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Die Entstehung des freien Schriftstellertums - Hanno Frey
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Hanno Frey:

Die Entstehung des freien Schriftstellertums - Taschenbuch

2007, ISBN: 363864393X

ID: 10407737011

[EAN: 9783638643931], Neubuch, [PU: GRIN Verlag Nov 2007], This item is printed on demand - Print on Demand Neuware - Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Universität Hamburg (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Der ständische Schriftsteller der Barockzeit (1600 1720) Der Entstehung des freien Schriftstellertums ging der sogenannte ständische Schriftsteller voraus, der in der Regel am Hofe lebte oder zumindest wirtschaftlich abhängig von Zuwendungen des Hofes war. Einen literarischen Markt, der den Schriftstellern ein geregeltes Einkommen hätte garantieren können, gab es nicht. Zudem lag den Schriftstellern der Gedanke, einer geistigen Leistung entspreche ein materieller Gegenwert, (.) damals fern (Haferkorn, S. 633). Demzufolge waren die überwiegende Mehrzahl der Autoren entweder pensionierte Poeten , Schriftsteller am Hof oder aber nur im Nebenberuf Schriftsteller, wobei ihr eigentlicher Beruf für die Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz verantwortlich war. Nur sehr wenige konnten es sich demzufolge leisten zu schreiben. Die meisten Schriftsteller, nicht zuletzt diejenigen, die von den Höfen unterstützt wurden1, zeigten zudem einen engen Kontakt zur herrschenden Schicht und behandelten eher unpolitische Themen in ihren Stücken. Sie mussten ständig bemüht sein, dass ihre Werke vor allem bei ihren Gönnern und Mäzenen Wohlwollen erregten, wenn sie denn weiterhin wirtschaftliche Unterstützung erhalten wollten. Aus diesem Grunde ist die Beschreibung, dass in dieser Zeit ein Gesinnungswechsel oft einem Dienstwechsel entsprach, zutreffend. Obwohl der Schriftsteller sich aber an der Gesinnung seines Gönners orientieren musste, boten die Höfe mehr Entfaltungsmöglichkeiten, als die bürgerlichen Städte. Dies lag zum einen daran, dass Prunk und Glanz der Höfe eine Atmosphäre schufen, die - ganz im Gegensatz zur kleinstädtischen Enge - befruchtend wirkte. Zum anderen bot das Leben am Hof genug literarischen Stoff. Dementsprechend waren Inhalte, Gestalten, Milieu und Sprache überwiegend der höfischen Sphäre entnommen. Die bürgerliche Welt, auch wenn sie den Schriftstellern gut genug bekannt war, bot ihnen diese Möglichkeit nicht und fand dementsprechend wenig Beachtung. 32 pp. Deutsch

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Die Entstehung des freien Schriftstellertums - Hanno Frey
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Die Entstehung des freien Schriftstellertums - neues Buch

ISBN: 9783638643931

ID: 379278f550305a4007fa85fa041d7648

Die Entstehung des freien Schriftstellertums Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,0, Universität Hamburg (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Der ständische Schriftsteller der Barockzeit (1600 - 1720) Der Entstehung des freien Schriftstellertums ging der sogenannte ständische Schriftsteller voraus, der in der Regel am Hofe lebte oder zumindest wirtschaftlich abhängig von Zuwendungen des Hofes war. Einen literarischen Markt, der den Schriftstellern ein geregeltes Einkommen hätte garantieren können, gab es nicht. Zudem lag den Schriftstellern "der Gedanke, einer geistigen Leistung entspreche ein materieller Gegenwert, (...) damals fern" (Haferkorn, S. 633). Demzufolge waren die überwiegende Mehrzahl der Autoren entweder "pensionierte Poeten", Schriftsteller am Hof oder aber nur im Nebenberuf Schriftsteller, wobei ihr eigentlicher Beruf für die Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz verantwortlich war. Nur sehr wenige konnten es sich demzufolge leisten zu schreiben. Die meisten Schriftsteller, nicht zuletzt diejenigen, die von den Höfen unterstützt wurden1, zeigten zudem einen engen Kontakt zur herrschenden Schicht und behandelten eher unpolitische Themen in ihren Stücken. Sie mussten ständig bemüht sein, dass ihre Werke vor allem bei ihren Gönnern und Mäzenen Wohlwollen erregten, wenn sie denn weiterhin wirtschaftliche Unterstützung erhalten wollten. Aus diesem Grunde ist die Beschreibung, dass in dieser Zeit ein "Gesinnungswechsel oft einem Dienstwechsel" entsprach, zutreffend. Obwohl der Schriftsteller sich aber an der Gesinnung seines Gönners orientieren musste, boten die Höfe mehr Entfaltungsmöglichkeiten, als die bürgerlichen Städte. Dies lag zum einen daran, dass Prunk und Glanz der Höfe eine Atmosphäre schufen, die - ganz im Gegensatz zur kleinstädtischen Enge - befruchtend wirkte. Zum anderen bot das Leben am Hof genug literarischen Stoff. Dementsprechend waren Inhalte, Gestalten, Milieu und Sprache überwiegend der höfischen Sphäre entnommen. Die bürgerliche Welt, auch wenn sie den Schriftstellern gut genug bekannt war, bot ihnen diese Möglichkeit nicht und fand dementsprechend wenig Beachtung. Bücher / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft / Germanistik 978-3-638-64393-1, GRIN

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Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,0, Universität Hamburg (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Der ständische Schriftsteller der Barockzeit (1600 - 1720) Der Entstehung des freien Schriftstellertums ging der sogenannte ständische Schriftsteller voraus, der in der Regel am Hofe lebte oder zumindest wirtschaftlich abhängig von Zuwendungen des Hofes war. Einen literarischen Markt, der den Schriftstellern ein geregeltes Einkommen hätte garantieren können, gab es nicht. Zudem lag den Schriftstellern ´´der Gedanke, einer geistigen Leistung entspreche ein materieller Gegenwert, (...) damals fern´´ (Haferkorn, S. 633). Demzufolge waren die überwiegende Mehrzahl der Autoren entweder ´´pensionierte Poeten´´, Schriftsteller am Hof oder aber nur im Nebenberuf Schriftsteller, wobei ihr eigentlicher Beruf für die Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz verantwortlich war. Nur sehr wenige konnten es sich demzufolge leisten zu schreiben. Die meisten Schriftsteller, nicht zuletzt diejenigen, die von den Höfen unterstützt wurden1, zeigten zudem einen engen Kontakt zur herrschenden Schicht und behandelten eher unpolitische Themen in ihren Stücken. Sie mussten ständig bemüht sein, dass ihre Werke vor allem bei ihren Gönnern und Mäzenen Wohlwollen erregten, wenn sie denn weiterhin wirtschaftliche Unterstützung erhalten wollten. Aus diesem Grunde ist die Beschreibung, dass in dieser Zeit ein ´´Gesinnungswechsel oft einem Dienstwechsel´´ entsprach, zutreffend. Obwohl der Schriftsteller sich aber an der Gesinnung seines Gönners orientieren musste, boten die Höfe mehr Entfaltungsmöglichkeiten, als die bürgerlichen Städte. Dies lag zum einen daran, dass Prunk und Glanz der Höfe eine Atmosphäre schufen, die - ganz im Gegensatz zur kleinstädtischen Enge - befruchtend wirkte. Zum anderen bot das Leben am Hof genug literarischen Stoff. Dementsprechend waren Inhalte, Gestalten, Milieu und Sprache überwiegend der höfischen Sphäre entnommen. Die bürgerliche Welt, auch wenn sie den Schriftstellern gut genug bekannt war, bot ihnen diese Möglichkeit nicht und fand dementsprechend wenig Beachtung. Die Entstehung des freien Schriftstellertums Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Sprach- & Literaturwissenschaft>Germanistik, GRIN

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Die Entstehung des freien Schriftstellertums Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,0, Universität Hamburg (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Der ständische Schriftsteller der Barockzeit (1600 - 1720) Der Entstehung des freien Schriftstellertums ging der sogenannte ständische Schriftsteller voraus, der in der Regel am Hofe lebte oder zumindest wirtschaftlich abhängig von Zuwendungen des Hofes war. Einen literarischen Markt, der den Schriftstellern ein geregeltes Einkommen hätte garantieren können, gab es nicht. Zudem lag den Schriftstellern "der Gedanke, einer geistigen Leistung entspreche ein materieller Gegenwert, (...) damals fern" (Haferkorn, S. 633). Demzufolge waren die überwiegende Mehrzahl der Autoren entweder "pensionierte Poeten", Schriftsteller am Hof oder aber nur im Nebenberuf Schriftsteller, wobei ihr eigentlicher Beruf für die Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz verantwortlich war. Nur sehr wenige konnten es sich demzufolge leisten zu schreiben. Die meisten Schriftsteller, nicht zuletzt diejenigen, die von den Höfen unterstützt wurden1, zeigten zudem einen engen Kontakt zur herrschenden Schicht und behandelten eher unpolitische Themen in ihren Stücken. Sie mussten ständig bemüht sein, dass ihre Werke vor allem bei ihren Gönnern und Mäzenen Wohlwollen erregten, wenn sie denn weiterhin wirtschaftliche Unterstützung erhalten wollten. Aus diesem Grunde ist die Beschreibung, dass in dieser Zeit ein "Gesinnungswechsel oft einem Dienstwechsel" entsprach, zutreffend. Obwohl der Schriftsteller sich aber an der Gesinnung seines Gönners orientieren musste, boten die Höfe mehr Entfaltungsmöglichkeiten, als die bürgerlichen Städte. Dies lag zum einen daran, dass Prunk und Glanz der Höfe eine Atmosphäre schufen, die - ganz im Gegensatz zur kleinstädtischen Enge - befruchtend wirkte. Zum anderen bot das Leben am Hof genug literarischen Stoff. Dementsprechend waren Inhalte, Gestalten, M Bücher / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft / Germanistik 978-3-638-64393-1, GRIN

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Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,0, Universität Hamburg (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Der ständische Schriftsteller der Barockzeit (1600 - 1720) Der Entstehung des freien Schriftstellertums ging der sogenannte ständische Schriftsteller voraus, der in der Regel am Hofe lebte oder zumindest wirtschaftlich abhängig von Zuwendungen des Hofes war. Einen literarischen Markt, der den Schriftstellern ein geregeltes Einkommen hätte garantieren können, gab es nicht. Zudem lag den Schriftstellern ´´der Gedanke, einer geistigen Leistung entspreche ein materieller Gegenwert, (...) damals fern´´ (Haferkorn, S. 633). Demzufolge waren die überwiegende Mehrzahl der Autoren entweder ´´pensionierte Poeten´´, Schriftsteller am Hof oder aber nur im Nebenberuf Schriftsteller, wobei ihr eigentlicher Beruf für die Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz verantwortlich war. Nur sehr wenige konnten es sich demzufolge leisten zu schreiben. Die meisten Schriftsteller, nicht zuletzt diejenigen, die von den Höfen unterstützt wurden1, zeigten zudem einen engen Kontakt zur herrschenden Schicht und behandelten eher unpolitische Themen in ihren Stücken. Sie mussten ständig bemüht sein, dass ihre Werke vor allem bei ihren Gönnern und Mäzenen Wohlwollen erregten, wenn sie denn weiterhin wirtschaftliche Unterstützung erhalten wollten. Aus diesem Grunde ist die Beschreibung, dass in dieser Zeit ein ´´Gesinnungswechsel oft einem Dienstwechsel´´ entsprach, zutreffend. Obwohl der Schriftsteller sich aber an der Gesinnung seines Gönners orientieren musste, boten die Höfe mehr Entfaltungsmöglichkeiten, als die bürgerlichen Städte. Dies lag zum einen daran, dass Prunk und Glanz der Höfe eine Atmosphäre schufen, die - ganz im Gegensatz zur kleinstädtischen Enge - befruchtend wirkte. Zum anderen bot das Leben am Hof genug literarischen Stoff. Dementsprechend waren Inhalte, Gestalten, M Die Entstehung des freien Schriftstellertums Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Sprach- & Literaturwissenschaft>Germanistik, GRIN

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Details zum Buch
Die Entstehung des freien Schriftstellertums
Autor:

Frey, Hanno

Titel:

Die Entstehung des freien Schriftstellertums

ISBN-Nummer:

9783638643931

Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Universität Hamburg (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Der ständische Schriftsteller der Barockzeit (1600 - 1720) Der Entstehung des freien Schriftstellertums ging der sogenannte ständische Schriftsteller voraus, der in der Regel am Hofe lebte oder zumindest wirtschaftlich abhängig von Zuwendungen des Hofes war. Einen literarischen Markt, der den Schriftstellern ein geregeltes Einkommen hätte garantieren können, gab es nicht. Zudem lag den Schriftstellern "der Gedanke, einer geistigen Leistung entspreche ein materieller Gegenwert, (...) damals fern" (Haferkorn, S. 633). Demzufolge waren die überwiegende Mehrzahl der Autoren entweder "pensionierte Poeten", Schriftsteller am Hof oder aber nur im Nebenberuf Schriftsteller, wobei ihr eigentlicher Beruf für die Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz verantwortlich war. Nur sehr wenige konnten es sich demzufolge leisten zu schreiben. Die meisten Schriftsteller, nicht zuletzt diejenigen, die von den Höfen unterstützt wurden1, zeigten zudem einen engen Kontakt zur herrschenden Schicht und behandelten eher unpolitische Themen in ihren Stücken. Sie mussten ständig bemüht sein, dass ihre Werke vor allem bei ihren Gönnern und Mäzenen Wohlwollen erregten, wenn sie denn weiterhin wirtschaftliche Unterstützung erhalten wollten. Aus diesem Grunde ist die Beschreibung, dass in dieser Zeit ein "Gesinnungswechsel oft einem Dienstwechsel" entsprach, zutreffend. Obwohl der Schriftsteller sich aber an der Gesinnung seines Gönners orientieren musste, boten die Höfe mehr Entfaltungsmöglichkeiten, als die bürgerlichen Städte. Dies lag zum einen daran, dass Prunk und Glanz der Höfe eine Atmosphäre schufen, die - ganz im Gegensatz zur kleinstädtischen Enge - befruchtend wirkte. Zum anderen bot das Leben am Hof genug literarischen Stoff. Dementsprechend waren Inhalte, Gestalten, Milieu und Sprache überwiegend der höfischen Sphäre entnommen. Die bürgerliche Welt, auch wenn sie den Schriftstellern gut genug bekannt war, bot ihnen diese Möglichkeit nicht und fand dementsprechend wenig Beachtung.

Detailangaben zum Buch - Die Entstehung des freien Schriftstellertums


EAN (ISBN-13): 9783638643931
ISBN (ISBN-10): 363864393X
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: GRIN Verlag
60 Seiten
Gewicht: 0,100 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 24.12.2007 13:55:47
Buch zuletzt gefunden am 26.10.2016 18:41:45
ISBN/EAN: 9783638643931

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-64393-X, 978-3-638-64393-1

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