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Modernes Regieren und Konsens - Jan Schneider
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Jan Schneider:

Modernes Regieren und Konsens - neues Buch

2000, ISBN: 9783531921747

ID: 9783531921747

Kommissionen und Beratungsregime in der deutschen Migrationspolitik Do Commissions Matter An der Schwelle zum 21. Jahrhundert galt die deutsche Migrationspolitik als dringend - formbedürftig. Die 1980er Jahre waren als »verlorenes Jahrzehnt« (Klaus J. Bade) verst- chen. Bis auf die späte Reform des Ausländergesetzes 1990 hatte es in 16 Jahren bürg- lich-liberaler Bundesregierungen keinerlei grundlegende Politikinnovation in einem durch fortgesetzte Einwanderung und damit assoziierter rechtlicher und integrationspolitischer Problemstellungen hochgradig regelungsbedürftigen Politikfeld gegeben. Das »rot-grüne Projekt« versprach einen klaren Politikwechsel: Die überfällige, von der Regierung Kohl über Jahre verschleppte Ablösung des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes von 1913 zugunsten eines modernen ius-soli-Staatsbürgerschaftsrechts stand auf der Agenda. Ein Einwanderungsgesetz sollte folgen. Doch der neuen Bundesregierung gelang es nicht, in der Öffentlichkeit in ausreichendem Maße Akzeptanz für ihr Vorhaben oder einen Konsens über dessen Inhalte zu schaffen. Mit einer Unterschriftenkampagne mobilisierte die CDU rund fünf Millionen Bürger gegen die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts und gewann die hessische Landtagswahl 1999. Folge war der Verlust der bis dato zur rot-grünen Koa- tion im Bund konformen Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat, so dass die Reform beinahe scheiterte. Nach parteiübergreifenden Verhandlungen trat am 1. Januar 2000 zwar ein neues Staatsangehörigkeitsgesetz in Kraft, die ursprünglichen Reformideen verwirklichte es - doch nur ansatzweise. Ein Gesetz zur Regelung der Einwanderung schien darüber in weite Ferne gerückt. Am 12. Modernes Regieren und Konsens: Do Commissions Matter An der Schwelle zum 21. Jahrhundert galt die deutsche Migrationspolitik als dringend - formbedürftig. Die 1980er Jahre waren als »verlorenes Jahrzehnt« (Klaus J. Bade) verst- chen. Bis auf die späte Reform des Ausländergesetzes 1990 hatte es in 16 Jahren bürg- lich-liberaler Bundesregierungen keinerlei grundlegende Politikinnovation in einem durch fortgesetzte Einwanderung und damit assoziierter rechtlicher und integrationspolitischer Problemstellungen hochgradig regelungsbedürftigen Politikfeld gegeben. Das »rot-grüne Projekt« versprach einen klaren Politikwechsel: Die überfällige, von der Regierung Kohl über Jahre verschleppte Ablösung des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes von 1913 zugunsten eines modernen ius-soli-Staatsbürgerschaftsrechts stand auf der Agenda. Ein Einwanderungsgesetz sollte folgen. Doch der neuen Bundesregierung gelang es nicht, in der Öffentlichkeit in ausreichendem Maße Akzeptanz für ihr Vorhaben oder einen Konsens über dessen Inhalte zu schaffen. Mit einer Unterschriftenkampagne mobilisierte die CDU rund fünf Millionen Bürger gegen die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts und gewann die hessische Landtagswahl 1999. Folge war der Verlust der bis dato zur rot-grünen Koa- tion im Bund konformen Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat, so dass die Reform beinahe scheiterte. Nach parteiübergreifenden Verhandlungen trat am 1. Januar 2000 zwar ein neues Staatsangehörigkeitsgesetz in Kraft, die ursprünglichen Reformideen verwirklichte es - doch nur ansatzweise. Ein Gesetz zur Regelung der Einwanderung schien darüber in weite Ferne gerückt. Am 12. Ausländerpolitik Migration Migrationspolitik Policy Policy-Beratung Politikberatung Zuwanderungskommission C Political Science Political Science and International Studies, VS Verlag Für Sozialwissenschaften

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Kommissionen und Beratungsregime in der deutschen Migrationspolitik Do Commissions Matter An der Schwelle zum 21. Jahrhundert galt die deutsche Migrationspolitik als dringend - formbedürftig. Die 1980er Jahre waren als »verlorenes Jahrzehnt« (Klaus J. Bade) verst- chen. Bis auf die späte Reform des Ausländergesetzes 1990 hatte es in 16 Jahren bürg- lich-liberaler Bundesregierungen keinerlei grundlegende Politikinnovation in einem durch fortgesetzte Einwanderung und damit assoziierter rechtlicher und integrationspolitischer Problemstellungen hochgradig regelungsbedürftigen Politikfeld gegeben. Das »rot-grüne Projekt« versprach einen klaren Politikwechsel: Die überfällige, von der Regierung Kohl über Jahre verschleppte Ablösung des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes von 1913 zugunsten eines modernen ius-soli-Staatsbürgerschaftsrechts stand auf der Agenda. Ein Einwanderungsgesetz sollte folgen. Doch der neuen Bundesregierung gelang es nicht, in der Öffentlichkeit in ausreichendem Maße Akzeptanz für ihr Vorhaben oder einen Konsens über dessen Inhalte zu schaffen. Mit einer Unterschriftenkampagne mobilisierte die CDU rund fünf Millionen Bürger gegen die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts und gewann die hessische Landtagswahl 1999. Folge war der Verlust der bis dato zur rot-grünen Koa- tion im Bund konformen Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat, so dass die Reform beinahe scheiterte. Nach parteiübergreifenden Verhandlungen trat am 1. Januar 2000 zwar ein neues Staatsangehörigkeitsgesetz in Kraft, die ursprünglichen Reformideen verwirklichte es - doch nur ansatzweise. Ein Gesetz zur Regelung der Einwanderung schien darüber in weite Ferne gerückt. Am 12. Modernes Regieren und Konsens: Do Commissions Matter An der Schwelle zum 21. Jahrhundert galt die deutsche Migrationspolitik als dringend - formbedürftig. Die 1980er Jahre waren als »verlorenes Jahrzehnt« (Klaus J. Bade) verst- chen. Bis auf die späte Reform des Ausländergesetzes 1990 hatte es in 16 Jahren bürg- lich-liberaler Bundesregierungen keinerlei grundlegende Politikinnovation in einem durch fortgesetzte Einwanderung und damit assoziierter rechtlicher und integrationspolitischer Problemstellungen hochgradig regelungsbedürftigen Politikfeld gegeben. Das »rot-grüne Projekt« versprach einen klaren Politikwechsel: Die überfällige, von der Regierung Kohl über Jahre verschleppte Ablösung des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes von 1913 zugunsten eines modernen ius-soli-Staatsbürgerschaftsrechts stand auf der Agenda. Ein Einwanderungsgesetz sollte folgen. Doch der neuen Bundesregierung gelang es nicht, in der Öffentlichkeit in ausreichendem Maße Akzeptanz für ihr Vorhaben oder einen Konsens über dessen Inhalte zu schaffen. Mit einer Unterschriftenkampagne mobilisierte die CDU rund fünf Millionen Bürger gegen die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts und gewann die hessische Landtagswahl 1999. Folge war der Verlust der bis dato zur rot-grünen Koa- tion im Bund konformen Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat, so dass die Reform beinahe scheiterte. Nach parteiübergreifenden Verhandlungen trat am 1. Januar 2000 zwar ein neues Staatsangehörigkeitsgesetz in Kraft, die ursprünglichen Reformideen verwirklichte es - doch nur ansatzweise. Ein Gesetz zur Regelung der Einwanderung schien darüber in weite Ferne gerückt. Am 12. Migrationspolitik Zuwanderungskommission Migration Policy C Policy-Beratung Political Science and International Studies Politikberatung Ausländerpolitik Political Science, VS Verlag Für Sozialwissenschaften

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Kommissionen und Beratungsregime in der deutschen Migrationspolitik Do Commissions Matter An der Schwelle zum 21. Jahrhundert galt die deutsche Migrationspolitik als dringend - formbedürftig. Die 1980er Jahre waren als »verlorenes Jahrzehnt« (Klaus J. Bade) verst- chen. Bis auf die späte Reform des Ausländergesetzes 1990 hatte es in 16 Jahren bürg- lich-liberaler Bundesregierungen keinerlei grundlegende Politikinnovation in einem durch fortgesetzte Einwanderung und damit assoziierter rechtlicher und integrationspolitischer Problemstellungen hochgradig regelungsbedürftigen Politikfeld gegeben. Das »rot-grüne Projekt« versprach einen klaren Politikwechsel: Die überfällige, von der Regierung Kohl über Jahre verschleppte Ablösung des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes von 1913 zugunsten eines modernen ius-soli-Staatsbürgerschaftsrechts stand auf der Agenda. Ein Einwanderungsgesetz sollte folgen. Doch der neuen Bundesregierung gelang es nicht, in der Öffentlichkeit in ausreichendem Maße Akzeptanz für ihr Vorhaben oder einen Konsens über dessen Inhalte zu schaffen. Mit einer Unterschriftenkampagne mobilisierte die CDU rund fünf Millionen Bürger gegen die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts und gewann die hessische Landtagswahl 1999. Folge war der Verlust der bis dato zur rot-grünen Koa- tion im Bund konformen Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat, so dass die Reform beinahe scheiterte. Nach parteiübergreifenden Verhandlungen trat am 1. Januar 2000 zwar ein neues Staatsangehörigkeitsgesetz in Kraft, die ursprünglichen Reformideen verwirklichte es - doch nur ansatzweise. Ein Gesetz zur Regelung der Einwanderung schien darüber in weite Ferne gerückt. Am 12. Modernes Regieren und Konsens: Do Commissions Matter An der Schwelle zum 21. Jahrhundert galt die deutsche Migrationspolitik als dringend - formbedürftig. Die 1980er Jahre waren als »verlorenes Jahrzehnt« (Klaus J. Bade) verst- chen. Bis auf die späte Reform des Ausländergesetzes 1990 hatte es in 16 Jahren bürg- lich-liberaler Bundesregierungen keinerlei grundlegende Politikinnovation in einem durch fortgesetzte Einwanderung und damit assoziierter rechtlicher und integrationspolitischer Problemstellungen hochgradig regelungsbedürftigen Politikfeld gegeben. Das »rot-grüne Projekt« versprach einen klaren Politikwechsel: Die überfällige, von der Regierung Kohl über Jahre verschleppte Ablösung des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes von 1913 zugunsten eines modernen ius-soli-Staatsbürgerschaftsrechts stand auf der Agenda. Ein Einwanderungsgesetz sollte folgen. Doch der neuen Bundesregierung gelang es nicht, in der Öffentlichkeit in ausreichendem Maße Akzeptanz für ihr Vorhaben oder einen Konsens über dessen Inhalte zu schaffen. Mit einer Unterschriftenkampagne mobilisierte die CDU rund fünf Millionen Bürger gegen die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts und gewann die hessische Landtagswahl 1999. Folge war der Verlust der bis dato zur rot-grünen Koa- tion im Bund konformen Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat, so dass die Reform beinahe scheiterte. Nach parteiübergreifenden Verhandlungen trat am 1. Januar 2000 zwar ein neues Staatsangehörigkeitsgesetz in Kraft, die ursprünglichen Reformideen verwirklichte es - doch nur ansatzweise. Ein Gesetz zur Regelung der Einwanderung schien darüber in weite Ferne gerückt. Am 12. Deutschland / Politik, Staat, Zeitgeschichte Regierungserklärung - Regierender ( Regierung ) Regierender ( Regierung - Regierungserklärung ) Regierung - Regierungserklärung - Regierender, VS Verlag Für Sozialw.

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Modernes Regieren und Konsens? - Regierungskommissionen im Politikprozess, untersucht am Beispiel der Unabhängigen Kommission Zuwanderung - Jan Schneider
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Jan Schneider:
Modernes Regieren und Konsens? - Regierungskommissionen im Politikprozess, untersucht am Beispiel der Unabhängigen Kommission Zuwanderung - neues Buch

2004, ISBN: 9783531921747

ID: 43446

Gegenstand des Buches ist eine Studie über Regieren und die sogenannte »Zuwanderungskommission« als empirischer Beitrag zur politikwissenschaftlichen Regierungslehre.Inwieweit werden am Beispiel der Unabhängigen Kommission »Zuwanderung« und des damit verbundenen Politikprozesses zwischen 2000 und 2004 konsensorientiertes Regierungshandeln und die Einbindung neuer Formen von Politikberatung und Interessenrepräsentanz in das parlamentarische Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland deutlich? Kann dieser Sachverständigenrat als Beratungsgremium sui generis innerhalb des politischen Systems verstanden werden? Welche Bedeutung kam der »Zuwanderungskommission« innerhalb des Zuwanderungs-Politikzyklus zu? Zur Beantwortung dieser Fragen werden auf der Basis einer Inhaltsanalyse von 26 ExpertInneninterviews sowie der Auswertung von Printmedien und Dokumenten drei Prozessphasen des Gremiums untersucht Der Regierungsprozess vor Einsetzung der Kommission, der Arbeitsprozess während der Zeit ihres Mandats und der Post-Kommissionsprozess bis zur Verabschiedung des Zuwanderungsgesetzes. Im analytischen Teil der Arbeit werden die Ergebnisse zur Zuwanderungskommission mit früheren migrationspolitischen Steuerungs- und Beratungsprozessen der Bundesregierung kontrastiert und Rückschlüsse auf die allgemeine Funktion und Legitimität gubernativer Kommissionen im Regierungssystem der Bundesrepublik gezogen., [PU: VS-Verlag, Wiesbaden]

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2009, ISBN: 9783531921747

ID: 21682623

Kommissionen und Beratungsregime in der deutschen Migrationspolitik, [ED: 2010], eBook Download (PDF), eBooks, [PU: VS Verlag für Sozialwissenschaften]

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Details zum Buch
Modernes Regieren und Konsens
Autor:

Schneider, Jan

Titel:

Modernes Regieren und Konsens

ISBN-Nummer:

9783531921747

Detailangaben zum Buch - Modernes Regieren und Konsens


EAN (ISBN-13): 9783531921747
Erscheinungsjahr: 2009
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
457 Seiten
Sprache: ger

Buch in der Datenbank seit 20.09.2010 05:28:15
Buch zuletzt gefunden am 28.11.2016 14:26:33
ISBN/EAN: 9783531921747

ISBN - alternative Schreibweisen:
978-3-531-92174-7

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