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Yquem - Michael Amon
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Michael Amon:

Yquem - neues Buch

2011, ISBN: 9783950320008

ID: 738193313

´´Am Tag der Vollendung meines vierzigsten Lebensjahres wurde mir mit unbarmherziger Deutlichkeit klar, dass ich inzwischen mehr anständige Weine als ebensolche Menschen kennengelernt hatte. Ich war also nicht verwundert, mit einem Mal festzustellen, dass mich in den vergangenen Jahren der Charakter von Menschen immer weniger und der von Weinen immer mehr zu interessieren begann.´´ So eröffnet der Ich-Erzähler seine Geschichte. Er wohnt seit einigen Jahren in einer kleinen Fremdenverkehrsgemeinde und führt ein von den Menschen weit distanziertes Leben ohne jedwede Anteilnahme. Seine einzige verbliebene Leidenschaft gilt dem legendären französischen Süsswein von Château d´Yquem. Als er erfährt, dass die letzte existierende Flasche des Jahrgangs 1740 unmittelbar nach ihrer Entdeckung gestohlen worden ist, setzt er alles daran, sich in den Besitz dieser Flasche zu bringen. In der selben Kleinstadt wohnt auch der Weinraritätenhändler Jürgensen, ein pensionsreifer Anwalt mit zweifelhafter Vergangenheit. Der Erzähler hofft, über diesen Jürgensen an die gesuchte Flasche zu kommen. Von einem Freund wird der Erzähler ersucht, eine entfernte Bekannte für ein paar Wochen aufzunehmen. Diese Bekannte, Ruth, ist eine junge, jüdische Frau, deren Grosseltern väterlicherseits einst ein Haus am See hatten, das ihnen im Zuge der Arisierungen abgepresst worden ist. Ausserdem hat Ruth den Namen ihres ermordeten Grossvaters mütterlicherseits auf der Liste der ´´schlafenden Konten´´ der Schweizer Banken entdeckt. Jürgensen vertritt Ruth bei den Schweizer Banken. Als der Ich-Erzähler - inzwischen in eine heftige Affäre mit Ruth verwickelt - hinter das Geheimnis um Jürgensens Person und dessen Verwicklung in die Enteignung jüdischer Vermögen kommt, wächst in ihm die - möglicherweise verrückte, aber für ihn selbst konsequente - Entschlossenheit, an Jürgensen Rache zu nehmen. Er tut dies kühl und überlegt, aus der Erkenntnis, dass sich weder ein irdischer noch ein jenseitiger Richter für Jürgensens Verbrechen finden würden. Es scheint ihm nur eine Lösung zu bleiben: Jürgensen zu töten - im Wissen, dass es keine angemessene Strafe geben kann. Auf der Suche nach der legendären Flasche Yquem 1740 reist der Erzähler quer durch Europa: der Besuch einer unter Weinkennern legendären Verkostung von 125 Jahrgängen Yquem (ein zentrales Kapitel des Buches), Piemont und Paris sind die Stationen der Reise. In Paris - wo der nach Aufdeckung seiner Vergangenheit geflüchtete Jürgensen den 1740er Yquem übergeben will - kommt es zur grossen Abrechnung. ´´Dann werden wir sehen, wer recht hat: Sartre oder ich´´, so die lakonische Folgerung des Ich-Erzählers. Diese Geschichte ist nicht nur die Geschichte einer möglicherweise vergeblichen Liebe sondern auch eine über Gleichgültigkeit versus Anteilnahme und über die Frage der Gültigkeit der Philosophie des Existentialismus. Die Handlung führt in die merkwürdige Welt der Luxusweine samt ihren snobistischen Ritualen, in die Welt der Etikettensammler und Weinfälscher. Wir werden Zeugen unbewältigter Vergangenheit und der kleinen Possen der Provinz. Ebenso aber erleben wir auch, dass eine Generation von Erben bis heute alles daransetzt, die Untaten ihrer Vorfahren zu vertuschen: die Vermögen haben sie zwar bereitwillig geerbt, mit der sich daraus ergebenden, weiter existierenden und sich folglich immer wieder erneuernden Schuld will jedoch niemand etwas zu tun haben. Eine Geschichte, lapidar und weit ausholend zugleich, die selbst beim Blick in die schaurigsten Abgründe der menschlichen Seele noch die Ironie des Absurden erkennt. Ein Roman voll melancholischem Sarkasmus - mit leisem Humor unterlegt. Was hat eine Verkostung von 125 Jahrgängen des legendären und sündteuren Süssweins von Château d´Yquem mit der Arisierung jüdischer Vermögen zu tun? Und was hat eine österreichische Provinzstadt mit den ´´schlafenden Konten´´ bei Schweizer Banken, eine junge Jüdin namens Ruth mit dem ´´Buch Rut´´ des Alten Testaments, sowie das Alles zusammen mit Sartre und Camus, mit Marx und Bakunin zu tun? Die Handlung führt nicht nur in die merkwürdige Welt der Luxusweine und ihrer snobistischen Ritua Bücher > Romane & Erzählungen > Romane & Erzählungen gebundene Ausgabe 02.11.2011, EDITION vortschritt, .201

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Yquem - Michael Amon
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Michael Amon:

Yquem - neues Buch

2011, ISBN: 9783950320008

ID: 691117865

Am Tag der Vollendung meines vierzigsten Lebensjahres wurde mir mit unbarmherziger Deutlichkeit klar, dass ich inzwischen mehr anständige Weine als ebensolche Menschen kennengelernt hatte. Ich war also nicht verwundert, mit einem Mal festzustellen, dass mich in den vergangenen Jahren der Charakter von Menschen immer weniger und der von Weinen immer mehr zu interessieren begann. So eröffnet der Ich-Erzähler seine Geschichte. Er wohnt seit einigen Jahren in einer kleinen Fremdenverkehrsgemeinde und führt ein von den Menschen weit distanziertes Leben ohne jedwede Anteilnahme. Seine einzige verbliebene Leidenschaft gilt dem legendären französischen Süsswein von Château d´Yquem. Als er erfährt, dass die letzte existierende Flasche des Jahrgangs 1740 unmittelbar nach ihrer Entdeckung gestohlen worden ist, setzt er alles daran, sich in den Besitz dieser Flasche zu bringen. In der selben Kleinstadt wohnt auch der Weinraritätenhändler Jürgensen, ein pensionsreifer Anwalt mit zweifelhafter Vergangenheit. Der Erzähler hofft, über diesen Jürgensen an die gesuchte Flasche zu kommen. Von einem Freund wird der Erzähler ersucht, eine entfernte Bekannte für ein paar Wochen aufzunehmen. Diese Bekannte, Ruth, ist eine junge, jüdische Frau, deren Grosseltern väterlicherseits einst ein Haus am See hatten, das ihnen im Zuge der Arisierungen abgepresst worden ist. Ausserdem hat Ruth den Namen ihres ermordeten Grossvaters mütterlicherseits auf der Liste der ´´schlafenden Konten´´ der Schweizer Banken entdeckt. Jürgensen vertritt Ruth bei den Schweizer Banken. Als der Ich-Erzähler - inzwischen in eine heftige Affäre mit Ruth verwickelt - hinter das Geheimnis um Jürgensens Person und dessen Verwicklung in die Enteignung jüdischer Vermögen kommt, wächst in ihm die - möglicherweise verrückte, aber für ihn selbst konsequente - Entschlossenheit, an Jürgensen Rache zu nehmen. Er tut dies kühl und überlegt, aus der Erkenntnis, dass sich weder ein irdischer noch ein jenseitiger Richter für Jürgensens Verbrechen finden würden. Es scheint ihm nur eine Lösung zu bleiben: Jürgensen zu töten - im Wissen, dass es keine angemessene Strafe geben kann. Auf der Suche nach der legendären Flasche Yquem 1740 reist der Erzähler quer durch Europa: der Besuch einer unter Weinkennern legendären Verkostung von 125 Jahrgängen Yquem (ein zentrales Kapitel des Buches), Piemont und Paris sind die Stationen der Reise. In Paris - wo der nach Aufdeckung seiner Vergangenheit geflüchtete Jürgensen den 1740er Yquem übergeben will - kommt es zur grossen Abrechnung. ´´Dann werden wir sehen, wer recht hat: Sartre oder ich´´, so die lakonische Folgerung des Ich-Erzählers. Diese Geschichte ist nicht nur die Geschichte einer möglicherweise vergeblichen Liebe sondern auch eine über Gleichgültigkeit versus Anteilnahme und über die Frage der Gültigkeit der Philosophie des Existentialismus. Die Handlung führt in die merkwürdige Welt der Luxusweine samt ihren snobistischen Ritualen, in die Welt der Etikettensammler und Weinfälscher. Wir werden Zeugen unbewältigter Vergangenheit und der kleinen Possen der Provinz. Ebenso aber erleben wir auch, dass eine Generation von Erben bis heute alles daransetzt, die Untaten ihrer Vorfahren zu vertuschen: die Vermögen haben sie zwar bereitwillig geerbt, mit der sich daraus ergebenden, weiter existierenden und sich folglich immer wieder erneuernden Schuld will jedoch niemand etwas zu tun haben. Eine Geschichte, lapidar und weit ausholend zugleich, die selbst beim Blick in die schaurigsten Abgründe der menschlichen Seele noch die Ironie des Absurden erkennt. Ein Roman voll melancholischem Sarkasmus - mit leisem Humor unterlegt. Was hat eine Verkostung von 125 Jahrgängen des legendären und sündteuren Süssweins von Château d´Yquem mit der Arisierung jüdischer Vermögen zu tun? Und was hat eine österreichische Provinzstadt mit den ´´schlafenden Konten´´ bei Schweizer Banken, eine junge Jüdin namens Ruth mit dem ´´Buch Rut´´ des Alten Testaments, sowie das Alles zusammen mit Sartre und Camus, mit Marx und Bakunin zu tun? Die Handlung führt nicht nur in die merkwürdige Welt der Luxusweine und ihrer snobistischen Ritua Bücher > Romane & Erzählungen > Romane & Erzählungen gebundene Ausgabe 02.11.2011, EDITION vortschritt, .201

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ID: 5e2288a5d212dcd2a8fbc0bcefd793d3

Was hat eine Verkostung von 125 Jahrgängen des legendären und sündteuren Süßweins von Château d'Yquem mit der Arisierung jüdischer Vermögen zu tun? Und was hat eine österreichische Provinzstadt mit den "schlafenden Konten" bei Schweizer Banken, eine junge Jüdin namens Ruth mit dem "Buch Rut" des Alten Testaments, sowie das Alles zusammen mit Sartre und Camus, mit Marx und Bakunin zu tun? Die Handlung führt nicht nur in die merkwürdige Welt der Luxusweine und ihrer snobistischen Ritua "Am Tag der Vollendung meines vierzigsten Lebensjahres wurde mir mit unbarmherziger Deutlichkeit klar, daß ich inzwischen mehr anständige Weine als ebensolche Menschen kennengelernt hatte. Ich war also nicht verwundert, mit einem Mal festzustellen, daß mich in den vergangenen Jahren der Charakter von Menschen immer weniger und der von Weinen immer mehr zu interessieren begann." So eröffnet der Ich-Erzähler seine Geschichte. Er wohnt seit einigen Jahren in einer kleinen Fremdenverkehrsgemeinde und führt ein von den Menschen weit distanziertes Leben ohne jedwede Anteilnahme. Seine einzige verbliebene Leidenschaft gilt dem legendären französischen Süßwein von Château d'Yquem. Als er erfährt, daß die letzte existierende Flasche des Jahrgangs 1740 unmittelbar nach ihrer Entdeckung gestohlen worden ist, setzt er alles daran, sich in den Besitz dieser Flasche zu bringen. In der selben Kleinstadt wohnt auch der Weinraritätenhändler Jürgensen, ein pensionsreifer Anwalt mit zweifelhafter Vergangenheit. Der Erzähler hofft, über diesen Jürgensen an die gesuchte Flasche zu kommen. Von einem Freund wird der Erzähler ersucht, eine entfernte Bekannte für ein paar Wochen aufzunehmen. Diese Bekannte, Ruth, ist eine junge, jüdische Frau, deren Großeltern väterlicherseits einst ein Haus am See hatten, das ihnen im Zuge der Arisierungen abgepreßt worden ist. Außerdem hat Ruth den Namen ihres ermordeten Großvaters mütterlicherseits auf der Liste der "schlafenden Konten" der Schweizer Banken entdeckt. Jürgensen vertritt Ruth bei den Schweizer Banken. Als der Ich-Erzähler - inzwischen in eine heftige Affäre mit Ruth verwickelt - hinter das Geheimnis um Jürgensens Person und dessen Verwicklung in die Enteignung jüdischer Vermögen kommt, wächst in ihm die - möglicherweise verrückte, aber für ihn selbst konsequente - Entschlossenheit, an Jürgensen Rache zu nehmen. Er tut dies kühl und überlegt, aus der Erkenntnis, daß sich weder ein irdischer noch ein jenseitiger Richter für Jürgensens Verbrechen finden würden. Es scheint ihm nur eine Lösung zu bleiben: Jürgensen zu töten - im Wissen, daß es keine angemessene Strafe geben kann. Auf der Suche nach der legendären Flasche Yquem 1740 reist der Erzähler quer durch Europa: der Besuch einer unter Weinkennern legendären Verkostung von 125 Jahrgängen Yquem (ein zentrales Kapitel des Buches), Piemont und Paris sind die Stationen der Reise. In Paris - wo der nach Aufdeckung seiner Vergangenheit geflüchtete Jürgensen den 1740er Yquem übergeben will - kommt es zur großen Abrechnung. "Dann werden wir sehen, wer recht hat: Sartre oder ich", so die lakonische Folgerung des Ich-Erzählers. Diese Geschichte ist nicht nur die Geschichte einer möglicherweise vergeblichen Liebe sondern auch eine über Gleichgültigkeit versus Anteilnahme und über die Frage der Gültigkeit der Philosophie des Existentialismus. Die Handlung führt in die merkwürdige Welt der Luxusweine samt ihren snobistischen Ritualen, in die Welt der Etikettensammler und Weinfälscher. Wir werden Zeugen unbewältigter Vergangenheit und der kleinen Possen der Provinz. Ebenso aber erleben wir auch, daß eine Generation von Erben bis heute alles daransetzt, die Untaten ihrer Vorfahren zu vertuschen: die Vermögen haben sie zwar bereitwillig geerbt, mit der sich daraus ergebenden, weiter existierenden und sich folglich immer wieder erneuernden Schuld will jedoch niemand etwas zu tun haben. Eine Geschichte, lapidar und weit ausholend zugleich, die selbst beim Blick in die schaurigsten Abgründe der menschlichen Seele noch die Ironie des Absurden erkennt. Ein Roman voll melancholischem Sarkasmus - mit leisem Humor unterlegt. Bücher / Romane & Erzählungen / Romane & Erzählungen 978-3-9503200-0-8, EDITION vortschritt

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Am Tag der Vollendung meines vierzigsten Lebensjahres wurde mir mit unbarmherziger Deutlichkeit klar, daß ich inzwischen mehr anständige Weine als ebensolche Menschen kennengelernt hatte. Ich war also nicht verwundert, mit einem Mal festzustellen, daß mich in den vergangenen Jahren der Charakter von Menschen immer weniger und der von Weinen immer mehr zu interessieren begann.´´ So eröffnet der Ich-Erzähler seine Geschichte. Er wohnt seit einigen Jahren in einer kleinen Fremdenverkehrsgemeinde und führt ein von den Menschen weit distanziertes Leben ohne jedwede Anteilnahme. Seine einzige verbliebene Leidenschaft gilt dem legendären französischen Süßwein von Château d´Yquem. Als er erfährt, daß die letzte existierende Flasche des Jahrgangs 1740 unmittelbar nach ihrer Entdeckung gestohlen worden ist, setzt er alles daran, sich in den Besitz dieser Flasche zu bringen. In der selben Kleinstadt wohnt auch der Weinraritätenhändler Jürgensen, ein pensionsreifer Anwalt mit zweifelhafter Vergangenheit. Der Erzähler hofft, über diesen Jürgensen an die gesuchte Flasche zu kommen. Von einem Freund wird der Erzähler ersucht, eine entfernte Bekannte für ein paar Wochen aufzunehmen. Diese Bekannte, Ruth, ist eine junge, jüdische Frau, deren Großeltern väterlicherseits einst ein Haus am See hatten, das ihnen im Zuge der Arisierungen abgepreßt worden ist. Außerdem hat Ruth den Namen ihres ermordeten Großvaters mütterlicherseits auf der Liste der ´´schlafenden Konten´´ der Schweizer Banken entdeckt. Jürgensen vertritt Ruth bei den Schweizer Banken. Als der Ich-Erzähler - inzwischen in eine heftige Affäre mit Ruth verwickelt - hinter das Geheimnis um Jürgensens Person und dessen Verwicklung in die Enteignung jüdischer Vermögen kommt, wächst in ihm die - möglicherweise verrückte, aber für ihn selbst konsequente - Entschlossenheit, an Jürgensen Rache zu nehmen. Er tut dies kühl und überlegt, aus der Erkenntnis, daß sich weder ein irdischer noch ein jenseitiger Richter für Jürgensens Verbrechen finden würden. Es scheint ihm nur eine Lösung zu bleiben: Jürgensen zu töten - im Wissen, daß es keine angemessene Strafe geben kann. Auf der Suche nach der legendären Flasche Yquem 1740 reist der Erzähler quer durch Europa: der Besuch einer unter Weinkennern legendären Verkostung von 125 Jahrgängen Yquem (ein zentrales Kapitel des Buches), Piemont und Paris sind die Stationen der Reise. In Paris - wo der nach Aufdeckung seiner Vergangenheit geflüchtete Jürgensen den 1740er Yquem übergeben will - kommt es zur großen Abrechnung. ´´Dann werden wir sehen, wer recht hat: Sartre oder ich´´, so die lakonische Folgerung des Ich-Erzählers. Diese Geschichte ist nicht nur die Geschichte einer möglicherweise vergeblichen Liebe sondern auch eine über Gleichgültigkeit versus Anteilnahme und über die Frage der Gültigkeit der Philosophie des Existentialismus. Die Handlung führt in die merkwürdige Welt der Luxusweine samt ihren snobistischen Ritualen, in die Welt der Etikettensammler und Weinfälscher. Wir werden Zeugen unbewältigter Vergangenheit und der kleinen Possen der Provinz. Ebenso aber erleben wir auch, daß eine Generation von Erben bis heute alles daransetzt, die Untaten ihrer Vorfahren zu vertuschen: die Vermögen haben sie zwar bereitwillig geerbt, mit der sich daraus ergebenden, weiter existierenden und sich folglich immer wieder erneuernden Schuld will jedoch niemand etwas zu tun haben. Eine Geschichte, lapidar und weit ausholend zugleich, die selbst beim Blick in die schaurigsten Abgründe der menschlichen Seele noch die Ironie des Absurden erkennt. Ein Roman voll melancholischem Sarkasmus - mit leisem Humor unterlegt. Was hat eine Verkostung von 125 Jahrgängen des legendären und sündteuren Süßweins von Château d´Yquem mit der Arisierung jüdischer Vermögen zu tun? Und was hat eine österreichische Provinzstadt mit den ´´schlafenden Konten´´ bei Schweizer Banken, eine junge Jüdin namens Ruth mit dem ´´Buch Rut´´ des Alten Testaments, sowie das Alles zusammen mit Sartre und Camus, mit Marx und Bakunin zu tun? Die Handlung führt nicht nur in die merkwürdige Welt der Luxusweine und ihrer snobistischen Ritua Buch (dtsch.) Bücher>Romane & Erzählungen>Romane & Erzählungen, EDITION vortschritt

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Yquem - oder Schlafende Konten - Amon, Michael
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Amon, Michael:
Yquem - oder Schlafende Konten - gebunden oder broschiert

2011, ISBN: 9783950320008

[ED: Gebunden], [PU: vortschritt, eDITION], [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, [GW: 500g], überarbeitete Neuauflage

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Details zum Buch
Yquem: oder Schlafende Konten
Autor:

Michael Amon

Titel:

Yquem: oder Schlafende Konten

ISBN-Nummer:

3950320008

Detailangaben zum Buch - Yquem: oder Schlafende Konten


EAN (ISBN-13): 9783950320008
ISBN (ISBN-10): 3950320008
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsjahr: 2011
Herausgeber: eDITION vortschritt
284 Seiten
Gewicht: 0,467 kg
Sprache: deu

Buch in der Datenbank seit 17.07.2008 21:44:37
Buch zuletzt gefunden am 23.11.2016 18:52:20
ISBN/EAN: 3950320008

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-9503200-0-8, 978-3-9503200-0-8

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