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Rechtswissenschaftler (13. Jahrhundert)
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Rechtswissenschaftler (13. Jahrhundert) - Taschenbuch

2011, ISBN: 1159285403, Lieferbar binnen 4-6 Wochen Versandkosten:Versandkostenfrei innerhalb der BRD

ID: 9781159285401

Internationaler Buchtitel. Verlag: General Books, Paperback, 36 Seiten, L=228mm, B=154mm, H=2mm, Gew.=68gr, [GR: 27780 - TB/Internationales und ausländ. Recht], [SW: - Law / Administrative Law & Regulatory Practice], Kartoniert/Broschiert, Klappentext: Quelle: Wikipedia. Seiten: 35. Nicht dargestellt. Kapitel: Raimund von Penyafort, Abd al-Latif al-Baghdadi, Philippe de Beaumanoir, Henricus de Segusio, Accursius, Goffredus de Trano, Philipp von Novara, Azo, Tankred von Bologna, Laurentius Hispanus, Pierre de Fontaines, Dinus de Rossonis Mugellanus. Auszug: Raimund von Penyafort (Raymund von Penyafort; * um 1175 auf Schloss Penyafort in Santa Margarida i els Monjos, Katalonien; + 6. Januar 1275 in Barcelona) war ein Dominikanermönch und Kanonist in Katalonien. Raimund studierte in Barcelona Philosophie und in Bologna Rechtswissenschaften. Danach wurde er im Jahr 1195 Professor für Kanonisches Recht. Seine Studien vollendete er ab 1210 in Bologna. Dort hatte er für drei Jahre ebenfalls einen Lehrstuhl für kanonisches Recht und veröffentlichte eine Abhandlung über kirchliche Rechtsprechung, die bis heute in der Vatikanischen Bibliothek aufbewahrt wird. Im Jahre 1220 kehrte Raimund von Penyafort in seine Heimat zurück und wurde Kanoniker an der Kathedrale zu Barcelona. Zwei Jahre darauf verfasste er nach Gebot der Gottesmutter für den Heiligen Petrus Nolascus die Konstitutionen des Mercedarier-Ordens, der den Loskauf von Gefangenen aus mohammedanischer Gefangenschaft zum Ziel hatte. Dieser Orden, der in Deutschland auch "Orden der Gnade" genannt wurde, bestand aus im Zölibat lebenden Mönchsrittern und -priestern. Diese sandten besondere Mitglieder, sogenannte Redemptores ("Erlöser") zu den Muslimen, um christliche Sklaven freizukaufen. Durch die Predigten des seligen Reginald, des Priors der Dominikaner in Bologna, wurde Raimund auf den Dominikanerorden aufmerksam. Nach seiner Rückkehr nach Barcelona im Jahr 1222 trat er den Dominikanern bei. Er lehrte nach dem Noviziat (1223 bis 1229) an Schulen seines Ordens. Auf Bitten seiner Ordensoberen veröffentlichte Raimund seine Summa Casuum. Papst Gregor IX. (1227-1241) berief ihn um 1230 nach Rom. Er erhielt den Auftrag, die päpstlichen Dekretalen, die sich über die Jahrhunderte angesammelt hatten, durchzusehen und zu ordnen. Raimund erarbeitete daraufhin den Liber Extra, eine Dekretalensammlung, die zur Grundlage der kirchlichen Rechtsprechung wurde. In der Bulle Rex pacificus vom 5. September 1234 wies der Papst alle Rechtsgelehrten der Kirche an, nur noch dieses Werk als ver Quelle: Wikipedia. Seiten: 35. Nicht dargestellt. Kapitel: Raimund von Penyafort, Abd al-Latif al-Baghdadi, Philippe de Beaumanoir, Henricus de Segusio, Accursius, Goffredus de Trano, Philipp von Novara, Azo, Tankred von Bologna, Laurentius Hispanus, Pierre de Fontaines, Dinus de Rossonis Mugellanus. Auszug: Raimund von Penyafort (Raymund von Penyafort; * um 1175 auf Schloss Penyafort in Santa Margarida i els Monjos, Katalonien; + 6. Januar 1275 in Barcelona) war ein Dominikanermönch und Kanonist in Katalonien. Raimund studierte in Barcelona Philosophie und in Bologna Rechtswissenschaften. Danach wurde er im Jahr 1195 Professor für Kanonisches Recht. Seine Studien vollendete er ab 1210 in Bologna. Dort hatte er für drei Jahre ebenfalls einen Lehrstuhl für kanonisches Recht und veröffentlichte eine Abhandlung über kirchliche Rechtsprechung, die bis heute in der Vatikanischen Bibliothek aufbewahrt wird. Im Jahre 1220 kehrte Raimund von Penyafort in seine Heimat zurück und wurde Kanoniker an der Kathedrale zu Barcelona. Zwei Jahre darauf verfasste er nach Gebot der Gottesmutter für den Heiligen Petrus Nolascus die Konstitutionen des Mercedarier-Ordens, der den Loskauf von Gefangenen aus mohammedanischer Gefangenschaft zum Ziel hatte. Dieser Orden, der in Deutschland auch "Orden der Gnade" genannt wurde, bestand aus im Zölibat lebenden Mönchsrittern und -priestern. Diese sandten besondere Mitglieder, sogenannte Redemptores ("Erlöser") zu den Muslimen, um christliche Sklaven freizukaufen. Durch die Predigten des seligen Reginald, des Priors der Dominikaner in Bologna, wurde Raimund auf den Dominikanerorden aufmerksam. Nach seiner Rückkehr nach Barcelona im Jahr 1222 trat er den Dominikanern bei. Er lehrte nach dem Noviziat (1223 bis 1229) an Schulen seines Ordens. Auf Bitten seiner Ordensoberen veröffentlichte Raimund seine Summa Casuum. Papst Gregor IX. (1227-1241) berief ihn um 1230 nach Rom. Er erhielt den Auftrag, die päpstlichen Dekretalen, die sich über die Jahrhunderte angesammelt hatten, durchzusehen und zu ordnen. Raimund erarbeitete daraufhin den Liber Extra, eine Dekretalensammlung, die zur Grundlage der kirchlichen Rechtsprechung wurde. In der Bulle Rex pacificus vom 5. September 1234 wies der Papst alle Rechtsgelehrten der Kirche an, nur noch dieses Werk als ver

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Rechtswissenschaftler (13. Jahrhundert) - Taschenbuch

ISBN: 9781159285401

[ED: Taschenbuch], [PU: General Books], Quelle: Wikipedia. Seiten: 35. Nicht dargestellt. Kapitel: Raimund von Penyafort, Abd al-Latif al-Baghdadi, Philippe de Beaumanoir, Henricus de Segusio, Accursius, Goffredus de Trano, Philipp von Novara, Azo, Tankred von Bologna, Laurentius Hispanus, Pierre de Fontaines, Dinus de Rossonis Mugellanus. Auszug: Raimund von Penyafort (Raymund von Penyafort * um 1175 auf Schloss Penyafort in Santa Margarida i els Monjos, Katalonien + 6. Januar 1275 in Barcelona) war ein Dominikanermönch und Kanonist in Katalonien. Raimund studierte in Barcelona Philosophie und in Bologna Rechtswissenschaften. Danach wurde er im Jahr 1195 Professor für Kanonisches Recht. Seine Studien vollendete er ab 1210 in Bologna. Dort hatte er für drei Jahre ebenfalls einen Lehrstuhl für kanonisches Recht und veröffentlichte eine Abhandlung über kirchliche Rechtsprechung, die bis heute in der Vatikanischen Bibliothek aufbewahrt wird. Im Jahre 1220 kehrte Raimund von Penyafort in seine Heimat zurück und wurde Kanoniker an der Kathedrale zu Barcelona. Zwei Jahre darauf verfasste er nach Gebot der Gottesmutter für den Heiligen Petrus Nolascus die Konstitutionen des Mercedarier-Ordens, der den Loskauf von Gefangenen aus mohammedanischer Gefangenschaft zum Ziel hatte. Dieser Orden, der in Deutschland auch "Orden der Gnade" genannt wurde, bestand aus im Zölibat lebenden Mönchsrittern und -priestern. Diese sandten besondere Mitglieder, sogenannte Redemptores ("Erlöser") zu den Muslimen, um christliche Sklaven freizukaufen. Durch die Predigten des seligen Reginald, des Priors der Dominikaner in Bologna, wurde Raimund auf den Dominikanerorden aufmerksam. Nach seiner Rückkehr nach Barcelona im Jahr 1222 trat er den Dominikanern bei. Er lehrte nach dem Noviziat (1223 bis 1229) an Schulen seines Ordens. Auf Bitten seiner Ordensoberen veröffentlichte Raimund seine Summa Casuum. Papst Gregor IX. (1227-1241) berief ihn um 1230 nach Rom. Er erhielt den Auftrag, die päpstlichen Dekretalen, die sich über die Jahrhunderte angesammelt hatten, durchzusehen und zu ordnen. Raimund erarbeitete daraufhin den Liber Extra, eine Dekretalensammlung, die zur Grundlage der kirchlichen Rechtsprechung wurde. In der Bulle Rex pacificus vom 5. September 1234 wies der Papst alle Rechtsgelehrten der Kirche an, nur noch dieses Werk als verVersandzeit unbekannt, [SC: 0.00]

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[ED: Taschenbuch], [PU: General Books], Quelle: Wikipedia. Seiten: 35. Nicht dargestellt. Kapitel: Raimund von Penyafort, Abd al-Latif al-Baghdadi, Philippe de Beaumanoir, Henricus de Segusio, Accursius, Goffredus de Trano, Philipp von Novara, Azo, Tankred von Bologna, Laurentius Hispanus, Pierre de Fontaines, Dinus de Rossonis Mugellanus. Auszug: Raimund von Penyafort (Raymund von Penyafort * um 1175 auf Schloss Penyafort in Santa Margarida i els Monjos, Katalonien + 6. Januar 1275 in Barcelona) war ein Dominikanermönch und Kanonist in Katalonien. Raimund studierte in Barcelona Philosophie und in Bologna Rechtswissenschaften. Danach wurde er im Jahr 1195 Professor für Kanonisches Recht. Seine Studien vollendete er ab 1210 in Bologna. Dort hatte er für drei Jahre ebenfalls einen Lehrstuhl für kanonisches Recht und veröffentlichte eine Abhandlung über kirchliche Rechtsprechung, die bis heute in der Vatikanischen Bibliothek aufbewahrt wird. Im Jahre 1220 kehrte Raimund von Penyafort in seine Heimat zurück und wurde Kanoniker an der Kathedrale zu Barcelona. Zwei Jahre darauf verfasste er nach Gebot der Gottesmutter für den Heiligen Petrus Nolascus die Konstitutionen des Mercedarier-Ordens, der den Loskauf von Gefangenen aus mohammedanischer Gefangenschaft zum Ziel hatte. Dieser Orden, der in Deutschland auch "Orden der Gnade" genannt wurde, bestand aus im Zölibat lebenden Mönchsrittern und -priestern. Diese sandten besondere Mitglieder, sogenannte Redemptores ("Erlöser") zu den Muslimen, um christliche Sklaven freizukaufen. Durch die Predigten des seligen Reginald, des Priors der Dominikaner in Bologna, wurde Raimund auf den Dominikanerorden aufmerksam. Nach seiner Rückkehr nach Barcelona im Jahr 1222 trat er den Dominikanern bei. Er lehrte nach dem Noviziat (1223 bis 1229) an Schulen seines Ordens. Auf Bitten seiner Ordensoberen veröffentlichte Raimund seine Summa Casuum. Papst Gregor IX. (1227-1241) berief ihn um 1230 nach Rom. Er erhielt den Auftrag, die päpstlichen Dekretalen, die sich über die Jahrhunderte angesammelt hatten, durchzusehen und zu ordnen. Raimund erarbeitete daraufhin den Liber Extra, eine Dekretalensammlung, die zur Grundlage der kirchlichen Rechtsprechung wurde. In der Bulle Rex pacificus vom 5. September 1234 wies der Papst alle Rechtsgelehrten der Kirche an, nur noch dieses Werk als verVersandzeit unbekannt, [SC: 0.00]

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[ED: Taschenbuch], [PU: General Books], Quelle: Wikipedia. Seiten: 35. Nicht dargestellt. Kapitel: Raimund von Penyafort, Abd al-Latif al-Baghdadi, Philippe de Beaumanoir, Henricus de Segusio, Accursius, Goffredus de Trano, Philipp von Novara, Azo, Tankred von Bologna, Laurentius Hispanus, Pierre de Fontaines, Dinus de Rossonis Mugellanus. Auszug: Raimund von Penyafort (Raymund von Penyafort * um 1175 auf Schloss Penyafort in Santa Margarida i els Monjos, Katalonien + 6. Januar 1275 in Barcelona) war ein Dominikanermönch und Kanonist in Katalonien. Raimund studierte in Barcelona Philosophie und in Bologna Rechtswissenschaften. Danach wurde er im Jahr 1195 Professor für Kanonisches Recht. Seine Studien vollendete er ab 1210 in Bologna. Dort hatte er für drei Jahre ebenfalls einen Lehrstuhl für kanonisches Recht und veröffentlichte eine Abhandlung über kirchliche Rechtsprechung, die bis heute in der Vatikanischen Bibliothek aufbewahrt wird. Im Jahre 1220 kehrte Raimund von Penyafort in seine Heimat zurück und wurde Kanoniker an der Kathedrale zu Barcelona. Zwei Jahre darauf verfasste er nach Gebot der Gottesmutter für den Heiligen Petrus Nolascus die Konstitutionen des Mercedarier-Ordens, der den Loskauf von Gefangenen aus mohammedanischer Gefangenschaft zum Ziel hatte. Dieser Orden, der in Deutschland auch "Orden der Gnade" genannt wurde, bestand aus im Zölibat lebenden Mönchsrittern und -priestern. Diese sandten besondere Mitglieder, sogenannte Redemptores ("Erlöser") zu den Muslimen, um christliche Sklaven freizukaufen. Durch die Predigten des seligen Reginald, des Priors der Dominikaner in Bologna, wurde Raimund auf den Dominikanerorden aufmerksam. Nach seiner Rückkehr nach Barcelona im Jahr 1222 trat er den Dominikanern bei. Er lehrte nach dem Noviziat (1223 bis 1229) an Schulen seines Ordens. Auf Bitten seiner Ordensoberen veröffentlichte Raimund seine Summa Casuum. Papst Gregor IX. (1227-1241) berief ihn um 1230 nach Rom. Er erhielt den Auftrag, die päpstlichen Dekretalen, die sich über die Jahrhunderte angesammelt hatten, durchzusehen und zu ordnen. Raimund erarbeitete daraufhin den Liber Extra, eine Dekretalensammlung, die zur Grundlage der kirchlichen Rechtsprechung wurde. In der Bulle Rex pacificus vom 5. September 1234 wies der Papst alle Rechtsgelehrten der Kirche an, nur noch dieses Werk als verVersandzeit unbekannt, [SC: 0.00]

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Details zum Buch
Rechtswissenschaftler (13. Jahrhundert)
Autor:

Herausgeber: Group, Bücher

Titel:

Rechtswissenschaftler (13. Jahrhundert)

ISBN-Nummer:

9781159285401

Quelle: Wikipedia. Seiten: 35. Nicht dargestellt. Kapitel: Raimund von Penyafort, Abd al-Latif al-Baghdadi, Philippe de Beaumanoir, Henricus de Segusio, Accursius, Goffredus de Trano, Philipp von Novara, Azo, Tankred von Bologna, Laurentius Hispanus, Pierre de Fontaines, Dinus de Rossonis Mugellanus. Auszug: Raimund von Penyafort (Raymund von Penyafort; * um 1175 auf Schloss Penyafort in Santa Margarida i els Monjos, Katalonien; + 6. Januar 1275 in Barcelona) war ein Dominikanermönch und Kanonist in Katalonien. Raimund studierte in Barcelona Philosophie und in Bologna Rechtswissenschaften. Danach wurde er im Jahr 1195 Professor für Kanonisches Recht. Seine Studien vollendete er ab 1210 in Bologna. Dort hatte er für drei Jahre ebenfalls einen Lehrstuhl für kanonisches Recht und veröffentlichte eine Abhandlung über kirchliche Rechtsprechung, die bis heute in der Vatikanischen Bibliothek aufbewahrt wird. Im Jahre 1220 kehrte Raimund von Penyafort in seine Heimat zurück und wurde Kanoniker an der Kathedrale zu Barcelona. Zwei Jahre darauf verfasste er nach Gebot der Gottesmutter für den Heiligen Petrus Nolascus die Konstitutionen des Mercedarier-Ordens, der den Loskauf von Gefangenen aus mohammedanischer Gefangenschaft zum Ziel hatte. Dieser Orden, der in Deutschland auch "Orden der Gnade" genannt wurde, bestand aus im Zölibat lebenden Mönchsrittern und -priestern. Diese sandten besondere Mitglieder, sogenannte Redemptores ("Erlöser") zu den Muslimen, um christliche Sklaven freizukaufen. Durch die Predigten des seligen Reginald, des Priors der Dominikaner in Bologna, wurde Raimund auf den Dominikanerorden aufmerksam. Nach seiner Rückkehr nach Barcelona im Jahr 1222 trat er den Dominikanern bei. Er lehrte nach dem Noviziat (1223 bis 1229) an Schulen seines Ordens. Auf Bitten seiner Ordensoberen veröffentlichte Raimund seine Summa Casuum. Papst Gregor IX. (1227-1241) berief ihn um 1230 nach Rom. Er erhielt den Auftrag, die päpstlichen Dekretalen, die sich über die Jahrhunderte angesammelt hatten, durchzusehen und zu ordnen. Raimund erarbeitete daraufhin den Liber Extra, eine Dekretalensammlung, die zur Grundlage der kirchlichen Rechtsprechung wurde. In der Bulle Rex pacificus vom 5. September 1234 wies der Papst alle Rechtsgelehrten der Kirche an, nur noch dieses Werk als ver

Detailangaben zum Buch - Rechtswissenschaftler (13. Jahrhundert)


EAN (ISBN-13): 9781159285401
ISBN (ISBN-10): 1159285403
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2011
Herausgeber: General Books
36 Seiten
Gewicht: 0,068 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 02.05.2011 10:55:45
Buch zuletzt gefunden am 02.10.2012 07:33:59
ISBN/EAN: 9781159285401

ISBN - alternative Schreibweisen:
1-159-28540-3, 978-1-159-28540-1

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