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Repression während der argentinischen Militärdiktatur 1976-1983 - Agnes Bösenberg
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Agnes Bösenberg:

Repression während der argentinischen Militärdiktatur 1976-1983 - neues Buch

ISBN: 9783638643658

ID: f2c463660f2420819f26ff288fb6a383

Kampf gegen die Subversion Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, einseitig bedruckt, Note: 1,7, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Institut für Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die argentinische Militärdiktatur von 1976-1983, die durch den Putsch unter General Jorge Videla am 24. März 1976 eingeleitet wurde, gilt als die blutigste Phase in der argentinischen Geschichte. Brutale Repression, Entführungen, Folter und Morde waren an der Tagesordnung. Diese Arbeit untersucht, wie es zu dieser neuen Qualität der Repression kommen konnte und worin die Gründe des unglaublichen Ausmasses an Terror und Gewalt seitens des Staates liegen.Zu dieser Frage liefert Guillermo O Donnell in Zusammenhang mit seinem Konzept des bürokratisch-autoritären Staat einen interessanten und wichtigen Erklärungsansatz. Er geht davon aus, dass der Grad an Repression in Militärdiktaturen vom Grad an Chaos und Subversion vor dem Putsch abhängt. Seiner Ansicht nach bringt ein höherer Bedrohungsgrad eine erhöhte Bereitschaft, systematische Repression anzuwenden, mit sich. Es ist allerdings fraglich, ob allein das grosse Ausmass an Guerillaaktivitäten, Arbeiterunruhen oder Gegenmassnahmen paramilitärischer Einheiten, die vor 1976 zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führten, die brutale Repression während der Diktatur erklären kann. Die wichtigsten Guerillagruppen waren schon etwa Mitte 1977 nicht mehr handlungsfähig die Repression jedoch dauerte an und erstreckte sich auf einen erstaunlich weiten Personenkreis.Um prüfen zu können, inwiefern O Donnells These, dass ein höherer Bedrohungsgrad vor dem Putsch die Bereitschaft zu systematischer Repression erhöht, das Ausmass der Repression im Fall Argentinien 1976-1983 hinreichend erklären kann, werden in einem ersten Schritt die Struktur der bürokratisch-autoritären Militärdiktatur beschrieben und Beispiele für den Grad und die Natur der Repression gegeben, um eine Basis für die weitere Diskussion zu schaffen. Eine genaue Beschreibung der Zustände vor dem Militärputsch wird folgen, um den Bedrohungsgrad vor der Diktatur im Detail darzustellen. Im Anschluss wird erörtert, welche Aspekte des repressiven Systems mit O Donnells These erklärt werden können und welche neuen Ansätze ergänzt werden müssen, um das gesamte Ausmass des Staatsterrors erklären zu können Hierbei soll vor allem auf die ideologischen Grundlagen der Repression und das wirtschaftliche Programm der Militärdiktatur eingegangen werden. Das abschliessende Fazit soll alle Aspekte, die zur schrecklichsten Phase der Repression der argentinischen Geschichte beitrugen, zusammenfassen und bewerten. Bücher / Fachbücher / Politikwissenschaft / Vergleichende Politikwissenschaft 978-3-638-64365-8, GRIN

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Kampf gegen die Subversion Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, einseitig bedruckt, Note: 1,7, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Institut für Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die argentinische Militärdiktatur von 1976-1983, die durch den Putsch unter General Jorge Videla am 24. März 1976 eingeleitet wurde, gilt als die blutigste Phase in der argentinischen Geschichte. Brutale Repression, Entführungen, Folter und Morde waren an der Tagesordnung. Diese Arbeit untersucht, wie es zu dieser neuen Qualität der Repression kommen konnte und worin die Gründe des unglaublichen Ausmaßes an Terror und Gewalt seitens des Staates liegen.Zu dieser Frage liefert Guillermo O Donnell in Zusammenhang mit seinem Konzept des bürokratisch-autoritären Staat einen interessanten und wichtigen Erklärungsansatz. Er geht davon aus, dass der Grad an Repression in Militärdiktaturen vom Grad an Chaos und Subversion vor dem Putsch abhängt. Seiner Ansicht nach bringt ein höherer Bedrohungsgrad eine erhöhte Bereitschaft, systematische Repression anzuwenden, mit sich. Es ist allerdings fraglich, ob allein das große Ausmaß an Guerillaaktivitäten, Arbeiterunruhen oder Gegenmaßnahmen paramilitärischer Einheiten, die vor 1976 zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führten, die brutale Repression während der Diktatur erklären kann. Die wichtigsten Guerillagruppen waren schon etwa Mitte 1977 nicht mehr handlungsfähig die Repression jedoch dauerte an und erstreckte sich auf einen erstaunlich weiten Personenkreis.Um prüfen zu können, inwiefern O Donnells These, dass ein höherer Bedrohungsgrad vor dem Putsch die Bereitschaft zu systematischer Repression erhöht, das Ausmaß der Repression im Fall Argentinien 1976-1983 hinreichend erklären kann, werden in einem ersten Schritt die Struktur der bürokratisch-autoritären Militärdiktatur beschrieben und Beispiele für den Grad und die Natur der Repression gegeben, um eine Basis für die weitere Diskussion zu schaffen. Eine genaue Beschreibung der Zustände vor dem Militärputsch wird folgen, um den Bedrohungsgrad vor der Diktatur im Detail darzustellen. Im Anschluss wird erörtert, welche Aspekte des repressiven Systems mit O Donnells These erklärt werden können und welche neuen Ansätze ergänzt werden müssen, um das gesamte Ausmaß des Staatsterrors erklären zu können Hierbei soll vor allem auf die ideologischen Grundlagen der Repression und das wirtschaftliche Programm der Militärdiktatur eingegangen werden. Das abschließende Fazit soll alle Aspekte, die zur schrecklichsten Phase der Repression der argentinischen Geschichte beitrugen, zusammenfassen und bewerten. Bücher / Fachbücher / Politikwissenschaft / Vergleichende Politikwissenschaft 978-3-638-64365-8, GRIN

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, einseitig bedruckt, Note: 1,7, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Institut für Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die argentinische Militärdiktatur von 1976-1983, die durch den Putsch unter General Jorge Videla am 24. März 1976 eingeleitet wurde, gilt als die blutigste Phase in der argentinischen Geschichte. Brutale Repression, Entführungen, Folter und Morde waren an der Tagesordnung. Diese Arbeit untersucht, wie es zu dieser neuen Qualität der Repression kommen konnte und worin die Gründe des unglaublichen Ausmaßes an Terror und Gewalt seitens des Staates liegen.Zu dieser Frage liefert Guillermo O Donnell in Zusammenhang mit seinem Konzept des bürokratisch-autoritären Staat einen interessanten und wichtigen Erklärungsansatz. Er geht davon aus, dass der Grad an Repression in Militärdiktaturen vom Grad an Chaos und Subversion vor dem Putsch abhängt. Seiner Ansicht nach bringt ein höherer Bedrohungsgrad eine erhöhte Bereitschaft, systematische Repression anzuwenden, mit sich. Es ist allerdings fraglich, ob allein das große Ausmaß an Guerillaaktivitäten, Arbeiterunruhen oder Gegenmaßnahmen paramilitärischer Einheiten, die vor 1976 zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führten, die brutale Repression während der Diktatur erklären kann. Die wichtigsten Guerillagruppen waren schon etwa Mitte 1977 nicht mehr handlungsfähig die Repression jedoch dauerte an und erstreckte sich auf einen erstaunlich weiten Personenkreis.Um prüfen zu können, inwiefern O Donnells These, dass ein höherer Bedrohungsgrad vor dem Putsch die Bereitschaft zu systematischer Repression erhöht, das Ausmaß der Repression im Fall Argentinien 1976-1983 hinreichend erklären kann, werden in einem ersten Schritt die Struktur der bürokratisch-autoritären Militärdiktatur beschrieben und Beispiele für den Grad und die Natur der Repression gegeben, um eine Basis für die weitere Diskussion zu schaffen. Eine genaue Beschreibung der Zustände vor dem Militärputsch wird folgen, um den Bedrohungsgrad vor der Diktatur im Detail darzustellen. Im Anschluss wird erörtert, welche Aspekte des repressiven Systems mit O Donnells These erklärt werden können und welche neuen Ansätze ergänzt werden müssen, um das gesamte Ausmaß des Staatsterrors erklären zu können Hierbei soll vor allem auf die ideologischen Grundlagen der Repression und das wirtschaftliche Programm der Militärdiktatur eingegangen werden. Das abschließende Fazit soll alle Aspekte, die zur schrecklichsten Phase der Repression der argentinischen Geschichte beitrugen, zusammenfassen und bewerten. Kampf gegen die Subversion Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Politikwissenschaft>Vergleichende Politikwissenschaft, GRIN

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 1,7, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Institut für Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die argentinische Militärdiktatur von 1976-1983, die durch den Putsch unter General Jorge Videla am 24. März 1976 eingeleitet wurde, gilt als die blutigste Phase in der argentinischen Geschichte. Brutale Repression, Entführungen, Folter und Morde waren an der Tagesordnung. Diese Arbeit untersucht, wie es zu dieser neuen Qualität der Repression kommen konnte und worin die Gründe des unglaublichen Ausmaßes an Terror und Gewalt seitens des Staates liegen. Zu dieser Frage liefert Guillermo O´Donnell in Zusammenhang mit seinem Konzept des ´´bürokratisch-autoritären Staat´´ einen interessanten und wichtigen Erklärungsansatz. Er geht davon aus, dass der Grad an Repression in Militärdiktaturen vom Grad an Chaos und Subversion vor dem Putsch abhängt. Seiner Ansicht nach bringt ein höherer ,Bedrohungsgrad´ eine erhöhte Bereitschaft, systematische Repression anzuwenden, mit sich. Es ist allerdings fraglich, ob allein das große Ausmaß an Guerillaaktivitäten, Arbeiterunruhen oder Gegenmaßnahmen paramilitärischer Einheiten, die vor 1976 zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führten, die brutale Repression während der Diktatur erklären kann. Die wichtigsten Guerillagruppen waren schon etwa Mitte 1977 nicht mehr handlungsfähig - die Repression jedoch dauerte an und erstreckte sich auf einen erstaunlich weiten Personenkreis. Um prüfen zu können, inwiefern O´Donnells These, dass ein höherer Bedrohungsgrad vor dem Putsch die Bereitschaft zu systematischer Repression erhöht, das Ausmaß der Repression im Fall Argentinien 1976-1983 hinreichend erklären kann, werden in einem ersten Schritt die Struktur der bürokratisch-autoritären Militärdiktatur beschrieben und Beispiele für den Grad und die Natur der Repression gegebe Kampf gegen die Subversion Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Politikwissenschaft>Vergleichende Politikwissenschaft, GRIN

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Details zum Buch
Repression während der argentinischen Militärdiktatur 1976-1983
Autor:

Bösenberg, Agnes

Titel:

Repression während der argentinischen Militärdiktatur 1976-1983

ISBN-Nummer:

9783638643658

Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Int. Politik - Region: Mittel- und Südamerika, einseitig bedruckt, Note: 1,7, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Institut für Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die argentinische Militärdiktatur von 1976-1983, die durch den Putsch unter General Jorge Videla am 24. März 1976 eingeleitet wurde, gilt als die blutigste Phase in der argentinischen Geschichte. Brutale Repression, Entführungen, Folter und Morde waren an der Tagesordnung. Diese wie es zu dieser neuen Qualität der Repression kommen konnte und worin die Gründe des unglauArbeit blichen Ausmaßes an Terror und Gewalt seitens des Staates liegen. Zu dieser Frage liefert Guillermo O'Donnell in Zusammenhang mit seinem Konzept des "bürokratisch-autoritären Staat" einen interessanten und wichtigen Erklärungsansatz. Er geht davon aus, dass der Grad an Repression in Militärdiktaturen vom Grad an Chaos und Subversion vor dem Putsch abhängt. Seiner Ansicht nach bringt ein höherer ,Bedrohungsgrad' eine erhöhte Bereitschaft, systematische Repression anzuwenden, mit sich. Es ist allerdings fraglich, ob allein das große Ausmaß an Guerillaaktivitäten, Arbeiterunruhen oder Gegenmaßnahmen paramilitärischer Einheiten, die vor 1976 zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führten, die brutale Repression während der Diktatur erklären kann. Die wichtigsten Guerillagruppen waren schon etwa Mitte 1977 nicht mehr handlungsfähig - die Repression jedoch dauerte an und erstreckte sich auf einen erstaunlich weiten Personenkreis. Um prüfen zu können, inwiefern O'Donnells These, dass ein höherer Bedrohungsgrad vor dem Putsch die Bereitschaft zu systematischer Repression erhöht, das Ausmaß der Repression im Fall Argentinien 1976-1983 hinreichend erklären kann, werden in einem ersten Schritt die Struktur der bürokratisch-autoritären Militärdiktatur beschrieben und Beispiele für den Grad und die Natur der Repression gegeben, um eine Basis für die weitere Diskussion zu schaffen. Eine genaue Beschreibung der Zustände vor dem Militärputsch wird folgen, um den Bedrohungsgrad vor der Diktatur im Detail darzustellen. Im Anschluss wird erörtert, welche Aspekte des repressiven Systems mit O'Donnells These erklärt werden können und welche neuen Ansätze ergänzt werden müssen, um das gesamte Ausmaß des Staatsterrors erklären zu können Hierbei soll vor allem auf die ideologischen Grundlagen der Repression und das wirtschaftliche Programm der Militärdiktatur eingegangen werden. Das abschließende Fazit soll alle Aspekte, die zur schrecklichsten Phase der Repression der argentinischen Geschichte beitrugen, zusammenfassen und bewerten.

Detailangaben zum Buch - Repression während der argentinischen Militärdiktatur 1976-1983


EAN (ISBN-13): 9783638643658
ISBN (ISBN-10): 3638643654
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: GRIN Verlag
60 Seiten
Gewicht: 0,097 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 10.10.2007 17:14:45
Buch zuletzt gefunden am 04.10.2016 09:11:08
ISBN/EAN: 9783638643658

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-64365-4, 978-3-638-64365-8

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