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Bewertende Konzepte des kommunikativen Verhaltens in Bezug auf geschlechtsspezifische Stile im Gespräch - Christina Zopp
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Christina Zopp:

Bewertende Konzepte des kommunikativen Verhaltens in Bezug auf geschlechtsspezifische Stile im Gespräch - neues Buch

2002, ISBN: 9783638657204

ID: 5f144bc198a18754fc522e90e2437107

Bewertende Konzepte des kommunikativen Verhaltens in Bezug auf geschlechtsspezifische Stile im Gespräch Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, einseitig bedruckt, Note: 1,7, Universität Regensburg (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Höflichkeit: soziale und interkulturelle Aspekte des kommunikativen Verhaltens, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zwischen den Geschlechtern wird der Unterschied der gegensätzlichen Stile im Gespräch besonders deutlich. Männer richten sich nach dem System des report talk , Frauen dagegen nach dem System des rapport talk . Das Hauptaugenmerk des report talk liegt allein auf dem Informationsaustausch. Das heißt, der Sprecher gibt in seiner Rede nichts anderes preis als eine einfache Information, die pure Aussage eines Satzes. Wichtig dabei ist noch eine gewisse Macht. Männer versuchen, im Gespräch ihre Macht auszudrücken und zu bewahren. Frauen hingegen legen mehr wert auf Gefühle. Der rapport talk gibt dem Zuhörer wesentlich mehr Informationen über den Sprecher, sowie über den Gegenstand des Gesprächs selbst. Dies geschieht überwiegend auf einer reinen Gefühlsebene. Ziel dieser Taktik der Gesprächsführung ist stark harmonisierend, ganz im Gegenzug zur Machtbesessenheit des männlichen Sprechers. Daher sind Missverständnisse im Gespräch unumgänglich. Hinzu kommt das Verhalten beider Geschlechter im Gespräch. Männer sind immer die dominierenden Teilnehmer eines kommunikativen Aktes. Sie behaupten sehr stark, unterbrechen sehr oft und geben zusätzlich kaum oder verspätet backchanel . Frauen hingegen geben ihr Rederecht schnell auf, lassen sich also gerne unterbrechen und behaupten weit weniger stark als ihr männlicher Gegenüber. Der verspätete backchanel des Mannes vermittelt dem harmoniebedürftigen rapport talker den Eindruck, der andere höre nicht zu, worauf er seine Rede sofort unterbricht. Aus diesen und noch einigen weiteren Gründen gibt es nicht selten Störungen in der Kommunikation zwischen den Geschlechtern. Der extreme Unterschied zwischen den jeweiligen Stilen im Gespräch entsteht zunächst vor dem Hintergrund einer sozio kulturellen Entwicklung, die ihre Begründung in der Erziehung findet. Das bedeutet also, Männer und Frauen werden von Kindesbeinen an zu report bzw. rapport talker erzogen. Doch wie wirkt sich nun das Phänomen der geschlechtsspezifischen Stile im Gespräch auf das Thema der bewertenden Konzepte des kommunikativen Verhaltens aus? Beurteilen Frauen bestimmte Situationen einer Interaktion anders als Männer? Falls es so ist, wie groß ist der Unterschied in den Einschätzungen? Anhand von Interviews sollen diese Fragen beantwortet werden. Bücher / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft / Germanistik 978-3-638-65720-4, GRIN

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Bewertende Konzepte des kommunikativen Verhaltens in Bezug auf geschlechtsspezifische Stile im Gespräch - neues Buch

2007, ISBN: 9783638657204

ID: 690885247

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,7, Universität Regensburg (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Höflichkeit: soziale und interkulturelle Aspekte des kommunikativen Verhaltens, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zwischen den Geschlechtern wird der Unterschied der gegensätzlichen Stile im Gespräch besonders deutlich. Männer richten sich nach dem System des ´´report talk´´, Frauen dagegen nach dem System des ´´rapport talk´´. Das Hauptaugenmerk des ´´report talk´´ liegt allein auf dem Informationsaustausch. Das heisst, der Sprecher gibt in seiner Rede nichts anderes preis als eine einfache Information, die pure Aussage eines Satzes. Wichtig dabei ist noch eine gewisse Macht. Männer versuchen, im Gespräch ihre Macht auszudrücken und zu bewahren. Frauen hingegen legen mehr wert auf Gefühle. Der ´´rapport talk´´ gibt dem Zuhörer wesentlich mehr Informationen über den Sprecher, sowie über den Gegenstand des Gesprächs selbst. Dies geschieht überwiegend auf einer reinen Gefühlsebene. Ziel dieser Taktik der Gesprächsführung ist stark harmonisierend, ganz im Gegenzug zur Machtbesessenheit des männlichen Sprechers. Daher sind Missverständnisse im Gespräch unumgänglich. Hinzu kommt das Verhalten beider Geschlechter im Gespräch. Männer sind immer die dominierenden Teilnehmer eines kommunikativen Aktes. Sie behaupten sehr stark, unterbrechen sehr oft und geben zusätzlich kaum oder verspätet ´´backchanel´´. Frauen hingegen geben ihr Rederecht schnell auf, lassen sich also gerne unterbrechen und behaupten weit weniger stark als ihr männlicher Gegenüber. Der verspätete ´´backchanel´´ des Mannes vermittelt dem harmoniebedürftigen ´´rapport talker´´ den Eindruck, der andere höre nicht zu, worauf er seine Rede sofort unterbricht. Aus diesen und noch einigen weiteren Gründen gibt es nicht selten Störungen in der Kommunikation zwischen den Geschlechtern. Der extreme U Bewertende Konzepte des kommunikativen Verhaltens in Bezug auf geschlechtsspezifische Stile im Gespräch Bücher > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft > Germanistik Taschenbuch 17.07.2007, GRIN, .200

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2002

ISBN: 9783638657204

ID: 116395808

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,7, Universität Regensburg (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Höflichkeit: soziale und interkulturelle Aspekte des kommunikativen Verhaltens, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zwischen den Geschlechtern wird der Unterschied der gegensätzlichen Stile im Gespräch besonders deutlich. Männer richten sich nach dem System des ´´report talk´´, Frauen dagegen nach dem System des ´´rapport talk´´. Das Hauptaugenmerk des ´´report talk´´ liegt allein auf dem Informationsaustausch. Das heißt, der Sprecher gibt in seiner Rede nichts anderes preis als eine einfache Information, die pure Aussage eines Satzes. Wichtig dabei ist noch eine gewisse Macht. Männer versuchen, im Gespräch ihre Macht auszudrücken und zu bewahren. Frauen hingegen legen mehr wert auf Gefühle. Der ´´rapport talk´´ gibt dem Zuhörer wesentlich mehr Informationen über den Sprecher, sowie über den Gegenstand des Gesprächs selbst. Dies geschieht überwiegend auf einer reinen Gefühlsebene. Ziel dieser Taktik der Gesprächsführung ist stark harmonisierend, ganz im Gegenzug zur Machtbesessenheit des männlichen Sprechers. Daher sind Missverständnisse im Gespräch unumgänglich. Hinzu kommt das Verhalten beider Geschlechter im Gespräch. Männer sind immer die dominierenden Teilnehmer eines kommunikativen Aktes. Sie behaupten sehr stark, unterbrechen sehr oft und geben zusätzlich kaum oder verspätet ´´backchanel´´. Frauen hingegen geben ihr Rederecht schnell auf, lassen sich also gerne unterbrechen und behaupten weit weniger stark als ihr männlicher Gegenüber. Der verspätete ´´backchanel´´ des Mannes vermittelt dem harmoniebedürftigen ´´rapport talker´´ den Eindruck, der andere höre nicht zu, worauf er seine Rede sofort unterbricht. Aus diesen und noch einigen weiteren Gründen gibt es nicht selten Störungen in der Kommunikation zwischen den Geschlechtern. Der extreme U Bewertende Konzepte des kommunikativen Verhaltens in Bezug auf geschlechtsspezifische Stile im Gespräch Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Sprach- & Literaturwissenschaft>Germanistik, GRIN

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2002, ISBN: 9783638657204

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Bewertende Konzepte des kommunikativen Verhaltens in Bezug auf geschlechtsspezifische Stile im Gespräch Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,7, Universität Regensburg (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Höflichkeit: soziale und interkulturelle Aspekte des kommunikativen Verhaltens, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zwischen den Geschlechtern wird der Unterschied der gegensätzlichen Stile im Gespräch besonders deutlich. Männer richten sich nach dem System des "report talk", Frauen dagegen nach dem System des "rapport talk". Das Hauptaugenmerk des "report talk" liegt allein auf dem Informationsaustausch. Das heißt, der Sprecher gibt in seiner Rede nichts anderes preis als eine einfache Information, die pure Aussage eines Satzes. Wichtig dabei ist noch eine gewisse Macht. Männer versuchen, im Gespräch ihre Macht auszudrücken und zu bewahren. Frauen hingegen legen mehr wert auf Gefühle. Der "rapport talk" gibt dem Zuhörer wesentlich mehr Informationen über den Sprecher, sowie über den Gegenstand des Gesprächs selbst. Dies geschieht überwiegend auf einer reinen Gefühlsebene. Ziel dieser Taktik der Gesprächsführung ist stark harmonisierend, ganz im Gegenzug zur Machtbesessenheit des männlichen Sprechers. Daher sind Missverständnisse im Gespräch unumgänglich. Hinzu kommt das Verhalten beider Geschlechter im Gespräch. Männer sind immer die dominierenden Teilnehmer eines kommunikativen Aktes. Sie behaupten sehr stark, unterbrechen sehr oft und geben zusätzlich kaum oder verspätet "backchanel". Frauen hingegen geben ihr Rederecht schnell auf, lassen sich also gerne unterbrechen und behaupten weit weniger stark als ihr männlicher Gegenüber. Der verspätete "backchanel" des Mannes vermittelt dem harmoniebedürftigen "rapport talker" den Eindruck, der andere höre nicht zu, worauf er seine Rede sofort unterbricht. Aus diesen und noch einigen weiteren Gründen gibt es nicht selten Störungen in der Kommunikation zwischen den Geschlechtern. Der extreme U Bücher / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft / Germanistik 978-3-638-65720-4, GRIN

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Bewertende Konzepte Des Kommunikativen Verhaltens in Bezug Auf Geschlechtsspezifische Stile Im Gesprach - Christina Zopp
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2002, ISBN: 9783638657204

ID: 586517366

Grin Verlag. Paperback. New. Paperback. 72 pages. Dimensions: 8.2in. x 5.8in. x 0.3in.Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1, 7, Universitt Regensburg (Institut fr Germanistik), Veranstaltung: Hflichkeit: soziale und interkulturelle Aspekte des kommunikativen Verhaltens, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zwischen den Geschlechtern wird der Unterschied der gegenstzlichen Stile im Gesprch besonders deutlich. Mnner richten sich nach dem System des report talk, Frauen dagegen nach dem System des rapport talk. Das Hauptaugenmerk des report talk liegt allein auf dem Informationsaustausch. Das heit, der Sprecher gibt in seiner Rede nichts anderes preis als eine einfache Information, die pure Aussage eines Satzes. Wichtig dabei ist noch eine gewisse Macht. Mnner versuchen, im Gesprch ihre Macht auszudrcken und zu bewahren. Frauen hingegen legen mehr wert auf Gefhle. Der rapport talk gibt dem Zuhrer wesentlich mehr Informationen ber den Sprecher, sowie ber den Gegenstand des Gesprchs selbst. Dies geschieht berwiegend auf einer reinen Gefhlsebene. Ziel dieser Taktik der Gesprchsfhrung ist stark harmonisierend, ganz im Gegenzug zur Machtbesessenheit des mnnlichen Sprechers. Daher sind Missverstndnisse im Gesprch unumgnglich. Hinzu kommt das Verhalten beider Geschlechter im Gesprch. Mnner sind immer die dominierenden Teilnehmer eines kommunikativen Aktes. Sie behaupten sehr stark, unterbrechen sehr oft und geben zustzlich kaum oder versptet backchanel. Frauen hingegen geben ihr Rederecht schnell auf, lassen sich also gerne unterbrechen und behaupten weit weniger stark als ihr mnnlicher Gegenber. Der versptete backchanel des Mannes vermittelt dem harmoniebedrftigen rapport talker den Eindruck, der andere hre nicht zu, worauf er seine Rede sofort unterbricht. Aus diesen und noch einigen weiteren Grnden gibt es nicht selten Strungen in der Kommunikation zwischen den Geschlechtern. Der extreme Unterschied zwischen den jeweiligen Stilen im Gesprc This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN., Grin Verlag

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Bewertende Konzepte des kommunikativen Verhaltens in Bezug auf geschlechtsspezifische Stile im Gespräch
Autor:

Zopp, Christina

Titel:

Bewertende Konzepte des kommunikativen Verhaltens in Bezug auf geschlechtsspezifische Stile im Gespräch

ISBN-Nummer:

3638657205

Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, einseitig bedruckt, Note: 1,7, Universität Regensburg (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Höflichkeit: soziale und interkulturelle Aspekte des kommunikativen Verhaltens, 6 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zwischen den Geschlechtern wird der Unterschied der gegensätzlichen Stile im Gespräch besonders deutlich. Männer richten sich nach dem System des "report talk", Frauen dagegen nach dem System des "rapport talk". Das Hauptaugenmerk des "report talk" liegt allein auf dem Informationsaustausch. Das heißt, der Sprecher gibt in seiner Rede nichts anderes preis als eine einfache Information, die pure Aussage eines Satzes. Wichtig dabei ist noch eine gewisse Macht. Männer versuchen, im Gespräch ihre Macht auszudrücken und zu bewahren. Frauen hingegen legen mehr wert auf Gefühle. Der "rapport talk" gibt dem Zuhörer wesentlich mehr Informationen über den Sprecher, sowie über den Gegenstand des Gesprächs selbst. Dies geschieht überwiegend auf einer reinen Gefühlsebene. Ziel dieser Taktik der Gesprächsführung ist stark harmonisierend, ganz im Gegenzug zur Machtbesessenheit des männlichen Sprechers. Daher sind Missverständnisse im Gespräch unumgänglich. Hinzu kommt das Verhalten beider Geschlechter im Gespräch. Männer sind immer die dominierenden Teilnehmer eines kommunikativen Aktes. Sie behaupten sehr stark, unterbrechen sehr oft und geben zusätzlich kaum oder verspätet "backchanel". Frauen hingegen geben ihr Rederecht schnell auf, lassen sich also gerne unterbrechen und behaupten weit weniger stark als ihr männlicher Gegenüber. Der verspätete "backchanel" des Mannes vermittelt dem harmoniebedürftigen "rapport talker" den Eindruck, der andere höre nicht zu, worauf er seine Rede sofort unterbricht. Aus diesen und noch einigen weiteren Gründen gibt es nicht selten Störungen in der Kommunikation zwischen den Geschlechtern. Der extreme Unterschied zwischen den jeweiligen Stilen im Gespräch entsteht zunächst vor dem Hintergrund einer sozio - kulturellen Entwicklung, die ihre Begründung in der Erziehung findet. Das bedeutet also, Männer und Frauen werden von Kindesbeinen an zu "report" bzw. "rapport talker" erzogen. Doch wie wirkt sich nun das Phänomen der geschlechtsspezifischen Stile im Gespräch auf das Thema der bewertenden Konzepte des kommunikativen Verhaltens aus? Beurteilen Frauen bestimmte Situationen einer Interaktion anders als Männer? Falls es so ist, wie groß ist der Unterschied in den Einschätzungen? Anhand von Interviews sollen diese Fragen beantwortet werden.

Detailangaben zum Buch - Bewertende Konzepte des kommunikativen Verhaltens in Bezug auf geschlechtsspezifische Stile im Gespräch


EAN (ISBN-13): 9783638657204
ISBN (ISBN-10): 3638657205
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: GRIN Verlag
72 Seiten
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 18.11.2007 05:56:46
Buch zuletzt gefunden am 20.11.2016 19:04:45
ISBN/EAN: 3638657205

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-65720-5, 978-3-638-65720-4

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