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Christine Mewes:

"ein magt gein triuwen wol gelobt": Zur Figur der surziere Cundry in Wolfram von Eschenbachs "Parzival" - neues Buch

2007, ISBN: 9783638908887

ID: 1b8cc10a77fa172bba96342b4d718931

"ein magt gein triuwen wol gelobt": Zur Figur der surziere Cundry in Wolfram von Eschenbachs "Parzival" Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,3, Universität Siegen, Veranstaltung: Grenzgängerinnen: Die Peripherien höfischer Welt in der epischen Literatur des hohen Mittelalters, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wolfram von Eschenbachs Roman "Parzival" enthält eine Fülle schillernder Persönlichkeiten und Figurenkonzeptionen. Eine der vielleicht Exotischsten ist die Figur der surziere Cundry. Unverhofft taucht sie im sechsten Buch des Romans auf, verflucht den Helden Parzival und verschwindet nach ihrem kurzen Auftritt für lange Zeit. Erst im elften Buch er-scheint sie wieder persönlich, bittet Parzival um Vergebung und spricht dessen Berufung zum Gralskönig aus. In der Zwischenzeit erfährt der Leser, dass sie die Klausnerin Sigune mit Nahrung versorgt , Kontakt zu den eingeschlossenen Frauen auf Schastel marveile hält und wir erfahren durch ihren Bruder Malcreatüre von ihrer Herkunft. All dies würde Cundry vielleicht noch nicht zur außergewöhnlichen Frauenfigur ma-chen. Das Besondere an ihr ist ihre außergewöhnliche Hässlichkeit, ihr Äußeres, das halb aus Mensch, halb aus Tier besteht und die Art ihres rabiaten Auftretens, das schlichtweg nicht zu einer Frau von Stand zu passen scheint. Eben diese Exotik ist es, welche die Forschung zu ausführlichen Spekulationen und Interpretationen bezüglich ihrer Funktion im "Parzival" gereizt hat. Unter Literaturwissenschaftlern umstritten, kommen ihr die unterschiedlichsten Namen und Attribute zu. Joachim Bumke bezeichnet sie als "Gralsbotin." Diesen Titel greift Ralph Breyer auf, diskutiert, ob er ihr ohne weiteres zusteht, und kommt zu dem Schluss, dass die Figur "bei ihrem ersten, spektakulären Auftritt weniger, beim zweiten mehr als eine Botin" ist. Für Helmut Brall ist sie das "Zerrbild einer Frau" , "eine zoologisch gemilderte Inkarnation des kosmologischen Alptraums" Herzeloydes, gar "eine von männlichen Triebwünschen mißhandelte Ruine von Weiblichkeit." Ich möchte im Folgenden diskutieren, ob und wie wichtig die Hässlichkeit der Cundry-Figur für ihre Konzeption und ihre Funktion im "Parzival" ist. Des Weiteren möchte ich erarbeiten, was ihre besondere Hybridität ausmacht und in welchem Zusammenhang die einzelnen Aspekte ihres hybriden Wesens mit dem Romanhelden stehen. Bücher / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft / Germanistik 978-3-638-90888-7, GRIN

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´´ein magt gein triuwen wol gelobt´´: Zur Figur der surziere Cundry in Wolfram von Eschenbachs ´´Parzival´´ - Christine Mewes
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Christine Mewes:

´´ein magt gein triuwen wol gelobt´´: Zur Figur der surziere Cundry in Wolfram von Eschenbachs ´´Parzival´´ - neues Buch

2008, ISBN: 9783638908887

ID: 690889702

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,3, Universität Siegen, Veranstaltung: Grenzgängerinnen: Die Peripherien höfischer Welt in der epischen Literatur des hohen Mittelalters, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wolfram von Eschenbachs Roman ´´Parzival´´ enthält eine Fülle schillernder Persönlichkeiten und Figurenkonzeptionen. Eine der vielleicht Exotischsten ist die Figur der surziere Cundry. Unverhofft taucht sie im sechsten Buch des Romans auf, verflucht den Helden Parzival und verschwindet nach ihrem kurzen Auftritt für lange Zeit. Erst im elften Buch er-scheint sie wieder persönlich, bittet Parzival um Vergebung und spricht dessen Berufung zum Gralskönig aus. In der Zwischenzeit erfährt der Leser, dass sie die Klausnerin Sigune mit Nahrung versorgt , Kontakt zu den eingeschlossenen Frauen auf Schastel marveile hält und wir erfahren durch ihren Bruder Malcreatüre von ihrer Herkunft. All dies würde Cundry vielleicht noch nicht zur aussergewöhnlichen Frauenfigur ma-chen. Das Besondere an ihr ist ihre aussergewöhnliche Hässlichkeit, ihr Äusseres, das halb aus Mensch, halb aus Tier besteht und die Art ihres rabiaten Auftretens, das schlichtweg nicht zu einer Frau von Stand zu passen scheint. Eben diese Exotik ist es, welche die Forschung zu ausführlichen Spekulationen und Interpretationen bezüglich ihrer Funktion im ´´Parzival´´ gereizt hat. Unter Literaturwissenschaftlern umstritten, kommen ihr die unterschiedlichsten Namen und Attribute zu. Joachim Bumke bezeichnet sie als ´´Gralsbotin.´´ Diesen Titel greift Ralph Breyer auf, diskutiert, ob er ihr ohne weiteres zusteht, und kommt zu dem Schluss, dass die Figur ´´bei ihrem ersten, spektakulären Auftritt weniger, beim zweiten mehr als eine Botin´´ ist. Für Helmut Brall ist sie das ´´Zerrbild einer Frau´´ , ´´eine zoologisch gemilderte Inkarnation des kosmologischen Alptrau ´´ein magt gein triuwen wol gelobt´´: Zur Figur der surziere Cundry in Wolfram von Eschenbachs ´´Parzival´´ Bücher > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft > Germanistik Taschenbuch 04.02.2008, GRIN, .200

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"ein magt gein triuwen wol gelobt": Zur Figur der surziere Cundry in Wolfram von Eschenbachs "Parzival" - neues Buch

2007

ISBN: 9783638908887

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"ein magt gein triuwen wol gelobt": Zur Figur der surziere Cundry in Wolfram von Eschenbachs "Parzival" Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,3, Universität Siegen, Veranstaltung: Grenzgängerinnen: Die Peripherien höfischer Welt in der epischen Literatur des hohen Mittelalters, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wolfram von Eschenbachs Roman "Parzival" enthält eine Fülle schillernder Persönlichkeiten und Figurenkonzeptionen. Eine der vielleicht Exotischsten ist die Figur der surziere Cundry. Unverhofft taucht sie im sechsten Buch des Romans auf, verflucht den Helden Parzival und verschwindet nach ihrem kurzen Auftritt für lange Zeit. Erst im elften Buch er-scheint sie wieder persönlich, bittet Parzival um Vergebung und spricht dessen Berufung zum Gralskönig aus. In der Zwischenzeit erfährt der Leser, dass sie die Klausnerin Sigune mit Nahrung versorgt , Kontakt zu den eingeschlossenen Frauen auf Schastel marveile hält und wir erfahren durch ihren Bruder Malcreatüre von ihrer Herkunft. All dies würde Cundry vielleicht noch nicht zur außergewöhnlichen Frauenfigur ma-chen. Das Besondere an ihr ist ihre außergewöhnliche Hässlichkeit, ihr Äußeres, das halb aus Mensch, halb aus Tier besteht und die Art ihres rabiaten Auftretens, das schlichtweg nicht zu einer Frau von Stand zu passen scheint. Eben diese Exotik ist es, welche die Forschung zu ausführlichen Spekulationen und Interpretationen bezüglich ihrer Funktion im "Parzival" gereizt hat. Unter Literaturwissenschaftlern umstritten, kommen ihr die unterschiedlichsten Namen und Attribute zu. Joachim Bumke bezeichnet sie als "Gralsbotin." Diesen Titel greift Ralph Breyer auf, diskutiert, ob er ihr ohne weiteres zusteht, und kommt zu dem Schluss, dass die Figur "bei ihrem ersten, spektakulären Auftritt weniger, beim zweiten mehr als eine Botin" ist. Für Helmut Brall ist sie das "Zerrbild einer Frau" , "eine zoologisch gemilderte Inkarnation des kosmologischen Alptrau Bücher / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft / Germanistik 978-3-638-90888-7, GRIN

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Ein Magt Gein Triuwen Wol Gelobt: Zur Figur Der Surziere Cundry in Wolfram Von Eschenbachs Parzival - Christine Mewes
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Ein Magt Gein Triuwen Wol Gelobt: Zur Figur Der Surziere Cundry in Wolfram Von Eschenbachs Parzival - Taschenbuch

2007, ISBN: 9783638908887

ID: 584775857

Grin Verlag. Paperback. New. Paperback. 52 pages. Dimensions: 8.0in. x 5.7in. x 0.2in.Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - ltere Deutsche Literatur, Medivistik, Note: 1, 3, Universitt Siegen, Veranstaltung: Grenzgngerinnen: Die Peripherien hfischer Welt in der epischen Literatur des hohen Mittelalters, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wolfram von Eschenbachs Roman Parzival enthlt eine Flle schillernder Persnlichkeiten und Figurenkonzeptionen. Eine der vielleicht Exotischsten ist die Figur der surziere Cundry. Unverhofft taucht sie im sechsten Buch des Romans auf, verflucht den Helden Parzival und verschwindet nach ihrem kurzen Auftritt fr lange Zeit. Erst im elften Buch er-scheint sie wieder persnlich, bittet Parzival um Vergebung und spricht dessen Berufung zum Gralsknig aus. In der Zwischenzeit erfhrt der Leser, dass sie die Klausnerin Sigune mit Nahrung versorgt , Kontakt zu den eingeschlossenen Frauen auf Schastel marveile hlt und wir erfahren durch ihren Bruder Malcreatre von ihrer Herkunft. All dies wrde Cundry vielleicht noch nicht zur auergewhnlichen Frauenfigur ma-chen. Das Besondere an ihr ist ihre auergewhnliche Hsslichkeit, ihr ueres, das halb aus Mensch, halb aus Tier besteht und die Art ihres rabiaten Auftretens, das schlichtweg nicht zu einer Frau von Stand zu passen scheint. Eben diese Exotik ist es, welche die Forschung zu ausfhrlichen Spekulationen und Interpretationen bezglich ihrer Funktion im Parzival gereizt hat. Unter Literaturwissenschaftlern umstritten, kommen ihr die unterschiedlichsten Namen und Attribute zu. Joachim Bumke bezeichnet sie als Gralsbotin. Diesen Titel greift Ralph Breyer auf, diskutiert, ob er ihr ohne weiteres zusteht, und kommt zu dem Schluss, dass die Figur bei ihrem ersten, spektakulren Auftritt weniger, beim zweiten mehr als eine Botin ist. Fr Helmut Brall ist sie das Zerrbild einer Frau , eine zoologisch gemilderte Inkarnation des kosmologischen Alptraums Herzeloydes, gar eine von mnnlichen Triebwns This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN., Grin Verlag

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2007, ISBN: 9783638908887

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,3, Universität Siegen, Veranstaltung: Grenzgängerinnen: Die Peripherien höfischer Welt in der epischen Literatur des hohen Mittelalters, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wolfram von Eschenbachs Roman ´´Parzival´´ enthält eine Fülle schillernder Persönlichkeiten und Figurenkonzeptionen. Eine der vielleicht Exotischsten ist die Figur der surziere Cundry. Unverhofft taucht sie im sechsten Buch des Romans auf, verflucht den Helden Parzival und verschwindet nach ihrem kurzen Auftritt für lange Zeit. Erst im elften Buch er-scheint sie wieder persönlich, bittet Parzival um Vergebung und spricht dessen Berufung zum Gralskönig aus. In der Zwischenzeit erfährt der Leser, dass sie die Klausnerin Sigune mit Nahrung versorgt , Kontakt zu den eingeschlossenen Frauen auf Schastel marveile hält und wir erfahren durch ihren Bruder Malcreatüre von ihrer Herkunft. All dies würde Cundry vielleicht noch nicht zur außergewöhnlichen Frauenfigur ma-chen. Das Besondere an ihr ist ihre außergewöhnliche Hässlichkeit, ihr Äußeres, das halb aus Mensch, halb aus Tier besteht und die Art ihres rabiaten Auftretens, das schlichtweg nicht zu einer Frau von Stand zu passen scheint. Eben diese Exotik ist es, welche die Forschung zu ausführlichen Spekulationen und Interpretationen bezüglich ihrer Funktion im ´´Parzival´´ gereizt hat. Unter Literaturwissenschaftlern umstritten, kommen ihr die unterschiedlichsten Namen und Attribute zu. Joachim Bumke bezeichnet sie als ´´Gralsbotin.´´ Diesen Titel greift Ralph Breyer auf, diskutiert, ob er ihr ohne weiteres zusteht, und kommt zu dem Schluss, dass die Figur ´´bei ihrem ersten, spektakulären Auftritt weniger, beim zweiten mehr als eine Botin´´ ist. Für Helmut Brall ist sie das ´´Zerrbild einer Frau´´ , ´´eine zoologisch gemilderte Inkarnation des kosmologischen Alptrau ein magt gein triuwen wol gelobt´´: Zur Figur der surziere Cundry in Wolfram von Eschenbachs ´´Parzival Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Sprach- & Literaturwissenschaft>Germanistik, GRIN

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Details zum Buch
"ein magt gein triuwen wol gelobt": Zur Figur der surziere Cundry in Wolfram von Eschenbachs "Parzival"
Autor:

Mewes, Christine

Titel:

"ein magt gein triuwen wol gelobt": Zur Figur der surziere Cundry in Wolfram von Eschenbachs "Parzival"

ISBN-Nummer:

3638908887

Detailangaben zum Buch - "ein magt gein triuwen wol gelobt": Zur Figur der surziere Cundry in Wolfram von Eschenbachs "Parzival"


EAN (ISBN-13): 9783638908887
ISBN (ISBN-10): 3638908887
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2008
Herausgeber: GRIN Verlag
52 Seiten
Gewicht: 0,088 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 01.03.2008 16:10:29
Buch zuletzt gefunden am 16.11.2016 14:15:52
ISBN/EAN: 3638908887

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-90888-7, 978-3-638-90888-7

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