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Das Anti-Alzheimer-Buch - Ängste, Fakten, Präventionsmöglichkeiten - Förstl, Hans; Kleinschmidt, Carola
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Förstl, Hans; Kleinschmidt, Carola:

Das Anti-Alzheimer-Buch - Ängste, Fakten, Präventionsmöglichkeiten - neues Buch

2009, ISBN: 3641036615

ID: 9783641036614

Verlag: E-Books der Verlagsgruppe Random House, Wie wollen Sie alt werden? Wie stellen Sie sich Ihr Leben im Alter vor? Gar nicht? Dann tun Sie es jetzt. Machen Sie kurz die Augen zu und denken Sie sich 20 Jahre, 30 Jahre, 40 Jahre in die Zukunft. Was sehen Sie? Sehen Sie sich als Weltreisenden? Mit 70 im Wohnmobil durch Neuseeland, Asien, Amerika? Oder sehen Sie sich eher als Seniorstudent an der Universität oder in einem Kurs an der Volkshochschule? Vielleicht sehen Sie sich auch das tun, was Sie heute tun, nur in einem anderen Kontext. Die pensionierte Ärztin bringt ihr Wissen als Entwicklungshelferin im Ausland an. Der Mechaniker in Rente zeigt Jugendlichen ehrenamtlich, wie man sein Fahrrad repariert. Vielleicht sind Sie auch selbstständig und können sich ein Ende des Erwerbslebens sowieso nicht vorstellen. Vielleicht ist Ihre Vision vom Alter aber auch geprägt von der Vorstellung, endlich Zeit für Ihre persönlichen Interessen zu haben, oder von der Idee, im Kreise von Menschen, die Sie mögen, alt zu werden. Ganz unaufgeregt und wenig abenteuerlich, dafür zufrieden und möglichst gesund. Nie waren die Lebensentwürfe der Menschen für ihre Lebenszeit ab 60 so vielfältig wie heute. Noch vor 20 Jahren hoffte man vor allem, nach der Rente noch einige Jahre bei guter Gesundheit genießen zu können. Man fühlte sich nach dem Erwerbsleben wirklich reif für Ruhe. Heute ist der Großteil der 60- und 70-Jährigen fast so fit wie die 50-Jährigen. Und diese »jungen Alten« machen dementsprechend Zukunftspläne, die denen der 40-Jährigen in nichts nachstehen. Es gibt Senior-Existenzgründer. Ältere Menschen reisen um die Welt oder ziehen ins Ausland. Sie heiraten noch einmal, gründen eine Wohngemeinschaft, lernen ein Instrument oder Theater zu spielen. Die Hoffnung auf ein abwechslungsreiches und anregendes Leben jenseits des Rentenalters ist heute also durchaus realistisch. Über all diesen positiven Aussichten schwebt jedoch die diffuse Angst, im Alter eben doch nicht so fit zu sein, wie man sich das wünscht. Über 60 Prozent der Deutschen über 14 Jahre fürchten sich davor, dass sie im Alter gebrechlich, pflegebedürftig und vor allem geistig eingeschränkt sein werden. Die Horrorvorstellung: Man kann sich im Alter nicht mehr ohne fremde Hilfe waschen oder zur Toilette gehen. Hinter der diffusen Angst verbirgt sich dabei letztlich die ganz konkrete Furcht vor einem konkreten Problem: Demenz - der weitaus häufigste Grund für Pflegebedürftigkeit im Alter. Etwa drei Millionen ältere Menschen leiden derzeit in Deutschland an gravierenden Gedächtnisproblemen. Eine Million dieser Menschen ist geistig so geschwächt, dass sie ihr Leben nicht mehr alleine meistern können, Hilfe und Pflege benötigen - bei schwerer Demenz sogar rund um die Uhr, im Heim oder zu Hause. Die meisten erhalten die Diagnose Alzheimer-Demenz, aber auch Durchblutungsstörungen im Gehirn und Depressionen können dazu führen, dass das Gehirn seine Leistungsfähigkeit verliert, Betroffene erst vergesslich werden, dann zunehmend orientierungslos und schließlich dement. Schon ab dem sechzigsten Lebensjahr bemerkt fast die Hälfte aller Menschen, dass ihr Gedächtnis nicht mehr so gut funktioniert wie in jungen Jahren. Man kann sich schlechter konzentrieren, das räumliche Vorstellungsvermögen lässt nach und man hat subjektiv das Gefühl, dass der Geist einfach langsamer arbeitet, man öfter als früher den Schlüssel verlegt oder vergisst, was man aus der Küche holen wollte. »Leichte kognitive Beeinträchtigung« nennen Mediziner diesen Zustand, der vielleicht ein wenig nervt, aber ab einem gewissen Alter eher die Regel als die Ausnahme darstellt. Und mit jedem Jahrzehnt, das wir erleben, wird es wahrscheinlicher, dass die Gedächtnisprobleme zunehmen. Die Wahrscheinlichkeit, an einer Demenz zu erkranken, steigt mit dem Alter. Das heißt: Es ist durchaus berechtigt, dass wir uns auf ein schönes Leben im Alter freuen, aber ein gewisser Respekt vor den kleineren und großen geistigen Einschränkungen, die jenseits der 60 auftreten können, ist mindestens ebenso berechtigt. Lange Zeit dachte man, es sei einfach Glück oder Pech, ob man bei guter geistiger Gesundheit altert oder im Alter sehr vergesslich oder sogar dement wird. Und bis heute kann man das große Vergessen nicht heilen und einmal zerstörte Hirnfunktionen nicht wieder aktivieren. Aber inzwischen weiß man einiges darüber, wie man das Gehirn gesund und fit halten und seine Widerstandskraft gegen die Abbauprozesse des Alterns erhöhen kann - und so einer Demenz vorbeugt. Dabei wollen wir mit unserem Buch nicht auf die Welle des Jugendwahns aufspringen. Unser Bild von einem gelungenen Alter ist nicht, dass alle bis zum Lebensende fit wie 20-Jährige sein sollten. Dass Körper und Geist im Alter Abnutzungserscheinungen zeigen, damit muss man - statistisch gesehen - rechnen. Ein gesundes Gehirn meint für uns nicht ein Hochleistungsgehirn, sondern ein Gehirn, das leistungsfähig genug ist, um uns Orientierung in der Welt und ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Wir wollen auch nicht in Frage stellen, dass es genetische Veranlagungen und chronische Erkrankungen gibt, die eine Demenz so sehr begünstigen, dass der Einzelne trotz gesunder Lebensweise einem stark erhöhten Risiko ausgesetzt ist. Uns geht es vielmehr darum, im Rahmen des Möglichen zu zeigen, was viele Menschen nicht wissen: Wir können sehr viel tun, um unser Gehirn in Form zu halten. Denn letztlich ist es mit dem Gehirn nicht anders als mit unserem Körper: Wie wir alt werden, ist eine Folge unseres gesamten Lebens. Menschen, die mit 40 in Bewegung sind, werden mit einiger Wahrscheinlichkeit auch im späteren Lebensalter noch gut auf den Beinen sein. Und Menschen, die ihr Gehirn im jungen und mittleren Lebensalter pflegen, sorgen damit auch für den gesunden Geist im Alter vor. Wir haben dieses Buch im Team als Arzt und Journalistin geschrieben - in der Hoffnung, dass sich so fundiertes Wissen und ein angenehmer Lesefluss ergänzen. Wir freuen uns, wenn Sie auf den folgenden Seiten Anregungen finden, wie Sie ganz persönlich Ihr Gehirn pflegen und schützen können - in jedem Alter. Und wir freuen uns besonders, wenn die eine oder andere Information auch Ihre gesellschaftliche Meinung zu diesem komplexen Thema bereichert. Im ersten Kapitel erfahren Sie, was eine Demenz ist und was im Gehirn vor sich geht, wenn die geistige Leistungskraft aufgrund der Alzheimer-Erkrankung nachlässt. Und Sie erfahren, dass eine Demenz zumeist keine plötzliche Erkrankung ist, sondern sich über 30 und mehr Jahre entwickelt -und insofern viel Zeit für präventive Maßnahmen bleibt. EPUB, 208 Seiten, [GR: 9933 - Nonbooks, PBS / Sachbücher/Angewandte Psychologie], [SW: - Psychologie]

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Das Anti-Alzheimer-Buch - Ängste, Fakten, Präventionsmöglichkeiten - Förstl, Hans; Kleinschmidt, Carola
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Das Anti-Alzheimer-Buch - Ängste, Fakten, Präventionsmöglichkeiten - neues Buch

2009, ISBN: 3641036615

ID: 9783641036614

Verlag: E-Books der Verlagsgruppe Random House, Wie wollen Sie alt werden? Wie stellen Sie sich Ihr Leben im Alter vor? Gar nicht? Dann tun Sie es jetzt. Machen Sie kurz die Augen zu und denken Sie sich 20 Jahre, 30 Jahre, 40 Jahre in die Zukunft. Was sehen Sie? Sehen Sie sich als Weltreisenden? Mit 70 im Wohnmobil durch Neuseeland, Asien, Amerika? Oder sehen Sie sich eher als Seniorstudent an der Universität oder in einem Kurs an der Volkshochschule? Vielleicht sehen Sie sich auch das tun, was Sie heute tun, nur in einem anderen Kontext. Die pensionierte Ärztin bringt ihr Wissen als Entwicklungshelferin im Ausland an. Der Mechaniker in Rente zeigt Jugendlichen ehrenamtlich, wie man sein Fahrrad repariert. Vielleicht sind Sie auch selbstständig und können sich ein Ende des Erwerbslebens sowieso nicht vorstellen. Vielleicht ist Ihre Vision vom Alter aber auch geprägt von der Vorstellung, endlich Zeit für Ihre persönlichen Interessen zu haben, oder von der Idee, im Kreise von Menschen, die Sie mögen, alt zu werden. Ganz unaufgeregt und wenig abenteuerlich, dafür zufrieden und möglichst gesund. Nie waren die Lebensentwürfe der Menschen für ihre Lebenszeit ab 60 so vielfältig wie heute. Noch vor 20 Jahren hoffte man vor allem, nach der Rente noch einige Jahre bei guter Gesundheit genießen zu können. Man fühlte sich nach dem Erwerbsleben wirklich reif für Ruhe. Heute ist der Großteil der 60- und 70-Jährigen fast so fit wie die 50-Jährigen. Und diese »jungen Alten« machen dementsprechend Zukunftspläne, die denen der 40-Jährigen in nichts nachstehen. Es gibt Senior-Existenzgründer. Ältere Menschen reisen um die Welt oder ziehen ins Ausland. Sie heiraten noch einmal, gründen eine Wohngemeinschaft, lernen ein Instrument oder Theater zu spielen. Die Hoffnung auf ein abwechslungsreiches und anregendes Leben jenseits des Rentenalters ist heute also durchaus realistisch. Über all diesen positiven Aussichten schwebt jedoch die diffuse Angst, im Alter eben doch nicht so fit zu sein, wie man sich das wünscht. Über 60 Prozent der Deutschen über 14 Jahre fürchten sich davor, dass sie im Alter gebrechlich, pflegebedürftig und vor allem geistig eingeschränkt sein werden. Die Horrorvorstellung: Man kann sich im Alter nicht mehr ohne fremde Hilfe waschen oder zur Toilette gehen. Hinter der diffusen Angst verbirgt sich dabei letztlich die ganz konkrete Furcht vor einem konkreten Problem: Demenz - der weitaus häufigste Grund für Pflegebedürftigkeit im Alter. Etwa drei Millionen ältere Menschen leiden derzeit in Deutschland an gravierenden Gedächtnisproblemen. Eine Million dieser Menschen ist geistig so geschwächt, dass sie ihr Leben nicht mehr alleine meistern können, Hilfe und Pflege benötigen - bei schwerer Demenz sogar rund um die Uhr, im Heim oder zu Hause. Die meisten erhalten die Diagnose Alzheimer-Demenz, aber auch Durchblutungsstörungen im Gehirn und Depressionen können dazu führen, dass das Gehirn seine Leistungsfähigkeit verliert, Betroffene erst vergesslich werden, dann zunehmend orientierungslos und schließlich dement. Schon ab dem sechzigsten Lebensjahr bemerkt fast die Hälfte aller Menschen, dass ihr Gedächtnis nicht mehr so gut funktioniert wie in jungen Jahren. Man kann sich schlechter konzentrieren, das räumliche Vorstellungsvermögen lässt nach und man hat subjektiv das Gefühl, dass der Geist einfach langsamer arbeitet, man öfter als früher den Schlüssel verlegt oder vergisst, was man aus der Küche holen wollte. »Leichte kognitive Beeinträchtigung« nennen Mediziner diesen Zustand, der vielleicht ein wenig nervt, aber ab einem gewissen Alter eher die Regel als die Ausnahme darstellt. Und mit jedem Jahrzehnt, das wir erleben, wird es wahrscheinlicher, dass die Gedächtnisprobleme zunehmen. Die Wahrscheinlichkeit, an einer Demenz zu erkranken, steigt mit dem Alter. Das heißt: Es ist durchaus berechtigt, dass wir uns auf ein schönes Leben im Alter freuen, aber ein gewisser Respekt vor den kleineren und großen geistigen Einschränkungen, die jenseits der 60 auftreten können, ist mindestens ebenso berechtigt. Lange Zeit dachte man, es sei einfach Glück oder Pech, ob man bei guter geistiger Gesundheit altert oder im Alter sehr vergesslich oder sogar dement wird. Und bis heute kann man das große Vergessen nicht heilen und einmal zerstörte Hirnfunktionen nicht wieder aktivieren. Aber inzwischen weiß man einiges darüber, wie man das Gehirn gesund und fit halten und seine Widerstandskraft gegen die Abbauprozesse des Alterns erhöhen kann - und so einer Demenz vorbeugt. Dabei wollen wir mit unserem Buch nicht auf die Welle des Jugendwahns aufspringen. Unser Bild von einem gelungenen Alter ist nicht, dass alle bis zum Lebensende fit wie 20-Jährige sein sollten. Dass Körper und Geist im Alter Abnutzungserscheinungen zeigen, damit muss man - statistisch gesehen - rechnen. Ein gesundes Gehirn meint für uns nicht ein Hochleistungsgehirn, sondern ein Gehirn, das leistungsfähig genug ist, um uns Orientierung in der Welt und ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Wir wollen auch nicht in Frage stellen, dass es genetische Veranlagungen und chronische Erkrankungen gibt, die eine Demenz so sehr begünstigen, dass der Einzelne trotz gesunder Lebensweise einem stark erhöhten Risiko ausgesetzt ist. Uns geht es vielmehr darum, im Rahmen des Möglichen zu zeigen, was viele Menschen nicht wissen: Wir können sehr viel tun, um unser Gehirn in Form zu halten. Denn letztlich ist es mit dem Gehirn nicht anders als mit unserem Körper: Wie wir alt werden, ist eine Folge unseres gesamten Lebens. Menschen, die mit 40 in Bewegung sind, werden mit einiger Wahrscheinlichkeit auch im späteren Lebensalter noch gut auf den Beinen sein. Und Menschen, die ihr Gehirn im jungen und mittleren Lebensalter pflegen, sorgen damit auch für den gesunden Geist im Alter vor. Wir haben dieses Buch im Team als Arzt und Journalistin geschrieben - in der Hoffnung, dass sich so fundiertes Wissen und ein angenehmer Lesefluss ergänzen. Wir freuen uns, wenn Sie auf den folgenden Seiten Anregungen finden, wie Sie ganz persönlich Ihr Gehirn pflegen und schützen können - in jedem Alter. Und wir freuen uns besonders, wenn die eine oder andere Information auch Ihre gesellschaftliche Meinung zu diesem komplexen Thema bereichert. Im ersten Kapitel erfahren Sie, was eine Demenz ist und was im Gehirn vor sich geht, wenn die geistige Leistungskraft aufgrund der Alzheimer-Erkrankung nachlässt. Und Sie erfahren, dass eine Demenz zumeist keine plötzliche Erkrankung ist, sondern sich über 30 und mehr Jahre entwickelt -und insofern viel Zeit für präventive Maßnahmen bleibt. EPUB, [GR: 9933 - Nonbooks, PBS / Sachbücher/Angewandte Psychologie], [SW: - Psychologie]

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2009

ISBN: 3641036615

ID: 9783641036614

Verlag: Kösel, Wie wollen Sie alt werden? Wie stellen Sie sich Ihr Leben im Alter vor? Gar nicht? Dann tun Sie es jetzt. Machen Sie kurz die Augen zu und denken Sie sich 20 Jahre, 30 Jahre, 40 Jahre in die Zukunft. Was sehen Sie? Sehen Sie sich als Weltreisenden? Mit 70 im Wohnmobil durch Neuseeland, Asien, Amerika? Oder sehen Sie sich eher als Seniorstudent an der Universität oder in einem Kurs an der Volkshochschule? Vielleicht sehen Sie sich auch das tun, was Sie heute tun, nur in einem anderen Kontext. Die pensionierte Ärztin bringt ihr Wissen als Entwicklungshelferin im Ausland an. Der Mechaniker in Rente zeigt Jugendlichen ehrenamtlich, wie man sein Fahrrad repariert. Vielleicht sind Sie auch selbstständig und können sich ein Ende des Erwerbslebens sowieso nicht vorstellen. Vielleicht ist Ihre Vision vom Alter aber auch geprägt von der Vorstellung, endlich Zeit für Ihre persönlichen Interessen zu haben, oder von der Idee, im Kreise von Menschen, die Sie mögen, alt zu werden. Ganz unaufgeregt und wenig abenteuerlich, dafür zufrieden und möglichst gesund. Nie waren die Lebensentwürfe der Menschen für ihre Lebenszeit ab 60 so vielfältig wie heute. Noch vor 20 Jahren hoffte man vor allem, nach der Rente noch einige Jahre bei guter Gesundheit genießen zu können. Man fühlte sich nach dem Erwerbsleben wirklich reif für Ruhe. Heute ist der Großteil der 60- und 70-Jährigen fast so fit wie die 50-Jährigen. Und diese »jungen Alten« machen dementsprechend Zukunftspläne, die denen der 40-Jährigen in nichts nachstehen. Es gibt Senior-Existenzgründer. Ältere Menschen reisen um die Welt oder ziehen ins Ausland. Sie heiraten noch einmal, gründen eine Wohngemeinschaft, lernen ein Instrument oder Theater zu spielen. Die Hoffnung auf ein abwechslungsreiches und anregendes Leben jenseits des Rentenalters ist heute also durchaus realistisch. Über all diesen positiven Aussichten schwebt jedoch die diffuse Angst, im Alter eben doch nicht so fit zu sein, wie man sich das wünscht. Über 60 Prozent der Deutschen über 14 Jahre fürchten sich davor, dass sie im Alter gebrechlich, pflegebedürftig und vor allem geistig eingeschränkt sein werden. Die Horrorvorstellung: Man kann sich im Alter nicht mehr ohne fremde Hilfe waschen oder zur Toilette gehen. Hinter der diffusen Angst verbirgt sich dabei letztlich die ganz konkrete Furcht vor einem konkreten Problem: Demenz - der weitaus häufigste Grund für Pflegebedürftigkeit im Alter. Etwa drei Millionen ältere Menschen leiden derzeit in Deutschland an gravierenden Gedächtnisproblemen. Eine Million dieser Menschen ist geistig so geschwächt, dass sie ihr Leben nicht mehr alleine meistern können, Hilfe und Pflege benötigen - bei schwerer Demenz sogar rund um die Uhr, im Heim oder zu Hause. Die meisten erhalten die Diagnose Alzheimer-Demenz, aber auch Durchblutungsstörungen im Gehirn und Depressionen können dazu führen, dass das Gehirn seine Leistungsfähigkeit verliert, Betroffene erst vergesslich werden, dann zunehmend orientierungslos und schließlich dement. Schon ab dem sechzigsten Lebensjahr bemerkt fast die Hälfte aller Menschen, dass ihr Gedächtnis nicht mehr so gut funktioniert wie in jungen Jahren. Man kann sich schlechter konzentrieren, das räumliche Vorstellungsvermögen lässt nach und man hat subjektiv das Gefühl, dass der Geist einfach langsamer arbeitet, man öfter als früher den Schlüssel verlegt oder vergisst, was man aus der Küche holen wollte. »Leichte kognitive Beeinträchtigung« nennen Mediziner diesen Zustand, der vielleicht ein wenig nervt, aber ab einem gewissen Alter eher die Regel als die Ausnahme darstellt. Und mit jedem Jahrzehnt, das wir erleben, wird es wahrscheinlicher, dass die Gedächtnisprobleme zunehmen. Die Wahrscheinlichkeit, an einer Demenz zu erkranken, steigt mit dem Alter. Das heißt: Es ist durchaus berechtigt, dass wir uns auf ein schönes Leben im Alter freuen, aber ein gewisser Respekt vor den kleineren und großen geistigen Einschränkungen, die jenseits der 60 auftreten können, ist mindestens ebenso berechtigt. Lange Zeit dachte man, es sei einfach Glück oder Pech, ob man bei guter geistiger Gesundheit altert oder im Alter sehr vergesslich oder sogar dement wird. Und bis heute kann man das große Vergessen nicht heilen und einmal zerstörte Hirnfunktionen nicht wieder aktivieren. Aber inzwischen weiß man einiges darüber, wie man das Gehirn gesund und fit halten und seine Widerstandskraft gegen die Abbauprozesse des Alterns erhöhen kann - und so einer Demenz vorbeugt. Dabei wollen wir mit unserem Buch nicht auf die Welle des Jugendwahns aufspringen. Unser Bild von einem gelungenen Alter ist nicht, dass alle bis zum Lebensende fit wie 20-Jährige sein sollten. Dass Körper und Geist im Alter Abnutzungserscheinungen zeigen, damit muss man - statistisch gesehen - rechnen. Ein gesundes Gehirn meint für uns nicht ein Hochleistungsgehirn, sondern ein Gehirn, das leistungsfähig genug ist, um uns Orientierung in der Welt und ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Wir wollen auch nicht in Frage stellen, dass es genetische Veranlagungen und chronische Erkrankungen gibt, die eine Demenz so sehr begünstigen, dass der Einzelne trotz gesunder Lebensweise einem stark erhöhten Risiko ausgesetzt ist. Uns geht es vielmehr darum, im Rahmen des Möglichen zu zeigen, was viele Menschen nicht wissen: Wir können sehr viel tun, um unser Gehirn in Form zu halten. Denn letztlich ist es mit dem Gehirn nicht anders als mit unserem Körper: Wie wir alt werden, ist eine Folge unseres gesamten Lebens. Menschen, die mit 40 in Bewegung sind, werden mit einiger Wahrscheinlichkeit auch im späteren Lebensalter noch gut auf den Beinen sein. Und Menschen, die ihr Gehirn im jungen und mittleren Lebensalter pflegen, sorgen damit auch für den gesunden Geist im Alter vor. Wir haben dieses Buch im Team als Arzt und Journalistin geschrieben - in der Hoffnung, dass sich so fundiertes Wissen und ein angenehmer Lesefluss ergänzen. Wir freuen uns, wenn Sie auf den folgenden Seiten Anregungen finden, wie Sie ganz persönlich Ihr Gehirn pflegen und schützen können - in jedem Alter. Und wir freuen uns besonders, wenn die eine oder andere Information auch Ihre gesellschaftliche Meinung zu diesem komplexen Thema bereichert. Im ersten Kapitel erfahren Sie, was eine Demenz ist und was im Gehirn vor sich geht, wenn die geistige Leistungskraft aufgrund der Alzheimer-Erkrankung nachlässt. Und Sie erfahren, dass eine Demenz zumeist keine plötzliche Erkrankung ist, sondern sich über 30 und mehr Jahre entwickelt -und insofern viel Zeit für präventive Maßnahmen bleibt. 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Wie wollen Sie alt werden?Wie stellen Sie sich Ihr Leben im Alter vor? Gar nicht? Dann tun Sie es jetzt. Machen Sie kurz die Augen zu und denken Sie sich 20 Jahre, 30 Jahre, 40 Jahre in die Zukunft. Was sehen Sie? Sehen Sie sich als Weltreisenden? Mit 70 im Wohnmobil durch Neuseeland, Asien, Amerika? Oder sehen Sie sich eher als Seniorstudent an der Universität oder in einem Kurs an der Volkshochschule? Vielleicht sehen Sie sich auch das tun, was Sie heute tun, nur in einem anderen Kontext. Die pensionierte Ärztin bringt ihr Wissen als Entwicklungshelferin im Ausland an. Der Mechaniker in Rente zeigt Jugendlichen ehrenamtlich, wie man sein Fahrrad repariert. Vielleicht sind Sie auch selbstständig und können sich ein Ende des Erwerbslebens sowieso nicht vorstellen. Vielleicht ist Ihre Vision vom Alter aber auch geprägt von der Vorstellung, endlich Zeit für Ihre persönlichen Interessen zu haben, oder von der Idee, im Kreise von Menschen, die Sie mögen, alt zu werden. Ganz unaufgeregt und wenig abenteuerlich, dafür zufrieden und möglichst gesund.Nie waren die Lebensentwürfe der Menschen für ihre Lebenszeit ab 60 so vielfältig wie heute. Noch vor 20 Jahren hoffte man vor allem, nach der Rente noch einige Jahre bei guter Gesundheit genießen zu können. Man fühlte sich nach dem Erwerbsleben wirklich reif für Ruhe. Heute ist der Großteil der 60- und 70-Jährigen fast so fit wie die 50-Jährigen. Und diese »jungen Alten« machen dementsprechend Zukunftspläne, die denen der 40-Jährigen in nichts nachstehen. Es gibt Senior-Existenzgründer. Ältere Menschen reisen um die Welt oder ziehen ins Ausland. Sie heiraten noch einmal, gründen eine Wohngemeinschaft, lernen ein Instrument oder Theater zu spielen. Die Hoffnung auf ein abwechslungsreiches und anregendes Leben jenseits des Rentenalters ist heute also durchaus realistisch.Über all diesen positiven Aussichten schwebt jedoch die diffuse Angst, im Alter eben doch nicht so fit zu sein, wie man sich das wünscht. Über 60 Prozent der Deutschen über 14 Jahre fürchten sich davor, dass sie im Alter gebrechlich, pflegebedürftig und vor allem geistig eingeschränkt sein werden. Die Horrorvorstellung: Man kann sich im Alter nicht mehr ohne fremde Hilfe waschen oder zur Toilette gehen.Hinter der diffusen Angst verbirgt sich dabei letztlich die ganz konkrete Furcht vor einem konkreten Problem: Demenz - der weitaus häufigste Grund für Pflegebedürftigkeit im Alter. Etwa drei Millionen ältere Menschen leiden derzeit in Deutschland an gravierenden Gedächtnisproblemen. Eine Million dieser Menschen ist geistig so geschwächt, dass sie ihr Leben nicht mehr alleine meistern können, Hilfe und Pflege benötigen - bei schwerer Demenz sogar rund um die Uhr, im Heim oder zu Hause. Die meisten erhalten die Diagnose Alzheimer-Demenz, aber auch Durchblutungsstörungen im Gehirn und Depressionen können dazu führen, dass das Gehirn seine Leistungsfähigkeit verliert, Betroffene erst vergesslich werden, dann zunehmend orientierungslos und schließlich dement.Schon ab dem sechzigsten Lebensjahr bemerkt fast die Hälfte aller Menschen, dass ihr Gedächtnis nicht mehr so gut funktioniert wie in jungen Jahren. Man kann sich schlechter konzentrieren, das räumliche Vorstellungsvermögen lässt nach und man hat subjektiv das Gefühl, dass der Geist einfach langsamer arbeitet, man öfter als früher den Schlüssel verlegt oder vergisst, was man aus der Küche holen wollte. »Leichte kognitive Beeinträchtigung« nennen Mediziner diesen Zustand, der vielleicht ein wenig nervt, aber ab einem gewissen Alter eher die Regel als die Ausnahme darstellt. Und mit jedem Jahrzehnt, das wir erleben, wird es wahrscheinlicher, dass die Gedächtnisprobleme zunehmen. Die Wahrscheinlichkeit, an einer Demenz zu erkranken, steigt mit dem Alter.Das heißt: Es ist durchaus berechtigt, dass wir uns auf ein schönes Leben im Alter freuen, aber ein gewisser Respekt vor den kleineren und großen geistigen Einschränkungen, die jenseits der 60 auftreten können, ist mindestens ebenso berechtigt.Lange Zeit dachte man, es sei einfach Glück oder Pech, ob man bei guter geistiger Gesundheit altert oder im Alter sehr vergesslich oder sogar dement wird. Und bis heute kann man das große Vergessen nicht heilen und einmal zerstörte Hirnfunktionen nicht wieder aktivieren. Aber inzwischen weiß man einiges darüber, wie man das Gehirn gesund und fit halten und seine Widerstandskraft gegen die Abbauprozesse des Alterns erhöhen kann - und so einer Demenz vorbeugt.Dabei wollen wir mit unserem Buch nicht auf die Welle des Jugendwahns aufspringen. Unser Bild von einem gelungenen Alter ist nicht, dass alle bis zum Lebensende fit wie 20-Jährige sein sollten. Dass Körper und Geist im Alter Abnutzungserscheinungen zeigen, damit muss man - statistisch gesehen - rechnen. Ein gesundes Gehirn meint für uns nicht ein Hochleistungsgehirn, sondern ein Gehirn, das leistungsfähig genug ist, um uns Orientierung in der Welt und ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.Wir wollen auch nicht in Frage stellen, dass es genetische Veranlagungen und chronische Erkrankungen gibt, die eine Demenz so sehr begünstigen, dass der Einzelne trotz gesunder Lebensweise einem stark erhöhten Risiko ausgesetzt ist.Uns geht es vielmehr darum, im Rahmen des Möglichen zu zeigen, was viele Menschen nicht wissen: Wir können sehr viel tun, um unser Gehirn in Form zu halten. Denn letztlich ist es mit dem Gehirn nicht anders als mit unserem Körper:Wie wir alt werden, ist eine Folge unseres gesamten Lebens. Menschen, die mit 40 in Bewegung sind, werden mit einiger Wahrscheinlichkeit auch im späteren Lebensalter noch gut auf den Beinen sein. Und Menschen, die ihr Gehirn im jungen und mittleren Lebensalter pflegen, sorgen damit auch für den gesunden Geist im Alter vor.Wir haben dieses Buch im Team als Arzt und Journalistin geschrieben - in der Hoffnung, dass sich so fundiertes Wissen und ein angenehmer Lesefluss ergänzen. Wir freuen uns, wenn Sie auf den folgenden Seiten Anregungen finden, wie Sie ganz persönlich Ihr Gehirn pflegen und schützen können - in jedem Alter. Und wir freuen uns besonders, wenn die eine oder andere Information auch Ihre gesellschaftliche Meinung zu diesem komplexen Thema bereichert.Im ersten Kapitel erfahren Sie, was eine Demenz ist und was im Gehirn vor sich geht, wenn die geistige Leistungskraft aufgrund der Alzheimer-Erkrankung nachlässt. Und Sie erfahren, dass eine Demenz zumeist keine plötzliche Erkrankung ist, sondern sich über 30 und mehr Jahre entwickelt -und insofern viel Zeit für präventive Maßnahmen bleibt. E-Book

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Details zum Buch
Das Anti-Alzheimer-Buch
Autor:

Förstl, Hans;Kleinschmidt, Carola

Titel:

Das Anti-Alzheimer-Buch

ISBN-Nummer:

3641036615

Detailangaben zum Buch - Das Anti-Alzheimer-Buch


EAN (ISBN-13): 9783641036614
ISBN (ISBN-10): 3641036615
Erscheinungsjahr: 2009
Herausgeber: E-Books der Verlagsgruppe Random House
208 Seiten
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 11.07.2011 17:41:50
Buch zuletzt gefunden am 04.02.2015 12:00:39
ISBN/EAN: 3641036615

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-641-03661-5, 978-3-641-03661-4

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