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Zinn, Alexander:

"Das Glück kam immer zu mir" (eBook, PDF) - neues Buch

ISBN: 9783593416328

ID: 6c0e59ff5f620aa2ae2072063526fdbf

3.6 Untersuchungsgefängnis LeipzigRudolf wird vom Gefängniswärter in eine Einzelzelle geführt. Mit einem dumpfen Schlag fällt die schwere Stahltür ins Schloss. Noch lange hat Rudolf das klirrende Geräusch des Schlüsselbundes im Ohr, mit dem der Wärter die Tür verschließt. Er hat mit allem gerechnet, insgeheim aber immer noch gehofft, mit seiner Verteidigungsstrategie durchzukommen. Seit Tagen hat er sich auf ein Verhör vorbereitet. Und hat er sich nicht wacker geschlagen? Wie mit Werner besprochen, hat er alles geleugnet. Warum nur wird er nun verhaftet? Was hat die Kripo gegen ihn in der Hand? Rudolf legt sich auf die schmale Pritsche, die seine Zelle fast ganz ausfüllt. An Schlaf ist nicht zu denken. Tausend Fragen schwirren ihm im Kopf herum. Wie wird es jetzt wohl Werner ergehen? Hat man ihn auch schon verhaftet? Was hat Moritz Engelhardt der Polizei erzählt? Kann er etwas verraten haben? Hat man auch Ernst oder Hans befragt? Und was ist mit Reini Winter? Er sitzt schon seit drei Wochen im Gefängnis. Hat er inzwischen etwas ausgeplaudert? Der Kriminalbeamte scheint einiges zu wissen. Doch was genau?Als Rudolf am nächsten Morgen aus seiner Zelle geholt wird, weiß er nicht, ob er überhaupt geschlafen hat. Benebelt und verwirrt wird er in einen kahlen Raum geführt, spärlich möbliert mit einem kleinen Tisch und zwei Stühlen. Dort wartet bereits der Kriminalbeamte, der ihn verhaftet hat. Doch der gestern noch so harte und grantige Feldmann wirkt heute wie ausgewechselt. Er gibt sich verständnisvoll, stellt seine Fragen in einem ruhigen, geradezu sanften Ton:»Denk mal, die Kriminalbeamten waren schon im Amt, als der Paragraph 175 noch nicht angewendet wurde, und später mussten sie uns deshalb ausquetschen. Sie mussten machen, was die Nazis wollten. Sie haben uns ausgefragt, obwohl sie alles wussten, und dann eingesperrt. Ich sitze hier und der Beamte mir gegenüber, ich hatte meine Hand so auf dem Tisch und er hat seine Hand auf meine gelegt und anständig geredet mit mir: ?Schade, ich muss meine Pflicht tun, du kannst jetzt erzählen, wenn du schwindelst, das kommt doch raus, also sag die Wahrheit.? Es war seine Pflicht, uns zu vernehmen, und die mussten das Protokoll auch abgeben, damit die wissen, was drin steht. So habe ich das empfunden. Die Beamten waren anständig gewesen, das hatte mit der SS nichts zu tun. Die haben vielleicht die SS auch gehasst. Wenn die ihren Posten aufgegeben hätten, hätten die Nazis gesagt, das ist auch so ein verdammter Sozialist.«63Natürlich hat dieses Vorgehen taktische Gründe. Feldmann will Rudolfs Vertrauen gewinnen und ihn so zu einem Geständnis bewegen. Doch Rudolf lässt sich nicht so einfach um den Finger wickeln. Er bleibt bei seiner Strategie des Leugnens. Auch auf gutes Zureden hin behauptet er gegenüber Feldmann, es sei »nicht wahr, dass ich und der Bilz gleichgeschlechtlich veranlagt sind«.Der Kriminalbeamte versucht es wieder mit Härte. Nach und nach konfrontiert er Rudolf mit den Ergebnissen der Ermittlungen gegen Winter und Eberhardt. Er fragt nach den gemeinsamen Ausflügen nach Leipzig. Rudolf beteuert, man sei nicht dorthin gefahren, »um homosexuelle Bekanntschaften« zu machen. Auch seien immer Mädchen dabei gewesen, so zum Beispiel Elfriede Weißgerber. Ins Schlingern kommt Rudolf schließlich, als Feldmann nach seinem weiblichen Spitznamen fragt. Er gesteht zu, dass er »in Freundeskreisen immer Inge genannt worden« sei. Er habe das »erst als Spaß aufgefasst«. Später hätten sich aber »die Bewohner des Grundstückes in der Weinbergstraße aufgeregt und ich habe mich nicht mehr Inge nennen lassen«. Überhaupt sei immer viel »gealbert worden, wenn Freunde zu Besuch da waren«.Feldmann gelingt es, Rudolf in die Enge zu treiben. Nachdem er ihn mit Engelhardts Aussagen konfrontiert hat, räumt Rudolf schließlich auch ein, dass er »im Scherz [?] wohl auch den Bilz mal mit geküsst« und sich »bei ihm auf Spaziergängen eingehenkelt« habe. Rudolf insistiert jedoch, dass er sich damit nur »einen Ulk gemacht habe«. Der Kriminalbeamte hakt weiter nach, fragt, ob er Bilz denn nicht »seine Frau« genannt habe. Rudolf macht hier ebenfalls Zugeständnisse und erklärt, es sei »auch richtig, dass ich gesprächsweise gesagt habe, der Bilz komme mir wie eine Frau vor. Sein ganzes Benehmen und sein Aussehen war auch stark weibisch betont. Bilz war zart und in seinem Auftreten überhaupt nicht energisch«.Das reicht! Kriminalassistent Feldmann kann sich zufrieden zurücklehnen. Mit dem Kuss hat er Brazda das Geständnis einer strafbaren Handlung entlockt. Und er hat einen Keil zwischen Rudolf und Werner getrieben: Dass sich Rudolf aus taktischen Gründen gezwungen sieht, auf Distanz zu Werner zu gehen, muss ihn zutiefst getroffen und demoralisiert haben. Zum Abschluss dieser zweiten Vernehmung beteuert er zwar nochmals, sich »weder mit Bilz noch mit anderen Männern homosexuell eingelassen«, sondern vielmehr »nur Neigung für das weibliche Geschlecht« zu haben. Der erfahrene Kripo-Beamte Feldmann hat mit seiner Taktik jedoch einen ersten Erfolg verbuchen können. Selbstsicher resümiert er im Vernehmungsprotokoll: »Brazda beteuerte immer wieder, dass er sich keiner strafbaren Handlung bewusst sei. Allerdings hat Brazda das typische Aussehen der homosexuell veranlagten Männer.«64Feldmann beendet die Vernehmung. Rudolf lässt er dem Amtsrichter vorführen. Das Geständnis des Kusses reicht aus für einen Haftbefehl. Der Richter notiert, Brazda sei dringend verdächtig, »in der Zeit von 1935 bis 1937 mit Werner Bilz in Meuselwitz Unzucht getrieben zu haben«. Es bestehe Verdunklungsgefahr, weil zu befürchten sei, »dass er sich mit den anderen Angeschuldigten über seine Aussagen verständigt«.65 Rudolf wird damit offiziell in Untersuchungshaft genommen. Ein Wärter bringt ihn zurück in seine Zelle.Rudolf würde am liebsten schreien vor Wut und Verzweiflung. Er macht sich Vorwürfe, fühlt sich wie ein Verräter. Doch was hat er gesagt? Hat er sich und Werner wirklich belastet? Ist es verboten, einen Mann zu küssen? Es kann gut sein, dass Rudolf damals nicht bewusst ist, dass schon das Geständnis eines Kusses strafrechtliche Relevanz hat. Eines jedoch ist ihm klar: Rudolf spürt, das ihm großes Unrecht widerfährt. In seiner Zelle schreibt er einen Brief an seine Mutter, in dem dies deutlich anklingt:»Ich muss Dir die Nachricht zukommen lassen, dass mir was Entsetzliches zugestoßen ist. Ich bin hier ins Untersuchungsgefängnis 1, Leipzig Moltkestraße 47 eingeliefert worden. Ich denke wegen der Sache Moritz Engelhardt, und nun fragen sie auch mich, ob ich in geschlechtlichen Beziehungen mit dem Werner Bilz, der mit bei Frau Mahrenholz gewohnt hat, gestanden habe. Liebe Mutter, bete für mich, ich bin so unglücklich, ich kann es nicht fassen, dass so etwas Entsetzliches auch einem ehrlichen Menschen zustoßen kann.«Den Brief bekommt Anna Brazda allerdings nie zu Gesicht. Der Leipziger Untersuchungsrichter beschlagnahmt ihn, »weil er in gutgläubiger Weise auf Mittäter hinweist«, wie es in einem Vermerk vom 12. April 1937 heißt. Es ist das kleine Wörtchen »auch«, aus dem der Untersuchungsrichter Großes herauszulesen meint. Dass Rudolf schreibt, »auch« er sei »nach geschlechtlichen Beziehungen mit dem Werner Bilz« gefragt worden, will der Untersuchungsrichter als Hinweis darauf deuten, dass auch Eberhardt mit Bilz sexuell verkehrt habe. Tatsächlich kann Rudolf nicht wissen, ob man Moritz zu geschlechtlichen Beziehungen mit Werner befragt hat. Doch der Untersuchungsrichter überschätzt die Bedeutung einer hastig niedergeschriebenen Formulierung. Tatsächlich spielt die Frage geschlechtlicher Beziehungen zwischen Moritz und Werner in den weiteren Ermittlungen auch keine Rolle mehr. Rudolfs Brief bleibt jedoch beschlagnahmt. Erst Ende April wird Anna Brazda von der Polizei über die Verhaftung ihres Sohnes informiert.66 E-Book, [PU: Campus, Frankfurt am Main]

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Das Glück kam immer zu mir - Alexander Zinn
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Alexander Zinn:

Das Glück kam immer zu mir - neues Buch

2015, ISBN: 9783593416328

ID: 9783593416328

Rudolf Brazda - Das Überleben eines Homosexuellen im Dritten Reich InhaltsangabeInhaltRudolf Brazda: Ein deutsches SchicksalGeleitwort von Klaus Wowereit 11Vorhang auf " für Rudolf Brazda!13Zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Homosexuellenverfolgung171. Kindheit und Jugend 1913" 1933 251.1 Kindheit in Brossen 251.2 Lehrzeit und Pubertät281.3 Weltwirtschaftskrise und politische Radikalisierung 361.4 Rudolfs erste Begegnung mit einem Homosexuellen382. Homosexuelles Leben in Meuselwitz 1933" 1937 452.1 Die nationalsozialistische Machtübernahme 452.2 Begegnung mit Werner Bilz 502.3 Rudolfs homosexuelles Coming-out 532.4 Umzug in die Weinbergstraße552.5 Die Ermordung Röhms 572.6 Alltag in Meuselwitz612.7 Freunde und Familie622.8 Hochzeit in Brossen 682.9 Beginn der systematischen Homosexuellenverfolgung im Herbst 1934 702.10 Auswirkungen auf das Leben in Meuselwitz 732.11 Verschärfung des Paragraphen 175 782.12 Razzia in Meerane802.13 Leben im Angesicht der Homosexuellenverfolgung 833. Verfolgung, Verhaftung und erster Prozess 1033.1 Intensivierung der Homosexuellenverfolgung seit Herbst 1936 1033.2 Der Beginn der Homosexuellenverfolgung im Altenburger Land 1073.3 Die Verhaftung von Moritz Engelhardt1123.4 Die Reaktionen von Rudolf und Werner1153.5 Die Verhaftung von Rudolf Brazda1193.6 Untersuchungsgefängnis Leipzig1223.7 Ermittlungen in Altenburg und Meuselwitz 1253.8 Rudolf Brazdas Geständnis1283.9 Rudolf Brazdas Prozess 1303.10 Prozesswelle gegen die Altenburger Homosexuellen 1343.11 Haft in Altenburg1404. Karlsbad 1937" 19411534.1 Ein neues Leben im »Weltbad Karlsbad«1534.2 Die große Freiheit: Mit der Fischli-Bühne durchs Sudetenland 1614.3 Heim im Reich Leben im »Reichsgau Sudetenland« 1725. Verhaftung, Prozess und Gefängnis in Eger 1955.1 Die Verhaftung von Parth, Nawrocki und Mörike 1955.2 Die zweite Verhaftung von Rudolf Brazda2015.3 Prozess in Eger 2075.4 Haft in Eger und Zwickau 2125.5 Schutzhaft in Karlsbad 2176. Konzentrationslager Buchenwald2236.1 Über Zwickau und Weimar auf den Ettersberg2236.2 Ankunft in Buchenwald 2266.3 Strafkompanie Steinbruch 2326.4 Sexualität und Macht im Konzentrationslager2416.5 Alltag und Karriere im KZ 2496.6 Homosexuelle in Buchenwald: Terror, Mord und Menschenversuche 2616.7 Hoffnung und Befreiung: Das letzte Jahr in Buchenwald 2707. Leben nach der Befreiung2997.1 Neubeginn in Frankreich2997.2 Edi " ein Mann fürs Leben3067.3 Aufbruch zu neuen Ufern3157.4 Das Leben ohne Edi322Hinter den Kulissen 331Lite Das Glück kam immer zu mir: InhaltsangabeInhaltRudolf Brazda: Ein deutsches SchicksalGeleitwort von Klaus Wowereit 11Vorhang auf " für Rudolf Brazda!13Zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Homosexuellenverfolgung171. Kindheit und Jugend 1913" 1933 251.1 Kindheit in Brossen 251.2 Lehrzeit und Pubertät281.3 Weltwirtschaftskrise und politische Radikalisierung 361.4 Rudolfs erste Begegnung mit einem Homosexuellen382. Homosexuelles Leben in Meuselwitz 1933" 1937 452.1 Die nationalsozialistische Machtübernahme 452.2 Begegnung mit Werner Bilz 502.3 Rudolfs homosexuelles Coming-out 532.4 Umzug in die Weinbergstraße552.5 Die Ermordung Röhms 572.6 Alltag in Meuselwitz612.7 Freunde und Familie622.8 Hochzeit in Brossen 682.9 Beginn der systematischen Homosexuellenverfolgung im Herbst 1934 702.10 Auswirkungen auf das Leben in Meuselwitz 732.11 Verschärfung des Paragraphen 175 782.12 Razzia in Meerane802.13 Leben im Angesicht der Homosexuellenverfolgung 833. Verfolgung, Verhaftung und erster Prozess 1033.1 Intensivierung der Homosexuellenverfolgung seit Herbst 1936 1033.2 Der Beginn der Homosexuellenverfolgung im Altenburger Land 1073.3 Die Verhaftung von Moritz Engelhardt1123.4 Die Reaktionen von Rudolf und Werner1153.5 Die Verhaftung von Rudolf Brazda1193.6 Untersuchungsgefängnis Leipzig1223.7 Ermittlungen in Altenburg und Meuselwitz 1253.8 Rudolf Brazdas Geständnis1283.9 Rudolf Brazdas Prozess 1303.10 Prozesswelle gegen die Altenburger Homosexuellen 1343.11 Haft in Altenburg1404. Karlsbad 1937" 19411534.1 Ein neues Leben im »Weltbad Karlsbad«1534.2 Die große Freiheit: Mit der Fischli-Bühne durchs Sudetenland 1614.3 Heim im Reich Leben im »Reichsgau Sudetenland« 1725. Verhaftung, Prozess und Gefängnis in Eger 1955.1 Die Verhaftung von Parth, Nawrocki und Mörike 1955.2 Die zweite Verhaftung von Rudolf Brazda2015.3 Prozess in Eger 2075.4 Haft in Eger und Zwickau 2125.5 Schutzhaft in Karlsbad 2176. Konzentrationslager Buchenwald2236.1 Über Zwickau und Weimar auf den Ettersberg2236.2 Ankunft in Buchenwald 2266.3 Strafkompanie Steinbruch 2326.4 Sexualität und Macht im Konzentrationslager2416.5 Alltag und Karriere im KZ 2496.6 Homosexuelle in Buchenwald: Terror, Mord und Menschenversuche 2616.7 Hoffnung und Befreiung: Das letzte Jahr in Buchenwald 2707. Leben nach der Befreiung2997.1 Neubeginn in Frankreich2997.2 Edi " ein Mann fürs Leben3067.3 Aufbruch zu neuen Ufern3157.4 Das Leben ohne Edi322Hinter den Kulissen 331Lite Buchenwald Deutschland Homosexuelle Homosexuellenverfolgung Konzentrationslager Nationalsozialismus Paragraph 175 Tschechei Programm, Campus

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2015

ISBN: 9783593416328

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Rudolf Brazda - Das Überleben eines Homosexuellen im Dritten Reich InhaltsangabeInhaltRudolf Brazda: Ein deutsches SchicksalGeleitwort von Klaus Wowereit 11Vorhang auf " für Rudolf Brazda!13Zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Homosexuellenverfolgung171. Kindheit und Jugend 1913" 1933 251.1 Kindheit in Brossen 251.2 Lehrzeit und Pubertät281.3 Weltwirtschaftskrise und politische Radikalisierung 361.4 Rudolfs erste Begegnung mit einem Homosexuellen382. Homosexuelles Leben in Meuselwitz 1933" 1937 452.1 Die nationalsozialistische Machtübernahme 452.2 Begegnung mit Werner Bilz 502.3 Rudolfs homosexuelles Coming-out 532.4 Umzug in die Weinbergstraße552.5 Die Ermordung Röhms 572.6 Alltag in Meuselwitz612.7 Freunde und Familie622.8 Hochzeit in Brossen 682.9 Beginn der systematischen Homosexuellenverfolgung im Herbst 1934 702.10 Auswirkungen auf das Leben in Meuselwitz 732.11 Verschärfung des Paragraphen 175 782.12 Razzia in Meerane802.13 Leben im Angesicht der Homosexuellenverfolgung 833. Verfolgung, Verhaftung und erster Prozess 1033.1 Intensivierung der Homosexuellenverfolgung seit Herbst 1936 1033.2 Der Beginn der Homosexuellenverfolgung im Altenburger Land 1073.3 Die Verhaftung von Moritz Engelhardt1123.4 Die Reaktionen von Rudolf und Werner1153.5 Die Verhaftung von Rudolf Brazda1193.6 Untersuchungsgefängnis Leipzig1223.7 Ermittlungen in Altenburg und Meuselwitz 1253.8 Rudolf Brazdas Geständnis1283.9 Rudolf Brazdas Prozess 1303.10 Prozesswelle gegen die Altenburger Homosexuellen 1343.11 Haft in Altenburg1404. Karlsbad 1937" 19411534.1 Ein neues Leben im »Weltbad Karlsbad«1534.2 Die große Freiheit: Mit der Fischli-Bühne durchs Sudetenland 1614.3 Heim im Reich Leben im »Reichsgau Sudetenland« 1725. Verhaftung, Prozess und Gefängnis in Eger 1955.1 Die Verhaftung von Parth, Nawrocki und Mörike 1955.2 Die zweite Verhaftung von Rudolf Brazda2015.3 Prozess in Eger 2075.4 Haft in Eger und Zwickau 2125.5 Schutzhaft in Karlsbad 2176. Konzentrationslager Buchenwald2236.1 Über Zwickau und Weimar auf den Ettersberg2236.2 Ankunft in Buchenwald 2266.3 Strafkompanie Steinbruch 2326.4 Sexualität und Macht im Konzentrationslager2416.5 Alltag und Karriere im KZ 2496.6 Homosexuelle in Buchenwald: Terror, Mord und Menschenversuche 2616.7 Hoffnung und Befreiung: Das letzte Jahr in Buchenwald 2707. Leben nach der Befreiung2997.1 Neubeginn in Frankreich2997.2 Edi " ein Mann fürs Leben3067.3 Aufbruch zu neuen Ufern3157.4 Das Leben ohne Edi322Hinter den Kulissen 331Lite Das Glück kam immer zu mir: InhaltsangabeInhaltRudolf Brazda: Ein deutsches SchicksalGeleitwort von Klaus Wowereit 11Vorhang auf " für Rudolf Brazda!13Zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Homosexuellenverfolgung171. Kindheit und Jugend 1913" 1933 251.1 Kindheit in Brossen 251.2 Lehrzeit und Pubertät281.3 Weltwirtschaftskrise und politische Radikalisierung 361.4 Rudolfs erste Begegnung mit einem Homosexuellen382. Homosexuelles Leben in Meuselwitz 1933" 1937 452.1 Die nationalsozialistische Machtübernahme 452.2 Begegnung mit Werner Bilz 502.3 Rudolfs homosexuelles Coming-out 532.4 Umzug in die Weinbergstraße552.5 Die Ermordung Röhms 572.6 Alltag in Meuselwitz612.7 Freunde und Familie622.8 Hochzeit in Brossen 682.9 Beginn der systematischen Homosexuellenverfolgung im Herbst 1934 702.10 Auswirkungen auf das Leben in Meuselwitz 732.11 Verschärfung des Paragraphen 175 782.12 Razzia in Meerane802.13 Leben im Angesicht der Homosexuellenverfolgung 833. Verfolgung, Verhaftung und erster Prozess 1033.1 Intensivierung der Homosexuellenverfolgung seit Herbst 1936 1033.2 Der Beginn der Homosexuellenverfolgung im Altenburger Land 1073.3 Die Verhaftung von Moritz Engelhardt1123.4 Die Reaktionen von Rudolf und Werner1153.5 Die Verhaftung von Rudolf Brazda1193.6 Untersuchungsgefängnis Leipzig1223.7 Ermittlungen in Altenburg und Meuselwitz 1253.8 Rudolf Brazdas Geständnis1283.9 Rudolf Brazdas Prozess 1303.10 Prozesswelle gegen die Altenburger Homosexuellen 1343.11 Haft in Altenburg1404. Karlsbad 1937" 19411534.1 Ein neues Leben im »Weltbad Karlsbad«1534.2 Die große Freiheit: Mit der Fischli-Bühne durchs Sudetenland 1614.3 Heim im Reich Leben im »Reichsgau Sudetenland« 1725. Verhaftung, Prozess und Gefängnis in Eger 1955.1 Die Verhaftung von Parth, Nawrocki und Mörike 1955.2 Die zweite Verhaftung von Rudolf Brazda2015.3 Prozess in Eger 2075.4 Haft in Eger und Zwickau 2125.5 Schutzhaft in Karlsbad 2176. Konzentrationslager Buchenwald2236.1 Über Zwickau und Weimar auf den Ettersberg2236.2 Ankunft in Buchenwald 2266.3 Strafkompanie Steinbruch 2326.4 Sexualität und Macht im Konzentrationslager2416.5 Alltag und Karriere im KZ 2496.6 Homosexuelle in Buchenwald: Terror, Mord und Menschenversuche 2616.7 Hoffnung und Befreiung: Das letzte Jahr in Buchenwald 2707. Leben nach der Befreiung2997.1 Neubeginn in Frankreich2997.2 Edi " ein Mann fürs Leben3067.3 Aufbruch zu neuen Ufern3157.4 Das Leben ohne Edi322Hinter den Kulissen 331Lite Drittes Reich Nationalsozialismus / Drittes Reich Homosexualität / Geschichte, Politik, Zeitgeschichte, Campus Verlag Gmbh

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Zinn, Alexander:
"Das Glück kam immer zu mir" - Rudolf Brazda - Das Überleben eines Homosexuellen im Dritten Reich - neues Buch

2011, ISBN: 3593416328

ID: 9783593416328

Verlag: Campus, PC-PDF, 356 Seiten, 356 Seiten, [GR: 9556 - Nonbooks, PBS / Geschichte/20. Jahrhundert (bis 1945)], [Ausgabe: 1][PU:Campus], [PU: Campus, Frankfurt am Main]

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"Das Glück kam immer zu mir" - Erstausgabe

2011, ISBN: 9783593416328

ID: 22313065

Rudolf Brazda - Das Überleben eines Homosexuellen im Dritten Reich, [ED: 1], eBook Download (EPUB,PDF), eBooks, [PU: Campus]

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Details zum Buch
Das Glück kam immer zu mir
Autor:

Zinn, Alexander

Titel:

Das Glück kam immer zu mir

ISBN-Nummer:

3593416328

Detailangaben zum Buch - Das Glück kam immer zu mir


EAN (ISBN-13): 9783593416328
ISBN (ISBN-10): 3593416328
Erscheinungsjahr: 2011
Herausgeber: Campus
356 Seiten
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 27.03.2012 03:19:54
Buch zuletzt gefunden am 16.11.2016 15:18:58
ISBN/EAN: 3593416328

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-593-41632-8, 978-3-593-41632-8

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