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Hitler's Kunst- und Architekturauffassung als Ausdruck einer Stiltradition widersprüchlichen Inhalts - Winter, Heiko
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Winter, Heiko:

Hitler's Kunst- und Architekturauffassung als Ausdruck einer Stiltradition widersprüchlichen Inhalts - Taschenbuch

2007, ISBN: 9783638771924

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Essay aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1,5, Hochschule Darmstadt (Fb Gestaltung), Veranstaltung: Theorie und Geschichte in Kunst und Design, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Hausarbeit war Leistungsnachweis am Fachbereich Gestaltung der FH Darmstadt im Fach Theorie und Geschichte in Kunst und Design II. Text ist dicht und kleiner Zeilenabstand. , Abstract: HITLER S KUNST-/ARCHITEKTURAUFFASSUNG ALS AUSDRUCK EINER STILTRADITION WIDERSPRÜCHLICHEN INHALTSWenn wir Begriffe wie Antike , Griechentum , Hellenen , Stadtstaaten , Polis usw. hören, assoziieren wir diese mit vermeintlichen Synonymen wie Demokratie , Humanismus , Republik , oder auch Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit . Letztere verweisen auf die Zeit der französischen Revolution, gleichwohl aber auch auf Widersprüchlichkeiten zum Einen in der Auslegung bzw. Interpretation historischer Geschehnisse, wie z. B. der griechischen bzw. römischen Antike, zum Anderen zeigen diese Vergleiche sich geschichtlich wiederholender Ereignisse, die mangelnde Konsequenz bzw. die fehlende Objektivität des Interpretierenden aber auch im Gegensatz dazu die übersteigerte Konsequenz der Auslegbarkeit der Geschichte zugunsten der eigenen Präsenz und nicht zuletzt zum Erlangen, zum Repräsentieren und zum Aufrecht erhalten der eigenen Macht. Letzteres nahm Gestalt an in der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933, in dessen Kulturverständnis bzw. Kulturpolitik in den folgdenden Jahren aber auch schon in den Jahren zuvor.Es manifestieren sich Widersprüche, welche einerseits auf Klassizismen früherer Generationen basieren, in der Art, dass die Antike schon zu Zeiten der italienischen Renaissance und später zu napoleonischer Zeit in die eine bzw. andere Richtung missinterpretiert wurde, und die Auslegung antiker Intentionen z. B. in Bezug auf Funktionen und Zeweckmäßigkeiten von Plastik und Architektur, welche bei näherer Betrachtung die Weiterführung von Gedanken historischer Vorläufer darstellen. Eben diese Widersprüchlichkeiten zeichnen die vielen Klassizismen aus, die angefangen von der Antike (der römischen, wenn man diese Epoche sozusagen als ersten Klassizismus ansehen mag), über die Karolingische Zeit, die Neuzeit, angefangen mit der italienischen Renaissance über das Revolutionszeitalter bis hin zum Neoklassizismus des sogenannten dritten Reichs zwischen 1933 und 1945.Widmen wir unser Augenmerk zuallererst der Antike selbst, da schon der Versuch Klassizismen zu verstehen das, zumindest teilweise, Verständnis der Antike voraussetzt. Der griechischen Kultur, mit ihren Gelehrten, Philosophen, Staatsmännern, haben wir sicherlich ein gewaltiges kulturelles Erbe zu verdanken Philosophie, Naturwissenschaft, Drama, Literatur, Kunst, Architektur, um nur einen groben Überblick darüber zu geben, was wir heute noch am Griechentum bewundern. ( ) 2007. 20 S. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Hitler's Kunst- und Architekturauffassung als Ausdruck einer Stiltradition widersprüchlichen Inhalts - Winter, Heiko
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Winter, Heiko:

Hitler's Kunst- und Architekturauffassung als Ausdruck einer Stiltradition widersprüchlichen Inhalts - Taschenbuch

2007, ISBN: 9783638771924

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Essay aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1,5, Hochschule Darmstadt (Fb Gestaltung), Veranstaltung: Theorie und Geschichte in Kunst und Design, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Hausarbeit war Leistungsnachweis am Fachbereich Gestaltung der FH Darmstadt im Fach Theorie und Geschichte in Kunst und Design II. Text ist dicht und kleiner Zeilenabstand. , Abstract: HITLER S KUNST-/ARCHITEKTURAUFFASSUNG ALS AUSDRUCK EINER STILTRADITION WIDERSPRÜCHLICHEN INHALTSWenn wir Begriffe wie Antike , Griechentum , Hellenen , Stadtstaaten , Polis usw. hören, assoziieren wir diese mit vermeintlichen Synonymen wie Demokratie , Humanismus , Republik , oder auch Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit . Letztere verweisen auf die Zeit der französischen Revolution, gleichwohl aber auch auf Widersprüchlichkeiten zum Einen in der Auslegung bzw. Interpretation historischer Geschehnisse, wie z. B. der griechischen bzw. römischen Antike, zum Anderen zeigen diese Vergleiche sich geschichtlich wiederholender Ereignisse, die mangelnde Konsequenz bzw. die fehlende Objektivität des Interpretierenden aber auch im Gegensatz dazu die übersteigerte Konsequenz der Auslegbarkeit der Geschichte zugunsten der eigenen Präsenz und nicht zuletzt zum Erlangen, zum Repräsentieren und zum Aufrecht erhalten der eigenen Macht. Letzteres nahm Gestalt an in der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933, in dessen Kulturverständnis bzw. Kulturpolitik in den folgdenden Jahren aber auch schon in den Jahren zuvor.Es manifestieren sich Widersprüche, welche einerseits auf Klassizismen früherer Generationen basieren, in der Art, dass die Antike schon zu Zeiten der italienischen Renaissance und später zu napoleonischer Zeit in die eine bzw. andere Richtung missinterpretiert wurde, und die Auslegung antiker Intentionen z. B. in Bezug auf Funktionen und Zeweckmäßigkeiten von Plastik und Architektur, welche bei näherer Betrachtung die Weiterführung von Gedanken historischer Vorläufer darstellen. Eben diese Widersprüchlichkeiten zeichnen die vielen Klassizismen aus, die angefangen von der Antike (der römischen, wenn man diese Epoche sozusagen als ersten Klassizismus ansehen mag), über die Karolingische Zeit, die Neuzeit, angefangen mit der italienischen Renaissance über das Revolutionszeitalter bis hin zum Neoklassizismus des sogenannten dritten Reichs zwischen 1933 und 1945.Widmen wir unser Augenmerk zuallererst der Antike selbst, da schon der Versuch Klassizismen zu verstehen das, zumindest teilweise, Verständnis der Antike voraussetzt. Der griechischen Kultur, mit ihren Gelehrten, Philosophen, Staatsmännern, haben wir sicherlich ein gewaltiges kulturelles Erbe zu verdanken Philosophie, Naturwissenschaft, Drama, Literatur, Kunst, Architektur, um nur einen groben Überblick darüber zu geben, was wir heute noch am Griechentum bewundern. ( )2007. 20 S. 210 mmVersandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00]

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Hitlers Kunst- Und Architekturauffassung ALS Ausdruck Einer Stiltradition Widerspruchlichen Inhalts - Heiko Winter
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Heiko Winter:
Hitlers Kunst- Und Architekturauffassung ALS Ausdruck Einer Stiltradition Widerspruchlichen Inhalts - Taschenbuch

2004

ISBN: 363877192X

ID: 10518132255

[EAN: 9783638771924], Neubuch, [PU: GRIN Verlag], HEIKO WINTER,ARTS AND PHOTOGRAPHY,ART, Paperback. 40 pages. Dimensions: 8.5in. x 5.5in. x 0.1in.Essay aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1, 5, Hochschule Darmstadt (Fb Gestaltung), Veranstaltung: Theorie und Geschichte in Kunst und Design, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Hausarbeit war Leistungsnachweis am Fachbereich Gestaltung der FH Darmstadt im Fach Theorie und Geschichte in Kunst und Design II. Text ist dicht und kleiner Zeilenabstand. , Abstract: HITLERS KUNST-ARCHITEKTURAUFFASSUNG ALS AUSDRUCK EINER STILTRADITION WIDERSPRCHLICHEN INHALTS Wenn wir Begriffe wie Antike, Griechentum, Hellenen, Stadtstaaten, Polis usw. hren, assoziieren wir diese mit vermeintlichen Synonymen wie Demokratie, Humanismus, Republik, oder auch Freiheit, Gleichheit, Brderlichkeit. Letztere verweisen auf die Zeit der franzsischen Revolution, gleichwohl aber auch auf Widersprchlichkeiten zum Einen in der Auslegung bzw. Interpretation historischer Geschehnisse, wie z. B. der griechischen bzw. rmischen Antike, zum Anderen zeigen diese Vergleiche sich geschichtlich wiederholender Ereignisse, die mangelnde Konsequenz bzw. die fehlende Objektivitt des Interpretierenden aber auch im Gegensatz dazu die bersteigerte Konsequenz der Auslegbarkeit der Geschichte zugunsten der eigenen Prsenz und nicht zuletzt zum Erlangen, zum Reprsentieren und zum Aufrecht erhalten der eigenen Macht. Letzteres nahm Gestalt an in der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933, in dessen Kulturverstndnis bzw. Kulturpolitik in den folgdenden Jahren aber auch schon in den Jahren zuvor. Es manifestieren sich Widersprche, welche einerseits auf Klassizismen frherer Generationen basieren, in der Art, dass die Antike schon zu Zeiten der italienischen Renaissance und spter zu napoleonischer Zeit in die eine bzw. andere Richtung missinterpretiert wurde, und die Auslegung antiker Intentionen z. B. in Bezug auf Funktionen und Zeweckmigkeiten von Plastik und Architektur, welche bei nherer Betrachtung die Weiterfhrung von Gedanken historischer Vor This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN.

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Hitlers Kunst- Und Architekturauffassung ALS Ausdruck Einer Stiltradition Widerspruchlichen Inhalts - Heiko Winter
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Hitlers Kunst- Und Architekturauffassung ALS Ausdruck Einer Stiltradition Widerspruchlichen Inhalts - Taschenbuch

2004, ISBN: 9783638771924

ID: 585741536

Grin Verlag. Paperback. New. Paperback. 40 pages. Dimensions: 8.5in. x 5.5in. x 0.1in.Essay aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1, 5, Hochschule Darmstadt (Fb Gestaltung), Veranstaltung: Theorie und Geschichte in Kunst und Design, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Hausarbeit war Leistungsnachweis am Fachbereich Gestaltung der FH Darmstadt im Fach Theorie und Geschichte in Kunst und Design II. Text ist dicht und kleiner Zeilenabstand. , Abstract: HITLERS KUNST-ARCHITEKTURAUFFASSUNG ALS AUSDRUCK EINER STILTRADITION WIDERSPRCHLICHEN INHALTS Wenn wir Begriffe wie Antike, Griechentum, Hellenen, Stadtstaaten, Polis usw. hren, assoziieren wir diese mit vermeintlichen Synonymen wie Demokratie, Humanismus, Republik, oder auch Freiheit, Gleichheit, Brderlichkeit. Letztere verweisen auf die Zeit der franzsischen Revolution, gleichwohl aber auch auf Widersprchlichkeiten zum Einen in der Auslegung bzw. Interpretation historischer Geschehnisse, wie z. B. der griechischen bzw. rmischen Antike, zum Anderen zeigen diese Vergleiche sich geschichtlich wiederholender Ereignisse, die mangelnde Konsequenz bzw. die fehlende Objektivitt des Interpretierenden aber auch im Gegensatz dazu die bersteigerte Konsequenz der Auslegbarkeit der Geschichte zugunsten der eigenen Prsenz und nicht zuletzt zum Erlangen, zum Reprsentieren und zum Aufrecht erhalten der eigenen Macht. Letzteres nahm Gestalt an in der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933, in dessen Kulturverstndnis bzw. Kulturpolitik in den folgdenden Jahren aber auch schon in den Jahren zuvor. Es manifestieren sich Widersprche, welche einerseits auf Klassizismen frherer Generationen basieren, in der Art, dass die Antike schon zu Zeiten der italienischen Renaissance und spter zu napoleonischer Zeit in die eine bzw. andere Richtung missinterpretiert wurde, und die Auslegung antiker Intentionen z. B. in Bezug auf Funktionen und Zeweckmigkeiten von Plastik und Architektur, welche bei nherer Betrachtung die Weiterfhrung von Gedanken historischer Vor This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN., Grin Verlag

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Hitler s Kunst- Und Architekturauffassung ALS Ausdruck Einer Stiltradition Widerspruchlichen Inhalts (Paperback) - Heiko Winter
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Heiko Winter:
Hitler s Kunst- Und Architekturauffassung ALS Ausdruck Einer Stiltradition Widerspruchlichen Inhalts (Paperback) - Taschenbuch

2013, ISBN: 363877192X

ID: 14610266844

[EAN: 9783638771924], Neubuch, [PU: GRIN Verlag, Germany], Language: German . Brand New Book ***** Print on Demand *****.Essay aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1,5, Hochschule Darmstadt (Fb Gestaltung), Veranstaltung: Theorie und Geschichte in Kunst und Design, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Hausarbeit war Leistungsnachweis am Fachbereich Gestaltung der FH Darmstadt im Fach Theorie und Geschichte in Kunst und Design II. Text ist dicht und kleiner Zeilenabstand., Abstract: HITLER S KUNST-/ARCHITEKTURAUFFASSUNG ALS AUSDRUCK EINER STILTRADITION WIDERSPRUCHLICHEN INHALTS Wenn wir Begriffe wie Antike, Griechentum, Hellenen, Stadtstaaten, Polis usw. horen, assoziieren wir diese mit vermeintlichen Synonymen wie Demokratie, Humanismus, Republik, oder auch Freiheit, Gleichheit, Bruderlichkeit . Letztere verweisen auf die Zeit der franzosischen Revolution, gleichwohl aber auch auf Widerspruchlichkeiten zum Einen in der Auslegung bzw. Interpretation historischer Geschehnisse, wie z. B. der griechischen bzw. romischen Antike, zum Anderen zeigen diese Vergleiche sich geschichtlich wiederholender Ereignisse, die mangelnde Konsequenz bzw. die fehlende Objektivitat des Interpretierenden aber auch im Gegensatz dazu die ubersteigerte Konsequenz der Auslegbarkeit der Geschichte zugunsten der eigenen Prasenz und nicht zuletzt zum Erlangen, zum Reprasentieren und zum Aufrecht erhalten der eigenen Macht. Letzteres nahm Gestalt an in der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933, in dessen Kulturverstandnis bzw. Kulturpolitik in den folgdenden Jahren aber auch schon in den Jahren zuvor. Es manifestieren sich Widerspruche, welche einerseits auf Klassizismen fruherer Generationen basieren, in der Art, dass die Antike schon zu Zeiten der italienischen Renaissance und spater zu napoleonischer Zeit in die eine bzw. andere Richtung missinterpretiert wurde, und die Auslegung antiker Intentionen z. B. in Bezug auf Funktionen und Zeweckmassigkeiten von Plastik und Architektur, welche bei naherer Betrachtung die Weiterfuhrung von Gedanken historischer Vo

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Hitler's Kunst- und Architekturauffassung als Ausdruck einer Stiltradition widersprüchlichen Inhalts
Autor:

Winter, Heiko

Titel:

Hitler's Kunst- und Architekturauffassung als Ausdruck einer Stiltradition widersprüchlichen Inhalts

ISBN-Nummer:

363877192X

Essay aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Kunsttheorie, Allgemeines, einseitig bedruckt, Note: 1,5, Hochschule Darmstadt (Fb Gestaltung), Veranstaltung: Theorie und Geschichte in Kunst und Design, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Hausarbeit war Leistungsnachweis am Fachbereich Gestaltung der FH Darmstadt im Fach Theorie und Geschichte in Kunst und Design II. Text ist dicht und kleiner Zeilenabstand. , Abstract: HITLER'S KUNST-/ARCHITEKTURAUFFASSUNG ALS AUSDRUCK EINER STILTRADITION WIDERSPRÜCHLICHEN INHALTS Wenn wir Begriffe wie "Antike", "Griechentum", "Hellenen", "Stadtstaaten", "Polis" usw. hören, assoziieren wir diese mit vermeintlichen Synonymen wie "Demokratie", "Humanismus", "Republik", oder auch "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit". Letztere verweisen auf die Zeit der französischen Revolution, gleichwohl aber auch auf Widersprüchlichkeiten zum Einen in der Auslegung bzw. Interpretation historischer Geschehnisse, wie z. B. der griechischen bzw. römischen Antike, zum Anderen zeigen diese Vergleiche sich geschichtlich wiederholender Ereignisse, die mangelnde Konsequenz bzw. die fehlende Objektivität des Interpretierenden aber auch im Gegensatz dazu die übersteigerte Konsequenz der Auslegbarkeit der Geschichte zugunsten der eigenen Präsenz und nicht zuletzt zum Erlangen, zum Repräsentieren und zum Aufrecht erhalten der eigenen Macht. Letzteres nahm Gestalt an in der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933, in dessen Kulturverständnis bzw. Kulturpolitik in den folgdenden Jahren aber auch schon in den Jahren zuvor. Es manifestieren sich Widersprüche, welche einerseits auf Klassizismen früherer Generationen basieren, in der Art, dass die Antike schon zu Zeiten der italienischen Renaissance und später zu napoleonischer Zeit in die eine bzw. andere Richtung missinterpretiert wurde, und die Auslegung antiker Intentionen z. B. in Bezug auf Funktionen und Zeweckmäßigkeiten von Plastik und Architektur, welche bei näherer Betrachtung die Weiterführung von Gedanken historischer Vorläufer darstellen. Eben diese Widersprüchlichkeiten zeichnen die vielen Klassizismen aus, die angefangen von der Antike (der römischen, wenn man diese Epoche sozusagen als ersten Klassizismus ansehen mag), über die Karolingische Zeit, die Neuzeit, angefangen mit der italienischen Renaissance über das Revolutionszeitalter bis hin zum Neoklassizismus des sogenannten dritten Reichs zwischen 1933 und 1945. Widmen wir unser Augenmerk zuallererst der Antike selbst, da schon der Versuch Klassizismen zu verstehen das, zumindest teilweise, Verständnis der Antike voraussetzt. Der griechischen Kultur, mit ihren Gelehrten, Philosophen, Staatsmännern, haben wir sicherlich ein gewaltiges kulturelles Erbe zu verdanken; Philosophie, Naturwissenschaft, Drama, Literatur, Kunst, Architektur, um nur einen groben Überblick darüber zu geben, was wir heute noch am Griechentum bewundern. (...)

Detailangaben zum Buch - Hitler's Kunst- und Architekturauffassung als Ausdruck einer Stiltradition widersprüchlichen Inhalts


EAN (ISBN-13): 9783638771924
ISBN (ISBN-10): 363877192X
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: GRIN Verlag
40 Seiten
Gewicht: 0,067 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 20.01.2008 07:26:38
Buch zuletzt gefunden am 15.11.2016 18:26:21
ISBN/EAN: 363877192X

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-77192-X, 978-3-638-77192-4

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