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Liebe Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Amore amor Amour Love Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderne - Kai Buchholz (Herausgeber)
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Kai Buchholz (Herausgeber):

Liebe Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Amore amor Amour Love Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderne - Taschenbuch

2001, ISBN: 9783442077564

ID: 589305101

Gütersloher Verlagshaus, 2008. 2008. Softcover. 29,6 x 21 x 0,8 cm. Zentrale Themen der Bibel in gerechter Sprache verständlich entfaltet, didaktisch erschlossen und an konkreten Beispielen dargestellt Band 1Gerechtigkeit lernen Vor allem die Basis der Kirche, die Frauen und Männer in den Gemeinden, haben sich die »Bibel in gerechter Sprache« zu Eigen gemacht. Die neue Übersetzung hat sie ermutigt, neu nach einem scheinbar »ausgehörten« Text zu fragen, ein eigenes, lebendiges Verhältnis zur Schrift zu finden. Das Arbeitsbuch Bibel in gerechter Sprache unterstützt und begleitet diese Bemühungen. Der erste Band dieser Reihe stellt das Thema Gerechtigkeit ins Zentrum. Politische Gerechtigkeit, Geschlechtergerechtigkeit und die Gerechtigkeit als Respekt vor dem Judentum werden knapp entfaltet und in mindestens fünf abgeschlossenen Seminareinheiten für die Arbeit in Gemeinde, Schule und Akademie didaktisch erschlossen. Über den AutorIsa Breitmaier, geboren 1958, Dr. theol., ist seit 2007 Professorin für Religionspädagogik und Ev. Theologie an der Ev. Hochschule in Freiburg; Tätigkeit als Religionslehrerin an Beruflichen Schulen, 2003 Habilitation an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe über Lehren und Lernen in der Spur des Ersten Testaments. Ursula Rapp, geboren 1964, Mutter von drei Söhnen. Oberassistentin am Lehrstuhl Exegese Altes Testament und Gender. Beauftragte der Universität Luzern. ArbeitsschwerpunkteFeministisch-rhetorische Textanalyse, Habilitationsprojekt zum Buch Jesus Sirach. Kerstin Schiffner, Dr. theol., geb. 1972 in Unna; Studium in Bethel/Bielefeld, Leipzig und Bochum; 1. Kirchliches Examen 2000; mehrere Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin im AT an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum; Dissertation über das lukanische Doppelwerk als Exoduslektüre; Promotion 2006; 2005-2008 Vikariat in Bochum; 2. kirchl. Examen 2008; z.Zt. als Pfarrerin im Entsendungsdienst der EKvW im Kirchenkreis Bochum mit geteilter Stelle zuständig für die Seelsorge an den Bochumer Fachhochschulen sowie den "Brückenschlag" zwischen Hochschulen und Kirchenkreis/-gemeinden und Mitglied im Pfarrteam der Ev. Kirchengemeinde Bochum (Innenstadt); zahlreiche Veröffentlichungen aus dem Bereich feministischer/gender-fairer Exegese sowie zur Vermittlung sowohl feministisch-befreiungstheologischer Fragestellungen und Ergebnisse als auch von Inhalten des christlich-jüdischen Gespräches in Nacherzählungen biblischer Texte für Kinder und Jugendliche; gemeinsam mit Diana Klöpper Autorin der Gütersloher Erzählbibel. Übersetzerin des Buches Josua für die BigS und seit 2007 Mitglied im Herausgabekreis der BigS; seit 2010 Mitglied in der Gruppe, die Textvorschläge für Losung und Bibelarbeitstexte des nächsten DEKT macht; ist Pfarrerin der Evangelischen Studiengemeinde Dortmund. Kerstin Schiffner wohnt mit ihren beiden lebenden Söhnen Till und Rasmus in Bochum; drei weitere Kinder hofft sie gut dort aufgehoben, woher alles Dasein kommt und wohin alles geht. uzia Sutter Rehmann, Dr., geb. 1960. Studium der Evangelischen Theologie in Basel und Montpellier (Frankreich); ordinierte Pfarrerin seit 1986. Promotion über das Gebärmotiv in der Apokalyptik 1994 in Kassel. Ist Titularprofessorin für Neues Testament an der theologischen Fakultät der Universität Basel und Studienleiterin am Arbeitskreis für Zeitfragen, Biel. Übersetzerin des Lukasevangeliums für die „Bibel in gerechter Sprache“, Gütersloh 2006. Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten. Die »Bibel in gerechter Sprache« (BigS) stößt an - sie stößt zu neuem Nachdenken an, aber sie erregt auch Anstoß, und manchmal beides zugleich. Das muss nicht verwundern, denn die Themen, die durch diese neue Bibelübersetzung auf die Tagesordnung gesetzt wurden, sind anstößig. In welcher Form zum Beispiel soll man das Wort des Propheten Jesaja, in dem sich Gott mit einer Frau in Geburtswehen vergleicht (Jes 42,14), frommen Ohren zumuten? Ist die Lutherbibel angemessen, die hier Gott sprechen lässt »Ich will laut rufen und schreien«, oder folgt man der Einheitsübersetzung, die Gott »schreien, schnauben und schnaufen lässt« - oder ist es nicht konsequenter, die Erfahrung einer Frau in Wehen hörbar werden zu lassen, wie es die Bibel in gerechter Sprache versucht»Ich will stöhnen, hecheln und dabei nach Luft schnappen«? Wird dies nicht dem Bild, das der Prophet gewählt hat, und gleichzeitig der Erfahrung von Frauen »gerecht«? Ein anderes Beispiel ist die Geschichte im Matthäusevangelium über die Frau, die jahrelang an Blutungen littLutherbibel, Einheitsübersetzung und auch die neue Zürcher Bibel lassen die Frau von hinten an Jesus herantreten und den »Saum« seines Gewandes berühren. Das gleiche griechische Wort (kraspedon) bezeichnet aber in der Scheltrede des Matthäus gegen die Pharisäer die »Schaufäden« an ihren Gewändern (Mt 23,5). Die Bibel in gerechter Sprache lässt deshalb die Frau herankommen und »den Schaufaden an seinem Mantel« berühren. Jesus - ein frommer Jude, der von den Pharisäern so sehr gar nicht verschieden ist? Auch dies mag manchen frommen Ohren anstößig klingen, auch dies aber wird der Gestalt Jesu und zugleich dem Wortlaut des Matthäusevangeliums »gerecht« - und taucht auch die Hilfe suchende Frau in ein neues Licht. In der BigS werden die hermeneutischen Überlegungen, die zu Übersetzungsentscheidungen führen, offen benannt. Sie fußen auf exegetischen Diskussionen und Erkenntnissen, die seit den 70er-Jahren entstanden sind. In den letzten Monaten ist die Bitte an die ÜbersetzerInnen und HerausgeberInnen der BigS herangetragen worden, doch mehr Hintergrundinformationen und Erläuterungen zu bestimmten Übersetzungsentscheidungen zur Verfügung zu stellen, die helfen, das Projekt besser zu verstehen und zu beurteilen. Das Arbeitsbuch, das Luzia Sutter Rehmann und Isa Breitmaier, zwei der ÜbersetzerInnen, nun vorlegen, möchte diesem Bedürfnis Rechnung tragen, allerdings nun nicht so, dass sie an den einzelnen Schriften der Bibel entlanggehen, sondern so, dass das Grundanliegen der »Gerechtigkeit« entfaltet und an konkreten Beispielen dargelegt wird. Als Mitglied des Herausgabekreises der BigS freue ich mich über diese Initiative. Von Anfang an war der Kreis derer, die an dieser Bibelübersetzung mitgearbeitet haben, ein Kreis vielfältiger Stimmen und Überzeugungen, die gleichwohl in gemeinsamen Grundoptionen zusammengehen. So kann und soll auch die Arbeit mit dieser Bibel vielfältig gestaltet werden und lebt von der Initiative derer, die sich das Projekt der BigS zu eigen machen. Manches an dieser Übersetzung ist sicher noch verbesserungsfähig. Der Herausgabekreis lässt sich gern anstoßen und ist für konstruktive Hinweise dankbar! Im Advent 2007Marie-Theres Wacker Einführung Seit dem Erscheinen der »Bibel in gerechter Sprache« (BigS - Bibel in gerechter Sprache, hg. v. U. Bail, F. Crüsemann, M. Crüsemann, E. Domay, J. Ebach, C. Janssen, H. Köhler, H. Kuhlmann, M. Leutzsch, L. Schottroff. Gütersloh 2006, 22007, 32007) hat das Lesen der Bibel insgesamt neue Anstöße erfahren. Der vorliegende Band möchte das Lesen und Arbeiten mit der Bibel im Unterricht, mit Jugendlichen und Erwachsenen fundieren, es mit vorbereiteten und erprobten Seminareinheiten erleichtern und mit thematischen Hinführungen anregen. Hintergrund der Übersetzung BigS ist die bibelwissenschaftliche Forschung der letzten dreißig Jahre, in welcher befreiungstheologische Fragestellungen, die feministisch-theologische Perspektive und der jüdisch-christliche Dialog viele neue Erkenntnisse angestoßen haben. Die BigS lässt diese Erkenntnisse beim Übersetzen aus den Ursprungssprachen einfließen und bezieht so die Leserinnen und Leser in diesen bibelwissenschaftlichen Aufbruch mit ein. In der öffentlichen Diskussion dieser Übersetzung wurde deutlich, mit welch unterschiedlichen Erwartungen und Vorannahmen die Bibel gelesen wird. Das Arbeitsbuch greift Fragen aus dieser Diskussion auf und bietet Seminareinheiten und Hintergrundinformationen an, um der Arbeit mit der Bibel ein breiteres Fundament zu geben. Einerseits soll es dabei durchaus um Detailfragen gehen wie zum BeispielGab es denn Zöllnerinnen und Apostelinnen? Warum ist die Reihenfolge der Bücher in der BigS verändert? Andererseits möchte das Arbeitsbuch auf grundlegende Fragen hinweisenWas heißt es, mit übersetzten Texten zu arbeiten? Inwiefern ist Übersetzen problematisch, spannend und herausfordernd? Welche neuen Entdeckungen hat eigentlich die gegenwärtige Forschung zu bieten, und wie kommt man Vorurteilen auf die Spur, die auf Einträgen aus heutiger Zeit beruhen, statt auf solider Grundlagenforschung? Indem das Arbeitsbuch diese und viele andere Fragen aufgreift, macht es sie für ein intensives Bibelstudium fruchtbar. Insofern kann dieser Band als Anfang eines neu konzipierten Bibelkurses verstanden werden, der von grundlegenden Fragestellungen ausgeht und nicht kursorisch Buch für Buch behandelt. Eine Arbeitsmethode, die sich nach Erscheinen der BigS anbietet, ist der Vergleich verschiedener Übersetzungen. Er macht deutlich, dass es nicht eine richtige Übersetzung gibt, sondern dass das Ringen um den Sinn des Textes und seine Mehrdeutigkeit immer weitergehen muss, da unser Verstehen vielfältige Voraussetzungen hat. »Der Name Bibel in gerechter Sprache erhebt nicht den Anspruch, dass diese Übersetzung >gerecht< ist, andere aber ungerecht sind. Sie stellt sich der Herausforderung, dem biblischen Grundthema Gerechtigkeit in besonderer Weise zu entsprechen. Ziel des ersten Bandes dieses Arbeitsbuches ist es, der Gerechtigkeit auf die Spur zu kommen. Was ist gerechte Sprache? Welche Gestalt hat Gerechtigkeit in der Bibel? Warum ist sie so wichtig -auch heute? Es gehört zum Handwerkszeug jeder Übersetzungstätigkeit, dass sie sowohl dem übersetzten Text als auch der Zielsprache gerecht werden sollte. Wie weit das mit der BigS gelungen ist, stellt das Arbeitsbuch an Beispielen zur Diskussion. Darüber hinaus sind für die BigS drei weitere Ebenen von Gerechtigkeit grundlegend. Sie entsprechen den drei theologischen Neuansätzen seit den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts. Sie sind zum ersten Mal im Profil einer deutschen Bibelübersetzung zusammengeführt worden37.Soziale und politische Gerechtigkeit / Befreiungstheologie 38.Gerechtigkeit im Blick auf die Geschlechter / Feministische Theologie 39.Gerechtigkeit und Respekt gegenüber jüdischen Menschen / christlich-jüdischer Dialog Gerechtigkeit ist eine grundlegende biblische Kategorie. Das betonen diese drei NeuansätzeSie legen ihr Augenmerk auf Gerechtigkeit zwischen den Menschen, Frauen und Männern, auf Gerechtigkeit zwischen den Religionen und den Respekt vor den »Anderen«. Gerecht ist im Ersten Testament nicht, wer eine Norm einhält, sondern wer einem Verhältnis entspricht. Zädaq heißt gemeinschaftstreu, heilvoll für eine Beziehung. Es entspricht einer gegenseitigen Verpflichtung. Dieses Gerechtigkeitsverständnis unterscheidet sich sehr von demjenigen Roms oder GriechenlandsDie griechische dikaiosyne und die römische justitia wurden in Abwägung von Soll und Haben zu juridischen Fachausdrücken. Zädaq zu verletzen bedeutet dagegen, die Gemeinschaft aufs Spiel zu setzen. Die zedaka vereint das Soziale mit dem Religiösen, indem sie Menschen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt sind, als die anerkennt,... Zentrale Themen der Bibel in gerechter Sprache verständlich entfaltet, didaktisch erschlossen und an konkreten Beispielen dargestellt Band 1Gerechtigkeit lernen Vor allem die Basis der Kirche, die Frauen und Männer in den Gemeinden, haben sich die »Bibel in gerechter Sprache« zu Eigen gemacht. Die neue Übersetzung hat sie ermutigt, neu nach einem scheinbar »ausgehörten« Text zu fragen, ein eigenes, lebendiges Verhältnis zur Schrift zu finden. Das Arbeitsbuch Bibel in gerechter Sprache unterstützt und begleitet diese Bemühungen. Der erste Band dieser Reihe stellt das Thema Gerechtigkeit ins Zentrum. Politische Gerechtigkeit, Geschlechtergerechtigkeit und die Gerechtigkeit als Respekt vor dem Judentum werden knapp entfaltet und in mindestens fünf abgeschlossenen Seminareinheiten für die Arbeit in Gemeinde, Schule und Akademie didaktisch erschlossen. Über den AutorIsa Breitmaier, geboren 1958, Dr. theol., ist seit 2007 Professorin für Religionspädagogik und Ev. Theologie an der Ev. Hochschule in Freiburg; Tätigkeit als Religionslehrerin an Beruflichen Schulen, 2003 Habilitation an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe über Lehren und Lernen in der Spur des Ersten Testaments. Ursula Rapp, geboren 1964, Mutter von drei Söhnen. Oberassistentin am Lehrstuhl Exegese Altes Testament und Gender. Beauftragte der Universität Luzern. ArbeitsschwerpunkteFeministisch-rhetorische Textanalyse, Habilitationsprojekt zum Buch Jesus Sirach. Kerstin Schiffner, Dr. theol., geb. 1972 in Unna; Studium in Bethel/Bielefeld, Leipzig und Bochum; 1. Kirchliches Examen 2000; mehrere Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin im AT an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum; Dissertation über das lukanische Doppelwerk als Exoduslektüre; Promotion 2006; 2005-2008 Vikariat in Bochum; 2. kirchl. Examen 2008; z.Zt. als Pfarrerin im Entsendungsdienst der EKvW im Kirchenkreis Bochum mit geteilter Stelle zuständig für die Seelsorge an den Bochumer Fachhochschulen sowie den "Brückenschlag" zwischen Hochschulen und Kirchenkreis/-gemeinden und Mitglied im Pfarrteam der Ev. Kirchengemeinde Bochum (Innenstadt); zahlreiche Veröffentlichungen aus dem Bereich feministischer/gender-fairer Exegese sowie zur Vermittlung sowohl feministisch-befreiungstheologischer Fragestellungen und Ergebnisse als auch von Inhalten des christlich-jüdischen Gespräches in Nacherzählungen biblischer Texte für Kinder, Goher Verlagshaus, 2008, Goldmann, 2006. 2006. Softcover. 18,4 x 12 x 4,4 cm. Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art „Gebrauchsanweisung“, wie man die Texte für sein eigenes Leben nutzen kann. Wie Pralinen kann der Leser die Texte Stück für Stück genießen und hat nach der Lektüre das Gefühl, von ihnen bereichert worden zu sein. * Ein Buch zum genussvollen Schmökern und ein wunderschönes Geschenkbuch. Über den Autor: Dr. Kai Buchholz, geboren 1966 in Berlin, Philosoph, freier Autor und Ausstellungskurator. Buchveröffentlichungen: Sprachspiel und Semantik (1998). Wege zur Vernunft (Hg. 1999). Die Lebensreform (Hg. 2001). André Masson (Hg. 2003). Hörspiele: Das debile Besprechung / Review zu "Liebe": "Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftssteller." Inhaltsverzeichnis Was ist Liebe? Hermann Hesse Liebe 15 Platon Das Gastmahl 20 René Descartes Die Leidenschaften der Seele 49 Helmut Kuhn Echte Liebe liebt das Gute 53 John Wilson Eine Checkliste für die Liebe 61 Warum wir lieben Guy de Maupassant Haar 69 David Hume Gegenstand und Ursachen von Liebe und Hass 77 Stendhal Über die Liebe 85 José Ortega y Gasset Die Liebeswahl 95 Hugh LaFollette Warum liebe ich? 110 Liebe oder Sex? Jean-Paul Sartre Intimität 131 Arthur Schopenhauer Metaphysik der Geschlechtsliebe 140 Vladimir Solov'ev Der Sinn der Liebe 150 Irenäus Eibl-Eibesfeldt Bindung, Liebe, Sexualität Peter Sloterdijk Der Sexualzynismus 172 Das Paar in der Gesellschaft Jean-Jacques Rousseau Julie 189 Denis de Rougemont Der Tristanmythos 202 Bertrand Russell Die Bedeutung der Liebe im menschlichen Leben 214 Max Horkheimer Die Person als Mitgift 222 Die Liebe und die Geschlechter Marguerite Duras Der Liebhaber 231 Otto Weininger Erotik und Ästhetik 242 Bruno Wille Die Liebe Platons 249 Simone de Beauvoir Die Liebende 260 Das Göttliche Lieben Thomas Mann Der Tod in Venedig 275 Platon Phaidros 292 Baruch de Spinoza Von der Liebe 305 Benedikt XVI. Gott ist Liebe 309 Sinn und Wert der Liebe Johann Wolfgang von Goethe Die Leiden des jungen Werther 325 Blaise Pascal Abhandlung über die Leidenschaften der Liebe 341 Jean-Paul Sartre Die Liebe, die Sprache, der Masochismus 346 Alain Finkielkraut Das geliebte Antlitz 353 Roland Barthes Fragmente einer Sprache der Liebe 364 Ovid Die Liebeskunst 377 Andreas Capellanus Über die Liebe 384 Søren Kierkegaard Tagebuch des Verführers 395 Erich Fromm Ist Lieben eine Kunst? 407 Liebende Philosophen Petrus Abaelardus Brief an einen Freund 425 Georg Lukács Sören Kierkegaard und Regine Olsen 434 Ray Monk Wittgenstein als Liebhaber 445 Axel Madsen Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre 457 Paul Feyerabend Grazia, ich und unsere Liebe 464 Autoren und Quellen 477 Zum Weiterlesen 503 Einleitung In seiner 76. Maxime formuliert der große französische Moralist La Rochefoucauld: »Es ist mit der echten Liebe wie mit Geistererscheinungen: Jeder redet von ihr, aber wenige Menschen haben sie je gesehen.« Auch heute noch sehnen sich viele Menschen nach der perfekten Liebe, und auch heute noch kommen nur wenige in ihren Genuss. Wer herausfinden will, woran das liegt, kann sich durch philosophische Einsichten in Sachen Liebe inspirieren lassen. Von Platon bis Schopenhauer, von Pascal bis Sartre und von Kierkegaard bis Russell haben berühmte Philosophen über die Liebe nachgedacht. Es ist lohnenswert, sich in ihre Texte zu vertiefen und ihre Gedankengänge zu verfolgen. Die Ideen und Meinungen, denen man dabei begegnet, sind höchst unterschiedlich. Einige sind klug, abgewogen und weise, andere kühn, stürmisch und voller Poesie - aber sie alle haben ihren eigenen Wert und werfen Licht auf einen anderen Winkel des großen Geheimnisses der Liebe. Die hier zusammengestellte Auswahl kurzer philosophischer Texte bietet dafür zahlreiche Anregungen und lässt sich auf unterschiedliche Weise entdecken. Man kann die einzelnen Texte in beliebiger Reihenfolge lesen, ihre Gedanken in sich aufnehmen und so Schritt für Schritt den vielfältigen Aspekten der Liebe auf die Spur kommen. Der Leser kann sich aber auch auf diejenigen Kapitel konzentrieren, die sein besonderes Interesse wecken; er wird dann feststellen, dass die Liebe, je nach Standpunkt und Blickwinkel, sehr unterschiedliche Einschätzungen eröffnet. Um die einzelnen Facetten der Liebe deutlich und anschaulich hervortreten zu lassen, werden die Abhandlungen der philosophischen Denker von Werken bedeutender Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Guy de Maupassant, Thomas Mann und Marguerite Duras begleitet. So ergibt sich ein faszinierendes Kaleidoskop der Liebe, dessen Einzelteile sich beim Drehen und Schütteln zu immer wieder neuen und verblüffenden Bildern zusammenfügen. Natürlich können die in den Texten aufbewahrten Erkenntnisse jeden Leser auch persönlich bereichern. Ganz von selbst fordern die Ausführungen Stendhals oder Erich Fromms dazu heraus, eigene Erfahrungen und Erlebnisse in ihrem Licht neu zu betrachten. Sie regen dazu an, das eigene Gefühlsleben klarer zu durchdringen und eigene Verhaltensweisen zu überdenken. Um dieses Wechselspiel zwischen philosophischen Gedanken, erdichteten Geschichten und eigenem Leben in Gang zu setzen und zu befruchten, ist jedes Kapitel von kurzen Erläuterungen und Denkanstößen eingerahmt. Der Leser erhält hier Hilfestellungen, die es ihm erleichtern, philosophische Betrachtungen der Liebe für sich selbst zu nutzen und in die Tat umzusetzen. Trotz zahlreicher technischer Werkzeuge und Errungenschaften macht es die moderne Zivilisation dem Menschen schwer, ein befriedigendes Leben zu führen. Gerade heute fühlen sich viele von den zahllosen Informations-, Freizeit-, Konsum- und Lifestyle-Angeboten, die unablässig auf uns einströmen, überfordert. Oft führt unsere globalisierte Warenwelt nicht zu mehr Glück, sondern zu innerer Leere. Um sich aus diesem Strudel zu befreien, bedarf es der Selbstkultivierung: Wir müssen erst wieder aus der Mode gekommene Fertigkeiten ausbilden (etwa ein sensibles Wahrnehmungsvermögen, einen verantwortungsvollen Umgang mit den Mitmenschen oder eine klare, unvoreingenommene Auffassungsgabe), wenn wir in den gegebenen Verhältnissen ein nach innen und außen erfülltes Leben verwirklichen wollen. Anknüpfend an die Zielsetzungen des von Gernot Böhme ins Leben gerufenen »Instituts für Praxis der Philosophie« in Darmstadt, möchte dieses Buch philosophische Einsichten für das konkrete menschliche Leben nutzbar machen. Es ist mit der Hoffnung verbunden, dem Leser in seiner Liebeserfahrung und in seinem eigenen, freien Umgang mit der Liebe neue Wege zu eröffnen und so zu einem Stück Selbstkultivierung beizutragen. Was ist Liebe? Wenn wir eine bestimmte Sache verstehen wollen, ist es oft hilfreich, ihre spezifischen Eigenschaften zu untersuchen. Haben wir erst herausgefunden, nach welchen Prinzipien etwas funktioniert oder aus welchen Elementen etwas aufgebaut ist, fällt uns auch der konkrete Umgang mit der Sache erheblich leichter. Insbesondere dann, wenn es sich um etwas handelt, das auf den ersten Blick unwägbar, geheimnisvoll und kaum zu greifen ist. Leider sind flüchtige Dinge wie die Liebe, die man weder sehen noch anfassen kann, besonders schwer zu durchdringen. Ein Kardangelenk ist eine gelenkige Wellenkupplung mit radial stehenden, um 180° versetzten Drehzapfen zur Aufnahme größerer Winkelabweichungen. Aber was ist die Liebe? Ist sie ein Gefühl? Ist sie eine Menge von Aktivitäten? Oder ist sie vielleicht von ganz anderer Art? Selbst diejenigen, die sich im Zustand intensiver Liebe befinden, können darüber nicht ohne weiteres Auskunft geben. Zum Glück haben viele große Denker bereits versucht, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Sie stimmen in ihren Antworten zwar nicht alle überein, aber ihre Gedanken können dabei helfen, die Frage »Was ist Liebe?« in einer zufriedenstellenden Weise zu klären. Gibt es einen Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit? Wie verhält sich Liebe zu Zuneigung, Freundschaft und Ergebenheit? Lieben wir den Körper der Geliebten oder ihre Seele? Ist Liebe eine kosmische Kraft oder ein naturgesetzlicher Mechanismus? Ist sie Besitzstreben oder im Gegenteil ein Geschenk an den Geliebten? Mit solchen Fragen lässt sich das Problem wirksam einkreisen. Wenn man dabei von Philosophen wie Platon oder Descartes an die Hand genommen und durch das Dickicht der Fallstricke und Widersprüche, die sich plötzlich auftun, hindurchgeführt wird, gelangt man rasch auf die richtigen Wege. John Wilson bietet sogar eine »Checkliste für die Liebe« an - einen Katalog von zwanzig Fragen, mit dem sich herausfinden lassen soll, ob man einen bestimmten anderen Menschen liebt. Jeder kann selbst ausprobieren, ob Wilsons Fragen ihm die innere Sicherheit verleihen, tatsächlich wahre Liebe zu empfinden. Hermann Hesse Liebe Herr Thomas Höpfner, mein Freund, ist ohne Zweifel unter allen meinen Bekannten der, der am meisten Erfahrung in der Liebe hat. Wenigstens hat er es mit vielen Frauen gehabt, kennt die Künste des Werbens aus langer Übung und kann sich sehr vieler Eroberungen rühmen. Wenn er mir davon erzählt, komme ich mir wie ein Schulbub vor. Allerdings meine ich zuweilen ganz im Stillen, vom eigentlichen Wesen der Liebe verstehe er auch nicht mehr als unsereiner. Ich glaube nicht, dass er oft in seinem Leben um eine Geliebte Nächte durchwacht und durchweint hat. Er hat es jedenfalls selten nötig gehabt, und ich will es ihm gönnen, denn ein fröhlicher Mensch ist er trotz seiner Erfolge nicht. Vielmehr sehe ich ihn nicht selten von einer leichten Melancholie befangen, und sein ganzes Auftreten hat etwas resigniert Ruhiges, Gedämpftes, was nicht wie Sättigung aussieht. Nun, das sind Vermutungen und vielleicht Täuschungen. Mit Psychologie kann man Bücher schreiben, aber nicht Menschen ergründen, und ich bin auch nicht einmal Psycholog. Immerhin scheint es mir zuzeiten, mein Freund Thomas sei nur darum ein Virtuos im Liebesspiel, weil ihm zu der Liebe, die kein Spiel mehr ist, etwas fehle, und er sei deshalb ein Melancholiker, weil er jenen Mangel an sich selber kenne und bedauere. - Lauter Vermutungen, vielleicht Täuschungen. Was er mir neulich über Frau Förster erzählte, war mir merkwürdig, obwohl es sich nicht um ein eigentliches Erlebnis oder gar Abenteuer, sondern nur um eine Stimmung handelte, eine lyrische Anekdote. Ich traf mit Höpfner zusammen, als er eben den »Blauen Stern« verlassen wollte, und überredete ihn zu einer Flasche Wein. Um ihn zum Spendieren eines besseren Getränkes zu nötigen, bestellte ich eine Flasche gewöhnlichen Mosel, den ich selber sonst nicht trinke. Unwillig rief er den Kellner zurück. »Keinen Mosel, warten Sie!« Und er ließ eine feine Marke kommen. Mir war es recht, und bei dem guten Wein waren wir bald im Gespräch. Vorsichtig brachte ich die Unterhaltung auf die Frau Förster. Eine schöne Frau von wenig über dreißig Jahren, die noch nicht sehr lang in der Stadt wohnte und im Ruf stand, viele Liebschaften gehabt zu haben. Der Mann war eine Null. Seit kurzem wusste ich, dass mein Freund bei ihr verkehrte. »Also die Förster«, sagte er endlich nachgebend, »wenn sie Dich denn so heftig interessiert. Was soll ich sagen? Ich habe nichts mit ihr erlebt.« »Gar nichts?« »Na, wie man will. Nichts, was ich eigentlich erzählen kann. Man müsste ein Dichter sein.« Ich lachte. »Du hältst sonst nicht viel von den Dichtern.« »Warum auch? Dichter sind meistens Leute, die nichts erleben. Ich kann Dir sagen, mir sind im Leben schon tausend Sachen passiert, die man hätte auf schreiben sollen. Immer dachte ich, warum erlebt nicht auch einmal ein Dichter so was, damit es nicht untergeht. Ihr macht immer einen Mordslärm um Selbstverständlichkeiten, jeder Dreck reicht für eine ganze Novelle - - « »Und das mit der Frau Förster? Auch eine Novelle?« »Nein. Eine Skizze, ein Gedicht. Eine Stimmung, weißt Du.« »Also, ich höre.« »Nun, die Frau war mir interessant. Was man von ihr sagt, weißt Du. Soweit ich aus der Ferne beobachten konnte, musste sie viel Vergangenheit haben. Es schien mir, sie habe alle Arten von Männern geliebt und kennengelernt und keinen lang ertragen. Dabei ist sie schön.« »Was heißt Du schön?« »Sehr einfach, sie hat nichts Überflüssiges, nichts zuviel. Ihr Körper ist ausgebildet, beherrscht, ihrem Willen dienstbar. Nichts an ihm ist undiszipliniert, nichts versagt, nichts ist träge. Ich kann mir keine Situation denken, der sie nicht noch das äußerst Mögliche von Schönheit abgewinnen würde. Eben das zog mich an, denn für mich ist das Naive meist langweilig. Ich suche bewusste Schönheit, erzogene Formen, Kultur. Na, keine Theorien!« »Lieber nicht.« »Ich ließ mich also einführen und ging ein paar Mal hin. Einen Liebhaber hatte sie zur Zeit nicht, das war leicht zu bemerken. Der Mann ist eine Porzellanfigur. Ich fing an, mich zu nähern. Ein paar Blicke über Tisch, ein leises Wort beim Anstoßen mit dem Weinglas, ein zu lang dauernder Handkuss. Sie nahm es hin, abwartend, was weiter käme. Also machte ich einen Besuch zu einer Zeit, wo sie allein sein musste, und wurde angenommen. Als ich ihr gegenübersaß, merkte ich schnell, dass hier keine Methode am Platz sei. Darum spielte ich va banque und sagte ihr einfach, ich sei verliebt und stehe zu ihrer Verfügung. Daran knüpfte sich ungefähr folgender Dialog: ›Reden wir von Interessanterem.‹ ›Es gibt nichts, was mich interessieren könnte, als Sie, gnädige Frau. Ich bin gekommen, um Ihnen das zu sagen. Wenn es Sie langweilt, ge, Goldmann, 2006

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Liebe Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Amore amor Amour Love Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderne - Kai Buchholz (Herausgeber)
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Liebe Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Amore amor Amour Love Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderne - Taschenbuch

2001, ISBN: 9783442077564

ID: 642323843

Goldmann, 2006. 2006. Softcover. 18,4 x 12 x 4,4 cm. Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art „Gebrauchsanweisung“, wie man die Texte für sein eigenes Leben nutzen kann. Wie Pralinen kann der Leser die Texte Stück für Stück genießen und hat nach der Lektüre das Gefühl, von ihnen bereichert worden zu sein. * Ein Buch zum genussvollen Schmökern und ein wunderschönes Geschenkbuch. Über den Autor: Dr. Kai Buchholz, geboren 1966 in Berlin, Philosoph, freier Autor und Ausstellungskurator. Buchveröffentlichungen: Sprachspiel und Semantik (1998). Wege zur Vernunft (Hg. 1999). Die Lebensreform (Hg. 2001). André Masson (Hg. 2003). Hörspiele: Das debile Besprechung / Review zu "Liebe": "Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftssteller." Inhaltsverzeichnis Was ist Liebe? Hermann Hesse Liebe 15 Platon Das Gastmahl 20 René Descartes Die Leidenschaften der Seele 49 Helmut Kuhn Echte Liebe liebt das Gute 53 John Wilson Eine Checkliste für die Liebe 61 Warum wir lieben Guy de Maupassant Haar 69 David Hume Gegenstand und Ursachen von Liebe und Hass 77 Stendhal Über die Liebe 85 José Ortega y Gasset Die Liebeswahl 95 Hugh LaFollette Warum liebe ich? 110 Liebe oder Sex? Jean-Paul Sartre Intimität 131 Arthur Schopenhauer Metaphysik der Geschlechtsliebe 140 Vladimir Solov'ev Der Sinn der Liebe 150 Irenäus Eibl-Eibesfeldt Bindung, Liebe, Sexualität Peter Sloterdijk Der Sexualzynismus 172 Das Paar in der Gesellschaft Jean-Jacques Rousseau Julie 189 Denis de Rougemont Der Tristanmythos 202 Bertrand Russell Die Bedeutung der Liebe im menschlichen Leben 214 Max Horkheimer Die Person als Mitgift 222 Die Liebe und die Geschlechter Marguerite Duras Der Liebhaber 231 Otto Weininger Erotik und Ästhetik 242 Bruno Wille Die Liebe Platons 249 Simone de Beauvoir Die Liebende 260 Das Göttliche Lieben Thomas Mann Der Tod in Venedig 275 Platon Phaidros 292 Baruch de Spinoza Von der Liebe 305 Benedikt XVI. Gott ist Liebe 309 Sinn und Wert der Liebe Johann Wolfgang von Goethe Die Leiden des jungen Werther 325 Blaise Pascal Abhandlung über die Leidenschaften der Liebe 341 Jean-Paul Sartre Die Liebe, die Sprache, der Masochismus 346 Alain Finkielkraut Das geliebte Antlitz 353 Roland Barthes Fragmente einer Sprache der Liebe 364 Ovid Die Liebeskunst 377 Andreas Capellanus Über die Liebe 384 Søren Kierkegaard Tagebuch des Verführers 395 Erich Fromm Ist Lieben eine Kunst? 407 Liebende Philosophen Petrus Abaelardus Brief an einen Freund 425 Georg Lukács Sören Kierkegaard und Regine Olsen 434 Ray Monk Wittgenstein als Liebhaber 445 Axel Madsen Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre 457 Paul Feyerabend Grazia, ich und unsere Liebe 464 Autoren und Quellen 477 Zum Weiterlesen 503 Einleitung In seiner 76. Maxime formuliert der große französische Moralist La Rochefoucauld: »Es ist mit der echten Liebe wie mit Geistererscheinungen: Jeder redet von ihr, aber wenige Menschen haben sie je gesehen.« Auch heute noch sehnen sich viele Menschen nach der perfekten Liebe, und auch heute noch kommen nur wenige in ihren Genuss. Wer herausfinden will, woran das liegt, kann sich durch philosophische Einsichten in Sachen Liebe inspirieren lassen. Von Platon bis Schopenhauer, von Pascal bis Sartre und von Kierkegaard bis Russell haben berühmte Philosophen über die Liebe nachgedacht. Es ist lohnenswert, sich in ihre Texte zu vertiefen und ihre Gedankengänge zu verfolgen. Die Ideen und Meinungen, denen man dabei begegnet, sind höchst unterschiedlich. Einige sind klug, abgewogen und weise, andere kühn, stürmisch und voller Poesie - aber sie alle haben ihren eigenen Wert und werfen Licht auf einen anderen Winkel des großen Geheimnisses der Liebe. Die hier zusammengestellte Auswahl kurzer philosophischer Texte bietet dafür zahlreiche Anregungen und lässt sich auf unterschiedliche Weise entdecken. Man kann die einzelnen Texte in beliebiger Reihenfolge lesen, ihre Gedanken in sich aufnehmen und so Schritt für Schritt den vielfältigen Aspekten der Liebe auf die Spur kommen. Der Leser kann sich aber auch auf diejenigen Kapitel konzentrieren, die sein besonderes Interesse wecken; er wird dann feststellen, dass die Liebe, je nach Standpunkt und Blickwinkel, sehr unterschiedliche Einschätzungen eröffnet. Um die einzelnen Facetten der Liebe deutlich und anschaulich hervortreten zu lassen, werden die Abhandlungen der philosophischen Denker von Werken bedeutender Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Guy de Maupassant, Thomas Mann und Marguerite Duras begleitet. So ergibt sich ein faszinierendes Kaleidoskop der Liebe, dessen Einzelteile sich beim Drehen und Schütteln zu immer wieder neuen und verblüffenden Bildern zusammenfügen. Natürlich können die in den Texten aufbewahrten Erkenntnisse jeden Leser auch persönlich bereichern. Ganz von selbst fordern die Ausführungen Stendhals oder Erich Fromms dazu heraus, eigene Erfahrungen und Erlebnisse in ihrem Licht neu zu betrachten. Sie regen dazu an, das eigene Gefühlsleben klarer zu durchdringen und eigene Verhaltensweisen zu überdenken. Um dieses Wechselspiel zwischen philosophischen Gedanken, erdichteten Geschichten und eigenem Leben in Gang zu setzen und zu befruchten, ist jedes Kapitel von kurzen Erläuterungen und Denkanstößen eingerahmt. Der Leser erhält hier Hilfestellungen, die es ihm erleichtern, philosophische Betrachtungen der Liebe für sich selbst zu nutzen und in die Tat umzusetzen. Trotz zahlreicher technischer Werkzeuge und Errungenschaften macht es die moderne Zivilisation dem Menschen schwer, ein befriedigendes Leben zu führen. Gerade heute fühlen sich viele von den zahllosen Informations-, Freizeit-, Konsum- und Lifestyle-Angeboten, die unablässig auf uns einströmen, überfordert. Oft führt unsere globalisierte Warenwelt nicht zu mehr Glück, sondern zu innerer Leere. Um sich aus diesem Strudel zu befreien, bedarf es der Selbstkultivierung: Wir müssen erst wieder aus der Mode gekommene Fertigkeiten ausbilden (etwa ein sensibles Wahrnehmungsvermögen, einen verantwortungsvollen Umgang mit den Mitmenschen oder eine klare, unvoreingenommene Auffassungsgabe), wenn wir in den gegebenen Verhältnissen ein nach innen und außen erfülltes Leben verwirklichen wollen. Anknüpfend an die Zielsetzungen des von Gernot Böhme ins Leben gerufenen »Instituts für Praxis der Philosophie« in Darmstadt, möchte dieses Buch philosophische Einsichten für das konkrete menschliche Leben nutzbar machen. Es ist mit der Hoffnung verbunden, dem Leser in seiner Liebeserfahrung und in seinem eigenen, freien Umgang mit der Liebe neue Wege zu eröffnen und so zu einem Stück Selbstkultivierung beizutragen. Was ist Liebe? Wenn wir eine bestimmte Sache verstehen wollen, ist es oft hilfreich, ihre spezifischen Eigenschaften zu untersuchen. Haben wir erst herausgefunden, nach welchen Prinzipien etwas funktioniert oder aus welchen Elementen etwas aufgebaut ist, fällt uns auch der konkrete Umgang mit der Sache erheblich leichter. Insbesondere dann, wenn es sich um etwas handelt, das auf den ersten Blick unwägbar, geheimnisvoll und kaum zu greifen ist. Leider sind flüchtige Dinge wie die Liebe, die man weder sehen noch anfassen kann, besonders schwer zu durchdringen. Ein Kardangelenk ist eine gelenkige Wellenkupplung mit radial stehenden, um 180° versetzten Drehzapfen zur Aufnahme größerer Winkelabweichungen. Aber was ist die Liebe? Ist sie ein Gefühl? Ist sie eine Menge von Aktivitäten? Oder ist sie vielleicht von ganz anderer Art? Selbst diejenigen, die sich im Zustand intensiver Liebe befinden, können darüber nicht ohne weiteres Auskunft geben. Zum Glück haben viele große Denker bereits versucht, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Sie stimmen in ihren Antworten zwar nicht alle überein, aber ihre Gedanken können dabei helfen, die Frage »Was ist Liebe?« in einer zufriedenstellenden Weise zu klären. Gibt es einen Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit? Wie verhält sich Liebe zu Zuneigung, Freundschaft und Ergebenheit? Lieben wir den Körper der Geliebten oder ihre Seele? Ist Liebe eine kosmische Kraft oder ein naturgesetzlicher Mechanismus? Ist sie Besitzstreben oder im Gegenteil ein Geschenk an den Geliebten? Mit solchen Fragen lässt sich das Problem wirksam einkreisen. Wenn man dabei von Philosophen wie Platon oder Descartes an die Hand genommen und durch das Dickicht der Fallstricke und Widersprüche, die sich plötzlich auftun, hindurchgeführt wird, gelangt man rasch auf die richtigen Wege. John Wilson bietet sogar eine »Checkliste für die Liebe« an - einen Katalog von zwanzig Fragen, mit dem sich herausfinden lassen soll, ob man einen bestimmten anderen Menschen liebt. Jeder kann selbst ausprobieren, ob Wilsons Fragen ihm die innere Sicherheit verleihen, tatsächlich wahre Liebe zu empfinden. Hermann Hesse Liebe Herr Thomas Höpfner, mein Freund, ist ohne Zweifel unter allen meinen Bekannten der, der am meisten Erfahrung in der Liebe hat. Wenigstens hat er es mit vielen Frauen gehabt, kennt die Künste des Werbens aus langer Übung und kann sich sehr vieler Eroberungen rühmen. Wenn er mir davon erzählt, komme ich mir wie ein Schulbub vor. Allerdings meine ich zuweilen ganz im Stillen, vom eigentlichen Wesen der Liebe verstehe er auch nicht mehr als unsereiner. Ich glaube nicht, dass er oft in seinem Leben um eine Geliebte Nächte durchwacht und durchweint hat. Er hat es jedenfalls selten nötig gehabt, und ich will es ihm gönnen, denn ein fröhlicher Mensch ist er trotz seiner Erfolge nicht. Vielmehr sehe ich ihn nicht selten von einer leichten Melancholie befangen, und sein ganzes Auftreten hat etwas resigniert Ruhiges, Gedämpftes, was nicht wie Sättigung aussieht. Nun, das sind Vermutungen und vielleicht Täuschungen. Mit Psychologie kann man Bücher schreiben, aber nicht Menschen ergründen, und ich bin auch nicht einmal Psycholog. Immerhin scheint es mir zuzeiten, mein Freund Thomas sei nur darum ein Virtuos im Liebesspiel, weil ihm zu der Liebe, die kein Spiel mehr ist, etwas fehle, und er sei deshalb ein Melancholiker, weil er jenen Mangel an sich selber kenne und bedauere. - Lauter Vermutungen, vielleicht Täuschungen. Was er mir neulich über Frau Förster erzählte, war mir merkwürdig, obwohl es sich nicht um ein eigentliches Erlebnis oder gar Abenteuer, sondern nur um eine Stimmung handelte, eine lyrische Anekdote. Ich traf mit Höpfner zusammen, als er eben den »Blauen Stern« verlassen wollte, und überredete ihn zu einer Flasche Wein. Um ihn zum Spendieren eines besseren Getränkes zu nötigen, bestellte ich eine Flasche gewöhnlichen Mosel, den ich selber sonst nicht trinke. Unwillig rief er den Kellner zurück. »Keinen Mosel, warten Sie!« Und er ließ eine feine Marke kommen. Mir war es recht, und bei dem guten Wein waren wir bald im Gespräch. Vorsichtig brachte ich die Unterhaltung auf die Frau Förster. Eine schöne Frau von wenig über dreißig Jahren, die noch nicht sehr lang in der Stadt wohnte und im Ruf stand, viele Liebschaften gehabt zu haben. Der Mann war eine Null. Seit kurzem wusste ich, dass mein Freund bei ihr verkehrte. »Also die Förster«, sagte er endlich nachgebend, »wenn sie Dich denn so heftig interessiert. Was soll ich sagen? Ich habe nichts mit ihr erlebt.« »Gar nichts?« »Na, wie man will. Nichts, was ich eigentlich erzählen kann. Man müsste ein Dichter sein.« Ich lachte. »Du hältst sonst nicht viel von den Dichtern.« »Warum auch? Dichter sind meistens Leute, die nichts erleben. Ich kann Dir sagen, mir sind im Leben schon tausend Sachen passiert, die man hätte auf schreiben sollen. Immer dachte ich, warum erlebt nicht auch einmal ein Dichter so was, damit es nicht untergeht. Ihr macht immer einen Mordslärm um Selbstverständlichkeiten, jeder Dreck reicht für eine ganze Novelle - - « »Und das mit der Frau Förster? Auch eine Novelle?« »Nein. Eine Skizze, ein Gedicht. Eine Stimmung, weißt Du.« »Also, ich höre.« »Nun, die Frau war mir interessant. Was man von ihr sagt, weißt Du. Soweit ich aus der Ferne beobachten konnte, musste sie viel Vergangenheit haben. Es schien mir, sie habe alle Arten von Männern geliebt und kennengelernt und keinen lang ertragen. Dabei ist sie schön.« »Was heißt Du schön?« »Sehr einfach, sie hat nichts Überflüssiges, nichts zuviel. Ihr Körper ist ausgebildet, beherrscht, ihrem Willen dienstbar. Nichts an ihm ist undiszipliniert, nichts versagt, nichts ist träge. Ich kann mir keine Situation denken, der sie nicht noch das äußerst Mögliche von Schönheit abgewinnen würde. Eben das zog mich an, denn für mich ist das Naive meist langweilig. Ich suche bewusste Schönheit, erzogene Formen, Kultur. Na, keine Theorien!« »Lieber nicht.« »Ich ließ mich also einführen und ging ein paar Mal hin. Einen Liebhaber hatte sie zur Zeit nicht, das war leicht zu bemerken. Der Mann ist eine Porzellanfigur. Ich fing an, mich zu nähern. Ein paar Blicke über Tisch, ein leises Wort beim Anstoßen mit dem Weinglas, ein zu lang dauernder Handkuss. Sie nahm es hin, abwartend, was weiter käme. Also machte ich einen Besuch zu einer Zeit, wo sie allein sein musste, und wurde angenommen. Als ich ihr gegenübersaß, merkte ich schnell, dass hier keine Methode am Platz sei. Darum spielte ich va banque und sagte ihr einfach, ich sei verliebt und stehe zu ihrer Verfügung. Daran knüpfte sich ungefähr folgender Dialog: ›Reden wir von Interessanterem.‹ ›Es gibt nichts, was mich interessieren könnte, als Sie, gnädige Frau. Ich bin gekommen, um Ihnen das zu sagen. Wenn es Sie langweilt, ge, Goldmann, 2006

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Liebe Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Amore amor Amour Love Was das Herz begehrt  50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurz - Kai Buchholz (Herausgeber)
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Kai Buchholz (Herausgeber):
Liebe Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Amore amor Amour Love Was das Herz begehrt 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurz - Taschenbuch

2006

ISBN: 9783442077564

[ED: Softcover], [PU: Goldmann], Was das Herz begehrt 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art Gebrauchsanweisung, wie man die Texte für sein eigenes Leben nutzen kann. Wie Pralinen kann der Leser die Texte Stück für Stück genießen und hat nach der Lektüre das Gefühl, von ihnen bereichert worden zu sein. * Ein Buch zum genussvollen Schmökern und ein wunderschönes Geschenkbuch. Über den Autor: Dr. Kai Buchholz, geboren 1966 in Berlin, Philosoph, freier Autor und Ausstellungskurator. Buchveröffentlichungen: Sprachspiel und Semantik (1998). Wege zur Vernunft (Hg. 1999). Die Lebensreform (Hg. 2001). André Masson (Hg. 2003). Hörspiele: Das debile Besprechung / Review zu "Liebe": "Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftssteller." Inhaltsverzeichnis Was ist Liebe? Hermann Hesse Liebe 15 Platon Das Gastmahl 20 René Descartes Die Leidenschaften der Seele 49 Helmut Kuhn Echte Liebe liebt das Gute 53 John Wilson Eine Checkliste für die Liebe 61 Warum wir lieben Guy de Maupassant Haar 69 David Hume Gegenstand und Ursachen von Liebe und Hass 77 Stendhal Über die Liebe 85 José Ortega y Gasset Die Liebeswahl 95 Hugh LaFollette Warum liebe ich? 110 Liebe oder Sex? Jean-Paul Sartre Intimität 131 Arthur Schopenhauer Metaphysik der Geschlechtsliebe 140 Vladimir Solov'ev Der Sinn der Liebe 150 Irenäus Eibl-Eibesfeldt Bindung, Liebe, Sexualität Peter Sloterdijk Der Sexualzynismus 172 Das Paar in der Gesellschaft Jean-Jacques Rousseau Julie 189 Denis de Rougemont Der Tristanmythos 202 Bertrand Russell Die Bedeutung der Liebe im menschlichen Leben 214 Max Horkheimer Die Person als Mitgift 222 Die Liebe und die Geschlechter Marguerite Duras Der Liebhaber 231 Otto Weininger Erotik und Ästhetik 242 Bruno Wille Die Liebe Platons 249 Simone de Beauvoir Die Liebende 260 Das Göttliche Lieben Thomas Mann Der Tod in Venedig 275 Platon Phaidros 292 Baruch de Spinoza Von der Liebe 305 Benedikt XVI. Gott ist Liebe 309 Sinn und Wert der Liebe Johann Wolfgang von Goethe Die Leiden des jungen Werther 325 Blaise Pascal Abhandlung über die Leidenschaften der Liebe 341 Jean-Paul Sartre Die Liebe, die Sprache, der Masochismus 346 Alain Finkielkraut Das geliebte Antlitz 353 Roland Barthes Fragmente einer Sprache der Liebe 364 Ovid Die Liebeskunst 377 Andreas Capellanus Über die Liebe 384 Sren Kierkegaard Tagebuch des Verführers 395 Erich Fromm Ist Lieben eine Kunst? 407 Liebende Philosophen Petrus Abaelardus Brief an einen Freund 425 Georg Lukács Sören Kierkegaard und Regine Olsen 434 Ray Monk Wittgenstein als Liebhaber 445 Axel Madsen Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre 457 Paul Feyerabend Grazia, ich und unsere Liebe 464 Autoren und Quellen 477 Zum Weiterlesen 503 Einleitung In seiner 76. Maxime formuliert der große französische Moralist La Rochefoucauld: Es ist mit der echten Liebe wie mit Geistererscheinungen: Jeder redet von ihr, aber wenige Menschen haben sie je gesehen. Auch heute noch sehnen sich viele Menschen nach der perfekten Liebe, und auch heute noch kommen nur wenige in ihren Genuss. Wer herausfinden will, woran das liegt, kann sich durch philosophische Einsichten in Sachen Liebe inspirieren lassen. Von Platon bis Schopenhauer, von Pascal bis Sartre und von Kierkegaard bis Russell haben berühmte Philosophen über die Liebe nachgedacht. Es ist lohnenswert, sich in ihre Texte zu vertiefen und ihre Gedankengänge zu verfolgen. Die Ideen und Meinungen, denen man dabei begegnet, sind höchst unterschiedlich. Einige sind klug, abgewogen und weise, andere kühn, stürmisch und voller Poesie - aber sie alle haben ihren eigenen Wert und werfen Licht auf einen anderen Winkel des großen Geheimnisses der Liebe. Die hier zusammengestellte Auswahl kurzer philosophischer Texte bietet dafür zahlreiche Anregungen und lässt sich auf unterschiedliche Weise entdecken. Man kann die einzelnen Texte in beliebiger Reihenfolge lesen, ihre Gedanken in sich aufnehmen und so Schritt für Schritt den vielfältigen Aspekten der Liebe auf die Spur kommen. Der Leser kann sich aber auch auf diejenigen Kapitel konzentrieren, die sein besonderes Interesse wecken er wird dann feststellen, dass die Liebe, je nach Standpunkt und Blickwinkel, sehr unterschiedliche Einschätzungen eröffnet. Um die einzelnen Facetten der Liebe deutlich und anschaulich hervortreten zu lassen, werden die Abhandlungen der philosophischen Denker von Werken bedeutender Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Guy de Maupassant, Thomas Mann und Marguerite Duras begleitet. So ergibt sich ein faszinierendes Kaleidoskop der Liebe, dessen Einzelteile sich beim Drehen und Schütteln zu immer wieder neuen und verblüffenden Bildern zusammenfügen. Natürlich können die in den Texten aufbewahrten Erkenntnisse jeden Leser auch persönlich bereichern. Ganz von selbst fordern die Ausführungen Stendhals oder Erich Fromms dazu heraus, eigene Erfahrungen und Erlebnisse in ihrem Licht neu zu betrachten. Sie regen dazu an, das eigene Gefühlsleben klarer zu durchdringen und eigene Verhaltensweisen zu überdenken. Um dieses Wechselspiel zwischen philosophischen Gedanken, erdichteten Geschichten und eigenem Leben in Gang zu setzen und zu befruchten, ist jedes Kapitel von kurzen Erläuterungen und Denkanstößen eingerahmt. Der Leser erhält hier Hilfestellungen, die es ihm erleichtern, philosophische Betrachtungen der Liebe für sich selbst zu nutzen und in die Tat umzusetzen. Trotz zahlreicher technischer Werkzeuge und Errungenschaften macht es die moderne Zivilisation dem Menschen schwer, ein befriedigendes Leben zu führen. Gerade heute fühlen sich viele von den zahllosen Informations-, Freizeit-, Konsum- und Lifestyle-Angeboten, die unablässig auf uns einströmen, überfordert. Oft führt unsere globalisierte Warenwelt nicht zu mehr Glück, sondern zu innerer Leere. Um sich aus diesem Strudel zu befreien, bedarf es der Selbstkultivierung: Wir müssen erst wieder aus der Mode gekommene Fertigkeiten ausbilden (etwa ein sensibles Wahrnehmungsvermögen, einen verantwortungsvollen Umgang mit den Mitmenschen oder eine klare, unvoreingenommene Auffassungsgabe), wenn wir in den gegebenen Verhältnissen ein nach innen und außen erfülltes Leben verwirklichen wollen. Anknüpfend an die Zielsetzungen des von Gernot Böhme ins Leben gerufenen Instituts für Praxis der Philosophie in Darmstadt, möchte dieses Buch philosophische Einsichten für das konkrete menschliche Leben nutzbar machen. Es ist mit der Hoffnung verbunden, dem Leser in seiner Liebeserfahrung und in seinem eigenen, freien Umgang mit der Liebe neue Wege zu eröffnen und so zu einem Stück Selbstkultivierung beizutragen. Was ist Liebe? Wenn wir eine bestimmte Sache verstehen wollen, ist es oft hilfreich, ihre spezifischen Eigenschaften zu untersuchen. Haben wir erst herausgefunden, nach welchen Prinzipien etwas funktioniert oder aus welchen Elementen etwas aufgebaut ist, fällt uns auch der konkrete Umgang mit der Sache erheblich leichter. Insbesondere dann, wenn es sich um etwas handelt, das auf den ersten Blick unwägbar, geheimnisvoll und kaum zu greifen ist. Leider sind flüchtige Dinge wie die Liebe, die man weder sehen noch anfassen kann, besonders schwer zu durchdringen. Ein Kardangelenk ist eine gelenkige Wellenkupplung mit radial stehenden, um 180 versetzten Drehzapfen zur Aufnahme größerer Winkelabweichungen. Aber was ist die Liebe? Ist sie ein Gefühl? Ist sie eine Menge von Aktivitäten? Oder ist sie vielleicht von ganz anderer Art? Selbst diejenigen, die sich im Zustand intensiver Liebe befinden, können darüber nicht ohne weiteres Auskunft geben. Zum Glück haben viele große Denker bereits versucht, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Sie stimmen in ihren Antworten zwar nicht alle überein, aber ihre Gedanken können dabei helfen, die Frage Was ist Liebe? in einer zufriedenstellenden Weise zu klären. Gibt es einen Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit? Wie verhält sich Liebe zu Zuneigung, Freundschaft und Ergebenheit? Lieben wir den Körper der Geliebten oder ihre Seele? Ist Liebe eine kosmische Kraft oder ein naturgesetzlicher Mechanismus? Ist sie Besitzstreben oder im Gegenteil ein Geschenk an den Geliebten? Mit solchen Fragen lässt sich das Problem wirksam einkreisen. Wenn man dabei von Philosophen wie Platon oder Descartes an die Hand genommen und durch das Dickicht der Fallstricke und Widersprüche, die sich plötzlich auftun, hindurchgeführt wird, gelangt man rasch auf die richtigen Wege. John Wilson bietet sogar eine Checkliste für die Liebe an - einen Katalog von zwanzig Fragen, mit dem sich herausfinden lassen soll, ob man einen bestimmten anderen Menschen liebt. Jeder kann selbst ausprobieren, ob Wilsons Fragen ihm die innere Sicherheit verleihen, tatsächlich wahre Liebe zu empfinden. Hermann Hesse Liebe Herr Thomas Höpfner, mein Freund, ist ohne Zweifel unter allen meinen Bekannten der, der am meisten Erfahrung in der Liebe hat. Wenigstens hat er es mit vielen Frauen gehabt, kennt die Künste des Werbens aus langer Übung und kann sich sehr vieler Eroberungen rühmen. Wenn er mir davon erzählt, komme ich mir wie ein Schulbub vor. Allerdings meine ich zuweilen ganz im Stillen, vom eigentlichen Wesen der Liebe verstehe er auch nicht mehr als unsereiner. Ich glaube nicht, dass er oft in seinem Leben um eine Geliebte Nächte durchwacht und durchweint hat. Er hat es jedenfalls selten nötig gehabt, und ich will es ihm gönnen, denn ein fröhlicher Mensch ist er trotz seiner Erfolge nicht. Vielmehr sehe ich ihn nicht selten von einer leichten Melancholie befangen, und sein ganzes Auftreten hat etwas resigniert Ruhiges, Gedämpftes, was nicht wie Sättigung aussieht. Nun, das sind Vermutungen und vielleicht Täuschungen. Mit Psychologie kann man Bücher schreiben, aber nicht Menschen ergründen, und ich bin auch nicht einmal Psycholog. Immerhin scheint es mir zuzeiten, mein Freund Thomas sei nur darum ein Virtuos im Liebesspiel, weil ihm zu der Liebe, die kein Spiel mehr ist, etwas fehle, und er sei deshalb ein Melancholiker, weil er jenen Mangel an sich selber kenne und bedauere. - Lauter Vermutungen, vielleicht Täuschungen. Was er mir neulich über Frau Förster erzählte, war mir merkwürdig, obwohl es sich nicht um ein eigentliches Erlebnis oder gar Abenteuer, sondern nur um eine Stimmung handelte, eine lyrische Anekdote. Ich traf mit Höpfner zusammen, als er eben den Blauen Stern verlassen wollte, und überredete ihn zu einer Flasche Wein. Um ihn zum Spendieren eines besseren Getränkes zu nötigen, bestellte ich eine Flasche gewöhnlichen Mosel, den ich selber sonst nicht trinke. Unwillig rief er den Kellner zurück. Keinen Mosel, warten Sie! Und er ließ eine feine Marke kommen. Mir war es recht, und bei dem guten Wein waren wir bald im Gespräch. Vorsichtig brachte ich die Unterhaltung auf die Frau Förster. Eine schöne Frau von wenig über dreißig Jahren, die noch nicht sehr lang in der Stadt wohnte und im Ruf stand, viele Liebschaften gehabt zu haben. Der Mann war eine Null. Seit kurzem wusste ich, dass mein Freund bei ihr verkehrte. Also die Förster, sagte er endlich nachgebend, wenn sie Dich denn so heftig interessiert. Was soll ich sagen? Ich habe nichts mit ihr erlebt. Gar nichts? Na, wie man will. Nichts, was ich eigentlich erzählen kann. Man müsste ein Dichter sein. Ich lachte. Du hältst sonst nicht viel von den Dichtern. Warum auch? Dichter sind meistens Leute, die nichts erleben. Ich kann Dir sagen, mir sind im Leben schon tausend Sachen passiert, die man hätte auf schreiben sollen. Immer dachte ich, warum erlebt nicht auch einmal ein Dichter so was, damit es nicht untergeht. Ihr macht immer einen Mordslärm um Selbstverständlichkeiten, jeder Dreck reicht für e, [SC: 12.95], leichte Gebrauchsspuren, gewerbliches Angebot, 18,4 x 12 x 4,4 cm, [GW: 2000g], 2006

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(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Liebe Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Amore amor Amour Love Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosop - Kai Buchholz (Herausgeber)
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
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Kai Buchholz (Herausgeber):
Liebe Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Amore amor Amour Love Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosop - Taschenbuch

2006, ISBN: 3442077567

ID: 10529188324

[EAN: 9783442077564], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 18.75], [PU: Goldmann], LIEBE ANTHOLOGIEN LOVE AMORE AMOR AMOUR WAS DAS HERZ BEGEHRT – 50 ANTWORTEN AUF DIE FRAGEN DER LIEBE. BAND BIETET EINE WUNDERBARE SAMMLUNG MIT KURZEN, EINGÄNGIGEN TEXTEN KLASSISCHER UND MODERNER PHILOSOPHEN SCHRIFTSTELLER ZUM THEMA LIEBE: VON PLATON ÜBER DESCARTES BIS ZU ERICH FROMM, NOVALIS THOMAS MANN MARGUERITE DURAS. DAZU GIBT HERAUSGEBER ART „GEBRAUCHSANWEISUNG", WIE MAN TEXTE FÜR SEIN EIGENES LEBEN NUTZEN KANN. PRALINEN KANN LESER STÜCK GENIESSEN HAT NACH LEKTÜRE GEFÜHL, IHNEN BEREICHERT WORDEN SEIN. * EIN BUCH GENUSSVOLLEN SCHMÖKERN WUNDERSCHÖNES GESCHENKBUCH. DEN AUTOR: DR. KAI BUCHHOLZ, GEBOREN 1966 IN BERLIN, PHILOSOPH, FREIER AUTOR AUSSTELLUNGSKURATOR. BUCHVERÖFFENTLICHUNGEN: SPRACHSPIEL SEMANTIK (1998). WEGE ZUR VERNUNFT (HG. 1999). LEBENSREFORM 2001). ANDRÉ MASSON 2003). HÖRSPIELE: DEBILE . BESPRECHUNG / REVIEW "LIEBE": "DER KURZEN SCHRIFTSSTELLER." INHALTSVERZEICHNIS IST LIEBE? HERMANN HESSE 15 GASTMAHL 20 RENÉ LEIDENSCHAFTEN SEELE 49 HELMUT KUHN ECHTE LIEBT GUTE 53 JOHN WILSON CHECKLISTE 61 WARUM WIR LIEBEN GUY DE MAUPASSANT HAAR 69 DAVID HUME GEGENSTAND URSACHEN HASS 77 STENDHAL 85 JOSÉ ORTEGA Y GASSET LIEBESWAHL 95 HUGH LAFOLLETTE ICH? 110 ODER SEX? JEAN-PAUL SARTRE INTIMITÄT 131 ARTHUR SCHOPENHAUER METAPHYSIK GESCHLECHTSLIEBE 140 VLADIMIR SOLOV'EV SINN 150 IRENÄUS EIBL-EIBESFELDT BINDUNG, LIEBE, SEXUALITÄT PETER SLOTERDIJK SEXUALZYNISMUS 172 PAAR GESELLSCHAFT JEAN-JACQUES ROUSSEAU JULIE 189 DENIS ROUGEMONT TRISTANMYTHOS 202 BERTRAND RUSSELL BEDEUTUNG IM MENSCHLICHEN 214 MAX HORKHEIMER PERSON ALS MITGIFT 222 GESCHLECHTER DURAS LIEBHABER 231 OTTO WEININGER EROTIK ÄSTHETIK 242 BRUNO WILLE PLATONS 249 SIMONE BEAUVOIR LIEBENDE 260 GÖTTLICHE TOD VENEDIG 275 PHAIDROS 292 BARUCH SPINOZA 305 BENEDIKT XVI. GOTT 309 WERT JOHANN WOLFGANG GOETHE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER 325 BLAISE PASCAL ABHANDLUNG 341 SPRACHE, MASOCHISMUS 346 ALAIN FINKIELKRAUT GELIEBTE ANTLITZ 353 ROLAND BARTHES FRAGMENTE EINER SPRACHE 364 OVID LIEBESKUNST 377 ANDREAS CAPELLANUS 384 SØREN KI, Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art „Gebrauchsanweisung", wie man die Texte für sein eigenes Leben nutzen kann. Wie Pralinen kann der Leser die Texte Stück für Stück genießen und hat nach der Lektüre das Gefühl, von ihnen bereichert worden zu sein. * Ein Buch zum genussvollen Schmökern und ein wunderschönes Geschenkbuch. Über den Autor: Dr. Kai Buchholz, geboren 1966 in Berlin, Philosoph, freier Autor und Ausstellungskurator. Buchveröffentlichungen: Sprachspiel und Semantik (1998). Wege zur Vernunft (Hg. 1999). Die Lebensreform (Hg. 2001). André Masson (Hg. 2003). Hörspiele: Das debile . Besprechung / Review zu "Liebe": "Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftssteller." Inhaltsverzeichnis Was ist Liebe? Hermann Hesse Liebe 15 Platon Das Gastmahl 20 René Descartes Die Leidenschaften der Seele 49 Helmut Kuhn Echte Liebe liebt das Gute 53 John Wilson Eine Checkliste für die Liebe 61 Warum wir lieben Guy de Maupassant Haar 69 David Hume Gegenstand und Ursachen von Liebe und Hass 77 Stendhal Über die Liebe 85 José Ortega y Gasset Die Liebeswahl 95 Hugh LaFollette Warum liebe ich? 110 Liebe oder Sex? Jean-Paul Sartre Intimität 131 Arthur Schopenhauer Metaphysik der Geschlechtsliebe 140 Vladimir Solov'ev Der Sinn der Liebe 150 Irenäus Eibl-Eibesfeldt Bindung, Liebe, Sexualität Peter Sloterdijk Der Sexualzynismus 172 Das Paar in der Gesellschaft Jean-Jacques Rousseau Julie 189 Denis de Rougemont Der Tristanmythos 202 Bertrand Russell Die Bedeutung der Liebe im menschlichen Leben 214 Max Horkheimer Die Person als Mitgift 222 Die Liebe und die Geschlechter Marguerite Duras Der Liebhaber 231 Otto Weininger Erotik und Ästhetik 242 Bruno Wille Die Liebe Platons 249 Simone de Beauvoir Die Liebende 260 Das Göttliche Lieben Thomas Mann Der Tod in Venedig 275 Platon Phaidros 292 Baruch de Spinoza Von der Liebe 305 Benedikt XVI. Gott ist Liebe 309 Sinn und Wert der Liebe Johann Wolfgang von Goethe Die Leiden des jungen Werther 325 Blaise Pascal Abhandlung über die Leidenschaften der Liebe 341 Jean-Paul Sartre Die Liebe, die Sprache, der Masochismus 346 Alain Finkielkraut Das geliebte Antlitz 353 Roland Barthes Fragmente einer Sprache der Liebe 364 Ovid Die Liebeskunst 377 Andreas Capellanus Über die Liebe 384 Søren Kierkegaard Tagebuch des Verführers 395 Erich Fromm Ist Lieben eine Kunst? 407 Liebende Philosophen Petrus Abaelardus Brief an einen Freund 425 Georg Lukács Sören Kierkegaard und Regine Olsen 434 Ray Monk Wittgenstein als Liebhaber 445 Axel Madsen Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre 457 Paul Feyerabend Grazia, ich und unsere Liebe 464 Autoren und Quellen 477 Zum Weiterlesen 503 Einleitung In seiner 76. Maxime formuliert der große französische Moralist La Rochefoucauld: »Es ist mit der echten Liebe wie mit Geistererscheinungen: Jeder redet von ihr, aber wenige Menschen haben sie je gesehen.« Auch heute noch sehnen sich viele Menschen nach der perfekten Liebe, und auch heute noch kommen nur wenige in ihren Genuss. Wer herausfinden will, woran das liegt, kann sich durch philosophische Einsichten in Sachen Liebe inspirieren lassen. Von Platon bis Schopenhauer, von Pascal bis Sartre und von Kierkegaard bis Russell haben berühmte Philosophen über die Liebe nachgedacht. Es ist lohnenswert, sich in ihre Texte zu vertiefen und ihre Gedankengänge zu verfolgen. Die Ideen und Meinungen, denen man dabei begegnet, sind höchst unterschiedlich. Einige sind klug, abgewogen und weise, andere kühn, stürmisch und voller Poesie - aber sie alle haben ihren eigenen Wert und werfen Licht auf einen anderen Winkel des großen Geheimnisses der Liebe. Die hier zusammengestellte A

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Liebe Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Amore amor Amour Love Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosop - Kai Buchholz (Herausgeber)
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2006, ISBN: 3442077567

ID: 10529188324

[EAN: 9783442077564], Gebraucht, sehr guter Zustand, [PU: Goldmann], LIEBE ANTHOLOGIEN LOVE AMORE AMOR AMOUR WAS DAS HERZ BEGEHRT – 50 ANTWORTEN AUF DIE FRAGEN DER LIEBE. BAND BIETET EINE WUNDERBARE SAMMLUNG MIT KURZEN, EINGÄNGIGEN TEXTEN KLASSISCHER UND MODERNER PHILOSOPHEN SCHRIFTSTELLER ZUM THEMA LIEBE: VON PLATON ÜBER DESCARTES BIS ZU ERICH FROMM, NOVALIS THOMAS MANN MARGUERITE DURAS. DAZU GIBT HERAUSGEBER ART „GEBRAUCHSANWEISUNG", WIE MAN TEXTE FÜR SEIN EIGENES LEBEN NUTZEN KANN. PRALINEN KANN LESER STÜCK GENIESSEN HAT NACH LEKTÜRE GEFÜHL, IHNEN BEREICHERT WORDEN SEIN. * EIN BUCH GENUSSVOLLEN SCHMÖKERN WUNDERSCHÖNES GESCHENKBUCH. DEN AUTOR: DR. KAI BUCHHOLZ, GEBOREN 1966 IN BERLIN, PHILOSOPH, FREIER AUTOR AUSSTELLUNGSKURATOR. BUCHVERÖFFENTLICHUNGEN: SPRACHSPIEL SEMANTIK (1998). WEGE ZUR VERNUNFT (HG. 1999). LEBENSREFORM 2001). ANDRÉ MASSON 2003). HÖRSPIELE: DEBILE . BESPRECHUNG / REVIEW "LIEBE": "DER KURZEN SCHRIFTSSTELLER." INHALTSVERZEICHNIS IST LIEBE? HERMANN HESSE 15 GASTMAHL 20 RENÉ LEIDENSCHAFTEN SEELE 49 HELMUT KUHN ECHTE LIEBT GUTE 53 JOHN WILSON CHECKLISTE 61 WARUM WIR LIEBEN GUY DE MAUPASSANT HAAR 69 DAVID HUME GEGENSTAND URSACHEN HASS 77 STENDHAL 85 JOSÉ ORTEGA Y GASSET LIEBESWAHL 95 HUGH LAFOLLETTE ICH? 110 ODER SEX? JEAN-PAUL SARTRE INTIMITÄT 131 ARTHUR SCHOPENHAUER METAPHYSIK GESCHLECHTSLIEBE 140 VLADIMIR SOLOV'EV SINN 150 IRENÄUS EIBL-EIBESFELDT BINDUNG, LIEBE, SEXUALITÄT PETER SLOTERDIJK SEXUALZYNISMUS 172 PAAR GESELLSCHAFT JEAN-JACQUES ROUSSEAU JULIE 189 DENIS ROUGEMONT TRISTANMYTHOS 202 BERTRAND RUSSELL BEDEUTUNG IM MENSCHLICHEN 214 MAX HORKHEIMER PERSON ALS MITGIFT 222 GESCHLECHTER DURAS LIEBHABER 231 OTTO WEININGER EROTIK ÄSTHETIK 242 BRUNO WILLE PLATONS 249 SIMONE BEAUVOIR LIEBENDE 260 GÖTTLICHE TOD VENEDIG 275 PHAIDROS 292 BARUCH SPINOZA 305 BENEDIKT XVI. GOTT 309 WERT JOHANN WOLFGANG GOETHE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER 325 BLAISE PASCAL ABHANDLUNG 341 SPRACHE, MASOCHISMUS 346 ALAIN FINKIELKRAUT GELIEBTE ANTLITZ 353 ROLAND BARTHES FRAGMENTE EINER SPRACHE 364 OVID LIEBESKUNST 377 ANDREAS CAPELLANUS 384 SØREN KI, Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art „Gebrauchsanweisung", wie man die Texte für sein eigenes Leben nutzen kann. Wie Pralinen kann der Leser die Texte Stück für Stück genießen und hat nach der Lektüre das Gefühl, von ihnen bereichert worden zu sein. * Ein Buch zum genussvollen Schmökern und ein wunderschönes Geschenkbuch. Über den Autor: Dr. Kai Buchholz, geboren 1966 in Berlin, Philosoph, freier Autor und Ausstellungskurator. Buchveröffentlichungen: Sprachspiel und Semantik (1998). Wege zur Vernunft (Hg. 1999). Die Lebensreform (Hg. 2001). André Masson (Hg. 2003). Hörspiele: Das debile . Besprechung / Review zu "Liebe": "Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftssteller." Inhaltsverzeichnis Was ist Liebe? Hermann Hesse Liebe 15 Platon Das Gastmahl 20 René Descartes Die Leidenschaften der Seele 49 Helmut Kuhn Echte Liebe liebt das Gute 53 John Wilson Eine Checkliste für die Liebe 61 Warum wir lieben Guy de Maupassant Haar 69 David Hume Gegenstand und Ursachen von Liebe und Hass 77 Stendhal Über die Liebe 85 José Ortega y Gasset Die Liebeswahl 95 Hugh LaFollette Warum liebe ich? 110 Liebe oder Sex? Jean-Paul Sartre Intimität 131 Arthur Schopenhauer Metaphysik der Geschlechtsliebe 140 Vladimir Solov'ev Der Sinn der Liebe 150 Irenäus Eibl-Eibesfeldt Bindung, Liebe, Sexualität Peter Sloterdijk Der Sexualzynismus 172 Das Paar in der Gesellschaft Jean-Jacques Rousseau Julie 189 Denis de Rougemont Der Tristanmythos 202 Bertrand Russell Die Bedeutung der Liebe im menschlichen Leben 214 Max Horkheimer Die Person als Mitgift 222 Die Liebe und die Geschlechter Marguerite Duras Der Liebhaber 231 Otto Weininger Erotik und Ästhetik 242 Bruno Wille Die Liebe Platons 249 Simone de Beauvoir Die Liebende 260 Das Göttliche Lieben Thomas Mann Der Tod in Venedig 275 Platon Phaidros 292 Baruch de Spinoza Von der Liebe 305 Benedikt XVI. Gott ist Liebe 309 Sinn und Wert der Liebe Johann Wolfgang von Goethe Die Leiden des jungen Werther 325 Blaise Pascal Abhandlung über die Leidenschaften der Liebe 341 Jean-Paul Sartre Die Liebe, die Sprache, der Masochismus 346 Alain Finkielkraut Das geliebte Antlitz 353 Roland Barthes Fragmente einer Sprache der Liebe 364 Ovid Die Liebeskunst 377 Andreas Capellanus Über die Liebe 384 Søren Kierkegaard Tagebuch des Verführers 395 Erich Fromm Ist Lieben eine Kunst? 407 Liebende Philosophen Petrus Abaelardus Brief an einen Freund 425 Georg Lukács Sören Kierkegaard und Regine Olsen 434 Ray Monk Wittgenstein als Liebhaber 445 Axel Madsen Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre 457 Paul Feyerabend Grazia, ich und unsere Liebe 464 Autoren und Quellen 477 Zum Weiterlesen 503 Einleitung In seiner 76. Maxime formuliert der große französische Moralist La Rochefoucauld: »Es ist mit der echten Liebe wie mit Geistererscheinungen: Jeder redet von ihr, aber wenige Menschen haben sie je gesehen.« Auch heute noch sehnen sich viele Menschen nach der perfekten Liebe, und auch heute noch kommen nur wenige in ihren Genuss. Wer herausfinden will, woran das liegt, kann sich durch philosophische Einsichten in Sachen Liebe inspirieren lassen. Von Platon bis Schopenhauer, von Pascal bis Sartre und von Kierkegaard bis Russell haben berühmte Philosophen über die Liebe nachgedacht. Es ist lohnenswert, sich in ihre Texte zu vertiefen und ihre Gedankengänge zu verfolgen. Die Ideen und Meinungen, denen man dabei begegnet, sind höchst unterschiedlich. Einige sind klug, abgewogen und weise, andere kühn, stürmisch und voller Poesie - aber sie alle haben ihren eigenen Wert und werfen Licht auf einen anderen Winkel des großen Geheimnisses der Liebe. Die hier zusammengestellte A

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Liebe: Ein philosophisches Lesebuch  von Kai Buchholz (Herausgeber)
Autor:

Kai Buchholz (Herausgeber)

Titel:

Liebe: Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber)

ISBN-Nummer:

3442077567

Was das Herz begehrt - 50 Antworten auf die Fragen der Liebe.<br /> <br />Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art "Gebrauchsanweisung", wie man die Texte für sein eigenes Leben nutzen kann. Wie Pralinen kann der Leser die Texte Stück für Stück genießen und hat nach der Lektüre das Gefühl, von ihnen bereichert worden zu sein.<br /> <br />. Ein Buch zum genussvollen Schmökern und ein wunderschönes Geschenkbuch.<br /> <br /> <br /> <br />

Detailangaben zum Buch - Liebe: Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber)


EAN (ISBN-13): 9783442077564
ISBN (ISBN-10): 3442077567
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2006
Herausgeber: Goldmann

Buch in der Datenbank seit 19.02.2014 16:31:43
Buch zuletzt gefunden am 11.01.2017 19:41:09
ISBN/EAN: 3442077567

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-442-07756-7, 978-3-442-07756-4

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