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Politische Denkmäler im 19. Jahrhundert: Das Hermannsdenkmal - Jan Tilman Günther
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Jan Tilman Günther:

Politische Denkmäler im 19. Jahrhundert: Das Hermannsdenkmal - Taschenbuch

2011, ISBN: 3640856406

ID: 8872182126

[EAN: 9783640856404], Neubuch, [PU: GRIN Verlag Gmbh Mrz 2011], This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware - Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Friedrich Meinecke Institut für Geschichte), Veranstaltung: Neue Blicke auf das 19. Jahrhundert. Deutschland in Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: Politische Denkmäler im 19. Jahrhundert: Das Hermannsdenkmal 1. Einleitung Er hat die Stadt zum Erben eingesetzt , erklärte Doktor Scheffelweis wichtig. Wahrscheinlich bauen wir von dem Geld ein Säuglingsheim. Bauen Sie Diederich feixte verachtungsvoll. Einen nationaleren Zweck können sie sich wohl nicht denken Heinrich Mann: Der Untertan (1916) Das 19. Jahrhundert war ein Jahrhundert der Denkmäler , nicht nur in Deutschland. Denkmäler galten allgemein als Medien politischer Inhalte, die dauerhaft und öffentlich transportiert werden sollten. Denkmäler beschwören kulturelle und politische Inhalte aus einer mythischen Vergangenheit, schreiben die symbolischen Sinnzusammenhänge in die Gegenwart fort und haben den Anspruch, auch noch in die fernere Zukunft zu wirken. Insbesondere nach 1871 setzte eine regelrechte Denkmalwuth ein, die im Sinne des nation buildings die innere Einheit des jungen deutschen Kaiserreichs symbolisch vorantreiben sollte. Nationen sind geistige Wesen, Gemeinschaften, die existieren, solange sie in den Köpfen und Herzen der Menschen sind, und die erlöschen, wenn sie nicht mehr gedacht und gewollt werden [.] (Schulze 1994, 110). Analog zur Nation gilt für die nationalpolitischen Denkmäler: Die Integration gelingt nur soweit, wie sich die Staatssubjekte freiwillig der Idee anschließen. Die hierbei wirksamen Mechanismen von Inklusion und Ausschluss lassen sich an den Denkmälern selbst, stärker jedoch an der überlieferten Rezeption und Deutung der Zeitgenossen analysieren. Hier liegt der Interessenschwerpunkt der jüngeren Forschung. In welcher Weise werden Mythen gedeutet und in symbolische Politik umgewandelt, welcher soziale Raum wird durch die Denkmäler geschaffen, welche Nation konstituiert sich in welcher Weise Diese Fragestellung soll auch die vorliegende Arbeit leiten, der Schwerpunkt liegt deshalb auf der politischen Öffentlichkeit, die sich in den Denkmalsfesten entfaltete sowie auf der Rezeption in der Presse. Außerdem soll die Finanzierung untersucht werden, eine Analyseebene, die Reinhard Ahlings in seinem umfangreichen Werk Monument und Nation als Indiz für die tatsächliche Relevanz eines Projektes (Ahlings 1996, 19) anführt. Ahlings erweitert die Typologie der Nationaldenkmäler, die Thomas Nipperdey in seinem für die Denkmalforschung grundlegender Aufsatz Nationalidee und Nationaldenkmal im 19. Jahrhundert von 1968 entwickelt hat. Nipperdey entwirft fünf Idealtypen der polit. Denkmäler [.] 36 pp. Deutsch

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Politische Denkmäler im 19. Jahrhundert: Das Hermannsdenkmal (German Edition) - Jan Tilman Günther
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Jan Tilman Günther:

Politische Denkmäler im 19. Jahrhundert: Das Hermannsdenkmal (German Edition) - Taschenbuch

2002, ISBN: 3640856406

Paperback, [EAN: 9783640856404], GRIN Verlag, GRIN Verlag, Book, [PU: GRIN Verlag], GRIN Verlag, Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Friedrich Meinecke Institut für Geschichte), Veranstaltung: Neue Blicke auf das 19. Jahrhundert. Deutschland in Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: Politische Denkmäler im 19. Jahrhundert: Das Hermannsdenkmal 1. Einleitung „Er hat die Stadt zum Erben eingesetzt", erklärte Doktor Scheffelweis wichtig. „Wahrscheinlich bauen wir von dem Geld ein Säuglingsheim." „Bauen Sie?" Diederich feixte verachtungsvoll. „Einen nationaleren Zweck können sie sich wohl nicht denken?" Heinrich Mann: Der Untertan (1916) Das 19. Jahrhundert war ein „Jahrhundert der Denkmäler", nicht nur in Deutschland. Denkmäler galten allgemein als Medien politischer Inhalte, die dauerhaft und öffentlich transportiert werden sollten. Denkmäler beschwören kulturelle und politische Inhalte aus einer mythischen Vergangenheit, schreiben die symbolischen Sinnzusammenhänge in die Gegenwart fort und haben den Anspruch, auch noch in die fernere Zukunft zu wirken. Insbesondere nach 1871 setzte eine regelrechte „Denkmalwuth" ein, die im Sinne des nation buildings die innere Einheit des jungen deutschen Kaiserreichs symbolisch vorantreiben sollte. „Nationen sind geistige Wesen, Gemeinschaften, die existieren, solange sie in den Köpfen und Herzen der Menschen sind, und die erlöschen, wenn sie nicht mehr gedacht und gewollt werden [...]" (Schulze 1994, 110). Analog zur Nation gilt für die nationalpolitischen Denkmäler: Die Integration gelingt nur soweit, wie sich die Staatssubjekte freiwillig der Idee anschließen. Die hierbei wirksamen Mechanismen von Inklusion und Ausschluss lassen sich an den Denkmälern selbst, stärker jedoch an der überlieferten Rezeption und Deutung der Zeitgenossen analysieren. Hier liegt der Interessenschwerpunkt der jüngeren Forschung. In welcher Weise werden Mythen gedeutet und in symbolische Politik umgewandelt, welcher soziale Ra, 4954, Germany, 4935, Europe, 9, History, 1000, Subjects, 283155, Books, 5035, World, 15812171, Civilization & Culture, 3825131, Expeditions & Discoveries, 4992, Jewish, 6343224011, Religious, 16244141, Slavery & Emancipation, 15812211, Women in History, 9, History, 1000, Subjects, 283155, Books

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Politische Denkmaler Im 19. Jahrhundert: Das Hermannsdenkmal - Jan Tilman Günther
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Jan Tilman Günther:
Politische Denkmaler Im 19. Jahrhundert: Das Hermannsdenkmal - Taschenbuch

2002

ISBN: 3640856406

ID: 13031025750

[EAN: 9783640856404], Neubuch, [PU: Grin Verlag], JAN TILMAN GüNTHER,WORLD,GERMANY, Paperback. 36 pages. Dimensions: 8.2in. x 5.8in. x 0.3in.Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 1, 3, Freie Universitt Berlin (Friedrich Meinecke Institut fr Geschichte), Veranstaltung: Neue Blicke auf das 19. Jahrhundert. Deutschland in Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: Politische Denkmler im 19. Jahrhundert: Das Hermannsdenkmal 1. Einleitung Er hat die Stadt zum Erben eingesetzt, erklrte Doktor Scheffelweis wichtig. Wahrscheinlich bauen wir von dem Geld ein Suglingsheim. Bauen Sie Diederich feixte verachtungsvoll. Einen nationaleren Zweck knnen sie sich wohl nicht denken Heinrich Mann: Der Untertan (1916) Das 19. Jahrhundert war ein Jahrhundert der Denkmler, nicht nur in Deutschland. Denkmler galten allgemein als Medien politischer Inhalte, die dauerhaft und ffentlich transportiert werden sollten. Denkmler beschwren kulturelle und politische Inhalte aus einer mythischen Vergangenheit, schreiben die symbolischen Sinnzusammenhnge in die Gegenwart fort und haben den Anspruch, auch noch in die fernere Zukunft zu wirken. Insbesondere nach 1871 setzte eine regelrechte Denkmalwuth ein, die im Sinne des nation buildings die innere Einheit des jungen deutschen Kaiserreichs symbolisch vorantreiben sollte. Nationen sind geistige Wesen, Gemeinschaften, die existieren, solange sie in den Kpfen und Herzen der Menschen sind, und die erlschen, wenn sie nicht mehr gedacht und gewollt werden . . . (Schulze 1994, 110). Analog zur Nation gilt fr die nationalpolitischen Denkmler: Die Integration gelingt nur soweit, wie sich die Staatssubjekte freiwillig der Idee anschlieen. Die hierbei wirksamen Mechanismen von Inklusion und Ausschluss lassen sich an den Denkmlern selbst, strker jedoch an der berlieferten Rezeption und Deutung der Zeitgenossen analysieren. Hier liegt der Interessenschwerpunkt der jngeren Forschung. In welcher Weise werden Mythen gedeutet und in symbolische Politik umgewandelt, welcher soziale Raum wird This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN.

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Politische Denkmäler im 19. Jahrhundert: Das Hermannsdenkmal - Günther, Jan Tilman
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2011, ISBN: 3640856406

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Trade paperback, New., Text in German. Trade paperback (US). Glued binding. 36 p. Black & white illustrations., [PU: Grin Verlag]

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Politische Denkmäler im 19. Jahrhundert: Das Hermannsdenkmal
Autor:

Günther, Jan Tilman

Titel:

Politische Denkmäler im 19. Jahrhundert: Das Hermannsdenkmal

ISBN-Nummer:

3640856406

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte - Deutsches Kaiserreich, Imperialismus, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Friedrich Meinecke Institut für Geschichte), Veranstaltung: Neue Blicke auf das 19. Jahrhundert. Deutschland in Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: Politische Denkmäler im 19. Jahrhundert:Das Hermannsdenkmal1. Einleitung"Er hat die Stadt zum Erben eingesetzt", erklärte Doktor Scheffelweis wichtig. "Wahrscheinlich bauen wir von dem Geld ein Säuglingsheim." "Bauen Sie?" Diederich feixte verachtungsvoll. "Einen nationaleren Zweck können sie sich wohl nicht denken?"Heinrich Mann: Der Untertan (1916)Das 19. Jahrhundert war ein "Jahrhundert der Denkmäler", nicht nur in Deutschland. Denkmäler galten allgemein als Medien politischer Inhalte, die dauerhaft und öffentlich transportiert werden sollten. Denkmäler beschwören kulturelle und politische Inhalte aus einer mythischen Vergangenheit, schreiben die symbolischen Sinnzusammenhänge in die Gegenwart fort und haben den Anspruch, auch noch in die fernere Zukunft zu wirken. Insbesondere nach 1871 setzte eine regelrechte "Denkmalwuth" ein, die im Sinne des nation buildings die innere Einheit des jungen deutschen Kaiserreichs symbolisch vorantreiben sollte. "Nationen sind geistige Wesen, Gemeinschaften, die existieren, solange sie in den Köpfen und Herzen der Menschen sind, und die erlöschen, wenn sie nicht mehr gedacht und gewollt werden [...]" (Schulze 1994, 110). Analog zur Nation gilt für die nationalpolitischen Denkmäler: Die Integration gelingt nur soweit, wie sich die Staatssubjekte freiwillig der Idee anschließen. Die hierbei wirksamen Mechanismen von Inklusion und Ausschluss lassen sich an den Denkmälern selbst, stärker jedoch an der überlieferten Rezeption und Deutung der Zeitgenossen analysieren. Hier liegt der Interessenschwerpunkt der jüngeren Forschung. In welcher Weise werden Mythen gedeutet und in symbolische Politik umgewandelt, welcher soziale Raum wird durch die Denkmäler geschaffen, welche Nation konstituiert sich in welcher Weise? Diese Fragestellung soll auch die vorliegende Arbeit leiten, der Schwerpunkt liegt deshalb auf der politischen Öffentlichkeit, die sich in den Denkmalsfesten entfaltete sowie auf der Rezeption in der Presse. Außerdem soll die Finanzierung untersucht werden, eine Analyseebene, die Reinhard Ahlings in seinem umfangreichen Werk "Monument und Nation" als "Indiz für die tatsächliche Relevanz eines Projektes" (Ahlings 1996, 19) anführt. Ahlings erweitert die Typologie der Nationaldenkmäler, die Thomas Nipperdey in seinem für die Denkmalforschung grundlegender Aufsatz "Nationalidee und Nationaldenkmal im 19. Jahrhundert" von 1968 entwickelt hat. Nipperdey entwirft fünf Idealtypen der polit. Denkmäler[...]

Detailangaben zum Buch - Politische Denkmäler im 19. Jahrhundert: Das Hermannsdenkmal


EAN (ISBN-13): 9783640856404
ISBN (ISBN-10): 3640856406
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2011
Herausgeber: GRIN Verlag
68 Seiten
Gewicht: 0,110 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 13.05.2011 11:35:51
Buch zuletzt gefunden am 24.11.2016 22:14:31
ISBN/EAN: 3640856406

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-85640-6, 978-3-640-85640-4

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