrichs von Morungen, [ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: GRIN Verlag]

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Details zum Buch
Warum wird in der Früh- und Hochphase des Minnesangs nicht gegessen?
Autor:

Menne, Ursula

Titel:

Warum wird in der Früh- und Hochphase des Minnesangs nicht gegessen?

ISBN-Nummer:

9783640200351

Detailangaben zum Buch - Warum wird in der Früh- und Hochphase des Minnesangs nicht gegessen?


EAN (ISBN-13): 9783640200351
ISBN (ISBN-10): 3640200357
Erscheinungsjahr: 2008
Herausgeber: GRIN Verlag
Sprache: ger

Buch in der Datenbank seit 14.06.2008 05:54:53
Buch zuletzt gefunden am 04.12.2016 20:02:15
ISBN/EAN: 9783640200351

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-20035-7, 978-3-640-20035-1

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