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Die Kritik Am Historismus in Ibsens Hedda Gabler Und in Nietzsches Zweiter Unzeitgemasser Betrachtung - Frank Dersch
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Frank Dersch:

Die Kritik Am Historismus in Ibsens Hedda Gabler Und in Nietzsches Zweiter Unzeitgemasser Betrachtung - Taschenbuch

2006, ISBN: 9783638736664

ID: 597755941

Grin Verlag. Paperback. New. Paperback. 60 pages. Dimensions: 8.3in. x 5.8in. x 0.1in.Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, 3, Universitt Konstanz, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Nietzsches Kritik am Historismus und wie diese Kritik gleichzeitig in Ibsens Drama auf der Bhne ausgespielt wird. Dabei zeigt sich, dass unabhangig von Ibsens Nietzsche-Rezeption, hnliche Theoreme aus Nietzsches Kritik in Hedda Gabler auftauchen und somit ein dichtes intertextuelles Gewebe bilden, das Aufschluss ber die mentalittsgeschichtliche Situation am Ende des 19. Jahrhunderts liefert. , Abstract: In Hedda Gabler von Henrik Ibsen entfaltet sich eine Vielzahl von Themen wie z. B. die Langeweile, der sthetizismus als auch der Historismus, die unmittelbar auf die Entstehungszeit des Dramas selbst verweisen. Dieses naturalistische Drama birgt die besondere Rezeptionssituation in sich, dass sich das Publikum auf der Bhne selbst betrachtet. Doch nicht nur im literarischen Diskurs findet diese Selbstbetrachtung und -bespiegelung statt, sondern auch der philosophische Diskurs ist gespickt mit Anmerkungen ber das damalige Bewusstsein. Die Hinwendung auf die eigene Zeit lsst sich exemplarisch am Werk Nietzsches ablesen. Nietzsche betreibt unmittelbare Zeitkritik in der Zweiten Unzeitgemen Betrachtungen, indem er den im 19. Jahrhundert aktuellen Historismus als Zeichen einer kulturellen Verfallserscheinung deutet. Sowohl in Hedda Gabler als auch in Nietzsches Zweiter Unzeitgemer Betrachtung wird die historische Bildung explizit thematisiert und damit zum Gegenstand des jeweiligen Diskurses. Beide Texte beinhalten also, der eine durch zwei dramatische Figuren, der andere durch argumentative, non-fiktionale Rhetorik, eine Problematisierung des Historismus, und weisen dadurch eine augenfllige Intertextualitt auf. Die Arbeit geht der Frage nach, inwiefern sich Nietzsches Kritik am Historismus in Jrgen Tesman und Ei This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN., Grin Verlag

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Die Kritik am Historismus in Ibsens ´´Hedda Gabler´´ und in Nietzsches ´´Zweiter Unzeitgemäßer Betrachtung´´ - Frank Dersch
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Frank Dersch:

Die Kritik am Historismus in Ibsens ´´Hedda Gabler´´ und in Nietzsches ´´Zweiter Unzeitgemäßer Betrachtung´´ - neues Buch

2007, ISBN: 9783638736664

ID: 690881287

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität Konstanz, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In ´´Hedda Gabler´´ von Henrik Ibsen entfaltet sich eine Vielzahl von Themen wie z.B. die Langeweile, der Ästhetizismus als auch der Historismus, die unmittelbar auf die Entstehungszeit des Dramas selbst verweisen. Dieses naturalistische Drama birgt die besondere Rezeptionssituation in sich, dass sich das Publikum auf der Bühne selbst betrachtet. Doch nicht nur im literarischen Diskurs findet diese Selbstbetrachtung und -bespiegelung statt, sondern auch der philosophische Diskurs ist gespickt mit Anmerkungen über das damalige Bewusstsein. Die Hinwendung auf die eigene Zeit lässt sich exemplarisch am Werk Nietzsches ablesen. Nietzsche betreibt unmittelbare Zeitkritik in der ´´Zweiten Unzeitgemässen Betrachtungen´´, indem er den im 19. Jahrhundert aktuellen Historismus als Zeichen einer kulturellen Verfallserscheinung deutet. Sowohl in Hedda Gabler als auch in Nietzsches ´´Zweiter Unzeitgemässer Betrachtung´´ wird die ´´historische Bildung´´ explizit thematisiert und damit zum Gegenstand des jeweiligen Diskurses. Beide Texte beinhalten also, der eine durch zwei dramatische Figuren, der andere durch argumentative, non-fiktionale Rhetorik, eine Problematisierung des Historismus, und weisen dadurch eine augenfällige Intertextualität auf. Die Arbeit geht der Frage nach, inwiefern sich Nietzsches Kritik am Historismus in Jørgen Tesman und Eilert Løvborg aus Hedda Gabler wieder findet und in den beiden Figuren verdichtet und damit das Drama Nietzsches kritischen Impuls gegen seine Zeit aufnimmt und in anderer Form repräsentiert. Dabei ist es unerheblich, ob Ibsen die Schriften von Nietzsches rezipiert und künstlerisch umgesetzt hat oder nicht. Vielmehr soll die Durchdringung der beiden Diskurse im späten 19. Jahrhunder Die Kritik am Historismus in Ibsens ´´Hedda Gabler´´ und in Nietzsches ´´Zweiter Unzeitgemäßer Betrachtung´´ Bücher > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft > Germanistik Taschenbuch 24.08.2007, GRIN, .200

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Die Kritik am Historismus in Ibsens ´´Hedda Gabler´´ und in Nietzsches ´´Zweiter Unzeitgemäßer Betrachtung - neues Buch

2006

ISBN: 9783638736664

ID: 116389850

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität Konstanz, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In ´´Hedda Gabler´´ von Henrik Ibsen entfaltet sich eine Vielzahl von Themen wie z.B. die Langeweile, der Ästhetizismus als auch der Historismus, die unmittelbar auf die Entstehungszeit des Dramas selbst verweisen. Dieses naturalistische Drama birgt die besondere Rezeptionssituation in sich, dass sich das Publikum auf der Bühne selbst betrachtet. Doch nicht nur im literarischen Diskurs findet diese Selbstbetrachtung und -bespiegelung statt, sondern auch der philosophische Diskurs ist gespickt mit Anmerkungen über das damalige Bewusstsein. Die Hinwendung auf die eigene Zeit lässt sich exemplarisch am Werk Nietzsches ablesen. Nietzsche betreibt unmittelbare Zeitkritik in der ´´Zweiten Unzeitgemäßen Betrachtungen´´, indem er den im 19. Jahrhundert aktuellen Historismus als Zeichen einer kulturellen Verfallserscheinung deutet. Sowohl in Hedda Gabler als auch in Nietzsches ´´Zweiter Unzeitgemäßer Betrachtung´´ wird die ´´historische Bildung´´ explizit thematisiert und damit zum Gegenstand des jeweiligen Diskurses. Beide Texte beinhalten also, der eine durch zwei dramatische Figuren, der andere durch argumentative, non-fiktionale Rhetorik, eine Problematisierung des Historismus, und weisen dadurch eine augenfällige Intertextualität auf. Die Arbeit geht der Frage nach, inwiefern sich Nietzsches Kritik am Historismus in Jørgen Tesman und Eilert Løvborg aus Hedda Gabler wieder findet und in den beiden Figuren verdichtet und damit das Drama Nietzsches kritischen Impuls gegen seine Zeit aufnimmt und in anderer Form repräsentiert. Dabei ist es unerheblich, ob Ibsen die Schriften von Nietzsches rezipiert und künstlerisch umgesetzt hat oder nicht. Vielmehr soll die Durchdringung der beiden Diskurse im späten 19. Jahrhunder Die Kritik am Historismus in Ibsens ´´Hedda Gabler´´ und in Nietzsches ´´Zweiter Unzeitgemäßer Betrachtung Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Sprach- & Literaturwissenschaft>Germanistik, GRIN

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2006, ISBN: 9783638736664

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Die Kritik am Historismus in Ibsens "Hedda Gabler" und in Nietzsches "Zweiter Unzeitgemäßer Betrachtung" Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität Konstanz, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In "Hedda Gabler" von Henrik Ibsen entfaltet sich eine Vielzahl von Themen wie z.B. die Langeweile, der Ästhetizismus als auch der Historismus, die unmittelbar auf die Entstehungszeit des Dramas selbst verweisen. Dieses naturalistische Drama birgt die besondere Rezeptionssituation in sich, dass sich das Publikum auf der Bühne selbst betrachtet. Doch nicht nur im literarischen Diskurs findet diese Selbstbetrachtung und -bespiegelung statt, sondern auch der philosophische Diskurs ist gespickt mit Anmerkungen über das damalige Bewusstsein. Die Hinwendung auf die eigene Zeit lässt sich exemplarisch am Werk Nietzsches ablesen. Nietzsche betreibt unmittelbare Zeitkritik in der "Zweiten Unzeitgemässen Betrachtungen", indem er den im 19. Jahrhundert aktuellen Historismus als Zeichen einer kulturellen Verfallserscheinung deutet. Sowohl in Hedda Gabler als auch in Nietzsches "Zweiter Unzeitgemässer Betrachtung" wird die "historische Bildung" explizit thematisiert und damit zum Gegenstand des jeweiligen Diskurses. Beide Texte beinhalten also, der eine durch zwei dramatische Figuren, der andere durch argumentative, non-fiktionale Rhetorik, eine Problematisierung des Historismus, und weisen dadurch eine augenfällige Intertextualität auf. Die Arbeit geht der Frage nach, inwiefern sich Nietzsches Kritik am Historismus in Jørgen Tesman und Eilert Løvborg aus Hedda Gabler wieder findet und in den beiden Figuren verdichtet und damit das Drama Nietzsches kritischen Impuls gegen seine Zeit aufnimmt und in anderer Form repräsentiert. Dabei ist es unerheblich, ob Ibsen die Schriften von Nietzsches rezipiert und künstlerisch umgesetzt hat oder nicht. Vielmehr soll die Durchdringung der beiden Diskurse im späten 19. Jahrhunder Bücher / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft / Germanistik 978-3-638-73666-4, GRIN

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2006, ISBN: 9783638736664

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Die Kritik am Historismus in Ibsens "Hedda Gabler" und in Nietzsches "Zweiter Unzeitgemäßer Betrachtung" Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität Konstanz, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In "Hedda Gabler" von Henrik Ibsen entfaltet sich eine Vielzahl von Themen wie z.B. die Langeweile, der Ästhetizismus als auch der Historismus, die unmittelbar auf die Entstehungszeit des Dramas selbst verweisen. Dieses naturalistische Drama birgt die besondere Rezeptionssituation in sich, dass sich das Publikum auf der Bühne selbst betrachtet. Doch nicht nur im literarischen Diskurs findet diese Selbstbetrachtung und -bespiegelung statt, sondern auch der philosophische Diskurs ist gespickt mit Anmerkungen über das damalige Bewusstsein. Die Hinwendung auf die eigene Zeit lässt sich exemplarisch am Werk Nietzsches ablesen. Nietzsche betreibt unmittelbare Zeitkritik in der "Zweiten Unzeitgemäßen Betrachtungen", indem er den im 19. Jahrhundert aktuellen Historismus als Zeichen einer kulturellen Verfallserscheinung deutet. Sowohl in Hedda Gabler als auch in Nietzsches "Zweiter Unzeitgemäßer Betrachtung" wird die "historische Bildung" explizit thematisiert und damit zum Gegenstand des jeweiligen Diskurses. Beide Texte beinhalten also, der eine durch zwei dramatische Figuren, der andere durch argumentative, non-fiktionale Rhetorik, eine Problematisierung des Historismus, und weisen dadurch eine augenfällige Intertextualität auf. Die Arbeit geht der Frage nach, inwiefern sich Nietzsches Kritik am Historismus in Jørgen Tesman und Eilert Løvborg aus Hedda Gabler wieder findet und in den beiden Figuren verdichtet und damit das Drama Nietzsches kritischen Impuls gegen seine Zeit aufnimmt und in anderer Form repräsentiert. Dabei ist es unerheblich, ob Ibsen die Schriften von Nietzsches rezipiert und künstlerisch umgesetzt hat oder nicht. Vielmehr soll die Durchdringung der beiden Diskurse im späten 19. Jahrhunder Bücher / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft / Germanistik 978-3-638-73666-4, GRIN

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Die Kritik am Historismus in Ibsens "Hedda Gabler" und in Nietzsches "Zweiter Unzeitgemäßer Betrachtung"
Autor:

Dersch, Frank

Titel:

Die Kritik am Historismus in Ibsens "Hedda Gabler" und in Nietzsches "Zweiter Unzeitgemäßer Betrachtung"

ISBN-Nummer:

3638736660

Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Universität Konstanz, 12 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Nietzsches Kritik am Historismus und wie diese Kritik gleichzeitig in Ibsens Drama auf der Bühne "ausgespielt" wird. Dabei zeigt sich, dass unabhangig von Ibsens Nietzsche-Rezeption, ähnliche Theoreme aus Nietzsches Kritik in Hedda Gabler auftauchen und somit ein dichtes intertextuelles Gewebe bilden, das Aufschluss über die mentalitätsgeschichtliche Situation am Ende des 19. Jahrhunderts liefert. , Abstract: In "Hedda Gabler" von Henrik Ibsen entfaltet sich eine Vielzahl von Themen wie z.B. die Langeweile, der Ästhetizismus als auch der Historismus, die unmittelbar auf die Entstehungszeit des Dramas selbst verweisen. Dieses naturalistische Drama birgt die besondere Rezeptionssituation in sich, dass sich das Publikum auf der Bühne selbst betrachtet. Doch nicht nur im literarischen Diskurs findet diese Selbstbetrachtung und -bespiegelung statt, sondern auch der philosophische Diskurs ist gespickt mit Anmerkungen über das damalige Bewusstsein. Die Hinwendung auf die eigene Zeit lässt sich exemplarisch am Werk Nietzsches ablesen. Nietzsche betreibt unmittelbare Zeitkritik in der "Zweiten Unzeitgemäßen Betrachtungen", indem er den im 19. Jahrhundert aktuellen Historismus als Zeichen einer kulturellen Verfallserscheinung deutet. Sowohl in Hedda Gabler als auch in Nietzsches "Zweiter Unzeitgemäßer Betrachtung" wird die "historische Bildung" explizit thematisiert und damit zum Gegenstand des jeweiligen Diskurses. Beide Texte beinhalten also, der eine durch zwei dramatische Figuren, der andere durch argumentative, non-fiktionale Rhetorik, eine Problematisierung des Historismus, und weisen dadurch eine augenfällige Intertextualität auf. Die Arbeit geht der Frage nach, inwiefern sich Nietzsches Kritik am Historismus in Jørgen Tesman und Eilert Løvborg aus Hedda Gabler wieder findet und in den beiden Figuren verdichtet und damit das Drama Nietzsches kritischen Impuls gegen seine Zeit aufnimmt und in anderer Form repräsentiert. Dabei ist es unerheblich, ob Ibsen die Schriften von Nietzsches rezipiert und künstlerisch umgesetzt hat oder nicht. Vielmehr soll die Durchdringung der beiden Diskurse im späten 19. Jahrhundert anhand der Kritik am Historismus herausgearbeitet werden und gleichzeitig die Frage gestellt werden, inwieweit die Figuren aus Hedda Gabler die Konsequenzen von Nietzsches theoretischen Prämissen auf der Bühne ausspielen und dadurch innerhalb des ästhetischen Raums der Bühne realisieren.

Detailangaben zum Buch - Die Kritik am Historismus in Ibsens "Hedda Gabler" und in Nietzsches "Zweiter Unzeitgemäßer Betrachtung"


EAN (ISBN-13): 9783638736664
ISBN (ISBN-10): 3638736660
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: GRIN Verlag
60 Seiten
Gewicht: 0,099 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 24.12.2007 01:08:40
Buch zuletzt gefunden am 30.10.2016 14:51:59
ISBN/EAN: 3638736660

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-73666-0, 978-3-638-73666-4

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