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Grenzsituationen in der Pflege - Hogrefe, Ursula
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(*)
Hogrefe, Ursula:

Grenzsituationen in der Pflege - Taschenbuch

2006, ISBN: 9783638730020

[ED: Softcover], [PU: GRIN Verlag], Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pflegewissenschaften, einseitig bedruckt, Note: gut, - (Henriettenstiftung Bildungsbereich Marienstrasse 72-90, 30171 Hannover), 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahre 1969 begann ich meine Ausbildung an der Schwesternvorschule des Kreiskrankenhauses Hoya. Zu damaliger Zeit wurden bestimmte Themen im Pflegealltag tabuisiert. Über Gefühle spricht man nicht. Eine Schwester ekelt sich nicht. ungefähr so lauteten die Anweisungen unserer Unterrichtsschwester. Gefühlsregungen, vor allem wenn sie negativer Art sind, gelten heute wie damals in der Berufswelt der Pflegenden als meist nicht vorhanden. Schamgefühl, Angst und Ekel hat eine Pflegekraft nicht zu artikulieren. Im heutigen Berufsalltag kommen wir durch die Arbeitverdichtung immer mehr an unsere Grenzen. Aber nicht nur die Grenzen der Leistungsfähigkeit werden überschritten. Auch unsere inneren Grenzen der Erziehung, des kulturellen Umfeldes oder unsere eigenen Schutzgrenzen müssen wir oft mehrmals täglich überschreiten. Sei es bei Kontakt mit Exkrementen oder nur dadurch dass wir einem fremden Menschen körperlich nahe kommen müssen. Wir überschreiten unsere, sowie seine Grenzen. Machen uns die damit verbundenen Emotionen nicht bewusst, verdrängen sie oder leiten sie unbewusst um.Ich glaube ein Mensch kann Leid, Schmutz oder unangenehme Gerüche nur in begrenztem Umfang bei anderen ertragen, wenn er sich nicht aktiv mit den damit verbundenen Gefühlen auseinander setzt. Ich habe während meiner pflegerischen Tätigkeit viel unterschwellige und auch direkte Gewalt an Patienten/Altenheimbewohnern beobachtet. Oft war den pflegenden Mitarbeitern oder auch Angehörigen ihr Handeln nicht bewusst. Ich glaube es gibt einen Zusammenhang zwischen verdrängten Gefühlen und Erkrankungen bei Pflegenden. In welchen Situationen fühlen sich Pflegende überfordert? Wo kommen sie an ihre Grenzen und wo müssen sie diese überschreiten? Welche Gefühle sind damit verbunden? Macht die Verdrängung von negativen Gefühlen krank? Hat die Verdrängung Auswirkungen auf unser pflegerisches Handeln? Und, wenn ja ? Wie kann man als Leitungskraft in der Pflege, dem entgegen wirken?Um diese Fragen soll es in meiner Hausarbeit gehen. Ich verstehe diese Arbeit als Hilfestellung für Mitarbeiter in Pflegeberufen. Ich möchte der Sprachlosigkeit in meinem Berufsumfeld ein Ende bereiten und einen Anstoß geben, sich mit unliebsamen Gefühlen/Emotionen auseinander zu setzen.Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00]

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Grenzsituationen in der Pflege - Ursula Hogrefe
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Ursula Hogrefe:

Grenzsituationen in der Pflege - Taschenbuch

2007, ISBN: 3638730026

ID: 10407740564

[EAN: 9783638730020], Neubuch, [PU: Grin Verlag Aug 2007], This item is printed on demand - Print on Demand Titel. - Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pflegewissenschaften, einseitig bedruckt, Note: gut, 14 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahre 1969 begann ich meine Ausbildung an der Schwesternvorschule des Kreiskrankenhauses Hoya. Zu damaliger Zeit wurden bestimmte Themen im Pflegealltag tabuisiert. Über Gefühle spricht man nicht. Eine Schwester ekelt sich nicht. ungefähr so lauteten die Anweisungen unserer Unterrichtsschwester. Gefühlsregungen, vor allem wenn sie negativer Art sind, gelten heute wie damals in der Berufswelt der Pflegenden als meist nicht vorhanden. Schamgefühl, Angst und Ekel hat eine Pflegekraft nicht zu artikulieren. Im heutigen Berufsalltag kommen wir durch die Arbeitverdichtung immer mehr an unsere Grenzen. Aber nicht nur die Grenzen der Leistungsfähigkeit werden überschritten. Auch unsere inneren Grenzen der Erziehung, des kulturellen Umfeldes oder unsere eigenen Schutzgrenzen müssen wir oft mehrmals täglich überschreiten. Sei es bei Kontakt mit Exkrementen oder nur dadurch dass wir einem fremden Menschen körperlich nahe kommen müssen. Wir überschreiten unsere, sowie seine Grenzen. Machen uns die damit verbundenen Emotionen nicht bewusst, verdrängen sie oder leiten sie unbewusst um. Ich glaube; ein Mensch kann Leid, Schmutz oder unangenehme Gerüche nur in begrenztem Umfang bei anderen ertragen, wenn er sich nicht aktiv mit den damit verbundenen Gefühlen auseinander setzt. Ich habe während meiner pflegerischen Tätigkeit viel unterschwellige und auch direkte Gewalt an Patienten/Altenheimbewohnern beobachtet. Oft war den pflegenden Mitarbeitern oder auch Angehörigen ihr Handeln nicht bewusst. Ich glaube es gibt einen Zusammenhang zwischen verdrängten Gefühlen und Erkrankungen bei Pflegenden. In welchen Situationen fühlen sich Pflegende überfordert Wo kommen sie an ihre Grenzen und wo müssen sie diese überschreiten Welche Gefühle sind damit verbunden Macht die Verdrängung von negativen Gefühlen krank Hat die Verdrängung Auswirkungen auf unser pflegerisches Handeln Und, wenn ja Wie kann man als Leitungskraft in der Pflege, dem entgegen wirken Um diese Fragen soll es in meiner Hausarbeit gehen. Ich verstehe diese Arbeit als Hilfestellung für Mitarbeiter in Pflegeberufen. Ich möchte der Sprachlosigkeit in meinem Berufsumfeld ein Ende bereiten und einen Anstoß geben, sich mit unliebsamen Gefühlen/Emotionen auseinander zu setzen. 68 pp. Deutsch

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AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany [51283250] [Rating: 5 (von 5)]
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Grenzsituationen in der Pflege - Ursula Hogrefe
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Grenzsituationen in der Pflege - Taschenbuch

2007

ISBN: 3638730026

ID: 10407740564

[EAN: 9783638730020], Neubuch, [PU: Grin Verlag Aug 2007], This item is printed on demand - Print on Demand Titel. - Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pflegewissenschaften, einseitig bedruckt, Note: gut, 14 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahre 1969 begann ich meine Ausbildung an der Schwesternvorschule des Kreiskrankenhauses Hoya. Zu damaliger Zeit wurden bestimmte Themen im Pflegealltag tabuisiert. Über Gefühle spricht man nicht. Eine Schwester ekelt sich nicht. ungefähr so lauteten die Anweisungen unserer Unterrichtsschwester. Gefühlsregungen, vor allem wenn sie negativer Art sind, gelten heute wie damals in der Berufswelt der Pflegenden als meist nicht vorhanden. Schamgefühl, Angst und Ekel hat eine Pflegekraft nicht zu artikulieren. Im heutigen Berufsalltag kommen wir durch die Arbeitverdichtung immer mehr an unsere Grenzen. Aber nicht nur die Grenzen der Leistungsfähigkeit werden überschritten. Auch unsere inneren Grenzen der Erziehung, des kulturellen Umfeldes oder unsere eigenen Schutzgrenzen müssen wir oft mehrmals täglich überschreiten. Sei es bei Kontakt mit Exkrementen oder nur dadurch dass wir einem fremden Menschen körperlich nahe kommen müssen. Wir überschreiten unsere, sowie seine Grenzen. Machen uns die damit verbundenen Emotionen nicht bewusst, verdrängen sie oder leiten sie unbewusst um. Ich glaube; ein Mensch kann Leid, Schmutz oder unangenehme Gerüche nur in begrenztem Umfang bei anderen ertragen, wenn er sich nicht aktiv mit den damit verbundenen Gefühlen auseinander setzt. Ich habe während meiner pflegerischen Tätigkeit viel unterschwellige und auch direkte Gewalt an Patienten/Altenheimbewohnern beobachtet. Oft war den pflegenden Mitarbeitern oder auch Angehörigen ihr Handeln nicht bewusst. Ich glaube es gibt einen Zusammenhang zwischen verdrängten Gefühlen und Erkrankungen bei Pflegenden. In welchen Situationen fühlen sich Pflegende überfordert Wo kommen sie an ihre Grenzen und wo müssen sie diese überschreiten Welche Gefühle sind damit verbunden Macht die Verdrängung von negativen Gefühlen krank Hat die Verdrängung Auswirkungen auf unser pflegerisches Handeln Und, wenn ja Wie kann man als Leitungskraft in der Pflege, dem entgegen wirken Um diese Fragen soll es in meiner Hausarbeit gehen. Ich verstehe diese Arbeit als Hilfestellung für Mitarbeiter in Pflegeberufen. Ich möchte der Sprachlosigkeit in meinem Berufsumfeld ein Ende bereiten und einen Anstoß geben, sich mit unliebsamen Gefühlen/Emotionen auseinander zu setzen. 68 pp. Deutsch

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2006, ISBN: 9783638730020

[ED: Softcover], [PU: GRIN Verlag], Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pflegewissenschaften, Note: gut, , 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahre 1969 begann ich meine Ausbildung an der Schwesternvorschule des Kreiskrankenhauses Hoya. Zu damaliger Zeit wurden bestimmte Themen im Pflegealltag tabuisiert. "Über Gefühle spricht man nicht." "Eine Schwester ekelt sich nicht." ungefähr so lauteten die Anweisungen unserer Unterrichtsschwester. Gefühlsregungen, vor allem wenn sie negativer Art sind, gelten heute wie damals in der Berufswelt der Pflegenden als meist nicht vorhanden. Schamgefühl, Angst und Ekel hat eine Pflegekraft nicht zu artikulieren. Im heutigen Berufsalltag kommen wir durch die Arbeitverdichtung immer mehr an unsere Grenzen. Aber nicht nur die Grenzen der Leistungsfähigkeit werden überschritten. Auch unsere inneren Grenzen der Erziehung, des kulturellen Umfeldes oder unsere eigenen Schutzgrenzen müssen wir oft mehrmals täglich überschreiten. Sei es bei Kontakt mit Exkrementen oder nur dadurch dass wir einem fremden Menschen körperlich nahe kommen müssen. Wir überschreiten unsere, sowie seine Grenzen. Machen uns die damit verbundenen Emotionen nicht bewusst, verdrängen sie oder leiten sie unbewusst um. Ich glaube ein Mensch kann Leid, Schmutz oder unangenehme Gerüche nur in begrenztem Umfang bei anderen ertragen, wenn er sich nicht aktiv mit den damit verbundenen Gefühlen auseinander setzt. Ich habe während meiner pflegerischen Tätigkeit viel unterschwellige und auch direkte Gewalt an Patienten/Altenheimbewohnern beobachtet. Oft war den pflegenden Mitarbeitern oder auch Angehörigen ihr Handeln nicht bewusst. Ich glaube es gibt einen Zusammenhang zwischen verdrängten Gefühlen und Erkrankungen bei Pflegenden. In welchen Situationen fühlen sich Pflegende überfordert? Wo kommen sie an ihre Grenzen und wo müssen sie diese überschreiten? Welche Gefühle sind damit verbunden? Macht die Verdrängung von negativen Gefühlen krank? Hat die Verdrängung Auswirkungen auf unser pflegerisches Handeln? Und, wenn ja ? Wie kann man als Leitungskraft in der Pflege, dem entgegen wirken? Um diese Fragen soll es in meiner Hausarbeit gehen. Ich verstehe diese Arbeit als Hilfestellung für Mitarbeiter in Pflegeberufen. Ich möchte der Sprachlosigkeit in meinem Berufsumfeld ein Ende bereiten und einen Anstoß geben, sich mit unliebsamen Gefühlen/Emotionen auseinander zu setzen.Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00]

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Ursula Hogrefe:
Grenzsituationen in Der Pflege - Taschenbuch

2006, ISBN: 9783638730020

ID: 592893434

Grin Verlag. Paperback. New. Paperback. 68 pages. Dimensions: 8.1in. x 5.8in. x 0.3in.Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pflegewissenschaften, Note: gut, , 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahre 1969 begann ich meine Ausbildung an der Schwesternvorschule des Kreiskrankenhauses Hoya. Zu damaliger Zeit wurden bestimmte Themen im Pflegealltag tabuisiert. ber Gefhle spricht man nicht. Eine Schwester ekelt sich nicht. ungefhr so lauteten die Anweisungen unserer Unterrichtsschwester. Gefhlsregungen, vor allem wenn sie negativer Art sind, gelten heute wie damals in der Berufswelt der Pflegenden als meist nicht vorhanden. Schamgefhl, Angst und Ekel hat eine Pflegekraft nicht zu artikulieren. Im heutigen Berufsalltag kommen wir durch die Arbeitverdichtung immer mehr an unsere Grenzen. Aber nicht nur die Grenzen der Leistungsfhigkeit werden berschritten. Auch unsere inneren Grenzen der Erziehung, des kulturellen Umfeldes oder unsere eigenen Schutzgrenzen mssen wir oft mehrmals tglich berschreiten. Sei es bei Kontakt mit Exkrementen oder nur dadurch dass wir einem fremden Menschen krperlich nahe kommen mssen. Wir berschreiten unsere, sowie seine Grenzen. Machen uns die damit verbundenen Emotionen nicht bewusst, verdrngen sie oder leiten sie unbewusst um. Ich glaube; ein Mensch kann Leid, Schmutz oder unangenehme Gerche nur in begrenztem Umfang bei anderen ertragen, wenn er sich nicht aktiv mit den damit verbundenen Gefhlen auseinander setzt. Ich habe whrend meiner pflegerischen Ttigkeit viel unterschwellige und auch direkte Gewalt an PatientenAltenheimbewohnern beobachtet. Oft war den pflegenden Mitarbeitern oder auch Angehrigen ihr Handeln nicht bewusst. Ich glaube es gibt einen Zusammenhang zwischen verdrngten Gefhlen und Erkrankungen bei Pflegenden. In welchen Situationen fhlen sich Pflegende berfordert Wo kommen sie an ihre Grenzen und wo mssen sie diese berschreiten Welche Gefhle sind damit verbunden Macht die Verdrngung von negativen Gefhlen krank Hat die Verdrngun This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN., Grin Verlag

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Grenzsituationen in der Pflege
Autor:

Hogrefe, Ursula

Titel:

Grenzsituationen in der Pflege

ISBN-Nummer:

3638730026

Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pflegewissenschaften, einseitig bedruckt, Note: gut, 14 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahre 1969 begann ich meine Ausbildung an der Schwesternvorschule des Kreiskrankenhauses Hoya. Zu damaliger Zeit wurden bestimmte Themen im Pflegealltag tabuisiert. "Über Gefühle spricht man nicht." "Eine Schwester ekelt sich nicht." ungefähr so lauteten die Anweisungen unserer Unterrichtsschwester. Gefühlsregungen, vor allem wenn sie negativer Art sind, gelten heute wie damals in der Berufswelt der Pflegenden als meist nicht vorhanden. Schamgefühl, Angst und Ekel hat eine Pflegekraft nicht zu artikulieren. Im heutigen Berufsalltag kommen wir durch die Arbeitverdichtung immer mehr an unsere Grenzen. Aber nicht nur die Grenzen der Leistungsfähigkeit werden überschritten. Auch unsere inneren Grenzen der Erziehung, des kulturellen Umfeldes oder unsere eigenen Schutzgrenzen müssen wir oft mehrmals täglich überschreiten. Sei es bei Kontakt mit Exkrementen oder nur dadurch dass wir einem fremden Menschen körperlich nahe kommen müssen. Wir überschreiten unsere, sowie seine Grenzen. Machen uns die damit verbundenen Emotionen nicht bewusst, verdrängen sie oder leiten sie unbewusst um. Ich glaube; ein Mensch kann Leid, Schmutz oder unangenehme Gerüche nur in begrenztem Umfang bei anderen ertragen, wenn er sich nicht aktiv mit den damit verbundenen Gefühlen auseinander setzt. Ich habe während meiner pflegerischen Tätigkeit viel unterschwellige und auch direkte Gewalt an Patienten/Altenheimbewohnern beobachtet. Oft war den pflegenden Mitarbeitern oder auch Angehörigen ihr Handeln nicht bewusst. Ich glaube es gibt einen Zusammenhang zwischen verdrängten Gefühlen und Erkrankungen bei Pflegenden. In welchen Situationen fühlen sich Pflegende überfordert? Wo kommen sie an ihre Grenzen und wo müssen sie diese überschreiten? Welche Gefühle sind damit verbunden? Macht die Verdrängung von negativen Gefühlen krank? Hat die Verdrängung Auswirkungen auf unser pflegerisches Handeln? Und, wenn ja ? Wie kann man als Leitungskraft in der Pflege, dem entgegen wirken? Um diese Fragen soll es in meiner Hausarbeit gehen. Ich verstehe diese Arbeit als Hilfestellung für Mitarbeiter in Pflegeberufen. Ich möchte der Sprachlosigkeit in meinem Berufsumfeld ein Ende bereiten und einen Anstoß geben, sich mit unliebsamen Gefühlen/Emotionen auseinander zu setzen.

Detailangaben zum Buch - Grenzsituationen in der Pflege


EAN (ISBN-13): 9783638730020
ISBN (ISBN-10): 3638730026
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: GRIN Verlag
68 Seiten
Gewicht: 0,114 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 23.11.2007 12:36:42
Buch zuletzt gefunden am 16.11.2016 10:05:57
ISBN/EAN: 3638730026

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-73002-6, 978-3-638-73002-0

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