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Immigration, neue soziale Morphologie und Arbeitsmarktpolarisierung - Alexandra Stöhr
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Alexandra Stöhr:

Immigration, neue soziale Morphologie und Arbeitsmarktpolarisierung - Taschenbuch

2007, ISBN: 3638643719

ID: 10407737005

[EAN: 9783638643719], Neubuch, [PU: GRIN Verlag Nov 2007], This item is printed on demand - Print on Demand Neuware - Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: Keine, Universität Potsdam (Geographie), Veranstaltung: Geographie europäischer Metropolen, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie viele Zuwanderer braucht unsere Stadt Wer heute diese Frage stellt, bekommt alles Mögliche zu hören, nur keine positive Antwort, denn in den Metropolen unseres Kontinents ist eine Mehrheit der stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger gegen weitere Zuwanderung. Manche würden am liebsten auch jene wieder heimschicken, die in den letzten Jahrzehnten zu uns kamen, oder die wir selbst hierher geholt haben. Migranten erscheinen einem Teil der Einheimischen als Bedrohung. Sie sind Auslöser von Zukunftsängsten. Sie sind zugleich eine Manövriermasse der Politik, und sie werden für eine Reihe von Defiziten unserer Gesellschaft verantwortlich gemacht. Manchmal geschieht dies zu Recht, aber viel häufiger müssen sie als Sündenböcke herhalten. Gewaltbereite Jugendliche, steigende Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Wohnungsnot gäbe es in den Metropolen auch dann, wenn in den letzten zehn Jahren niemand eingewandert wäre. Trotzdem können sich all jene, die vor weiterer Zuwanderung warnen und nach einer dichten Grenze rufen, der Zustimmung der schweigenden Mehrheit und einer lautstarken Minderheit sicher sein. Der Stand der Dinge macht es schwer, über Einwanderung nüchtern zu diskutieren. Das liegt offenbar schon am Wort. Es ist emotional 'besetzt', denn Einwanderung suggeriert sowohl eine Einbahnstraße, die auf uns zuläuft, als auch etwas Endgültiges. Eines unserer Hauptprobleme ist dabei der Gegensatz zwischen unserem Selbstverständnis und der Realität, denn ohne die Zuwanderer von gestern wären die Metropolen keine Metropolen geworden. Hauptziele jeder verantwortungsvollen Migrationspolitik müssen die Steuerung der Zuwanderung (statt ihrer Verhinderung) und die Integration der Migranten sein. Letzteres wurde bei vielen in den Metropolen lebenden Arbeitsmigranten aus dem ehemaligen Jugoslawien, der Türkei und Ost-Mitteleuropa verabsäumt. Bei der Bewertung der Zuwanderung für die Städte beziehen sich viele Forscher auf den Soziologen Georg Simmel. 'Stadt wird als der Ort bezeichnet, wo Fremde wohnen. Ohne Fremde - das heißt ohne Zuwanderung - gibt es keine großen Städte.' Und Walter Siebel ergänzte: 'Fremde waren immer das Ferment einer produktiven Stadtkultur. Wer in die Fremde aufbricht, tut dies meist gezwungen durch Hunger oder Krieg oder blanke Aussichtslosigkeit eines Lebens am angestammten Ort. Aber die sich zur Wanderung entschließen, sind meist die Beweglicheren, Intelligenteren und die Aufstiegsorientierten. Sie bringen vor allem Differenz, auf der die Produktivität der Stadt beruht.' Die Ursachen für eine Immigration liegen überwiegend in politischer Verfolgung, Krieg, Naturkatastrophen, ökologischen Dauerschäden, wirtschaftlicher Not sowie ethnischen Konflikten und dem Bevölkerungsanstieg. Die Zielgebiete dieser Menschen sind die wohlhabenden Länder mit modernen (offenen) Gesellschaften, sowie die Regionen mit ökonomischem Aufstieg. 32 pp. Deutsch

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Immigration, Neue Soziale Morphologie Und Arbeitsmarktpolarisierung - Alexandra Stöhr
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Alexandra Stöhr:

Immigration, Neue Soziale Morphologie Und Arbeitsmarktpolarisierung - Taschenbuch

2002, ISBN: 9783638643719

ID: 584748411

Grin Verlag. Paperback. New. Paperback. 60 pages. Dimensions: 8.3in. x 5.8in. x 0.1in.Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geowissenschaften Geographie - Bevlkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: Keine, Universitt Potsdam (Geographie), Veranstaltung: Geographie europischer Metropolen, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie viele Zuwanderer braucht unsere Stadt Wer heute diese Frage stellt, bekommt alles Mgliche zu hren, nur keine positive Antwort, denn in den Metropolen unseres Kontinents ist eine Mehrheit der stimmberechtigten Brgerinnen und Brger gegen weitere Zuwanderung. Manche wrden am liebsten auch jene wieder heimschicken, die in den letzten Jahrzehnten zu uns kamen, oder die wir selbst hierher geholt haben. Migranten erscheinen einem Teil der Einheimischen als Bedrohung. Sie sind Auslser von Zukunftsngsten. Sie sind zugleich eine Manvriermasse der Politik, und sie werden fr eine Reihe von Defiziten unserer Gesellschaft verantwortlich gemacht. Manchmal geschieht dies zu Recht, aber viel hufiger mssen sie als Sndenbcke herhalten. Gewaltbereite Jugendliche, steigende Arbeitslosigkeit, Kriminalitt und Wohnungsnot gbe es in den Metropolen auch dann, wenn in den letzten zehn Jahren niemand eingewandert wre. Trotzdem knnen sich all jene, die vor weiterer Zuwanderung warnen und nach einer dichten Grenze rufen, der Zustimmung der schweigenden Mehrheit und einer lautstarken Minderheit sicher sein. Der Stand der Dinge macht es schwer, ber Einwanderung nchtern zu diskutieren. Das liegt offenbar schon am Wort. Es ist emotional besetzt, denn Einwanderung suggeriert sowohl eine Einbahnstrae, die auf uns zuluft, als auch etwas Endgltiges. Eines unserer Hauptprobleme ist dabei der Gegensatz zwischen unserem Selbstverstndnis und der Realitt, denn ohne die Zuwanderer von gestern wren die Metropolen keine Metropolen geworden. Hauptziele jeder verantwortungsvollen Migrationspolitik mssen die Steuerung der Zuwanderung (statt ihrer Verhinderung) und die Integration der Migranten sein. Letzteres wurde bei vielen in den This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN., Grin Verlag

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Immigration, Neue Soziale Morphologie Und Arbeitsmarktpolarisierung (Paperback) - Alexandra Stöhr, Alexandra St Hr
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Alexandra Stöhr, Alexandra St Hr:
Immigration, Neue Soziale Morphologie Und Arbeitsmarktpolarisierung (Paperback) - Taschenbuch

2013

ISBN: 3638643719

ID: 20458901385

[EAN: 9783638643719], Neubuch, [PU: GRIN Verlag, Germany], Language: German . Brand New Book ***** Print on Demand *****.Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevolkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: Keine, Universitat Potsdam (Geographie), Veranstaltung: Geographie europaischer Metropolen, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie viele Zuwanderer braucht unsere Stadt? Wer heute diese Frage stellt, bekommt alles Mogliche zu horen, nur keine positive Antwort, denn in den Metropolen unseres Kontinents ist eine Mehrheit der stimmberechtigten Burgerinnen und Burger gegen weitere Zuwanderung. Manche wurden am liebsten auch jene wieder heimschicken, die in den letzten Jahrzehnten zu uns kamen, oder die wir selbst hierher geholt haben. Migranten erscheinen einem Teil der Einheimischen als Bedrohung. Sie sind Ausloser von Zukunftsangsten. Sie sind zugleich eine Manovriermasse der Politik, und sie werden fur eine Reihe von Defiziten unserer Gesellschaft verantwortlich gemacht. Manchmal geschieht dies zu Recht, aber viel haufiger mussen sie als Sundenbocke herhalten. Gewaltbereite Jugendliche, steigende Arbeitslosigkeit, Kriminalitat und Wohnungsnot gabe es in den Metropolen auch dann, wenn in den letzten zehn Jahren niemand eingewandert ware. Trotzdem konnen sich all jene, die vor weiterer Zuwanderung warnen und nach einer dichten Grenze rufen, der Zustimmung der schweigenden Mehrheit und einer lautstarken Minderheit sicher sein. Der Stand der Dinge macht es schwer, uber Einwanderung nuchtern zu diskutieren. Das liegt offenbar schon am Wort. Es ist emotional besetzt, denn Einwanderung suggeriert sowohl eine Einbahnstrasse, die auf uns zulauft, als auch etwas Endgultiges. Eines unserer Hauptprobleme ist dabei der Gegensatz zwischen unserem Selbstverstandnis und der Realitat, denn ohne die Zuwanderer von gestern waren die Metropolen keine Metropolen geworden. Hauptziele jeder verantwortungsvollen Migrationspolitik mussen die Steuerung der Zuwanderung (statt ihrer Verhinderung) und die Integration der Migranten sein. Letzteres wurde bei vielen in de

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2002, ISBN: 9783638643719

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Immigration, neue soziale Morphologie und Arbeitsmarktpolarisierung Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: Keine, Universität Potsdam (Geographie), Veranstaltung: Geographie europäischer Metropolen, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie viele Zuwanderer braucht unsere Stadt? Wer heute diese Frage stellt, bekommt alles Mögliche zu hören, nur keine positive Antwort, denn in den Metropolen unseres Kontinents ist eine Mehrheit der stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger gegen weitere Zuwanderung. Manche würden am liebsten auch jene wieder heimschicken, die in den letzten Jahrzehnten zu uns kamen, oder die wir selbst hierher geholt haben. Migranten erscheinen einem Teil der Einheimischen als Bedrohung. Sie sind Auslöser von Zukunftsängsten. Sie sind zugleich eine Manövriermasse der Politik, und sie werden für eine Reihe von Defiziten unserer Gesellschaft verantwortlich gemacht. Manchmal geschieht dies zu Recht, aber viel häufiger müssen sie als Sündenböcke herhalten. Gewaltbereite Jugendliche, steigende Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Wohnungsnot gäbe es in den Metropolen auch dann, wenn in den letzten zehn Jahren niemand eingewandert wäre. Trotzdem können sich all jene, die vor weiterer Zuwanderung warnen und nach einer dichten Grenze rufen, der Zustimmung der schweigenden Mehrheit und einer lautstarken Minderheit sicher sein. Der Stand der Dinge macht es schwer, über Einwanderung nüchtern zu diskutieren. Das liegt offenbar schon am Wort. Es ist emotional "besetzt", denn Einwanderung suggeriert sowohl eine Einbahnstraße, die auf uns zuläuft, als auch etwas Endgültiges. Eines unserer Hauptprobleme ist dabei der Gegensatz zwischen unserem Selbstverständnis und der Realität, denn ohne die Zuwanderer von gestern wären die Metropolen keine Metropolen geworden. Hauptziele jeder verantwortungsvollen Migrationspolitik müssen die Steuerung der Zuwanderung (statt ihrer Verhinderung) und die Inte Bücher / Fachbücher / Kunstwissenschaft / Architektur & Denkmalpflege 978-3-638-64371-9, GRIN

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2002, ISBN: 9783638643719

ID: 116416679

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: Keine, Universität Potsdam (Geographie), Veranstaltung: Geographie europäischer Metropolen, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie viele Zuwanderer braucht unsere Stadt? Wer heute diese Frage stellt, bekommt alles Mögliche zu hören, nur keine positive Antwort, denn in den Metropolen unseres Kontinents ist eine Mehrheit der stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger gegen weitere Zuwanderung. Manche würden am liebsten auch jene wieder heimschicken, die in den letzten Jahrzehnten zu uns kamen, oder die wir selbst hierher geholt haben. Migranten erscheinen einem Teil der Einheimischen als Bedrohung. Sie sind Auslöser von Zukunftsängsten. Sie sind zugleich eine Manövriermasse der Politik, und sie werden für eine Reihe von Defiziten unserer Gesellschaft verantwortlich gemacht. Manchmal geschieht dies zu Recht, aber viel häufiger müssen sie als Sündenböcke herhalten. Gewaltbereite Jugendliche, steigende Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Wohnungsnot gäbe es in den Metropolen auch dann, wenn in den letzten zehn Jahren niemand eingewandert wäre. Trotzdem können sich all jene, die vor weiterer Zuwanderung warnen und nach einer dichten Grenze rufen, der Zustimmung der schweigenden Mehrheit und einer lautstarken Minderheit sicher sein. Der Stand der Dinge macht es schwer, über Einwanderung nüchtern zu diskutieren. Das liegt offenbar schon am Wort. Es ist emotional ´´besetzt´´, denn Einwanderung suggeriert sowohl eine Einbahnstraße, die auf uns zuläuft, als auch etwas Endgültiges. Eines unserer Hauptprobleme ist dabei der Gegensatz zwischen unserem Selbstverständnis und der Realität, denn ohne die Zuwanderer von gestern wären die Metropolen keine Metropolen geworden. Hauptziele jeder verantwortungsvollen Migrationspolitik müssen die Steuerung der Zuwanderung (statt ihrer Verhinderung) und die Inte Immigration, neue soziale Morphologie und Arbeitsmarktpolarisierung Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Kunstwissenschaft>Architektur & Denkmalpflege, GRIN

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Details zum Buch
Immigration, neue soziale Morphologie und Arbeitsmarktpolarisierung
Autor:

Stöhr, Alexandra

Titel:

Immigration, neue soziale Morphologie und Arbeitsmarktpolarisierung

ISBN-Nummer:

3638643719

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geowiss. / Geographie - Bevölkerungsgeogr., Stadt- u. Raumplanung, einseitig bedruckt, Note: Keine, Universität Potsdam (Geographie), Veranstaltung: Geographie europäischer Metropolen, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie viele Zuwanderer braucht unsere Stadt? Wer heute diese Frage stellt, bekommt alles Mögliche zu hören, nur keine positive Antwort, denn in den Metropolen unseres Kontinents ist eine Mehrheit der stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger gegen weitere Zuwanderung. Manche würden am liebsten auch jene wieder heimschicken, die in den letzten Jahrzehnten zu uns kamen, oder die wir selbst hierher geholt haben. Migranten erscheinen einem Teil der Einheimischen als Bedrohung. Sie sind Auslöser von Zukunftsängsten. Sie sind zugleich eine Manövriermasse der Politik, und sie werden für eine Reihe von Defiziten unserer Gesellschaft verantwortlich gemacht. Manchmal geschieht dies zu Recht, aber viel häufiger müssen sie als Sündenböcke herhalten. Gewaltbereite Jugendliche, steigende Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Wohnungsnot gäbe es in den Metropolen auch dann, wenn in den letzten zehn Jahren niemand eingewandert wäre. Trotzdem können sich all jene, die vor weiterer Zuwanderung warnen und nach einer dichten Grenze rufen, der Zustimmung der schweigenden Mehrheit und einer lautstarken Minderheit sicher sein. Der Stand der Dinge macht es schwer, über Einwanderung nüchtern zu diskutieren. Das liegt offenbar schon am Wort. Es ist emotional "besetzt", denn Einwanderung suggeriert sowohl eine Einbahnstraße, die auf uns zuläuft, als auch etwas Endgültiges. Eines unserer Hauptprobleme ist dabei der Gegensatz zwischen unserem Selbstverständnis und der Realität, denn ohne die Zuwanderer von gestern wären die Metropolen keine Metropolen geworden. Hauptziele jeder verantwortungsvollen Migrationspolitik müssen die Steuerung der Zuwanderung (statt ihrer Verhinderung) und die Integration der Migranten sein. Letzteres wurde bei vielen in den Metropolen lebenden Arbeitsmigranten aus dem ehemaligen Jugoslawien, der Türkei und Ost-Mitteleuropa verabsäumt. Bei der Bewertung der Zuwanderung für die Städte beziehen sich viele Forscher auf den Soziologen Georg Simmel. "Stadt wird als der Ort bezeichnet, wo Fremde wohnen. Ohne Fremde - das heißt ohne Zuwanderung - gibt es keine großen Städte." Und Walter Siebel ergänzte: "Fremde waren immer das Ferment einer produktiven Stadtkultur. Wer in die Fremde aufbricht, tut dies meist gezwungen durch Hunger oder Krieg oder blanke Aussichtslosigkeit eines Lebens am angestammten Ort. Aber die sich zur Wanderung entschließen, sind meist die Beweglicheren, Intelligenteren und die Aufstiegsorientierten. Sie bringen vor allem Differenz, auf der die Produktivität der Stadt beruht." Die Ursachen für eine Immigration liegen überwiegend in politischer Verfolgung, Krieg, Naturkatastrophen, ökologischen Dauerschäden, wirtschaftlicher Not sowie ethnischen Konflikten und dem Bevölkerungsanstieg. Die Zielgebiete dieser Menschen sind die wohlhabenden Länder mit modernen (offenen) Gesellschaften, sowie die Regionen mit ökonomischem Aufstieg.

Detailangaben zum Buch - Immigration, neue soziale Morphologie und Arbeitsmarktpolarisierung


EAN (ISBN-13): 9783638643719
ISBN (ISBN-10): 3638643719
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: GRIN Verlag
60 Seiten
Gewicht: 0,100 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 21.02.2008 08:32:11
Buch zuletzt gefunden am 24.10.2016 02:08:19
ISBN/EAN: 3638643719

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-64371-9, 978-3-638-64371-9

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