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Das Spanienbild in deutschen Reiseführern am Beispiel Polyglott - Henrico Hummel
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Henrico Hummel:

Das Spanienbild in deutschen Reiseführern am Beispiel Polyglott - neues Buch

2003, ISBN: 9783638696593

ID: 05ee16134ed5c3c1b563303098c3f737

Das Spanienbild in deutschen Reiseführern am Beispiel Polyglott Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: Sehr Gut, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 41 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Analyse der Spanienreiseführer von Polyglott fiel in der 1994er Ausgabe die folgende gleich auf dem vorderen Klappentext angeordnete Aussage besonders auf: "Fremde Kulturen kennenlernen und gastfreundlichen Menschen begegnen - wie sehr geniessen wir das auf Reisen. Zu Hause bei uns jedoch wird mancher Ausländer von einer kleinen Minderheit beschimpft, bedroht und sogar misshandelt. Alle, die in fremden Ländern Gastrecht genossen haben, tragen hier besondere Verantwortung. Deshalb: Lassen Sie es nicht zu, dass Ausländer diffamiert und angegriffen werden. Lassen Sie uns gemeinsam für die Würde des Menschen einstehen. Verlagsleiter und Mitarbeiter des Polyglott-Verlages" Dieser Absatz lässt sich ausschliesslich im 1994er Band finden, weder davor noch danach taucht ein ähnlich gearteter Appell auf. Offenbar sah sich die Polyglott-Redaktion veranlasst, unter dem Eindruck der zahlreichen ausländerfeindlichen Übergriffe vor allem im Osten Deutschlands (z. B. 1992 in Rostock-Lichtenhagen) nach der deutschen Wiedervereinigung, einen solchen Mahnruf gegen Ausländerfeindlichkeit zu formulieren. Dieser Aufruf richtet sich hier explizit an den Touristen. Die Redaktion ruft dazu auf, dass Menschen, die selbst im Ausland waren, Fremden aufgeschlossener und freundlicher gegenübertreten sollten. Man kann daraus die Hoffnung der Polyglott-Mitarbeiter ableiten, dass das Reisen zur besseren Verständigung der Menschen untereinander beiträgt. Ob das Reisen, vor allem die, in den meisten Fällen kurze, lediglich dem Ausspannen dienende, Urlaubsreise diesem Anspruch in der Realität gerecht werden kann, ist fraglich. Nichtsdestotrotz hegten Tourismuswissenschaftler wie Jost Krippendorf und nicht nur diese, die Hoffnung, dass der Massentourismus neben seinen zahlreichen negativen Begleiterscheinungen, zum besseren Verständnis und Miteinander der unterschiedlichen Länder, Völker und Kulturen seinen Anteil beisteuert. Wenn in das Reisen solche Erwartungen gesetzt werden, erscheint es interessant, ein wichtiges Medium des Reisens, den Reiseführer, einer genaueren Prüfung zu unterziehen. Welche Informationen werden über das beschriebene Land gegeben und wie werden sie vermittelt? Welchen Veränderungen unterliegen diese Darstellungen? Mit diesen Themen wird sich auf den folgenden Seiten detailliert auseinandergesetzt. Bücher / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft 978-3-638-69659-3, GRIN

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Das Spanienbild in deutschen Reiseführern am Beispiel Polyglott - neues Buch

2003, ISBN: 9783638696593

ID: 116393763

Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: Sehr Gut, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 41 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Analyse der Spanienreiseführer von Polyglott fiel in der 1994er Ausgabe die folgende gleich auf dem vorderen Klappentext angeordnete Aussage besonders auf: ´´Fremde Kulturen kennenlernen und gastfreundlichen Menschen begegnen - wie sehr genießen wir das auf Reisen. Zu Hause bei uns jedoch wird mancher Ausländer von einer kleinen Minderheit beschimpft, bedroht und sogar mißhandelt. Alle, die in fremden Ländern Gastrecht genossen haben, tragen hier besondere Verantwortung. Deshalb: Lassen Sie es nicht zu, daß Ausländer diffamiert und angegriffen werden. Lassen Sie uns gemeinsam für die Würde des Menschen einstehen. Verlagsleiter und Mitarbeiter des Polyglott-Verlages´´ Dieser Absatz lässt sich ausschließlich im 1994er Band finden, weder davor noch danach taucht ein ähnlich gearteter Appell auf. Offenbar sah sich die Polyglott-Redaktion veranlasst, unter dem Eindruck der zahlreichen ausländerfeindlichen Übergriffe vor allem im Osten Deutschlands (z. B. 1992 in Rostock-Lichtenhagen) nach der deutschen Wiedervereinigung, einen solchen Mahnruf gegen Ausländerfeindlichkeit zu formulieren. Dieser Aufruf richtet sich hier explizit an den Touristen. Die Redaktion ruft dazu auf, dass Menschen, die selbst im Ausland waren, Fremden aufgeschlossener und freundlicher gegenübertreten sollten. Man kann daraus die Hoffnung der Polyglott-Mitarbeiter ableiten, dass das Reisen zur besseren Verständigung der Menschen untereinander beiträgt. Ob das Reisen, vor allem die, in den meisten Fällen kurze, lediglich dem Ausspannen dienende, Urlaubsreise diesem Anspruch in der Realität gerecht werden kann, ist fraglich. Nichtsdestotrotz hegten Tourismuswissenschaftler wie Jost Krippendorf und nicht nur diese, die Hoffnung, dass der Massentourismus neben seinen zahlreichen negativen Begleiterscheinungen, zum besseren Verständnis und Miteinander der unterschiedlichen Länder, Völker und Kulturen seinen Anteil beisteuert. Wenn in das Reisen solche Erwartungen gesetzt werden, erscheint es interessant, ein wichtiges Medium des Reisens, den Reiseführer, einer genaueren Prüfung zu unterziehen. Welche Informationen werden über das beschriebene Land gegeben und wie werden sie vermittelt? Welchen Veränderungen unterliegen diese Darstellungen? Mit diesen Themen wird sich auf den folgenden Seiten detailliert auseinandergesetzt. Das Spanienbild in deutschen Reiseführern am Beispiel Polyglott Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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2003

ISBN: 9783638696593

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Das Spanienbild in deutschen Reiseführern am Beispiel Polyglott Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: Sehr Gut, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 41 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Analyse der Spanienreiseführer von Polyglott fiel in der 1994er Ausgabe die folgende gleich auf dem vorderen Klappentext angeordnete Aussage besonders auf: "Fremde Kulturen kennenlernen und gastfreundlichen Menschen begegnen - wie sehr genießen wir das auf Reisen. Zu Hause bei uns jedoch wird mancher Ausländer von einer kleinen Minderheit beschimpft, bedroht und sogar mißhandelt. Alle, die in fremden Ländern Gastrecht genossen haben, tragen hier besondere Verantwortung. Deshalb: Lassen Sie es nicht zu, daß Ausländer diffamiert und angegriffen werden. Lassen Sie uns gemeinsam für die Würde des Menschen einstehen. Verlagsleiter und Mitarbeiter des Polyglott-Verlages" Dieser Absatz lässt sich ausschließlich im 1994er Band finden, weder davor noch danach taucht ein ähnlich gearteter Appell auf. Offenbar sah sich die Polyglott-Redaktion veranlasst, unter dem Eindruck der zahlreichen ausländerfeindlichen Übergriffe vor allem im Osten Deutschlands (z. B. 1992 in Rostock-Lichtenhagen) nach der deutschen Wiedervereinigung, einen solchen Mahnruf gegen Ausländerfeindlichkeit zu formulieren. Dieser Aufruf richtet sich hier explizit an den Touristen. Die Redaktion ruft dazu auf, dass Menschen, die selbst im Ausland waren, Fremden aufgeschlossener und freundlicher gegenübertreten sollten. Man kann daraus die Hoffnung der Polyglott-Mitarbeiter ableiten, dass das Reisen zur besseren Verständigung der Menschen untereinander beiträgt. Ob das Reisen, vor allem die, in den meisten Fällen kurze, lediglich dem Ausspannen dienende, Urlaubsreise diesem Anspruch in der Realität gerecht werden kann, ist fraglich. Nichtsdestotrotz hegten Tour Bücher / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft 978-3-638-69659-3, GRIN

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2007, ISBN: 9783638696593

ID: 690884067

Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: Sehr Gut, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 41 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Analyse der Spanienreiseführer von Polyglott fiel in der 1994er Ausgabe die folgende gleich auf dem vorderen Klappentext angeordnete Aussage besonders auf: ´´Fremde Kulturen kennenlernen und gastfreundlichen Menschen begegnen - wie sehr geniessen wir das auf Reisen. Zu Hause bei uns jedoch wird mancher Ausländer von einer kleinen Minderheit beschimpft, bedroht und sogar misshandelt. Alle, die in fremden Ländern Gastrecht genossen haben, tragen hier besondere Verantwortung. Deshalb: Lassen Sie es nicht zu, dass Ausländer diffamiert und angegriffen werden. Lassen Sie uns gemeinsam für die Würde des Menschen einstehen. Verlagsleiter und Mitarbeiter des Polyglott-Verlages´´ Dieser Absatz lässt sich ausschliesslich im 1994er Band finden, weder davor noch danach taucht ein ähnlich gearteter Appell auf. Offenbar sah sich die Polyglott-Redaktion veranlasst, unter dem Eindruck der zahlreichen ausländerfeindlichen Übergriffe vor allem im Osten Deutschlands (z. B. 1992 in Rostock-Lichtenhagen) nach der deutschen Wiedervereinigung, einen solchen Mahnruf gegen Ausländerfeindlichkeit zu formulieren. Dieser Aufruf richtet sich hier explizit an den Touristen. Die Redaktion ruft dazu auf, dass Menschen, die selbst im Ausland waren, Fremden aufgeschlossener und freundlicher gegenübertreten sollten. Man kann daraus die Hoffnung der Polyglott-Mitarbeiter ableiten, dass das Reisen zur besseren Verständigung der Menschen untereinander beiträgt. Ob das Reisen, vor allem die, in den meisten Fällen kurze, lediglich dem Ausspannen dienende, Urlaubsreise diesem Anspruch in der Realität gerecht werden kann, ist fraglich. Nichtsdestotrotz hegten Tour Das Spanienbild in deutschen Reiseführern am Beispiel Polyglott Bücher > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft Taschenbuch 02.08.2007, GRIN, .200

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2003, ISBN: 9783638696593

ID: 116393763

Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: Sehr Gut, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 41 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Analyse der Spanienreiseführer von Polyglott fiel in der 1994er Ausgabe die folgende gleich auf dem vorderen Klappentext angeordnete Aussage besonders auf: ´´Fremde Kulturen kennenlernen und gastfreundlichen Menschen begegnen - wie sehr genießen wir das auf Reisen. Zu Hause bei uns jedoch wird mancher Ausländer von einer kleinen Minderheit beschimpft, bedroht und sogar mißhandelt. Alle, die in fremden Ländern Gastrecht genossen haben, tragen hier besondere Verantwortung. Deshalb: Lassen Sie es nicht zu, daß Ausländer diffamiert und angegriffen werden. Lassen Sie uns gemeinsam für die Würde des Menschen einstehen. Verlagsleiter und Mitarbeiter des Polyglott-Verlages´´ Dieser Absatz lässt sich ausschließlich im 1994er Band finden, weder davor noch danach taucht ein ähnlich gearteter Appell auf. Offenbar sah sich die Polyglott-Redaktion veranlasst, unter dem Eindruck der zahlreichen ausländerfeindlichen Übergriffe vor allem im Osten Deutschlands (z. B. 1992 in Rostock-Lichtenhagen) nach der deutschen Wiedervereinigung, einen solchen Mahnruf gegen Ausländerfeindlichkeit zu formulieren. Dieser Aufruf richtet sich hier explizit an den Touristen. Die Redaktion ruft dazu auf, dass Menschen, die selbst im Ausland waren, Fremden aufgeschlossener und freundlicher gegenübertreten sollten. Man kann daraus die Hoffnung der Polyglott-Mitarbeiter ableiten, dass das Reisen zur besseren Verständigung der Menschen untereinander beiträgt. Ob das Reisen, vor allem die, in den meisten Fällen kurze, lediglich dem Ausspannen dienende, Urlaubsreise diesem Anspruch in der Realität gerecht werden kann, ist fraglich. Nichtsdestotrotz hegten Tour Das Spanienbild in deutschen Reiseführern am Beispiel Polyglott Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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Das Spanienbild in deutschen Reiseführern am Beispiel Polyglott
Autor:

Hummel, Henrico

Titel:

Das Spanienbild in deutschen Reiseführern am Beispiel Polyglott

ISBN-Nummer:

9783638696593

Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: Sehr Gut, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 41 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Analyse der Spanienreiseführer von Polyglott fiel in der 1994er Ausgabe die folgende gleich auf dem vorderen Klappentext angeordnete Aussage besonders auf: "Fremde Kulturen kennenlernen und gastfreundlichen Menschen begegnen - wie sehr genießen wir das auf Reisen. Zu Hause bei uns jedoch wird mancher Ausländer von einer kleinen Minderheit beschimpft, bedroht und sogar mißhandelt. Alle, die in fremden Ländern Gastrecht genossen haben, tragen hier besondere Verantwortung. Deshalb: Lassen Sie es nicht zu, daß Ausländer diffamiert und angegriffen werden. Lassen Sie uns gemeinsam für die Würde des Menschen einstehen. Verlagsleiter und Mitarbeiter des Polyglott-Verlages" Dieser Absatz lässt sich ausschließlich im 1994er Band finden, weder davor noch danach taucht ein ähnlich gearteter Appell auf. Offenbar sah sich die Polyglott-Redaktion veranlasst, unter dem Eindruck der zahlreichen ausländerfeindlichen Übergriffe vor allem im Osten Deutschlands (z. B. 1992 in Rostock-Lichtenhagen) nach der deutschen Wiedervereinigung, einen solchen Mahnruf gegen Ausländerfeindlichkeit zu formulieren. Dieser Aufruf richtet sich hier explizit an den Touristen. Die Redaktion ruft dazu auf, dass Menschen, die selbst im Ausland waren, Fremden aufgeschlossener und freundlicher gegenübertreten sollten. Man kann daraus die Hoffnung der Polyglott-Mitarbeiter ableiten, dass das Reisen zur besseren Verständigung der Menschen untereinander beiträgt. Ob das Reisen, vor allem die, in den meisten Fällen kurze, lediglich dem Ausspannen dienende, Urlaubsreise diesem Anspruch in der Realität gerecht werden kann, ist fraglich. Nichtsdestotrotz hegten Tourismuswissenschaftler wie Jost Krippendorf und nicht nur diese, die Hoffnung, dass der Massentourismus neben seinen zahlreichen negativen Begleiterscheinungen, zum besseren Verständnis und Miteinander der unterschiedlichen Länder, Völker und Kulturen seinen Anteil beisteuert. Wenn in das Reisen solche Erwartungen gesetzt werden, erscheint es interessant, ein wichtiges Medium des Reisens, den Reiseführer, einer genaueren Prüfung zu unterziehen. Welche Informationen werden über das beschriebene Land gegeben und wie werden sie vermittelt? Welchen Veränderungen unterliegen diese Darstellungen? Mit diesen Themen wird sich auf den folgenden Seiten detailliert auseinandergesetzt.

Detailangaben zum Buch - Das Spanienbild in deutschen Reiseführern am Beispiel Polyglott


EAN (ISBN-13): 9783638696593
ISBN (ISBN-10): 3638696596
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: GRIN Verlag
112 Seiten
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 04.11.2007 23:39:28
Buch zuletzt gefunden am 13.11.2016 07:07:14
ISBN/EAN: 9783638696593

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-69659-6, 978-3-638-69659-3

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