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Die Polygynie im Mittelalter aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive - Lilli Richert
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Lilli Richert:

Die Polygynie im Mittelalter aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive - neues Buch

2004, ISBN: 9783638757621

ID: bc82dc76da43bf25a1be5683b5d0bc24

Die Polygynie im Mittelalter aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1, Universität Bielefeld (Geschichteswissenschaften), Veranstaltung: Seminar: Verwandschaft. Zur Geschichte einer Denkform im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Hausarbeit ist die Polygynie im Mittelalter aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive. Mit der Polygynie im Mittelalter rückt ein Gegenstand ins Blickfeld, der vor allem nach den Thesen Jack Goodys von Bedeutung ist. "Um zu wachsen und zu überleben, musste die Kirche Besitz anhäufen, und das hiess: die Kontrolle darüber erreichen, wie Besitz von einer Generation an die nächste übertragen wurde. Da die Verteilung des Besitzes zwischen den Generationen verknüpft ist mit den Heiratsmustern und der Legitimität von Kindern, musste die Kirche darüber Macht gewinnen, um die Erbschaftsstrategie beeinflussen zu können"1. Einer der Bereiche, in welche die Kirche eingriff, ist laut Goody die Polygynie. Auf Grund des Zurückdrängens der Polygynie durch die Kirche wurde eine der Möglichkeiten legitime Erben einzusetzen, zunichte gemacht. Die Kirche erhöhte somit ihre Chancen, dass ihr das Erbe zufiel. Goodys Überlegungen werden zwar als monokausale Deutungen2 kritisiert, dies soll jedoch nicht von einer eingehenden Überprüfung der These abhalten. Der von Goody angegebene Grund, die Besitzakkumulation der Kirche, ist zwar einseitig, doch baut er auf einer Grundlage, nämlich, dass die Kirche die Polygynie verdrängt haben soll. Dieser Grundlage soll mit dieser Arbeit nachgegangen werden. Dabei ist nicht nur ein gegenwärtiger Standpunkt der Wissenschaft zur Polygynie im Mittelalter von Interesse. Es stellt sich die Frage, wie von der deutschen Forschung ausgehend die Polygynie diskutiert wurde, um eventuelle Anknüpfungspunkte für die These Goodys zu finden. Die wissenschaftsgeschichtliche Perspektive ist notwendig, um gewissermassen als Standortbestimmung darzustellen, in welcher Form die Polygynie bisher betrachtet wurde. Von dieser Perspektive aus können dann Überlegungen angestellt werden, wie sicher die Grundlage von Goodys Argumentation ist oder in welche Richtung weitere Forschungen erfolgen müssten. Bücher / Sachbücher / Politik & Geschichte / Nach Epochen / Mittelalter 978-3-638-75762-1, GRIN

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Die Polygynie im Mittelalter aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive - neues Buch

2004, ISBN: 9783638757621

ID: 8a3e43f11d7715c5ea2d8dcd61998e8c

Die Polygynie im Mittelalter aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1, Universität Bielefeld (Geschichteswissenschaften), Veranstaltung: Seminar: Verwandschaft. Zur Geschichte einer Denkform im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Hausarbeit ist die Polygynie im Mittelalter aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive. Mit der Polygynie im Mittelalter rückt ein Gegenstand ins Blickfeld, der vor allem nach den Thesen Jack Goodys von Bedeutung ist. Um zu wachsen und zu überleben, musste die Kirche Besitz anhäufen, und das hieß: die Kontrolle darüber erreichen, wie Besitz von einer Generation an die nächste übertragen wurde. Da die Verteilung des Besitzes zwischen den Generationen verknüpft ist mit den Heiratsmustern und der Legitimität von Kindern, musste die Kirche darüber Macht gewinnen, um die Erbschaftsstrategie beeinflussen zu können 1. Einer der Bereiche, in welche die Kirche eingriff, ist laut Goody die Polygynie. Auf Grund des Zurückdrängens der Polygynie durch die Kirche wurde eine der Möglichkeiten legitime Erben einzusetzen, zunichte gemacht. Die Kirche erhöhte somit ihre Chancen, dass ihr das Erbe zufiel. Goodys Überlegungen werden zwar als monokausale Deutungen2 kritisiert, dies soll jedoch nicht von einer eingehenden Überprüfung der These abhalten. Der von Goody angegebene Grund, die Besitzakkumulation der Kirche, ist zwar einseitig, doch baut er auf einer Grundlage, nämlich, dass die Kirche die Polygynie verdrängt haben soll. Dieser Grundlage soll mit dieser Arbeit nachgegangen werden. Dabei ist nicht nur ein gegenwärtiger Standpunkt der Wissenschaft zur Polygynie im Mittelalter von Interesse. Es stellt sich die Frage, wie von der deutschen Forschung ausgehend die Polygynie diskutiert wurde, um eventuelle Anknüpfungspunkte für die These Goodys zu finden. Die wissenschaftsgeschichtliche Perspektive ist notwendig, um gewissermaßen als Standortbestimmung darzustellen, in welcher Form die Polygynie bisher betrachtet wurde. Von dieser Perspektive aus können dann Überlegungen angestellt werden, wie sicher die Grundlage von Goodys Argumentation ist oder in welche Richtung weitere Forschungen erfolgen müssten. Bücher / Sachbücher / Politik & Geschichte / Nach Epochen / Mittelalter 978-3-638-75762-1, GRIN

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Die Polygynie im Mittelalter aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive - neues Buch

2004

ISBN: 9783638757621

ID: 8a3e43f11d7715c5ea2d8dcd61998e8c

Die Polygynie im Mittelalter aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1, Universität Bielefeld (Geschichteswissenschaften), Veranstaltung: Seminar: Verwandschaft. Zur Geschichte einer Denkform im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Hausarbeit ist die Polygynie im Mittelalter aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive. Mit der Polygynie im Mittelalter rückt ein Gegenstand ins Blickfeld, der vor allem nach den Thesen Jack Goodys von Bedeutung ist. Um zu wachsen und zu überleben, musste die Kirche Besitz anhäufen, und das hieß: die Kontrolle darüber erreichen, wie Besitz von einer Generation an die nächste übertragen wurde. Da die Verteilung des Besitzes zwischen den Generationen verknüpft ist mit den Heiratsmustern und der Legitimität von Kindern, musste die Kirche darüber Macht gewinnen, um die Erbschaftsstrategie beeinflussen zu können 1. Einer der Bereiche, in welche die Kirche eingriff, ist laut Goody die Polygynie. Auf Grund des Zurückdrängens der Polygynie durch die Kirche wurde eine der Möglichkeiten legitime Erben einzusetzen, zunichte gemacht. Die Kirche erhöhte somit ihre Chancen, dass ihr das Erbe zufiel.Goodys Überlegungen werden zwar als monokausale Deutungen2 kritisiert, dies soll jedoch nicht von einer eingehenden Überprüfung der These abhalten. Der von Goody angegebene Grund, die Besitzakkumulation der Kirche, ist zwar einseitig, doch baut er auf einer Grundlage, nämlich, dass die Kirche die Polygynie verdrängt haben soll. Dieser Grundlage soll mit dieser Arbeit nachgegangen werden. Dabei ist nicht nur ein gegenwärtiger Standpunkt der Wissenschaft zur Polygynie im Mittelalter von Interesse. Es stellt sich die Frage, wie von der deutschen Forschung ausgehend die Polygynie diskutiert wurde, um eventuelle Anknüpfungspunkte für die These Goodys zu finden. Die wissenschaftsgeschichtliche Perspektive ist notwendig, um gewissermaßen als Standortbestimmung darzustellen, in welcher Form die Polygynie bisher betrachtet wurde. Von dieser Perspektive aus können dann Überlegungen angestellt werden, wie sicher die Grundlage von Goodys Argumentation ist oder in welche Richtung weitere Forschungen erfolgen müssten. Bücher / Sachbücher / Politik & Geschichte / Nach Epochen / Mittelalter 978-3-638-75762-1, GRIN

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2004, ISBN: 9783638757621

ID: 116418647

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1, Universität Bielefeld (Geschichteswissenschaften), Veranstaltung: Seminar: Verwandschaft. Zur Geschichte einer Denkform im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Hausarbeit ist die Polygynie im Mittelalter aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive. Mit der Polygynie im Mittelalter rückt ein Gegenstand ins Blickfeld, der vor allem nach den Thesen Jack Goodys von Bedeutung ist. ´´Um zu wachsen und zu überleben, musste die Kirche Besitz anhäufen, und das hieß: die Kontrolle darüber erreichen, wie Besitz von einer Generation an die nächste übertragen wurde. Da die Verteilung des Besitzes zwischen den Generationen verknüpft ist mit den Heiratsmustern und der Legitimität von Kindern, musste die Kirche darüber Macht gewinnen, um die Erbschaftsstrategie beeinflussen zu können´´1. Einer der Bereiche, in welche die Kirche eingriff, ist laut Goody die Polygynie. Auf Grund des Zurückdrängens der Polygynie durch die Kirche wurde eine der Möglichkeiten legitime Erben einzusetzen, zunichte gemacht. Die Kirche erhöhte somit ihre Chancen, dass ihr das Erbe zufiel. Goodys Überlegungen werden zwar als monokausale Deutungen2 kritisiert, dies soll jedoch nicht von einer eingehenden Überprüfung der These abhalten. Der von Goody angegebene Grund, die Besitzakkumulation der Kirche, ist zwar einseitig, doch baut er auf einer Grundlage, nämlich, dass die Kirche die Polygynie verdrängt haben soll. Dieser Grundlage soll mit dieser Arbeit nachgegangen werden. Dabei ist nicht nur ein gegenwärtiger Standpunkt der Wissenschaft zur Polygynie im Mittelalter von Interesse. Es stellt sich die Frage, wie von der deutschen Forschung ausgehend die Polygynie diskutiert wurde, um eventuelle Anknüpfungspunkte für die These Goodys zu finden. Die wissenschaftsgeschichtliche Perspektive ist notwendig, um gewissermaßen als Standortbestimmung darzustellen, in welcher Form die Polygynie bisher betrachtet wurde. Von dieser Perspektive aus können dann Überlegungen angestellt werden, wie sicher die Grundlage von Goodys Argumentation ist oder in welche Richtung weitere Forschungen erfolgen müssten. Die Polygynie im Mittelalter aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive Buch (dtsch.) Bücher>Sachbücher>Politik & Geschichte>Nach Epochen>Mittelalter, GRIN

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Die Polygynie im Mittelalter aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive - Taschenbuch

2007, ISBN: 3638757625

ID: 10407741027

[EAN: 9783638757621], Neubuch, [PU: GRIN Verlag Okt 2007], This item is printed on demand - Print on Demand Neuware - Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1, Universität Bielefeld (Geschichteswissenschaften), Veranstaltung: Seminar: Verwandschaft. Zur Geschichte einer Denkform im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Hausarbeit ist die Polygynie im Mittelalter aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive. Mit der Polygynie im Mittelalter rückt ein Gegenstand ins Blickfeld, der vor allem nach den Thesen Jack Goodys von Bedeutung ist. Um zu wachsen und zu überleben, musste die Kirche Besitz anhäufen, und das hieß: die Kontrolle darüber erreichen, wie Besitz von einer Generation an die nächste übertragen wurde. Da die Verteilung des Besitzes zwischen den Generationen verknüpft ist mit den Heiratsmustern und der Legitimität von Kindern, musste die Kirche darüber Macht gewinnen, um die Erbschaftsstrategie beeinflussen zu können 1. Einer der Bereiche, in welche die Kirche eingriff, ist laut Goody die Polygynie. Auf Grund des Zurückdrängens der Polygynie durch die Kirche wurde eine der Möglichkeiten legitime Erben einzusetzen, zunichte gemacht. Die Kirche erhöhte somit ihre Chancen, dass ihr das Erbe zufiel. Goodys Überlegungen werden zwar als monokausale Deutungen2 kritisiert, dies soll jedoch nicht von einer eingehenden Überprüfung der These abhalten. Der von Goody angegebene Grund, die Besitzakkumulation der Kirche, ist zwar einseitig, doch baut er auf einer Grundlage, nämlich, dass die Kirche die Polygynie verdrängt haben soll. Dieser Grundlage soll mit dieser Arbeit nachgegangen werden. Dabei ist nicht nur ein gegenwärtiger Standpunkt der Wissenschaft zur Polygynie im Mittelalter von Interesse. Es stellt sich die Frage, wie von der deutschen Forschung ausgehend die Polygynie diskutiert wurde, um eventuelle Anknüpfungspunkte für die These Goodys zu finden. Die wissenschaftsgeschichtliche Perspektive ist notwendig, um gewissermaßen als Standortbestimmung darzustellen, in welcher Form die Polygynie bisher betrachtet wurde. Von dieser Perspektive aus können dann Überlegungen angestellt werden, wie sicher die Grundlage von Goodys Argumentation ist oder in welche Richtung weitere Forschungen erfolgen müssten. 24 pp. Deutsch

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Die Polygynie im Mittelalter aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive
Autor:

Richert, Lilli

Titel:

Die Polygynie im Mittelalter aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive

ISBN-Nummer:

3638757625

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1, Universität Bielefeld (Geschichteswissenschaften), Veranstaltung: Seminar: Verwandschaft. Zur Geschichte einer Denkform im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Hausarbeit ist die Polygynie im Mittelalter aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive. Mit der Polygynie im Mittelalter rückt ein Gegenstand ins Blickfeld, der vor allem nach den Thesen Jack Goodys von Bedeutung ist. "Um zu wachsen und zu überleben, musste die Kirche Besitz anhäufen, und das hieß: die Kontrolle darüber erreichen, wie Besitz von einer Generation an die nächste übertragen wurde. Da die Verteilung des Besitzes zwischen den Generationen verknüpft ist mit den Heiratsmustern und der Legitimität von Kindern, musste die Kirche darüber Macht gewinnen, um die Erbschaftsstrategie beeinflussen zu können"1. Einer der Bereiche, in welche die Kirche eingriff, ist laut Goody die Polygynie. Auf Grund des Zurückdrängens der Polygynie durch die Kirche wurde eine der Möglichkeiten legitime Erben einzusetzen, zunichte gemacht. Die Kirche erhöhte somit ihre Chancen, dass ihr das Erbe zufiel. Goodys Überlegungen werden zwar als monokausale Deutungen2 kritisiert, dies soll jedoch nicht von einer eingehenden Überprüfung der These abhalten. Der von Goody angegebene Grund, die Besitzakkumulation der Kirche, ist zwar einseitig, doch baut er auf einer Grundlage, nämlich, dass die Kirche die Polygynie verdrängt haben soll. Dieser Grundlage soll mit dieser Arbeit nachgegangen werden. Dabei ist nicht nur ein gegenwärtiger Standpunkt der Wissenschaft zur Polygynie im Mittelalter von Interesse. Es stellt sich die Frage, wie von der deutschen Forschung ausgehend die Polygynie diskutiert wurde, um eventuelle Anknüpfungspunkte für die These Goodys zu finden. Die wissenschaftsgeschichtliche Perspektive ist notwendig, um gewissermaßen als Standortbestimmung darzustellen, in welcher Form die Polygynie bisher betrachtet wurde. Von dieser Perspektive aus können dann Überlegungen angestellt werden, wie sicher die Grundlage von Goodys Argumentation ist oder in welche Richtung weitere Forschungen erfolgen müssten.

Detailangaben zum Buch - Die Polygynie im Mittelalter aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive


EAN (ISBN-13): 9783638757621
ISBN (ISBN-10): 3638757625
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: GRIN Verlag
28 Seiten
Gewicht: 0,055 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 30.10.2007 11:07:37
Buch zuletzt gefunden am 29.09.2016 03:09:14
ISBN/EAN: 3638757625

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-75762-5, 978-3-638-75762-1

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