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Societas sive communio. - Blath, Simon
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Blath, Simon:

Societas sive communio. - neues Buch

2012, ISBN: 9783428133239

ID: 1116701

Hauptbeschreibung Das gesellschaftsrechtliche Interesse des Rechtshistorikers galt bisher hauptschlich der Gesellschaft auf dem Weg zur Rechtsfhigkeit, d.h. der Entwicklung der Gesamthand und der Theorie der juristischen Person. Mehr oder weniger vorausgesetzt wurde dabei der Begriff des schuldrechtlichen Gesellschaftsvertrags. Es ist der vom Gesetzgeber fr romanistisch gehaltene Begriff des 705 BGB, die Verbindung mehrerer zu einem gemeinsamen Zweck auf Grundlage gegenseitiger Beitragspflichten. Da dieses Zweckkonzept am Ende eines langen dogmengeschichtlichen Prozesses steht, wird schon nach einem Blick in die rmischen Quellen deutlich: Dort fehlt es berhaupt an einer Einheitsdefinition der societas und findet sich lediglich eine Einteilung der Gesellschaftsarten, die an den Umfang des Soziettsgegenstands, insbesondere der in ihr vergemeinschafteten Gter, anknpft. Vor diesem Hintergrund will Simon Blath die Begriffsgeschichte des Personengesellschaftsvertrags ein Stck weit nachvollziehen. Die Untersuchung setzt ein mit dem juristischen Humanismus und verfolgt die stets in der ein oder anderen Weise auf das rmische Gesellschaftsrecht Bezug nehmende Traditionslinie entlang dem Hhenweg der europischen Privatrechtsgeschichte. Im Blickpunkt stehen die Soziettskonzepte der mageblichen juristischen Schriftsteller und ausgewhlter Kodifikationen. Gezeigt werden soll, da die jeweils unterschiedliche Anknpfung an das rmische Recht divergierende Vertragsvorstellungen zutage gefrdert hat. Steht am Anfang noch die Idee der Gemeinschaftsstiftung im Vordergrund, so ist es spter der Gewinnerzielungszweck oder die Gewinn- und Verlustgemeinschaft. Erst am Ende der Entwicklung vollzieht sich der abstrahierende Schritt zum frei gewhlten, materiellen oder immateriellen gemeinsamen Zweck. Das Zweckkonzept ist aber vor Inkrafttreten des BGB keineswegs das allein magebliche Modell.   Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung Gang der Darstellung - Der Personengesellschaftsvertrag des geltenden Rechts - Die societas rmischen Rechts als historischer Ausgangspunkt - Resmee, Leitfragen der Untersuchung 2. Der Soziettsbegriff in Humanismus und Usus modernus Humanismus - Usus modernus pandectarum - Codex Maximilianeus Bavaricus Civilis (1756) - Zusammenfassung 3. Der Soziettsbegriff im Natur- und Vernunftrecht Naturrechtslehrer - Naturrechtskodifikationen - Zusammenfassung 4. Der Soziettsbegriff in Rechtswissenschaft und Gesetzgebung des 19. Jahrhunderts Historische Rechtsschule und Pandektenwissenschaft - Germanistik im berblick, insbesondere Beseler und Gierke - Gesetzgebung - Zusammenfassung 5. Zusammenfassung Literatur- und Quellenverzeichnis Stichwortverzeichnis   Rezension [...] Einen wichtigen Beitrag zur Geschichte des Personengesellschaftsvertrags der Frhen Neuzeit stellt die vorliegende Arbeit [...] dar. [...] Gunter Wesener, in: Zeitschrift fr Neuere Rechtsgeschichte, 1-2/2012 Professions and Applied Sciences Professions and Applied Sciences eBook, Duncker & Humblot

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Societas sive communio - Simon Blath
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Simon Blath:

Societas sive communio - Taschenbuch

2010, ISBN: 3428133234

ID: 3539152784

[EAN: 9783428133239], Neubuch, [PU: Duncker & Humblot Gmbh Sep 2010], RECHTSGESCHICHTE, Neuware - Das gesellschaftsrechtliche Interesse des Rechtshistorikers galt bisher hauptsächlich der Gesellschaft auf dem Weg zur Rechtsfähigkeit, d.h. der Entwicklung der Gesamthand und der Theorie der juristischen Person. Mehr oder weniger vorausgesetzt wurde dabei der Begriff des schuldrechtlichen Gesellschaftsvertrags. Es ist der vom Gesetzgeber für romanistisch gehaltene Begriff des 705 BGB, die Verbindung mehrerer zu einem gemeinsamen Zweck auf Grundlage gegenseitiger Beitragspflichten. Daß dieses Zweckkonzept am Ende eines langen dogmengeschichtlichen Prozesses steht, wird schon nach einem Blick in die römischen Quellen deutlich: Dort fehlt es überhaupt an einer Einheitsdefinition der societas und findet sich lediglich eine Einteilung der Gesellschaftsarten, die an den Umfang des Sozietätsgegenstands, insbesondere der in ihr vergemeinschafteten Güter, anknüpft. Vor diesem Hintergrund will Simon Blath die Begriffsgeschichte des Personengesellschaftsvertrags ein Stück weit nachvollziehen. Die Untersuchung setzt ein mit dem juristischen Humanismus und verfolgt die stets in der ein oder anderen Weise auf das römische Gesellschaftsrecht Bezug nehmende Traditionslinie entlang dem 'Höhenweg' der europäischen Privatrechtsgeschichte. Im Blickpunkt stehen die Sozietätskonzepte der maßgeblichen juristischen Schriftsteller und ausgewählter Kodifikationen. Gezeigt werden soll, daß die jeweils unterschiedliche Anknüpfung an das römische Recht divergierende Vertragsvorstellungen zutage gefördert hat. Steht am Anfang noch die Idee der Gemeinschaftsstiftung im Vordergrund, so ist es später der Gewinnerzielungszweck oder die Gewinn- und Verlustgemeinschaft. Erst am Ende der Entwicklung vollzieht sich der abstrahierende Schritt zum frei gewählten, materiellen oder immateriellen gemeinsamen Zweck. Das Zweckkonzept ist aber vor Inkrafttreten des BGB keineswegs das allein maßgebliche Modell. 249 pp. Deutsch

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Societas sive communio : zum Begriff des Personengesellschaftsvertrags vom Humanismus bis zum 19. Jahrhundert. von - Blath, Simon
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Blath, Simon:
Societas sive communio : zum Begriff des Personengesellschaftsvertrags vom Humanismus bis zum 19. Jahrhundert. von - Taschenbuch

2010

ISBN: 3428133234

ID: 7405938281

[EAN: 9783428133239], Neubuch, [PU: Berlin : Duncker & Humblot,], RECHT, 249 S. ; 24 cm ISBN 9783428133239 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 350

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Societas sive communio. - Zum Begriff des Personengesellschaftsvertrags vom Humanismus bis zum 19. Jahrhundert. - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783428133239

[ED: Taschenbuch], [PU: Duncker & Humblot], [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, [GW: 350g], 1

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Societas sive communio: Zum Begriff des Personengesellschaftsvertrags vom Humanismus bis zum 19. Jahrhundert
Autor:

Blath, Simon

Titel:

Societas sive communio: Zum Begriff des Personengesellschaftsvertrags vom Humanismus bis zum 19. Jahrhundert

ISBN-Nummer:

9783428133239

Das gesellschaftsrechtliche Interesse des Rechtshistorikers galt bisher hauptsächlich der Gesellschaft auf dem Weg zur Rechtsfähigkeit, d. h. der Entwicklung der Gesamthand und der Theorie der juristischen Person. Mehr oder weniger vorausgesetzt wurde dabei der Begriff des schuldrechtlichen Gesellschaftsvertrags. Es ist der vom Gesetzgeber für romanistisch gehaltene Begriff des § 705 BGB, die Verbindung mehrerer zu einem gemeinsamen Zweck auf Grundlage gegenseitiger Beitragspflichten. Daß dieses Zweckkonzept am Ende eines langen dogmengeschichtlichen Prozesses steht, wird schon nach einem Blick in die römischen Quellen deutlich: Dort fehlt es überhaupt an einer Einheitsdefinition der societas und findet sich lediglich eine Einteilung der Gesellschaftsarten, die an den Umfang des Sozietätsgegenstands, insbesondere der in ihr vergemeinschafteten Güter, anknüpft. Vor diesem Hintergrund will Simon Blath die Begriffsgeschichte des Personengesellschaftsvertrags ein Stück weit nachvollziehen. Die Untersuchung setzt ein mit dem juristischen Humanismus und verfolgt die stets in der ein oder anderen Weise auf das römische Gesellschaftsrecht Bezug nehmende Traditionslinie entlang dem "Höhenweg" der europäischen Privatrechtsgeschichte. Im Blickpunkt stehen die Sozietätskonzepte der maßgeblichen juristischen Schriftsteller und ausgewählter Kodifikationen. Gezeigt werden soll, daß die jeweils unterschiedliche Anknüpfung an das römische Recht divergierende Vertragsvorstellungen zutage gefördert hat. Steht am Anfang noch die Idee der Gemeinschaftsstiftung im Vordergrund, so ist es später der Gewinnerzielungszweck oder die Gewinn- und Verlustgemeinschaft. Erst am Ende der Entwicklung vollzieht sich der abstrahierende Schritt zum frei gewählten, materiellen oder immateriellen gemeinsamen Zweck. Das Zweckkonzept ist aber vor Inkrafttreten des BGB keineswegs das allein maßgebliche Modell.

Detailangaben zum Buch - Societas sive communio: Zum Begriff des Personengesellschaftsvertrags vom Humanismus bis zum 19. Jahrhundert


EAN (ISBN-13): 9783428133239
ISBN (ISBN-10): 3428133234
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
249 Seiten
Gewicht: 0,351 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 27.04.2011 11:10:35
Buch zuletzt gefunden am 27.10.2016 16:15:28
ISBN/EAN: 9783428133239

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-428-13323-4, 978-3-428-13323-9

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