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Re|Vokation. Von der Autorschaft in den Neuen Medien - Maik Philipp
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Maik Philipp:

Re|Vokation. Von der Autorschaft in den Neuen Medien - neues Buch

2004, ISBN: 9783638302524

ID: 689154639

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Lüneburg (Fachbereich Kulturwissenschaften, Fach Sprache und Kommunikation), Veranstaltung: Tod des Autors/Rückkehr des Autors?, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zeit der Euphorie ist vergangen. Zumindest wenn man den Spiegel-Autoren Anne PETERSEN und Johannes SALTZWEDEL Glauben schenkt, die in ihrem Beitrag Absturz der Netzpoeten ein Scherbengericht abhalten über die schwindsüchtige[] Szene der Autoren (PETERSEN, SALTZWEDEL (2002), S. 178), die in den digitalen Medien, allen voran: dem World Wide Web, publizieren. Im WWW, heisst es, sähen viele nur eine Probebühne für Unfertiges Literarische Wert arbeit hingegen, so die stillschweigende Überzeugung, sollte man auch getrost nach Hause tragen und ins Regal stellen können. Dieser Attitüde folgend attestiert das Spiegel- Duo denn auch Mitschreibprojekten eine rührende Hobby-Mentalität und heitere[] Bedeutungslosigkeit. Vernichtend ist die Einschätzung, ein digital publizierender Autor könne heute nur noch Artist ohne Geldsorgen, verzweifelt armer Poet oder williger Schreibnovize sein; ernst zu nehmende Poeten hingegen seien dem Buch verhaftet (ebd., S. 180).1 Dabei gab es keine Dekade zuvor durchaus eine veritable deutsche Szene interessierter Leser und Netz- Literaten, stimuliert durch die Ausbreitung des WWW und quasi als Nebenwirkung des Internet-Literatur- Wettbewerbs, den ZEIT, IBM, Radio Bremen und weitere Sponsoren ausgelobt hatten. Doch bereits nach drei Jahren war Schluss: Nach einer Umbenennung in Pegasus wurde der Wettbewerb 1998 eingestellt (vgl. SUTER (2000c)). Überraschend kam dies nicht, hiess es doch in der der Zeitung, die den Wettbewerb mit aus gelobt hat: Lesen im Internet ist wie Musikhören übers Telephon. Literatur im Netz ist eine Totgeburt. Sie scheitert schon als Idee, weil ihr Widersinn womöglich nur noch von Hörspielen aus dem Handy übertroffen wird (BENNE (1998)). [...] 1 Die Häme und der Zynismus des Spiegel-Artikels sind evident. Dass die Autoren auf die Euphorie der Anfangszeit rekurrieren, in der das Ende des Buches proklamiert wurde, ist zulässig, wirkt jedoch als Kontrastierung im Jahre 2002 nicht als Neuigkeit, sondern als Aufguss des Altbekannten. Zudem scheint hier der Versuch stattzufinden, bestehende Vorurteile zu verifizieren. Diese Atti tüde ist nicht neu im Bereich digitaler Literatur; neu ist nur der an Schadenfreude gemahnende Ton, der eine kritische, aber offene Auseinandersetzung mit der Thematik als mindestens fragwürdig erscheinen lässt. Re|Vokation. Von der Autorschaft in den Neuen Medien eBooks > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft PDF 25.08.2004, GRIN, .200

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2004, ISBN: 9783638302524

ID: 125824051

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Lüneburg (Fachbereich Kulturwissenschaften, Fach Sprache und Kommunikation), Veranstaltung: Tod des Autors/Rückkehr des Autors?, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zeit der Euphorie ist vergangen. Zumindest wenn man den Spiegel-Autoren Anne PETERSEN und Johannes SALTZWEDEL Glauben schenkt, die in ihrem Beitrag Absturz der Netzpoeten ein Scherbengericht abhalten über die schwindsüchtige[] Szene der Autoren (PETERSEN, SALTZWEDEL (2002), S. 178), die in den digitalen Medien, allen voran: dem World Wide Web, publizieren. Im WWW, heisst es, sähen viele nur eine Probebühne für Unfertiges Literarische Wert arbeit hingegen, so die stillschweigende Überzeugung, sollte man auch getrost nach Hause tragen und ins Regal stellen können. Dieser Attitüde folgend attestiert das Spiegel- Duo denn auch Mitschreibprojekten eine rührende Hobby-Mentalität und heitere[] Bedeutungslosigkeit. Vernichtend ist die Einschätzung, ein digital publizierender Autor könne heute nur noch Artist ohne Geldsorgen, verzweifelt armer Poet oder williger Schreibnovize sein; ernst zu nehmende Poeten hingegen seien dem Buch verhaftet (ebd., S. 180).1 Dabei gab es keine Dekade zuvor durchaus eine veritable deutsche Szene interessierter Leser und Netz- Literaten, stimuliert durch die Ausbreitung des WWW und quasi als Nebenwirkung des Internet-Literatur- Wettbewerbs, den ZEIT, IBM, Radio Bremen und weitere Sponsoren ausgelobt hatten. Doch bereits nach drei Jahren war Schluss: Nach einer Umbenennung in Pegasus wurde der Wettbewerb 1998 eingestellt (vgl. SUTER (2000c)). Überraschend kam dies nicht, hiess es doch in der der Zeitung, die den Wettbewerb mit aus gelobt hat: Lesen im Internet ist wie Musikhören übers Telephon. Literatur im Netz ist eine Totgeburt. Sie scheitert schon als Idee, weil ihr Widersinn womöglich nur noch von Hörspielen aus dem Handy übertroffen wird (BENNE (1998)). [...] 1 Die Häme und der Zynismus des Spiegel-Artikels sind evident. Dass die Autoren auf die Euphorie der Anfangszeit rekurrieren, in der das Ende des Buches proklamiert wurde, ist zulässig, wirkt jedoch als Kontrastierung im Jahre 2002 nicht als Neuigkeit, sondern als Aufguss des Altbekannten. Zudem scheint hier der Versuch stattzufinden, bestehende Vorurteile zu verifizieren. Diese Atti tüde ist nicht neu im Bereich digitaler Literatur; neu ist nur der an Schadenfreude gemahnende Ton, der eine kritische, aber offene Auseinandersetzung mit der Thematik als mindestens fragwürdig erscheinen lässt. Re|Vokation. Von der Autorschaft in den Neuen Medien eBook eBooks>Fachbücher>Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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2004

ISBN: 9783638302524

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Re|Vokation. Von der Autorschaft in den Neuen Medien Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Lüneburg (Fachbereich Kulturwissenschaften, Fach Sprache und Kommunikation), Veranstaltung: Tod des Autors/Rückkehr des Autors?, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zeit der Euphorie ist vergangen. Zumindest wenn man den Spiegel-Autoren Anne PETERSEN und Johannes SALTZWEDEL Glauben schenkt, die in ihrem Beitrag Absturz der Netzpoeten ein Scherbengericht abhalten über die schwindsüchtige[] Szene der Autoren (PETERSEN, SALTZWEDEL (2002), S. 178), die in den digitalen Medien, allen voran: dem World Wide Web, publizieren. Im WWW, heißt es, sähen viele nur eine Probebühne für Unfertiges Literarische Wert arbeit hingegen, so die stillschweigende Überzeugung, sollte man auch getrost nach Hause tragen und ins Regal stellen können. Dieser Attitüde folgend attestiert das Spiegel- Duo denn auch Mitschreibprojekten eine rührende Hobby-Mentalität und heitere[] Bedeutungslosigkeit. Vernichtend ist die Einschätzung, ein digital publizierender Autor könne heute nur noch Artist ohne Geldsorgen, verzweifelt armer Poet oder williger Schreibnovize sein; ernst zu nehmende Poeten hingegen seien dem Buch verhaftet (ebd., S. 180).1 Dabei gab es keine Dekade zuvor durchaus eine veritable deutsche Szene interessierter Leser und Netz- Literaten, stimuliert durch die Ausbreitung des WWW und quasi als Nebenwirkung des Internet-Literatur- Wettbewerbs, den ZEIT, IBM, Radio Bremen und weitere Sponsoren ausgelobt hatten. Doch bereits nach drei Jahren war Schluss: Nach einer Umbenennung in Pegasus wurde der Wettbewerb 1998 eingestellt (vgl. SUTER (2000c)). Überraschend kam dies nicht, hieß es doch in der der Zeitung, die den Wettbewerb mit aus gelobt hat: Lesen im Internet ist wie Musikhören übers Telephon. Literatur im Netz ist eine Totgeburt. Sie scheitert schon als Idee, weil ihr Widersinn womöglich nur noch von Hörspielen aus dem Handy übertroffen wird (BENNE (1998)). [...] 1 Die Häme und der Zynismus des Spiegel-Artikels sind evident. Dass die Autoren auf die Euphorie der Anfangszeit rekurrieren, in der das Ende des Buches proklamiert wurde, ist zulässig, wirkt jedoch als Kontrastierung im Jahre 2002 nicht als Neuigkeit, sondern als Aufguss des Altbekannten. Zudem scheint hier der Versuch stattzufinden, bestehende Vorurteile zu verifizieren. Diese Atti tüde ist nicht neu im Bereich digitaler Literatur; neu ist nur der an Schadenfreude gemahnende Ton, der eine kritische, aber offene Auseinandersetzung mit der Thematik als mindestens fragwürdig erscheinen lässt. eBooks / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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2004, ISBN: 9783638302524

ID: 125824051

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Re|Vokation. Von der Autorschaft in den Neuen Medien - Erstausgabe

2004, ISBN: 9783638302524

ID: 21725872

[ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: GRIN Verlag]

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Details zum Buch
Re Vokation. Von der Autorschaft in den Neuen Medien
Autor:

Philipp, Maik

Titel:

Re Vokation. Von der Autorschaft in den Neuen Medien

ISBN-Nummer:

3638302520

Detailangaben zum Buch - Re Vokation. Von der Autorschaft in den Neuen Medien


EAN (ISBN-13): 9783638302524
ISBN (ISBN-10): 3638302520
Erscheinungsjahr: 2004
Herausgeber: GRIN Verlag

Buch in der Datenbank seit 18.04.2007 23:22:02
Buch zuletzt gefunden am 02.12.2016 23:46:38
ISBN/EAN: 3638302520

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-30252-0, 978-3-638-30252-4

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