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Zwischen Epikureern, Stoikern, Schwärmern und Concurs-Theoretikern: - Gero Brandes
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Gero Brandes:

Zwischen Epikureern, Stoikern, Schwärmern und Concurs-Theoretikern: - neues Buch

ISBN: 9783638041492

ID: 9783638041492

Calvins Lehre von der Vorsehung und der Prädestination unter Berücksichtung der von ihm abgelehnten Positionen und Postulate Jean Calvin formte die Lehre von der Prädestination neu aus, indem er vom Konzept der doppelten Prädestination ausging: Auf der einen Seite stehen gemäß seiner Lehre diejenigen, die zum ewigen Leben, auf der anderen Seite diejenigen, die zum ewigen Tod vorherbestimmt sind (Inst. III 21,5). Die Prädestination sei dabei nichts anderes als Gottes `decretum eternum`, Gottes ewiger Ratschluss, der bereits vor der Erschaffung des ersten Menschen getroffen worden sei. Da `die Erwählung ohne ihr Gegenteil nicht bestünde` (21,2), mußte Calvin von einer doppelten Prädestination ausgehen. Calvin wehrt sich gegen mögliche Relativierungen der göttlichen Macht, z.B. solche, die die göttliche Macht auf eine Allwissenheit beschränken, oder die Vorherbestimmtheit der göttlichen Handlung auf eine vorherbestimmte göttliche Handlungsintention reduzieren. Dieses Konzept, welches die menschliche Handlungsfreiheit und selbst den göttlichen Entscheidungsspielraum zu determinieren und zu beschneiden scheint, kann leicht in andere Heilssysteme führen, die zur Zeit Calvins aktuell waren oder gerade wieder aktuell wurden. Da wäre die Stoa zu nennen, die das Prinzip eines alles leitenden Weltgesetzes forciert. Diesem pantheistischen Prinzip einer naturimmanenten Notwendigkeit steht der Epikureismus, der von einer vollkommenen Welttranszendenz der Götter und von einer Vorbestimmtheit des menschlichen Lebens durch die Bewegung der Atome ausgeht, als philosophischer Gegensatz, gegenüber. Da gemäß Epikur die Bewegungen der kleinsten Körper, welche den Ablauf der Dinge bestimmen, spontan geschehen, gilt dieses Kontingenzprinzip insbesondere auch für den freien Menschen, daher widersprechen Epikur und seine Epigonen einem starren Schicksalsglauben, wie ihn die Stoiker vertraten. Zwischen Renaissance und Aufklärung treten auch deistische oder semideistische Philosophien auf, die einen Gott als `Baumeister der Welt`, welcher durch die Naturgesetze handelt, gelten lassen wollen, ihn aber nicht darüber hinaus in die persönlichen Geschicke der Menschen Einfluß nehmen lassen wollten. Monistische Naturschwärmer wie die Libertiner, die - ähnlich der Stoa - eine Einheit von Gott und Natur lehren und eine mystische Selbstentäußerung des einzelnen in der Natur als Basis für Handeln gemäß der göttlichen Vorsehung fordern, komplettieren das Bild. Als christlicher reformierter Theologe kann Calvin natürlich weder einen pantheistischen Monismus noch eine absolute göttliche Welttranszendenz akzeptieren. Die Betonung eines göttlichen Gnadengeschehens - in Anlehnung an Luther - bringt ihn dazu, die `Werkgerechtigkeit` zu Gunsten einer Vorherbestimmtheit des menschlichen Lebens durch den göttlichen Heilsplan zurückzudrängen - hier wiederum kann man eine Annäherung an die stoische Lehre erkennen. Ein Vergleich zwischen jenen Philosophien und der calvinistischen Prädestinationslehre soll helfen, jeweils beide Seiten voneinander abzugrenzen und durch die Abgrenzung inhaltlich zu profilieren, dabei aber Ähnlichkeiten oder Parallelen nicht zu verleugnen. Zwischen Epikureern, Stoikern, Schwärmern und Concurs-Theoretikern:: Jean Calvin formte die Lehre von der Prädestination neu aus, indem er vom Konzept der doppelten Prädestination ausging: Auf der einen Seite stehen gemäß seiner Lehre diejenigen, die zum ewigen Leben, auf der anderen Seite diejenigen, die zum ewigen Tod vorherbestimmt sind (Inst. III 21,5). Die Prädestination sei dabei nichts anderes als Gottes `decretum eternum`, Gottes ewiger Ratschluss, der bereits vor der Erschaffung des ersten Menschen getroffen worden sei. Da `die Erwählung ohne ihr Gegenteil nicht bestünde` (21,2), mußte Calvin von einer doppelten Prädestination ausgehen. Calvin wehrt sich gegen mögliche Relativierungen der göttlichen Macht, z.B. solche, die die göttliche Macht auf eine Allwissenheit beschränken, oder die Vorherbestimmtheit der göttlichen Handlung auf eine vorherbestimmte göttliche Handlungsintention reduzieren. Dieses Konzept, welches die menschliche Handlungsfreiheit und selbst den göttlichen Entscheidungsspielraum zu determinieren und zu beschneiden scheint, kann leicht in andere Heilssysteme führen, die zur Zeit Calvins aktuell waren oder gerade wieder aktuell wurden. Da wäre die Stoa zu nennen, die das Prinzip eines alles leitenden Weltgesetzes forciert. Diesem pantheistischen Prinzip einer naturimmanenten Notwendigkeit steht der Epikureismus, der von einer vollkommenen Welttranszendenz der Götter und von einer Vorbestimmtheit des menschlichen Lebens durch die Bewegung der Atome ausgeht, als philosophischer Gegensatz, gegenüber. Da gemäß Epikur die Bewegungen der kleinsten Körper, welche den Ablauf der Dinge bestimmen, spontan geschehen, gilt dieses Kontingenzprinzip insbesondere auch für den freien Menschen, daher widersprechen Epikur und seine Epigonen einem starren Schicksalsglauben, wie ihn die Stoiker vertraten. Zwischen Renaissance und Aufklärung treten auch deistische oder semideistische Philosophien auf, die einen Gott als `Baumeister der Welt`, welcher durch die Naturgesetze handelt, gelten lassen wollen, ihn aber nicht darüber hinaus in die persönlichen Geschicke der Menschen Einfluß nehmen lassen wollten. Monistische Naturschwärmer wie die Libertiner, die - ähnlich der Stoa - eine Einheit von Gott und Natur lehren und eine mystische Selbstentäußerung des einzelnen in der Natur als Basis für Handeln gemäß der göttlichen Vorsehung fordern, komplettieren das Bild. Als christlicher reformierter Theologe kann Calvin natürlich weder einen pantheistischen Monismus noch eine absolute göttliche Welttranszendenz akzeptieren. Die Betonung eines göttlichen Gnadengeschehens - in Anlehnung an Luther - bringt ihn dazu, die `Werkgerechtigkeit` zu Gunsten einer Vorherbestimmtheit des menschlichen Lebens durch den göttlichen Heilsplan zurückzudrängen - hier wiederum kann man eine Annäherung an die stoische Lehre erkennen. Ein Vergleich zwischen jenen Philosophien und der calvinistischen Prädestinationslehre soll helfen, jeweils beide Seiten voneinander abzugrenzen und durch die Abgrenzung inhaltlich zu profilieren, dabei aber Ähnlichkeiten oder Parallelen nicht zu verleugnen. Zwischen Epikureern Stoikern Schwärmern Concurs-Theoretikern Hauptseminar Vorsehung Gottes, GRIN Verlag

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Zwischen Epikureern, Stoikern, Schwärmern und Concurs-Theoretikern: - Gero Brandes
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Gero Brandes:

Zwischen Epikureern, Stoikern, Schwärmern und Concurs-Theoretikern: - neues Buch

ISBN: 9783638041492

ID: 9783638041492

Calvins Lehre von der Vorsehung und der Prädestination unter Berücksichtung der von ihm abgelehnten Positionen und Postulate Jean Calvin formte die Lehre von der Prädestination neu aus, indem er vom Konzept der doppelten Prädestination ausging: Auf der einen Seite stehen gemäß seiner Lehre diejenigen, die zum ewigen Leben, auf der anderen Seite diejenigen, die zum ewigen Tod vorherbestimmt sind (Inst. III 21,5). Die Prädestination sei dabei nichts anderes als Gottes `decretum eternum`, Gottes ewiger Ratschluss, der bereits vor der Erschaffung des ersten Menschen getroffen worden sei. Da `die Erwählung ohne ihr Gegenteil nicht bestünde` (21,2), mußte Calvin von einer doppelten Prädestination ausgehen. Calvin wehrt sich gegen mögliche Relativierungen der göttlichen Macht, z.B. solche, die die göttliche Macht auf eine Allwissenheit beschränken, oder die Vorherbestimmtheit der göttlichen Handlung auf eine vorherbestimmte göttliche Handlungsintention reduzieren. Dieses Konzept, welches die menschliche Handlungsfreiheit und selbst den göttlichen Entscheidungsspielraum zu determinieren und zu beschneiden scheint, kann leicht in andere Heilssysteme führen, die zur Zeit Calvins aktuell waren oder gerade wieder aktuell wurden. Da wäre die Stoa zu nennen, die das Prinzip eines alles leitenden Weltgesetzes forciert. Diesem pantheistischen Prinzip einer naturimmanenten Notwendigkeit steht der Epikureismus, der von einer vollkommenen Welttranszendenz der Götter und von einer Vorbestimmtheit des menschlichen Lebens durch die Bewegung der Atome ausgeht, als philosophischer Gegensatz, gegenüber. Da gemäß Epikur die Bewegungen der kleinsten Körper, welche den Ablauf der Dinge bestimmen, spontan geschehen, gilt dieses Kontingenzprinzip insbesondere auch für den freien Menschen, daher widersprechen Epikur und seine Epigonen einem starren Schicksalsglauben, wie ihn die Stoiker vertraten. Zwischen Renaissance und Aufklärung treten auch deistische oder semideistische Philosophien auf, die einen Gott als `Baumeister der Welt`, welcher durch die Naturgesetze handelt, gelten lassen wollen, ihn aber nicht darüber hinaus in die persönlichen Geschicke der Menschen Einfluß nehmen lassen wollten. Monistische Naturschwärmer wie die Libertiner, die - ähnlich der Stoa - eine Einheit von Gott und Natur lehren und eine mystische Selbstentäußerung des einzelnen in der Natur als Basis für Handeln gemäß der göttlichen Vorsehung fordern, komplettieren das Bild. Als christlicher reformierter Theologe kann Calvin natürlich weder einen pantheistischen Monismus noch eine absolute göttliche Welttranszendenz akzeptieren. Die Betonung eines göttlichen Gnadengeschehens - in Anlehnung an Luther - bringt ihn dazu, die `Werkgerechtigkeit` zu Gunsten einer Vorherbestimmtheit des menschlichen Lebens durch den göttlichen Heilsplan zurückzudrängen - hier wiederum kann man eine Annäherung an die stoische Lehre erkennen. Ein Vergleich zwischen jenen Philosophien und der calvinistischen Prädestinationslehre soll helfen, jeweils beide Seiten voneinander abzugrenzen und durch die Abgrenzung inhaltlich zu profilieren, dabei aber Ähnlichkeiten oder Parallelen nicht zu verleugnen. Zwischen Epikureern, Stoikern, Schwärmern und Concurs-Theoretikern:: Jean Calvin formte die Lehre von der Prädestination neu aus, indem er vom Konzept der doppelten Prädestination ausging: Auf der einen Seite stehen gemäß seiner Lehre diejenigen, die zum ewigen Leben, auf der anderen Seite diejenigen, die zum ewigen Tod vorherbestimmt sind (Inst. III 21,5). Die Prädestination sei dabei nichts anderes als Gottes `decretum eternum`, Gottes ewiger Ratschluss, der bereits vor der Erschaffung des ersten Menschen getroffen worden sei. Da `die Erwählung ohne ihr Gegenteil nicht bestünde` (21,2), mußte Calvin von einer doppelten Prädestination ausgehen. Calvin wehrt sich gegen mögliche Relativierungen der göttlichen Macht, z.B. solche, die die göttliche Macht auf eine Allwissenheit beschränken, oder die Vorherbestimmtheit der göttlichen Handlung auf eine vorherbestimmte göttliche Handlungsintention reduzieren. Dieses Konzept, welches die menschliche Handlungsfreiheit und selbst den göttlichen Entscheidungsspielraum zu determinieren und zu beschneiden scheint, kann leicht in andere Heilssysteme führen, die zur Zeit Calvins aktuell waren oder gerade wieder aktuell wurden. Da wäre die Stoa zu nennen, die das Prinzip eines alles leitenden Weltgesetzes forciert. Diesem pantheistischen Prinzip einer naturimmanenten Notwendigkeit steht der Epikureismus, der von einer vollkommenen Welttranszendenz der Götter und von einer Vorbestimmtheit des menschlichen Lebens durch die Bewegung der Atome ausgeht, als philosophischer Gegensatz, gegenüber. Da gemäß Epikur die Bewegungen der kleinsten Körper, welche den Ablauf der Dinge bestimmen, spontan geschehen, gilt dieses Kontingenzprinzip insbesondere auch für den freien Menschen, daher widersprechen Epikur und seine Epigonen einem starren Schicksalsglauben, wie ihn die Stoiker vertraten. Zwischen Renaissance und Aufklärung treten auch deistische oder semideistische Philosophien auf, die einen Gott als `Baumeister der Welt`, welcher durch die Naturgesetze handelt, gelten lassen wollen, ihn aber nicht darüber hinaus in die persönlichen Geschicke der Menschen Einfluß nehmen lassen wollten. Monistische Naturschwärmer wie die Libertiner, die - ähnlich der Stoa - eine Einheit von Gott und Natur lehren und eine mystische Selbstentäußerung des einzelnen in der Natur als Basis für Handeln gemäß der göttlichen Vorsehung fordern, komplettieren das Bild. Als christlicher reformierter Theologe kann Calvin natürlich weder einen pantheistischen Monismus noch eine absolute göttliche Welttranszendenz akzeptieren. Die Betonung eines göttlichen Gnadengeschehens - in Anlehnung an Luther - bringt ihn dazu, die `Werkgerechtigkeit` zu Gunsten einer Vorherbestimmtheit des menschlichen Lebens durch den göttlichen Heilsplan zurückzudrängen - hier wiederum kann man eine Annäherung an die stoische Lehre erkennen. Ein Vergleich zwischen jenen Philosophien und der calvinistischen Prädestinationslehre soll helfen, jeweils beide Seiten voneinander abzugrenzen und durch die Abgrenzung inhaltlich zu profilieren, dabei aber Ähnlichkeiten oder Parallelen nicht zu verleugnen. Concurs-Theoretikern Epikureern Gottes Hauptseminar Schwärmern Stoikern Vorsehung Zwischen, GRIN Verlag

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Jean Calvin formte die Lehre von der Prädestination neu aus, indem er vom Konzept der doppelten Prädestination ausging: Auf der einen Seite stehen gemäB seiner Lehre diejenigen, die zum ewigen Leben, auf der anderen Seite diejenigen, die zum ewigen Tod vorherbestimmt sind (Inst. III 21,5). Die Prädestination sei dabei nichts anderes als Gottes 'decretum eternum', Gottes ewiger Ratschluss, der bereits vor der Erschaffung des ersten Menschen getroffen worden sei. Da 'die Erwählung ohne ihr Gegente Jean Calvin formte die Lehre von der Prädestination neu aus, indem er vom Konzept der doppelten Prädestination ausging: Auf der einen Seite stehen gemäB seiner Lehre diejenigen, die zum ewigen Leben, auf der anderen Seite diejenigen, die zum ewigen Tod vorherbestimmt sind (Inst. III 21,5). Die Prädestination sei dabei nichts anderes als Gottes 'decretum eternum', Gottes ewiger Ratschluss, der bereits vor der Erschaffung des ersten Menschen getroffen worden sei. Da 'die Erwählung ohne ihr Gegenteil nicht bestünde' (21,2), muBte Calvin von einer doppelten Prädestination ausgehen. Calvin wehrt sich gegen mögliche Relativierungen der göttlichen Macht, z.B. solche, die die göttliche Macht auf eine Allwissenheit beschränken, oder die Vorherbestimmtheit der göttlichen Handlung auf eine vorherbestimmte göttliche Handlungsintention reduzieren. Dieses Konzept, welches die menschliche Handlungsfreiheit und selbst den göttlichen Entscheidungsspielraum zu determinieren und zu beschneiden scheint, kann leicht in andere Heilssysteme führen, die zur Zeit Calvins aktuell waren oder gerade wieder aktuell wurden. Da wäre die Stoa zu nennen, die das Prinzip eines alles leitenden Weltgesetzes forciert. Diesem pantheistischen Prinzip einer naturimmanenten Notwendigkeit steht der Epikureismus, der von einer vollkommenen Welttranszendenz der Götter und von einer Vorbestimmtheit des menschlichen Lebens durch die Bewegung der Atome ausgeht, als philosophischer Gegensatz, gegenüber. Da gemäB Epikur die Bewegungen der kleinsten Körper, welche den Ablauf der Dinge bestimmen, spontan geschehen, gilt dieses Kontingenzprinzip insbesondere auch für den freien Menschen, daher widersprechen Epikur und seine Epigonen einem starren Schicksalsglauben, wie ihn die Stoiker vertraten. Zwischen Renaissance und Aufklärung treten auch deistische oder semideistische Philosophien auf, die einen Gott als 'Baumeister der Welt', welcher durch die Naturgesetze handelt, gelten lassen wollen, ihn aber nicht darüber h Theology, Religion & Spirituality, Zwischen Epikureern, Stoikern, Schwärmern und Concurs-Theoretikern:~~ Gero Brandes~~Theology~~Religion & Spirituality~~9783638041492, de, Zwischen Epikureern, Stoikern, Schwärmern und Concurs-Theoretikern:, Gero Brandes, 9783638041492, GRIN Verlag, 04/30/2008, , , , GRIN Verlag, 04/30/2008

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Jean Calvin formte die Lehre von der Prädestination neu aus, indem er vom Konzept der doppelten Prädestination ausging: Auf der einen Seite stehen gemäB seiner Lehre diejenigen, die zum ewigen Leben, auf der anderen Seite diejenigen, die zum ewigen Tod vorherbestimmt sind (Inst. III 21,5). Die Prädestination sei dabei nichts anderes als Gottes 'decretum eternum', Gottes ewiger Ratschluss, der bereits vor der Erschaffung des ersten Menschen getroffen worden sei. Da 'die Erwählung ohne ihr Gegente Jean Calvin formte die Lehre von der Prädestination neu aus, indem er vom Konzept der doppelten Prädestination ausging: Auf der einen Seite stehen gemäB seiner Lehre diejenigen, die zum ewigen Leben, auf der anderen Seite diejenigen, die zum ewigen Tod vorherbestimmt sind (Inst. III 21,5). Die Prädestination sei dabei nichts anderes als Gottes 'decretum eternum', Gottes ewiger Ratschluss, der bereits vor der Erschaffung des ersten Menschen getroffen worden sei. Da 'die Erwählung ohne ihr Gegenteil nicht bestünde' (21,2), muBte Calvin von einer doppelten Prädestination ausgehen. Calvin wehrt sich gegen mögliche Relativierungen der göttlichen Macht, z.B. solche, die die göttliche Macht auf eine Allwissenheit beschränken, oder die Vorherbestimmtheit der göttlichen Handlung auf eine vorherbestimmte göttliche Handlungsintention reduzieren. Dieses Konzept, welches die menschliche Handlungsfreiheit und selbst den göttlichen Entscheidungsspielraum zu determinieren und zu beschneiden scheint, kann leicht in andere Heilssysteme führen, die zur Zeit Calvins aktuell waren oder gerade wieder aktuell wurden. Da wäre die Stoa zu nennen, die das Prinzip eines alles leitenden Weltgesetzes forciert. Diesem pantheistischen Prinzip einer naturimmanenten Notwendigkeit steht der Epikureismus, der von einer vollkommenen Welttranszendenz der Götter und von einer Vorbestimmtheit des menschlichen Lebens durch die Bewegung der Atome ausgeht, als philosophischer Gegensatz, gegenüber. Da gemäB Epikur die Bewegungen der kleinsten Körper, welche den Ablauf der Dinge bestimmen, spontan geschehen, gilt dieses Kontingenzprinzip insbesondere auch für den freien Menschen, daher widersprechen Epikur und seine Epigonen einem starren Schicksalsglauben, wie ihn die Stoiker vertraten. Zwischen Renaissance und Aufklärung treten auch deistische oder semideistische Philosophien auf, die einen Gott als 'Baumeister der Welt', welcher durch die Naturgesetze handelt, gelten lassen wollen, ihn aber nicht darüber h Theology, Religion & Spirituality, Zwischen Epikureern, Stoikern, Schwärmern und Concurs-Theoretikern:~~ Gero Brandes~~Theology~~Religion & Spirituality~~9783638041492, de, Zwischen Epikureern, Stoikern, Schwärmern und Concurs-Theoretikern:, Gero Brandes, 9783638041492, GRIN Verlag, 01/01/2008, , , , GRIN Verlag, 01/01/2008

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2008, ISBN: 3638041492

ID: 9783638041492

Verlag: GRIN Verlag, PC-PDF, 21 Seiten, 1., Auflage, [GR: 9542 - Nonbooks, PBS / Religion/Theologie/Christentum], [SW: - Christentum], [Ausgabe: 1][PU:GRIN Verlag], [PU: Grin-Verlag, München ]

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Details zum Buch
Zwischen Epikureern, Stoikern, Schwärmern und Concurs-Theoretikern:
Autor:

Brandes, Gero

Titel:

Zwischen Epikureern, Stoikern, Schwärmern und Concurs-Theoretikern:

ISBN-Nummer:

3638041492

Detailangaben zum Buch - Zwischen Epikureern, Stoikern, Schwärmern und Concurs-Theoretikern:


EAN (ISBN-13): 9783638041492
ISBN (ISBN-10): 3638041492
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: GRIN Verlag

Buch in der Datenbank seit 01.01.2008 19:51:10
Buch zuletzt gefunden am 16.07.2016 13:34:46
ISBN/EAN: 3638041492

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-04149-2, 978-3-638-04149-2

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