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Rezension: Pierre Bourdieu - Ein Soziologischer Selbstversuch - Jan Danis
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Jan Danis:

Rezension: Pierre Bourdieu - Ein Soziologischer Selbstversuch - neues Buch

ISBN: 9783656349327

ID: 9783656349327

Einleitung `Ich beabsichtige hier nicht, einer Schriftgattung zu huldigen, von der ich oft genug gesagt habe, wie gefällig und zugleich trügerisch sie ist: die Autobiographie.` (7) Bourdieus `soziologischer Selbstversuch` möchte, wie er in dem ersten Satz des Buches festhält keine Autobiographie sein, sondern eine ihm `angemessen erscheinende Sicht der Dinge` (7). Eine an sich akzeptable Absicht, wenn jemand nach einer gewissen Lebenszeit den Entschluss fasst, das Erlebte schriftlich mitzuteilen, wäre Bourdieu nicht Zeitlebens jemand gewesen, der wissenschaftliche Methodik, vorgefundene gesellschaftliche Zustände, aber auch sich selber als einen Teil des zu Erforschenden ständig hinterfragt hätte. So hat er im Jahr 1986 den Artikel `L`illusion biographique` - `Die biografische Illusion` veröffentlicht, in welchem er Kritik äußert, dass Biografie als ein zeitlich und logisch orientierter Zusammenhang gesehen wird (vgl. Liebau 1990: 83) - verantwortlich hierfür macht Bourdieu den Eigennamen, der als Institution aus Zeit und Raum herausgenommen wird und von Veränderungen ausgeschlossen ist (vgl. Bourdieu 1986). Jedoch geht mit dieser Verwendung des Eigennamens eine extreme Abstraktion der Identität der Person einher (vgl. Liebau 1990: 86). Für Bourdieu ist statt Biografie der Begriff `Trajectoire` - Laufbahn treffender darunter sind Positionen zu verstehen, `die nacheinander von demselben Akteur (oder derselben Gruppe) in einem Raum eingenommen werden, der sich selbst ständig entwickelt und der unausweichlichen Transformationen unterworfen ist` (Bourdieu 1998). Bourdieu selber ist aus einfachen Verhältnissen bis an die Spitze der Gesellschaft gelangt, ohne sich jedoch jemals selbst vollständig zu diesem Feld gehörig zu fühlen. Inwiefern die Veränderungen des Raums, und die soziologische Beschreibung dieser Veränderungen im Buch gelungen ist, wird im Rahmen dieser Rezension besprochen. Passend zur geäußerten Kritik an der klassischen Biographie, folgt Bourdieus Selbstversuch keiner Chronologischen Ordnung, sondern gliedert sich grob in drei Teile: Rezension: Pierre Bourdieu - Ein Soziologischer Selbstversuch: Einleitung `Ich beabsichtige hier nicht, einer Schriftgattung zu huldigen, von der ich oft genug gesagt habe, wie gefällig und zugleich trügerisch sie ist: die Autobiographie.` (7) Bourdieus `soziologischer Selbstversuch` möchte, wie er in dem ersten Satz des Buches festhält keine Autobiographie sein, sondern eine ihm `angemessen erscheinende Sicht der Dinge` (7). Eine an sich akzeptable Absicht, wenn jemand nach einer gewissen Lebenszeit den Entschluss fasst, das Erlebte schriftlich mitzuteilen, wäre Bourdieu nicht Zeitlebens jemand gewesen, der wissenschaftliche Methodik, vorgefundene gesellschaftliche Zustände, aber auch sich selber als einen Teil des zu Erforschenden ständig hinterfragt hätte. So hat er im Jahr 1986 den Artikel `L`illusion biographique` - `Die biografische Illusion` veröffentlicht, in welchem er Kritik äußert, dass Biografie als ein zeitlich und logisch orientierter Zusammenhang gesehen wird (vgl. Liebau 1990: 83) - verantwortlich hierfür macht Bourdieu den Eigennamen, der als Institution aus Zeit und Raum herausgenommen wird und von Veränderungen ausgeschlossen ist (vgl. Bourdieu 1986). Jedoch geht mit dieser Verwendung des Eigennamens eine extreme Abstraktion der Identität der Person einher (vgl. Liebau 1990: 86). Für Bourdieu ist statt Biografie der Begriff `Trajectoire` - Laufbahn treffender darunter sind Positionen zu verstehen, `die nacheinander von demselben Akteur (oder derselben Gruppe) in einem Raum eingenommen werden, der sich selbst ständig entwickelt und der unausweichlichen Transformationen unterworfen ist` (Bourdieu 1998). Bourdieu selber ist aus einfachen Verhältnissen bis an die Spitze der Gesellschaft gelangt, ohne sich jedoch jemals selbst vollständig zu diesem Feld gehörig zu fühlen. Inwiefern die Veränderungen des Raums, und die soziologische Beschreibung dieser Veränderungen im Buch gelungen ist, wird im Rahmen dieser Rezension besprochen. Passend zur geäußerten Kritik an der klassischen Biographie, folgt Bourdieus Selbstversuch keiner Chronologischen Ordnung, sondern gliedert sich grob in drei Teile: Ein soziologischer Selbstversuch Rezension Lebenslaufforschung Pierre Bourdieu Biographieanalyse Bourdieu Biographie, GRIN Verlag

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2012, ISBN: 9783656349327

ID: 9200000058980922

Rezension / Literaturbericht aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziologie - Allgemeines und Grundlagen, Note: 1,0, Johannes Kepler Universität Linz (Abteilung Theoretische Soziologie und Sozialanalysen), Veranstaltung: Theoriewerkstatt: Theorierezeption und Theorieproduktion - Theoretisierung von Biographie und Erzählung, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung 'Ich beabsichtige hier nicht, einer Schriftgattung zu huldigen, von der ich oft genug gesagt habe, wie gefällig und zugleich trügerisch si..., Rezension / Literaturbericht aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziologie - Allgemeines und Grundlagen, Note: 1,0, Johannes Kepler Universität Linz (Abteilung Theoretische Soziologie und Sozialanalysen), Veranstaltung: Theoriewerkstatt: Theorierezeption und Theorieproduktion - Theoretisierung von Biographie und Erzählung, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung 'Ich beabsichtige hier nicht, einer Schriftgattung zu huldigen, von der ich oft genug gesagt habe, wie gefällig und zugleich trügerisch sie ist: die Autobiographie.' (7) Bourdieus 'soziologischer Selbstversuch' möchte, wie er in dem ersten Satz des Buches festhält keine Autobiographie sein, sondern eine ihm 'angemessen erscheinende Sicht der Dinge' (7). Eine an sich akzeptable Absicht, wenn jemand nach einer gewissen Lebenszeit den Entschluss fasst, das Erlebte schriftlich mitzuteilen, wäre Bourdieu nicht Zeitlebens jemand gewesen, der wissenschaftliche Methodik, vorgefundene gesellschaftliche Zustände, aber auch sich selber als einen Teil des zu Erforschenden ständig hinterfragt hätte. So hat er im Jahr 1986 den Artikel 'L'illusion biographique' - 'Die biografische Illusion' veröffentlicht, in welchem er Kritik äußert, dass Biografie als ein zeitlich und logisch orientierter Zusammenhang gesehen wird (vgl. Liebau 1990: 83) - verantwortlich hierfür macht Bourdieu den Eigennamen, der als Institution aus Zeit und Raum herausgenommen wird und von Veränderungen ausgeschlossen ist (vgl. Bourdieu 1986). Jedoch geht mit dieser Verwendung des Eigennamens eine extreme Abstraktion der Identität der Person einher (vgl. Liebau 1990: 86). Für Bourdieu ist statt Biografie der Begriff 'Trajectoire' - Laufbahn treffender; darunter sind Positionen zu verstehen, 'die nacheinander von demselben Akteur (oder derselben Gruppe) in einem Raum eingenommen werden, der sich selbst ständig entwickelt und der unausweichlichen Transformationen unterworfen ist' (Bourdieu 1998). Bourdieu selber ist aus einfachen Verhältnissen bis an die Spitze der Gesellschaft gelangt, ohne sich jedoch jemals selbst vollständig zu diesem Feld gehörig zu fühlen. Inwiefern die Veränderungen des Raums, und die soziologische Beschreibung dieser Veränderungen im Buch gelungen ist, wird im Rahmen dieser Rezension besprochen. Passend zur geäußerten Kritik an der klassischen Biographie, folgt Bourdieus Selbstversuch keiner Chronologischen Ordnung, sondern gliedert sich grob in drei Teile: Productinformatie: Taal: Duits; Formaat: ePub met kopieerbeveiliging (DRM) van Adobe; Kopieerrechten: Het kopiëren van (delen van) de pagina's is niet toegestaan ; Geschikt voor: Alle e-readers te koop bij bol.com (of compatible met Adobe DRM). Telefoons/tablets met Google Android (1.6 of hoger) voorzien van bol.com boekenbol app. PC en Mac met Adobe reader software; ISBN10: 3656349320; ISBN13: 9783656349327; , Duits | Ebook, School en studie, Exacte wetenschappen, Levenswetenschappen (biologie, biochemie & meer), Grin Verlag

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ISBN: 9783656349327

ID: 166819783656349327

Einleitung 'Ich beabsichtige hier nicht, einer Schriftgattung zu huldigen, von der ich oft genug gesagt habe, wie gefällig und zugleich trügerisch sie ist: die Autobiographie.' (7) Bourdieus 'soziologischer Selbstversuch' möchte, wie er in dem ersten Satz des Buches festhält keine Autobiographie sein, sondern eine ihm 'angemessen erscheinende Sicht der Dinge' (7). Eine an sich akzeptable Absicht, wenn jemand nach einer gewissen Lebenszeit den Entschluss fasst, das Erlebte schriftlich mitzuteilen Einleitung 'Ich beabsichtige hier nicht, einer Schriftgattung zu huldigen, von der ich oft genug gesagt habe, wie gefällig und zugleich trügerisch sie ist: die Autobiographie.' (7) Bourdieus 'soziologischer Selbstversuch' möchte, wie er in dem ersten Satz des Buches festhält keine Autobiographie sein, sondern eine ihm 'angemessen erscheinende Sicht der Dinge' (7). Eine an sich akzeptable Absicht, wenn jemand nach einer gewissen Lebenszeit den Entschluss fasst, das Erlebte schriftlich mitzuteilen, wäre Bourdieu nicht Zeitlebens jemand gewesen, der wissenschaftliche Methodik, vorgefundene gesellschaftliche Zustände, aber auch sich selber als einen Teil des zu Erforschenden ständig hinterfragt hätte. So hat er im Jahr 1986 den Artikel 'L'illusion biographique' - 'Die biografische Illusion' veröffentlicht, in welchem er Kritik äuBert, dass Biografie als ein zeitlich und logisch orientierter Zusammenhang gesehen wird (vgl. Liebau 1990: 83) - verantwortlich hierfür macht Bourdieu den Eigennamen, der als Institution aus Zeit und Raum herausgenommen wird und von Veränderungen ausgeschlossen ist (vgl. Bourdieu 1986). Jedoch geht mit dieser Verwendung des Eigennamens eine extreme Abstraktion der Identität der Person einher (vgl. Liebau 1990: 86). Für Bourdieu ist statt Biografie der Begriff 'Trajectoire' - Laufbahn treffender; darunter sind Positionen zu verstehen, 'die nacheinander von demselben Akteur (oder derselben Gruppe) in einem Raum eingenommen werden, der sich selbst ständig entwickelt und der unausweichlichen Transformationen unterworfen ist' (Bourdieu 1998). Bourdieu selber ist aus einfachen Verhältnissen bis an die Spitze der Gesellschaft gelangt, ohne sich jedoch jemals selbst vollständig zu diesem Feld gehörig zu fühlen. Inwiefern die Veränderungen des Raums, und die soziologische Beschreibung dieser Veränderungen im Buch gelungen ist, wird im Rahmen dieser Rezension besprochen. Passend zur geäuBerten Kritik an der klassischen Biographie, folgt Bourdieus Selbstv Biological Sciences, Science, Rezension: Pierre Bourdieu - Ein Soziologischer Selbstversuch~~ Jan Danis~~Biological Sciences~~Science~~9783656349327, de, Rezension: Pierre Bourdieu - Ein Soziologischer Selbstversuch, Jan Danis, 9783656349327, GRIN Verlag, 01/01/2013, , , , GRIN Verlag, 01/01/2013

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Rezension: Pierre Bourdieu - Ein Soziologischer Selbstversuch - Erstausgabe

2013, ISBN: 9783656349327

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Details zum Buch
Rezension: Pierre Bourdieu - Ein Soziologischer Selbstversuch
Autor:

Danis, Jan

Titel:

Rezension: Pierre Bourdieu - Ein Soziologischer Selbstversuch

ISBN-Nummer:

3656349320

Detailangaben zum Buch - Rezension: Pierre Bourdieu - Ein Soziologischer Selbstversuch


EAN (ISBN-13): 9783656349327
ISBN (ISBN-10): 3656349320
Erscheinungsjahr: 2013
Herausgeber: GRIN Verlag

Buch in der Datenbank seit 10.01.2007 13:29:41
Buch zuletzt gefunden am 20.09.2016 20:57:23
ISBN/EAN: 3656349320

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-656-34932-0, 978-3-656-34932-7

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