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Handlungsprinzipien oder Systemgesetze - Alfred Bohnen
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Alfred Bohnen:

Handlungsprinzipien oder Systemgesetze - Taschenbuch

ISBN: 9783161472497

ID: 9783161472497

Über Traditionen und Tendenzen theoretischer Sozialerkenntnis Das Hauptziel der theoretischen Sozialerkenntnis besteht darin, die spezifischen Ganzheits- oder Systemeigenschaften zu erklären, die die gesellschaftlichen Zusammenhänge kennzeichnen. Hier geht es insbesondere um die Frage nach der Entstehung, der Stabilität und der Veränderung der unterschiedlichsten Strukturen sozialer Beziehungen von der Kleingruppe bis hin zur Gesellschaft. In den Bemühungen um die Lösung dieser Probleme haben seit jeher nur zwei grundlegende Erkenntnismethoden miteinander konkurriert: die holistische und die reduktionistische oder individualistische Methode.Aus holistischer Sicht muß man die nicht reduzierbaren Eigengesetzlichkeiten sozialer Ganzheiten als solche entdecken, um ein angemessenes Verständnis der sozialen Wirklichkeit zu gewinnen. Aus reduktionistischer Perspektive dagegen gibt es solche Eigengesetzlichkeiten gar nicht vielmehr müssen die Phänomene des Gesellschaftslebens stets als Resultate des sozialen Handelns von Menschen gesehen und entsprechend mit Hilfe von Gesetzmäßigkeiten individuellen Handelns erklärt werden. Ein Blick auf die jüngere Entwicklung des sozialtheoretischen Denkens zeigt allerdings eine Abkehr von der holistischen Orientierung zusammen mit einer zunehmend verstärkten Hinwendung zu reduktionistischen Erklärungen des sozialen Geschehens in den verschiedensten Bereichen. Somit kann man von einer reduktionistischen Wende in der theoretischen Sozialerkenntnis sprechen.Alfred Bohnen analysiert diese Umorientierung, deren Gründe und ihren ideen- und theoriegeschichtlichen Zusammenhang. Dabei zeigt sich, daß die reduktionistische Wende die vorerst letzte Etappe einer Wirkungsgeschichte von Ideen darstellt, die bereits an der Wiege der modernen Sozialwissenschaften im 18. Jahrhundert gestanden haben. Handlungsprinzipien oder Systemgesetze: Das Hauptziel der theoretischen Sozialerkenntnis besteht darin, die spezifischen Ganzheits- oder Systemeigenschaften zu erklären, die die gesellschaftlichen Zusammenhänge kennzeichnen. Hier geht es insbesondere um die Frage nach der Entstehung, der Stabilität und der Veränderung der unterschiedlichsten Strukturen sozialer Beziehungen von der Kleingruppe bis hin zur Gesellschaft. In den Bemühungen um die Lösung dieser Probleme haben seit jeher nur zwei grundlegende Erkenntnismethoden miteinander konkurriert: die holistische und die reduktionistische oder individualistische Methode.Aus holistischer Sicht muß man die nicht reduzierbaren Eigengesetzlichkeiten sozialer Ganzheiten als solche entdecken, um ein angemessenes Verständnis der sozialen Wirklichkeit zu gewinnen. Aus reduktionistischer Perspektive dagegen gibt es solche Eigengesetzlichkeiten gar nicht vielmehr müssen die Phänomene des Gesellschaftslebens stets als Resultate des sozialen Handelns von Menschen gesehen und entsprechend mit Hilfe von Gesetzmäßigkeiten individuellen Handelns erklärt werden. Ein Blick auf die jüngere Entwicklung des sozialtheoretischen Denkens zeigt allerdings eine Abkehr von der holistischen Orientierung zusammen mit einer zunehmend verstärkten Hinwendung zu reduktionistischen Erklärungen des sozialen Geschehens in den verschiedensten Bereichen. Somit kann man von einer reduktionistischen Wende in der theoretischen Sozialerkenntnis sprechen.Alfred Bohnen analysiert diese Umorientierung, deren Gründe und ihren ideen- und theoriegeschichtlichen Zusammenhang. Dabei zeigt sich, daß die reduktionistische Wende die vorerst letzte Etappe einer Wirkungsgeschichte von Ideen darstellt, die bereits an der Wiege der modernen Sozialwissenschaften im 18. Jahrhundert gestanden haben., Mohr Siebeck Gmbh & Co. K

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Handlungsprinzipien oder Systemgesetze - neues Buch

ISBN: 9783161472497

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Wie kann man soziales Geschehen erklären? Alfred Bohnen befasst sich mit den beiden widerstreitenden grundlegenden Methoden theoretischer Sozialerkenntnis und analysiert den neuesten Trend zur reduktionistischen Erklärung gesellschaftlicher Tatbestände. Das Hauptziel der theoretischen Sozialerkenntnis besteht darin, die spezifischen Ganzheits- oder Systemeigenschaften zu erklären, die die gesellschaftlichen Zusammenhänge kennzeichnen. Hier geht es insbesondere um die Frage nach der Entstehung, der Stabilität und der Veränderung der unterschiedlichsten Strukturen sozialer Beziehungen von der Kleingruppe bis hin zur Gesellschaft. In den Bemühungen um die Lösung dieser Probleme haben seit jeher nur zwei grundlegende Erkenntnismethoden miteinander konkurriert: die holistische und die reduktionistische oder individualistische Methode. Aus holistischer Sicht muss man die nicht reduzierbaren Eigengesetzlichkeiten sozialer Ganzheiten als solche entdecken, um ein angemessenes Verständnis der sozialen Wirklichkeit zu gewinnen. Aus reduktionistischer Perspektive dagegen gibt es solche Eigengesetzlichkeiten gar nicht; vielmehr müssen die Phänomene des Gesellschaftslebens stets als Resultate des sozialen Handelns von Menschen gesehen und entsprechend mit Hilfe von Gesetzmässigkeiten individuellen Handelns erklärt werden. Ein Blick auf die jüngere Entwicklung des sozialtheoretischen Denkens zeigt allerdings eine Abkehr von der holistischen Orientierung zusammen mit einer zunehmend verstärkten Hinwendung zu reduktionistischen Erklärungen des sozialen Geschehens in den verschiedensten Bereichen. Somit kann man von einer reduktionistischen Wende in der theoretischen Sozialerkenntnis sprechen. Alfred Bohnen analysiert diese Umorientierung, deren Gründe und ihren ideen- und theoriegeschichtlichen Zusammenhang. Dabei zeigt sich, dass die reduktionistische Wende die vorerst letzte Etappe einer Wirkungsgeschichte von Ideen darstellt, die bereits an der Wiege der modernen Sozialwissenschaften im 18. Jahrhundert gestanden haben. Bücher / Fachbücher / Sozialwissenschaft / Allgemeines & Lexika 978-3-16-147249-7, Mohr Siebeck

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Wie kann man soziales Geschehen erklären? Alfred Bohnen befaßt sich mit den beiden widerstreitenden grundlegenden Methoden theoretischer Sozialerkenntnis und analysiert den neuesten Trend zur reduktionistischen Erklärung gesellschaftlicher Tatbestände. Das Hauptziel der theoretischen Sozialerkenntnis besteht darin, die spezifischen Ganzheits- oder Systemeigenschaften zu erklären, die die gesellschaftlichen Zusammenhänge kennzeichnen. Hier geht es insbesondere um die Frage nach der Entstehung, der Stabilität und der Veränderung der unterschiedlichsten Strukturen sozialer Beziehungen von der Kleingruppe bis hin zur Gesellschaft. In den Bemühungen um die Lösung dieser Probleme haben seit jeher nur zwei grundlegende Erkenntnismethoden miteinander konkurriert: die holistische und die reduktionistische oder individualistische Methode. Aus holistischer Sicht muß man die nicht reduzierbaren Eigengesetzlichkeiten sozialer Ganzheiten als solche entdecken, um ein angemessenes Verständnis der sozialen Wirklichkeit zu gewinnen. Aus reduktionistischer Perspektive dagegen gibt es solche Eigengesetzlichkeiten gar nicht; vielmehr müssen die Phänomene des Gesellschaftslebens stets als Resultate des sozialen Handelns von Menschen gesehen und entsprechend mit Hilfe von Gesetzmäßigkeiten individuellen Handelns erklärt werden. Ein Blick auf die jüngere Entwicklung des sozialtheoretischen Denkens zeigt allerdings eine Abkehr von der holistischen Orientierung zusammen mit einer zunehmend verstärkten Hinwendung zu reduktionistischen Erklärungen des sozialen Geschehens in den verschiedensten Bereichen. Somit kann man von einer reduktionistischen Wende in der theoretischen Sozialerkenntnis sprechen. Alfred Bohnen analysiert diese Umorientierung, deren Gründe und ihren ideen- und theoriegeschichtlichen Zusammenhang. Dabei zeigt sich, daß die reduktionistische Wende die vorerst letzte Etappe einer Wirkungsgeschichte von Ideen darstellt, die bereits an der Wiege der modernen Sozialwissenschaften im 18. Jahrhundert gestanden haben. Bücher / Fachbücher / Sozialwissenschaft / Allgemeines & Lexika 978-3-16-147249-7, Mohr Siebeck

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Wie kann man soziales Geschehen erklären? Alfred Bohnen befaßt sich mit den beiden widerstreitenden grundlegenden Methoden theoretischer Sozialerkenntnis und analysiert den neuesten Trend zur reduktionistischen Erklärung gesellschaftlicher Tatbestände. Das Hauptziel der theoretischen Sozialerkenntnis besteht darin, die spezifischen Ganzheits- oder Systemeigenschaften zu erklären, die die gesellschaftlichen Zusammenhänge kennzeichnen. Hier geht es insbesondere um die Frage nach der Entstehung, der Stabilität und der Veränderung der unterschiedlichsten Strukturen sozialer Beziehungen von der Kleingruppe bis hin zur Gesellschaft. In den Bemühungen um die Lösung dieser Probleme haben seit jeher nur zwei grundlegende Erkenntnismethoden miteinander konkurriert: die holistische und die reduktionistische oder individualistische Methode.Aus holistischer Sicht muß man die nicht reduzierbaren Eigengesetzlichkeiten sozialer Ganzheiten als solche entdecken, um ein angemessenes Verständnis der sozialen Wirklichkeit zu gewinnen. Aus reduktionistischer Perspektive dagegen gibt es solche Eigengesetzlichkeiten gar nicht; vielmehr müssen die Phänomene des Gesellschaftslebens stets als Resultate des sozialen Handelns von Menschen gesehen und entsprechend mit Hilfe von Gesetzmäßigkeiten individuellen Handelns erklärt werden. Ein Blick auf die jüngere Entwicklung des sozialtheoretischen Denkens zeigt allerdings eine Abkehr von der holistischen Orientierung zusammen mit einer zunehmend verstärkten Hinwendung zu reduktionistischen Erklärungen des sozialen Geschehens in den verschiedensten Bereichen. Somit kann man von einer reduktionistischen Wende in der theoretischen Sozialerkenntnis sprechen.Alfred Bohnen analysiert diese Umorientierung, deren Gründe und ihren ideen- und theoriegeschichtlichen Zusammenhang. Dabei zeigt sich, daß die reduktionistische Wende die vorerst letzte Etappe einer Wirkungsgeschichte von Ideen darstellt, die bereits an der Wiege der modernen Sozialwissenschaften im 18. Jahrhundert gestanden haben. Bücher / Fachbücher / Sozialwissenschaft / Allgemeines & Lexika 978-3-16-147249-7, Mohr Siebeck

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ID: 116253377

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Details zum Buch
Handlungsprinzipien oder Systemgesetze: Über Traditionen und Tendenzen theoretischer Sozialerkenntnis
Autor:

Bohnen, Alfred

Titel:

Handlungsprinzipien oder Systemgesetze: Über Traditionen und Tendenzen theoretischer Sozialerkenntnis

ISBN-Nummer:

3161472497

Das Hauptziel der theoretischen Sozialerkenntnis besteht darin, die spezifischen Ganzheits- oder Systemeigenschaften zu erklären, die die gesellschaftlichen Zusammenhänge kennzeichnen. Hier geht es insbesondere um die Frage nach der Entstehung, der Stabilität und der Veränderung der unterschiedlichsten Strukturen sozialer Beziehungen von der Kleingruppe bis hin zur Gesellschaft. In den Bemühungen um die Lösung dieser Probleme haben seit jeher nur zwei grundlegende Erkenntnismethoden miteinander konkurriert: die holistische und die reduktionistische oder individualistische Methode. Aus holistischer Sicht muß man die nicht reduzierbaren Eigengesetzlichkeiten sozialer Ganzheiten als solche entdecken, um ein angemessenes Verständnis der sozialen Wirklichkeit zu gewinnen. Aus reduktionistischer Perspektive dagegen gibt es solche Eigengesetzlichkeiten gar nicht; vielmehr müssen die Phänomene des Gesellschaftslebens stets als Resultate des sozialen Handelns von Menschen gesehen und entsprechend mit Hilfe von Gesetzmäßigkeiten individuellen Handelns erklärt werden. Ein Blick auf die jüngere Entwicklung des sozialtheoretischen Denkens zeigt allerdings eine Abkehr von der holistischen Orientierung zusammen mit einer zunehmend verstärkten Hinwendung zu reduktionistischen Erklärungen des sozialen Geschehens in den verschiedensten Bereichen. Somit kann man von einer reduktionistischen Wende in der theoretischen Sozialerkenntnis sprechen. Alfred Bohnen analysiert diese Umorientierung, deren Gründe und ihren ideen- und theoriegeschichtlichen Zusammenhang. Dabei zeigt sich, daß die reduktionistische Wende die vorerst letzte Etappe einer Wirkungsgeschichte von Ideen darstellt, die bereits an der Wiege der modernen Sozialwissenschaften im 18. Jahrhundert gestanden haben.

Detailangaben zum Buch - Handlungsprinzipien oder Systemgesetze: Über Traditionen und Tendenzen theoretischer Sozialerkenntnis


EAN (ISBN-13): 9783161472497
ISBN (ISBN-10): 3161472497
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1999
Herausgeber: Mohr Siebeck GmbH & Co. K
181 Seiten
Gewicht: 0,301 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 01.06.2007 15:50:58
Buch zuletzt gefunden am 28.12.2016 14:27:29
ISBN/EAN: 3161472497

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-16-147249-7, 978-3-16-147249-7

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