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Eine Analyse der Berichterstattung der deutschen Medien über Israel während der
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Sven Nauermann:

Eine Analyse der Berichterstattung der deutschen Medien über Israel während der "Al-Aqsa-Intifada" - neues Buch

2007, ISBN: 9783638936996

ID: 0c6ee5f3c5d222f0386bd295280d4261

Eine Analyse der Berichterstattung der deutschen Medien über Israel während der "Al-Aqsa-Intifada" Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen (Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Antisemitismus - Zur Aktualität eines ungebrochenen Stereotyps, 40 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Beginn der so genannten zweiten Intifada im September 2000 ist das Thema Israel ein Dauergast in deutschen Wohnzimmern in sämtlichen deutschen Medienbereichen, seien es die Printmedien, das Fernsehen oder auch Internet und Radio. Permanent berichtet, diskutiert und reflektiert die deutsche Medienlandschaft den Nahost-Konflikt. Dieser Diskurs hat sich im zweiten Halbjahr 2006 weiter verschärft. So ist die Berichterstattung um Israel seit 2006 nicht mehr allein vom Konflikt mit Palästina gekennzeichnet, sondern auch durch die antisemitischen Äusserungen des iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinejad oder die Auseinandersetzung gegen die Hisbollah und das dazugehörige Vordringen israelischer Soldaten in den Libanon. Fast täglich werden den deutschen Bundesbürgern seit 2000 Bilder des Nahost Konfliktes in Form von Panzern, Anschlägen und Militäraktionen medial zusammengefasst präsentiert. Die Beiträge werden häufig auf wenige Sekunden, oder Publikationen auf wenige Zeilen, reduziert und folglich ist es somit schwer, wirklich transparente Informationen und deren Hintergründe zu liefern bzw. zu erhalten. Dabei ist es allein den Berichtenden überlassen, aus welcher Perspektive diese Ereignisse dargestellt werden und welchen Fokus der Berichterstattung sie wählen. Es stellt sich hier die Frage, ob die mediale, selbst eingeforderte Objektivität durch Gewaltszenarien nicht in einen Opfer-Täter-Diskurs mündet. Denn die Crux der medialen Berichterstattung besteht darin, dass die sich oft wiederholenden, subjektiv positionierten Berichterstattungen, das Meinungsbild der Gesellschaft forcieren und in bestimmte Richtungen lenken können. So betont Niklas Luhmann "Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien. Der Gang der Untersuchung in der vorliegenden Publikation orientiert sich vorrangig an den Fragen: Kann es durch mediale Nachrichten zu Beeinflussungen der Konsumenten und Konsumentinnen von Nachrichten in bestimmten Themenkomplexen kommen? Wie und unter welchen Umständen wurde aus dem Konfliktgebiet Israel-Palästina in den deutschen Medien berichtet? Mit der Herausarbeitung dieser Themen soll die These untersucht werden, dass eine tendenziöse mediale Berichterstattung in der Bundesrepublik Deutschland über die Zweite Intifada einen Anstieg des Antizionismus und Antisemitismus zur Folge hatte. Bücher / Fachbücher / Politikwissenschaft / Vergleichende Politikwissenschaft 978-3-638-93699-6, GRIN

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Eine Analyse der Berichterstattung der deutschen Medien über Israel während der ´´Al-Aqsa-Intifada´´ - Sven Nauermann
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Sven Nauermann:

Eine Analyse der Berichterstattung der deutschen Medien über Israel während der ´´Al-Aqsa-Intifada´´ - neues Buch

2008, ISBN: 9783638936996

ID: 690904395

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen (Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Antisemitismus - Zur Aktualität eines ungebrochenen Stereotyps, 40 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Beginn der so genannten zweiten Intifada im September 2000 ist das Thema ´´Israel´´ ein Dauergast in deutschen Wohnzimmern - in sämtlichen deutschen Medienbereichen, seien es die Printmedien, das Fernsehen oder auch Internet und Radio. Permanent berichtet, diskutiert und reflektiert die deutsche Medienlandschaft den Nahost-Konflikt. Dieser Diskurs hat sich im zweiten Halbjahr 2006 weiter verschärft. So ist die Berichterstattung um Israel seit 2006 nicht mehr allein vom Konflikt mit Palästina gekennzeichnet, sondern auch durch die antisemitischen Äusserungen des iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinejad oder die Auseinandersetzung gegen die Hisbollah und das dazugehörige Vordringen israelischer Soldaten in den Libanon. Fast täglich werden den deutschen Bundesbürgern seit 2000 Bilder des Nahost Konfliktes in Form von Panzern, Anschlägen und Militäraktionen medial zusammengefasst präsentiert. Die Beiträge werden häufig auf wenige Sekunden, oder Publikationen auf wenige Zeilen, reduziert und folglich ist es somit schwer, wirklich transparente Informationen und deren Hintergründe zu liefern bzw. zu erhalten. Dabei ist es allein den Berichtenden überlassen, aus welcher Perspektive diese Ereignisse dargestellt werden und welchen Fokus der Berichterstattung sie wählen. Es stellt sich hier die Frage, ob die mediale, selbst eingeforderte Objektivität durch Gewaltszenarien nicht in einen Opfer-Täter-Diskurs mündet. Denn die Crux der medialen Berichterstattung besteht darin, dass die sich oft wiederholenden, subjektiv positionierten Berichterstattungen, das Meinungsbild der Gesel Eine Analyse der Berichterstattung der deutschen Medien über Israel während der ´´Al-Aqsa-Intifada´´ Bücher > Fachbücher > Politikwissenschaft > Vergleichende Politikwissenschaft Taschenbuch 29.04.2008, GRIN, .200

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Eine Analyse Der Berichterstattung Der Deutschen Medien Uber Israel Wahrend Der Al-Aqsa-Intifada - Sven Nauermann
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Sven Nauermann:
Eine Analyse Der Berichterstattung Der Deutschen Medien Uber Israel Wahrend Der Al-Aqsa-Intifada - Taschenbuch

2007

ISBN: 9783638936996

ID: 766613020

Grin Verlag. Paperback. New. Paperback. 44 pages. Dimensions: 8.3in. x 5.9in. x 0.2in.Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1, 0, Universitt Duisburg-Essen (Institut fr Politikwissenschaften), Veranstaltung: Antisemitismus - Zur Aktualitt eines ungebrochenen Stereotyps, 40 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Beginn der so genannten zweiten Intifada im September 2000 ist das Thema Israel ein Dauergast in deutschen Wohnzimmern - in smtlichen deutschen Medienbereichen, seien es die Printmedien, das Fernsehen oder auch Internet und Radio. Permanent berichtet, diskutiert und reflektiert die deutsche Medienlandschaft den Nahost-Konflikt. Dieser Diskurs hat sich im zweiten Halbjahr 2006 weiter verschrft. So ist die Berichterstattung um Israel seit 2006 nicht mehr allein vom Konflikt mit Palstina gekennzeichnet, sondern auch durch die antisemitischen uerungen des iranischen Staatsprsidenten Mahmud Ahmadinejad oder die Auseinandersetzung gegen die Hisbollah und das dazugehrige Vordringen israelischer Soldaten in den Libanon. Fast tglich werden den deutschen Bundesbrgern seit 2000 Bilder des Nahost Konfliktes in Form von Panzern, Anschlgen und Militraktionen medial zusammengefasst prsentiert. Die Beitrge werden hufig auf wenige Sekunden, oder Publikationen auf wenige Zeilen, reduziert und folglich ist es somit schwer, wirklich transparente Informationen und deren Hintergrnde zu liefern bzw. zu erhalten. Dabei ist es allein den Berichtenden berlassen, aus welcher Perspektive diese Ereignisse dargestellt werden und welchen Fokus der Berichterstattung sie whlen. Es stellt sich hier die Frage, ob die mediale, selbst eingeforderte Objektivitt durch Gewaltszenarien nicht in einen Opfer-Tter-Diskurs mndet. Denn die Crux der medialen Berichterstattung besteht darin, dass die sich oft wiederholenden, subjektiv positionierten Berichterstattungen, das Meinungsbild der Gesellschaft forcieren und in bestimmte Richtungen lenken This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN., Grin Verlag

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Eine Analyse der Berichterstattung der deutschen Medien über Israel während der "Al-Aqsa-Intifada" - neues Buch

2007, ISBN: 9783638936996

ID: 100cb4a17c5d9e932449526e33756458

Eine Analyse der Berichterstattung der deutschen Medien über Israel während der "Al-Aqsa-Intifada" Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen (Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Antisemitismus - Zur Aktualität eines ungebrochenen Stereotyps, 40 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Beginn der so genannten zweiten Intifada im September 2000 ist das Thema "Israel" ein Dauergast in deutschen Wohnzimmern - in sämtlichen deutschen Medienbereichen, seien es die Printmedien, das Fernsehen oder auch Internet und Radio. Permanent berichtet, diskutiert und reflektiert die deutsche Medienlandschaft den Nahost-Konflikt. Dieser Diskurs hat sich im zweiten Halbjahr 2006 weiter verschärft. So ist die Berichterstattung um Israel seit 2006 nicht mehr allein vom Konflikt mit Palästina gekennzeichnet, sondern auch durch die antisemitischen Äußerungen des iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinejad oder die Auseinandersetzung gegen die Hisbollah und das dazugehörige Vordringen israelischer Soldaten in den Libanon. Fast täglich werden den deutschen Bundesbürgern seit 2000 Bilder des Nahost Konfliktes in Form von Panzern, Anschlägen und Militäraktionen medial zusammengefasst präsentiert. Die Beiträge werden häufig auf wenige Sekunden, oder Publikationen auf wenige Zeilen, reduziert und folglich ist es somit schwer, wirklich transparente Informationen und deren Hintergründe zu liefern bzw. zu erhalten. Dabei ist es allein den Berichtenden überlassen, aus welcher Perspektive diese Ereignisse dargestellt werden und welchen Fokus der Berichterstattung sie wählen. Es stellt sich hier die Frage, ob die mediale, selbst eingeforderte Objektivität durch Gewaltszenarien nicht in einen Opfer-Täter-Diskurs mündet. Denn die Crux der medialen Berichterstattung besteht darin, dass die sich oft wiederholenden, subjektiv positionierten Berichterstattungen, das Meinungsbild der Gesel Bücher / Fachbücher / Politikwissenschaft / Vergleichende Politikwissenschaft 978-3-638-93699-6, GRIN

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Eine Analyse der Berichterstattung der deutschen Medien über Israel während der ´´Al-Aqsa-Intifada - Sven Nauermann
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2007, ISBN: 9783638936996

ID: 116419332

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen (Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Antisemitismus - Zur Aktualität eines ungebrochenen Stereotyps, 40 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Beginn der so genannten zweiten Intifada im September 2000 ist das Thema ´´Israel´´ ein Dauergast in deutschen Wohnzimmern - in sämtlichen deutschen Medienbereichen, seien es die Printmedien, das Fernsehen oder auch Internet und Radio. Permanent berichtet, diskutiert und reflektiert die deutsche Medienlandschaft den Nahost-Konflikt. Dieser Diskurs hat sich im zweiten Halbjahr 2006 weiter verschärft. So ist die Berichterstattung um Israel seit 2006 nicht mehr allein vom Konflikt mit Palästina gekennzeichnet, sondern auch durch die antisemitischen Äußerungen des iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinejad oder die Auseinandersetzung gegen die Hisbollah und das dazugehörige Vordringen israelischer Soldaten in den Libanon. Fast täglich werden den deutschen Bundesbürgern seit 2000 Bilder des Nahost Konfliktes in Form von Panzern, Anschlägen und Militäraktionen medial zusammengefasst präsentiert. Die Beiträge werden häufig auf wenige Sekunden, oder Publikationen auf wenige Zeilen, reduziert und folglich ist es somit schwer, wirklich transparente Informationen und deren Hintergründe zu liefern bzw. zu erhalten. Dabei ist es allein den Berichtenden überlassen, aus welcher Perspektive diese Ereignisse dargestellt werden und welchen Fokus der Berichterstattung sie wählen. Es stellt sich hier die Frage, ob die mediale, selbst eingeforderte Objektivität durch Gewaltszenarien nicht in einen Opfer-Täter-Diskurs mündet. Denn die Crux der medialen Berichterstattung besteht darin, dass die sich oft wiederholenden, subjektiv positionierten Berichterstattungen, das Meinungsbild der Gesel Eine Analyse der Berichterstattung der deutschen Medien über Israel während der ´´Al-Aqsa-Intifada Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Politikwissenschaft>Vergleichende Politikwissenschaft, GRIN

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Eine Analyse der Berichterstattung der deutschen Medien über Israel während der "Al-Aqsa-Intifada"
Autor:

Nauermann, Sven

Titel:

Eine Analyse der Berichterstattung der deutschen Medien über Israel während der "Al-Aqsa-Intifada"

ISBN-Nummer:

3638936996

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Int. Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen (Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Antisemitismus - Zur Aktualität eines ungebrochenen Stereotyps, 40 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Beginn der so genannten zweiten Intifada im September 2000 ist das Thema "Israel" ein Dauergast in deutschen Wohnzimmern - in sämtlichen deutschen Medienbereichen, seien es die Printmedien, das Fernsehen oder auch Internet und Radio. Permanent berichtet, diskutiert und reflektiert die deutsche Medienlandschaft den Nahost-Konflikt. Dieser Diskurs hat sich im zweiten Halbjahr 2006 weiter verschärft. So ist die Berichterstattung um Israel seit 2006 nicht mehr allein vom Konflikt mit Palästina gekennzeichnet, sondern auch durch die antisemitischen Äußerungen des iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinejad oder die Auseinandersetzung gegen die Hisbollah und das dazugehörige Vordringen israelischer Soldaten in den Libanon. Fast täglich werden den deutschen Bundesbürgern seit 2000 Bilder des Nahost Konfliktes in Form von Panzern, Anschlägen und Militäraktionen medial zusammengefasst präsentiert. Die Beiträge werden häufig auf wenige Sekunden, oder Publikationen auf wenige Zeilen, reduziert und folglich ist es somit schwer, wirklich transparente Informationen und deren Hintergründe zu liefern bzw. zu erhalten. Dabei ist es allein den Berichtenden überlassen, aus welcher Perspektive diese Ereignisse dargestellt werden und welchen Fokus der Berichterstattung sie wählen. Es stellt sich hier die Frage, ob die mediale, selbst eingeforderte Objektivität durch Gewaltszenarien nicht in einen Opfer-Täter-Diskurs mündet. Denn die Crux der medialen Berichterstattung besteht darin, dass die sich oft wiederholenden, subjektiv positionierten Berichterstattungen, das Meinungsbild der Gesellschaft forcieren und in bestimmte Richtungen lenken können. So betont Niklas Luhmann "Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien." Der Gang der Untersuchung in der vorliegenden Publikation orientiert sich vorrangig an den Fragen: Kann es durch mediale Nachrichten zu Beeinflussungen der Konsumenten und Konsumentinnen von Nachrichten in bestimmten Themenkomplexen kommen? Wie und unter welchen Umständen wurde aus dem Konfliktgebiet Israel-Palästina in den deutschen Medien berichtet? Mit der Herausarbeitung dieser Themen soll die These untersucht werden, dass eine tendenziöse mediale Berichterstattung in der Bundesrepublik Deutschland über die Zweite Intifada einen Anstieg des Antizionismus und Antisemitismus zur Folge hatte.

Detailangaben zum Buch - Eine Analyse der Berichterstattung der deutschen Medien über Israel während der "Al-Aqsa-Intifada"


EAN (ISBN-13): 9783638936996
ISBN (ISBN-10): 3638936996
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2008
Herausgeber: GRIN Verlag
84 Seiten
Gewicht: 0,133 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 23.05.2008 08:20:36
Buch zuletzt gefunden am 13.11.2016 14:08:59
ISBN/EAN: 3638936996

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-93699-6, 978-3-638-93699-6

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