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Agenda-Setting: Aggregat- oder Individualdaten-Phänomen? Konsequenzen der Analyseebene für die Forschung - Peter Neitzsch
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Peter Neitzsch:

Agenda-Setting: Aggregat- oder Individualdaten-Phänomen? Konsequenzen der Analyseebene für die Forschung - neues Buch

2005, ISBN: 9783638666916

ID: c91e20b7e798b6568ee30e72335ab783

Agenda-Setting: Aggregat- oder Individualdaten-Phänomen? Konsequenzen der Analyseebene für die Forschung Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Methoden und Forschungslogik, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Institut für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Seminar: Agenda-Setting, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Seminararbeit befasst sich mit Agenda-Setting-Studien aus statistisch-methodischer Sicht. Dabei wird zu erst in den Unterschied zwischen Aggregat- und Individualdaten eingeführt, um so dann die Probleme der herkömmlichen Studien mit Aggregatdaten (wie z.B. den ökologischen Fehlschluss) zu erläutern. Schließlich werden Lösungswege aufgezeigt. , Abstract: Der Agenda-Setting-Ansatz beschäftigt sich mit der Themensetzungsfunktion von Medien. Seine zentrale These beruht auf der Beobachtung von Cohen, der feststellte: The Media may not be successful in telling us what to think, but it seems to be stunningly successful in telling us what to think about. An die Stelle des einfachen Stimulus-Response-Modells der Medienwirkung trat damit ein Ansatz, der kognitive Prozesse der Rezeption in weit stärkerem Umfang berücksichtigte. Statt Veränderungen in Einstellung und Verhalten der Mediennutzer zu suchen, liegt der Fokus beim Agenda-Setting auf den Veränderungen in Wissensbeständen, Aufmerksamkeit und Problembewusstsein der Rezipienten. Bei den klassischen Agenda-Setting-Studien, die sich an der Ausgangsstudie von McCombs und Shaw zum amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf von 1968 orientieren, werden die über einen bestimmten Zeitraum mittels Inhaltsanalyse und Umfragedaten erhobenen Agenden von Medien und Mediennutzern verglichen. Dabei kann die Ausgangshypothese unterschiedlich streng formuliert werden: von einem deterministischen Zusammenhang der Themenrangordnung von Medien und Menschen (priorities-modell), bis zu der einfachen Vermutung größere Publizität führe zu einer verstärkten Problemwahrnehmung des Rezipienten (salience- und awareness-modell). Gemeinsam ist all diesen Studien, dass sie mit Aggregatdaten und nicht mit Individualdaten arbeiten: Sowohl die inhaltsanalytisch erhobene Medienagenda als auch die Publikumsagenda stellen hochaggregierte Datenkonstrukte dar. Es werden also Aussagen auf einer bestimmten Analyseebene (nämlich der des Aggregats) getroffen, was häufig nicht klar zu erkennen ist und unter Umständen problematisch sein kann, wie ich in der vorliegenden Arbeit zu zeigen versuche. So nützlich Aggregatdaten als Instrument des strukturierten Vergleichs sind, so problematisch kann ihre Verwendung sein, denn der Vorgang der Aggregation ist unweigerlich mit einem Informationsverlust verbunden, was schlimmsten Falls zu einem ökologischen Fehlschluss führen kann. Als mögliche Auswege aus dem Dilemma werden die Verwendung von Individualdaten und die Mehrebenenanalyse mittels Kontexthypothesen diskutiert. Die vorgestellten empirischen Studien machen deutlich, welche theoretischen Implikationen diese methodischen Innovationen haben. Bücher / Fachbücher / Medienwissenschaft 978-3-638-66691-6, GRIN Verlag GmbH

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Peter Neitzsch:

Agenda-Setting: Aggregat- oder Individualdaten-Phänomen? Konsequenzen der Analyseebene für die Forschung - neues Buch

2005, ISBN: 9783638666916

ID: 116366215

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Methoden und Forschungslogik, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Institut für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Seminar: Agenda-Setting, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Seminararbeit befasst sich mit Agenda-Setting-Studien aus statistisch-methodischer Sicht. Dabei wird zu erst in den Unterschied zwischen Aggregat- und Individualdaten eingeführt, um so dann die Probleme der herkömmlichen Studien mit Aggregatdaten (wie z.B. den ökologischen Fehlschluss) zu erläutern. Schließlich werden Lösungswege aufgezeigt. , Abstract: Der Agenda-Setting-Ansatz beschäftigt sich mit der Themensetzungsfunktion von Medien. Seine zentrale These beruht auf der Beobachtung von Cohen, der feststellte: The Media may not be successful in telling us what to think, but it seems to be stunningly successful in telling us what to think about. An die Stelle des einfachen Stimulus-Response-Modells der Medienwirkung trat damit ein Ansatz, der kognitive Prozesse der Rezeption in weit stärkerem Umfang berücksichtigte. Statt Veränderungen in Einstellung und Verhalten der Mediennutzer zu suchen, liegt der Fokus beim Agenda-Setting auf den Veränderungen in Wissensbeständen, Aufmerksamkeit und Problembewusstsein der Rezipienten. Bei den klassischen Agenda-Setting-Studien, die sich an der Ausgangsstudie von McCombs und Shaw zum amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf von 1968 orientieren, werden die über einen bestimmten Zeitraum mittels Inhaltsanalyse und Umfragedaten erhobenen Agenden von Medien und Mediennutzern verglichen. Dabei kann die Ausgangshypothese unterschiedlich streng formuliert werden: von einem deterministischen Zusammenhang der Themenrangordnung von Medien und Menschen (priorities-modell), bis zu der einfachen Vermutung größere Publizität führe zu einer verstärkten Problemwahrnehmung des Rezipienten (salience- und awareness-modell). Gemeinsam ist all diesen Studien, dass sie mit Aggregatdaten und nicht mit Individualdaten arbeiten: Sowohl die inhaltsanalytisch erhobene Medienagenda als auch die Publikumsagenda stellen hochaggregierte Datenkonstrukte dar. Es werden also Aussagen auf einer bestimmten Analyseebene (nämlich der des Aggregats) getroffen, was häufig nicht klar zu erkennen ist und unter Umständen problematisch sein kann, wie ich in der vorliegenden Arbeit zu zeigen versuche. So nützlich Aggregatdaten als Instrument des strukturierten Vergleichs sind, so problematisch kann ihre Verwendung sein, denn der Vorgang der Aggregation ist unweigerlich mit einem Informationsverlust verbunden, was schlimmsten Falls zu einem ökologischen Fehlschluss führen kann. Als mögliche Auswege aus dem Dilemma werden die Verwendung von Individualdaten und die Mehrebenenanalyse mittels Kontexthypothesen diskutiert. Die vorgestellten empirischen Studien machen deutlich, welche theoretischen Implikationen diese methodischen Innovationen haben. Agenda-Setting: Aggregat- oder Individualdaten-Phänomen? Konsequenzen der Analyseebene für die Forschung Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Medienwissenschaft, GRIN Verlag GmbH

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Peter Neitzsch:
Agenda-Setting: Aggregat- oder Individualdaten-Phänomen? Konsequenzen der Analyseebene für die Forschung - Taschenbuch

2007

ISBN: 3638666913

ID: 12956988471

[EAN: 9783638666916], Neubuch, [PU: GRIN Verlag Jun 2007], This item is printed on demand - Print on Demand Neuware - Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Methoden und Forschungslogik, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Institut für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Seminar: Agenda-Setting, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Seminararbeit befasst sich mit Agenda-Setting-Studien aus statistisch-methodischer Sicht. Dabei wird zu erst in den Unterschied zwischen Aggregat- und Individualdaten eingeführt, um so dann die Probleme der herkömmlichen Studien mit Aggregatdaten (wie z.B. den ökologischen Fehlschluss) zu erläutern. Schließlich werden Lösungswege aufgezeigt. , Abstract: Der Agenda-Setting-Ansatz beschäftigt sich mit der Themensetzungsfunktion von Medien. Seine zentrale These beruht auf der Beobachtung von Cohen, der feststellte: The Media may not be successful in telling us what to think, but it seems to be stunningly successful in telling us what to think about. An die Stelle des einfachen Stimulus-Response-Modells der Medienwirkung trat damit ein Ansatz, der kognitive Prozesse der Rezeption in weit stärkerem Umfang berücksichtigte. Statt Veränderungen in Einstellung und Verhalten der Mediennutzer zu suchen, liegt der Fokus beim Agenda-Setting auf den Veränderungen in Wissensbeständen, Aufmerksamkeit und Problembewusstsein der Rezipienten. Bei den klassischen Agenda-Setting-Studien, die sich an der Ausgangsstudie von McCombs und Shaw zum amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf von 1968 orientieren, werden die über einen bestimmten Zeitraum mittels Inhaltsanalyse und Umfragedaten erhobenen Agenden von Medien und Mediennutzern verglichen. Dabei kann die Ausgangshypothese unterschiedlich streng formuliert werden: von einem deterministischen Zusammenhang der Themenrangordnung von Medien und Menschen (priorities-modell), bis zu der einfachen Vermutung größere Publizität führe zu einer verstärkten Problemwahrnehmung des Rezipienten (salience- und awareness-modell). Gemeinsam ist all diesen Studien, dass sie mit Aggregatdaten und nicht mit Individualdaten arbeiten: Sowohl die inhaltsanalytisch erhobene Medienagenda als auch die Publikumsagenda stellen hochaggregierte Datenkonstrukte dar. Es werden also Aussagen auf einer bestimmten Analyseebene (nämlich der des Aggregats) getroffen, was häufig nicht klar zu erkennen ist und unter Umständen problematisch sein kann, wie ich in der vorliegenden Arbeit zu zeigen versuche. So nützlich Aggregatdaten als Instrument des strukturierten Vergleichs sind, so problematisch kann ihre Verwendung sein, denn der Vorgang der Aggregation ist unweigerlich mit einem Informationsverlust verbunden, was schlimmsten Falls zu einem ökologischen Fehlschluss führen kann. Als mögliche Auswege aus dem Dilemma werden die Verwendung von Individualdaten und die Mehrebenenanalyse mittels Kontexthypothesen diskutiert. Die vorgestellten empirischen Studien machen deutlich, welche theoretischen Implikationen diese methodischen Innovationen haben. 36 pp. Deutsch

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Agenda-Setting: Aggregat- oder Individualdaten-Phänomen? Konsequenzen der Analyseebene für die Forschung - Taschenbuch

2005, ISBN: 9783638666916

[ED: Softcover], [PU: GRIN Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Methoden und Forschungslogik, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Institut für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Seminar: Agenda-Setting, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Agenda-Setting-Ansatz beschäftigt sich mit der Themensetzungsfunktion von Medien. Seine zentrale These beruht auf der Beobachtung von Cohen, der feststellte: "The Media may not be successful in telling us what to think, but it seems to be stunningly successful in telling us what to think about." An die Stelle des einfachen Stimulus-Response-Modells der Medienwirkung trat damit ein Ansatz, der kognitive Prozesse der Rezeption in weit stärkerem Umfang berücksichtigte. Statt Veränderungen in Einstellung und Verhalten der Mediennutzer zu suchen, liegt der Fokus beim Agenda-Setting auf den Veränderungen in Wissensbeständen, Aufmerksamkeit und Problembewusstsein der Rezipienten. Bei den klassischen Agenda-Setting-Studien, die sich an der Ausgangsstudie von McCombs und Shaw zum amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf von 1968 orientieren, werden die über einen bestimmten Zeitraum mittels Inhaltsanalyse und Umfragedaten erhobenen Agenden von Medien und Mediennutzern verglichen. Dabei kann die Ausgangshypothese unterschiedlich streng formuliert werden: von einem deterministischen Zusammenhang der Themenrangordnung von Medien und Menschen (priorities-modell), bis zu der einfachen Vermutung größere Publizität führe zu einer verstärkten Problemwahrnehmung des Rezipienten (salience- und awareness-modell). Gemeinsam ist all diesen Studien, dass sie mit Aggregatdaten und nicht mit Individualdaten arbeiten: Sowohl die inhaltsanalytisch erhobene ,Medienagenda' als auch die ,Publikumsagenda' stellen hochaggregierte Datenkonstrukte dar. Es werden also Aussagen auf einer bestimmten Analyseebene (nämlich der des Aggregats) getroffen, was häufig Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Agenda-Setting: Aggregat- oder Individualdaten-Phänomen? Konsequenzen der Analyseebene für die Forschung - Taschenbuch

2007, ISBN: 3638666913

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[EAN: 9783638666916], Neubuch, [PU: GRIN Verlag], This item is printed on demand for shipment within 3 working days.

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Agenda-Setting: Aggregat- oder Individualdaten-Phänomen? Konsequenzen der Analyseebene für die Forschung
Autor:

Neitzsch, Peter

Titel:

Agenda-Setting: Aggregat- oder Individualdaten-Phänomen? Konsequenzen der Analyseebene für die Forschung

ISBN-Nummer:

9783638666916

Seminararbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Methoden und Forschungslogik, einseitig bedruckt, Note: 1,3, NULL (Institut für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Seminar: Agenda-Setting, 12 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Seminararbeit befasst sich mit Agenda-Setting-Studien aus statistisch-methodischer Sicht. Dabei wird zu erst in den Unterschied zwischen Aggregat- und Individualdaten eingeführt, um so dann die Probleme der herkömmlichen Studien mit Aggregatdaten (wie z.B. den ökologischen Fehlschluss) zu erläutern. Schließlich werden Lösungswege aufgezeigt. , Abstract: Der Agenda-Setting-Ansatz beschäftigt sich mit der Themensetzungsfunktion von Medien. Seine zentrale These beruht auf der Beobachtung von Cohen, der feststellte: "The Media may not be successful in telling us what to think, but it seems to be stunningly successful in telling us what to think about." An die Stelle des einfachen Stimulus-Response-Modells der Medienwirkung trat damit ein Ansatz, der kognitive Prozesse der Rezeption in weit stärkerem Umfang berücksichtigte. Statt Veränderungen in Einstellung und Verhalten der Mediennutzer zu suchen, liegt der Fokus beim Agenda-Setting auf den Veränderungen in Wissensbeständen, Aufmerksamkeit und Problembewusstsein der Rezipienten. Bei den klassischen Agenda-Setting-Studien, die sich an der Ausgangsstudie von McCombs und Shaw zum amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf von 1968 orientieren, werden die über einen bestimmten Zeitraum mittels Inhaltsanalyse und Umfragedaten erhobenen Agenden von Medien und Mediennutzern verglichen. Dabei kann die Ausgangshypothese unterschiedlich streng formuliert werden: von einem deterministischen Zusammenhang der Themenrangordnung von Medien und Menschen (priorities-modell), bis zu der einfachen Vermutung größere Publizität führe zu einer verstärkten Problemwahrnehmung des Rezipienten (salience- und awareness-modell). Gemeinsam ist all diesen Studien, dass sie mit Aggregatdaten und nicht mit Individualdaten arbeiten: Sowohl die inhaltsanalytisch erhobene ,Medienagenda' als auch die ,Publikumsagenda' stellen hochaggregierte Datenkonstrukte dar. Es werden also Aussagen auf einer bestimmten Analyseebene (nämlich der des Aggregats) getroffen, was häufig nicht klar zu erkennen ist und unter Umständen problematisch sein kann, wie ich in der vorliegenden Arbeit zu zeigen versuche. So nützlich Aggregatdaten als Instrument des strukturierten Vergleichs sind, so problematisch kann ihre Verwendung sein, denn der Vorgang der Aggregation ist unweigerlich mit einem Informationsverlust verbunden, was schlimmsten Falls zu einem ökologischen Fehlschluss führen kann. Als mögliche Auswege aus dem Dilemma werden die Verwendung von Individualdaten und die Mehrebenenanalyse mittels Kontexthypothesen diskutiert. Die vorgestellten empirischen Studien machen deutlich, welche theoretischen Implikationen diese methodischen Innovationen haben.

Detailangaben zum Buch - Agenda-Setting: Aggregat- oder Individualdaten-Phänomen? Konsequenzen der Analyseebene für die Forschung


EAN (ISBN-13): 9783638666916
ISBN (ISBN-10): 3638666913
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: GRIN Verlag
68 Seiten
Gewicht: 0,113 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 11.11.2007 07:04:38
Buch zuletzt gefunden am 30.07.2016 03:15:45
ISBN/EAN: 9783638666916

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-66691-3, 978-3-638-66691-6

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