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Stille Zeile Sechs - Maron, Monika
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Maron, Monika:

Stille Zeile Sechs - gebrauchtes Buch

1991, ISBN: 3100488059

ID: 33762

OLeinen mit OSchutzumschlag und Lesebändchen, 19,5 x 11,8 cm 218 Seiten Leinen Sehr guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren 3. Auflage, 36. - 45. Tausend. "DDR, Mitte der 80er Jahre: Rosalind, eine junge Historikerin, ist einem Spitzenfunktionär beim Aufschreiben seiner Memoiren behilflich. Dabei kommt es zu einer Auseinandersetzung um ein Stück Geschichte, in das beide involviert sind."(Verlagstext). Autorenporträt : Monika Maron (geboren am 3. Juni 1941 in Berlin) ist eine deutsche Schriftstellerin, die von 1951 bis 1988 in der DDR lebte. Ihr Debütroman Flugasche konnte dort nicht erscheinen und wurde stattdessen 1981 im westdeutschen Verlag S. Fischer veröffentlicht. Der Roman gilt als erste weithin bekannt gewordene literarische Auseinandersetzung mit der Umweltverschmutzung in der DDR. Seitdem hat Maron mehr als zehn Romane sowie andere Werke mit Essays und Erzählungen verfasst, von denen besonders der Roman Animal triste von 1996 auf ein großes Echo stieß. Monika Maron erhielt eine Reihe von Auszeichnungen, darunter den Kleist-Preis. Monika Eva Maron, geborene Iglarz, wuchs bei ihrer Mutter Hella (Helene) Iglarz auf. Ihr Vater Walter durfte ihre Mutter, die als ?halbjüdisch? galt, wegen der Nürnberger Rassegesetze nicht heiraten. Marons Großvater Pawel Iglarz war ein konvertierter Jude, der 1942 ins polnische Ghetto Belchatów deportiert und dann ermordet wurde. Maron setzte ihm später in Pawels Briefe ein literarisches Denkmal. Nach Kriegsende lebte Hella Iglarz mit ihrer Tochter Monika in West-Berlin, bis sie den SED-Funktionär und späteren DDR-Innenminister Karl Maron kennenlernte und 1955 heiratete. Die Familie zog nach Ostberlin, Monika nahm den Familiennamen ihres Stiefvaters an. Nach dem Abitur arbeitete Monika Maron ein Jahr lang als Fräserin in einem Flugzeugwerk bei Dresden. Danach studierte sie Theaterwissenschaft, arbeitet als wissenschaftliche Aspirantin an der Schauspielschule in Berlin und versuchte sich anschließend zwei Jahre lang als Regieassistentin beim Fernsehen und darauf als Reporterin für die Frauenzeitschrift Für Dich und die Wochenpost. Ab 1976 arbeitete sie als freie Schriftstellerin in Ostberlin. Ab Oktober 1976 traf sich Maron mehrmals mit einem MfS-Mitarbeiter. Sie gab jedoch nie eine Verpflichtungserklärung zur konspirativen Zusammenarbeit ab, konnte aber als Kontaktperson der HVA 1977 mehrmals nach West-Berlin reisen. Sie schrieb zwei Berichte für das MfS: über eine West-Berlin-Reise und über einen Empfang in der Ständigen Vertretung in Ostberlin. Dabei weigerte sie sich, Namen von involvierten DDR-Bürgern zu nennen. Nach einem halben Jahr beendete sie auf eigenen Wunsch die Mitarbeit. Das MfS brach daraufhin den Kontakt ab und legte im Juni 1978 einen Operativen Vorgang zur Überwachung und Verfolgung Marons an. Bis zu ihrer Ausreise 1988 wurde sie ständig observiert. 1981 veröffentlichte sie ihren ersten Roman Flugasche, in dem sie u. a. Erfahrungen als Industriereporterin im Chemierevier der DDR verarbeitete. Flugasche war das erste ?Umwelt-Buch? der DDR, in dem offen die Umweltsünden beklagt und angeprangert wurden. Wegen des kritischen Inhalts konnte das Buch, das Maron weithin große Anerkennung eintrug, in der DDR nicht erscheinen. Die Ich-Erzählerin Josefa Nadler berichtet, wie sie nach B. - das ist Bitterfeld - fährt, um eine Reportage zu schreiben. Sie kämpft mit ihren eigenen Ansprüchen: Soll sie die Wahrheit schreiben, nämlich dass B. schmutzig ist, oder soll sie so schreiben, dass es den Funktionären gefällt? Als alleinerziehende Mutter kann sie es sich nur schlecht leisten, eine oppositionelle Meinung zu vertreten. Nach zunehmender Entfremdung verließ sie 1988 zusammen mit ihrem Mann, dem Naturwissenschaftler Wilhelm Tappe, und dem gemeinsamen Sohn Jonas mit einem Drei-Jahres-Visum die DDR. Sie lebte bis 1992 in Hamburg und zog dann wieder nach Berlin. Maron schrieb ab 2012 mehrere islamkritische Artikel, in denen sie etwa die Forderung vertritt: "Politiker müssen Muslimen die Grenzen aufzeigen". Gerade für ihre Polemik gegen die Islamkonferenz 2014 wurde Maron stark kritisiert, etwa vom Comedian Murat Topal, der auf ihren Artikel antwortete: "Ein besseres Beispiel dafür, wie schräg und schrill die so genannte Islamdebatte in Deutschland geführt wird, hätte es momentan wohl nicht geben können", und der Journalist Georg Diez stellte sich in einer Kolumne die Frage "wann genau Monika Maron eigentlich zu einer islamophoben Sarrazinistin geworden" sei.(aus Wikipedia). Deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts / der Gegenwart gebraucht; gut, [PU:S.Fischer Verlag, Frankfurt am Main,]

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Stille Zeile Sechs - Maron, Monika
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Maron, Monika:

Stille Zeile Sechs - gebrauchtes Buch

1991, ISBN: 9783100488053

[PU: S.Fischer Verlag, Frankfurt am Main], 218 Seiten OLeinen mit OSchutzumschlag und Lesebändchen, 19,5 x 11,8 cm Sehr guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren 3. Auflage, 36. - 45. Tausend. "DDR, Mitte der 80er Jahre: Rosalind, eine junge Historikerin, ist einem Spitzenfunktionär beim Aufschreiben seiner Memoiren behilflich. Dabei kommt es zu einer Auseinandersetzung um ein Stück Geschichte, in das beide involviert sind."(Verlagstext). Autorenporträt : Monika Maron (geboren am 3. Juni 1941 in Berlin) ist eine deutsche Schriftstellerin, die von 1951 bis 1988 in der DDR lebte. Ihr Debütroman Flugasche konnte dort nicht erscheinen und wurde stattdessen 1981 im westdeutschen Verlag S. Fischer veröffentlicht. Der Roman gilt als erste weithin bekannt gewordene literarische Auseinandersetzung mit der Umweltverschmutzung in der DDR. Seitdem hat Maron mehr als zehn Romane sowie andere Werke mit Essays und Erzählungen verfasst, von denen besonders der Roman Animal triste von 1996 auf ein großes Echo stieß. Monika Maron erhielt eine Reihe von Auszeichnungen, darunter den Kleist-Preis. Monika Eva Maron, geborene Iglarz, wuchs bei ihrer Mutter Hella (Helene) Iglarz auf. Ihr Vater Walter durfte ihre Mutter, die als ?halbjüdisch? galt, wegen der Nürnberger Rassegesetze nicht heiraten. Marons Großvater Pawel Iglarz war ein konvertierter Jude, der 1942 ins polnische Ghetto Belchatów deportiert und dann ermordet wurde. Maron setzte ihm später in Pawels Briefe ein literarisches Denkmal. Nach Kriegsende lebte Hella Iglarz mit ihrer Tochter Monika in West-Berlin, bis sie den SED-Funktionär und späteren DDR-Innenminister Karl Maron kennenlernte und 1955 heiratete. Die Familie zog nach Ostberlin, Monika nahm den Familiennamen ihres Stiefvaters an. Nach dem Abitur arbeitete Monika Maron ein Jahr lang als Fräserin in einem Flugzeugwerk bei Dresden. Danach studierte sie Theaterwissenschaft, arbeitet als wissenschaftliche Aspirantin an der Schauspielschule in Berlin und versuchte sich anschließend zwei Jahre lang als Regieassistentin beim Fernsehen und darauf als Reporterin für die Frauenzeitschrift Für Dich und die Wochenpost. Ab 1976 arbeitete sie als freie Schriftstellerin in Ostberlin. Ab Oktober 1976 traf sich Maron mehrmals mit einem MfS-Mitarbeiter. Sie gab jedoch nie eine Verpflichtungserklärung zur konspirativen Zusammenarbeit ab, konnte aber als Kontaktperson der HVA 1977 mehrmals nach West-Berlin reisen. Sie schrieb zwei Berichte für das MfS: über eine West-Berlin-Reise und über einen Empfang in der Ständigen Vertretung in Ostberlin. Dabei weigerte sie sich, Namen von involvierten DDR-Bürgern zu nennen. Nach einem halben Jahr beendete sie auf eigenen Wunsch die Mitarbeit. Das MfS brach daraufhin den Kontakt ab und legte im Juni 1978 einen Operativen Vorgang zur Überwachung und Verfolgung Marons an. Bis zu ihrer Ausreise 1988 wurde sie ständig observiert. 1981 veröffentlichte sie ihren ersten Roman Flugasche, in dem sie u. a. Erfahrungen als Industriereporterin im Chemierevier der DDR verarbeitete. Flugasche war das erste ?Umwelt-Buch? der DDR, in dem offen die Umweltsünden beklagt und angeprangert wurden. Wegen des kritischen Inhalts konnte das Buch, das Maron weithin große Anerkennung eintrug, in der DDR nicht erscheinen. Die Ich-Erzählerin Josefa Nadler berichtet, wie sie nach B. - das ist Bitterfeld - fährt, um eine Reportage zu schreiben. Sie kämpft mit ihren eigenen Ansprüchen: Soll sie die Wahrheit schreiben, nämlich dass B. schmutzig ist, oder soll sie so schreiben, dass es den Funktionären gefällt? Als alleinerziehende Mutter kann sie es sich nur schlecht leisten, eine oppositionelle Meinung zu vertreten. Nach zunehmender Entfremdung verließ sie 1988 zusammen mit ihrem Mann, dem Naturwissenschaftler Wilhelm Tappe, und dem gemeinsamen Sohn Jonas mit einem Drei-Jahres-Visum die DDR. Sie lebte bis 1992 in Hamburg und zog dann wieder nach Berlin. Maron schrieb ab 2012 mehrere islamkritische Artikel, in denen sie etwa die Forderung vertritt: "Politiker müssen Muslimen die Grenzen aufzeigen". Gerade für ihre Polemik gegen die Islamkonferenz 2014 wurde Maron stark kritisiert, etwa vom Comedian Murat Topal, der auf ihren Artikel antwortete: "Ein besseres Beispiel dafür, wie schräg und schrill die so genannte Islamdebatte in Deutschland geführt wird, hätte es momentan wohl nicht geben können", und der Journalist Georg Diez stellte sich in einer Kolumne die Frage "wann genau Monika Maron eigentlich zu einer islamophoben Sarrazinistin geworden" sei.(aus Wikipedia)., gebraucht gut, gewerbliches Angebot

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STILLE ZEILE SECHS* Roman. Der Roman spielt in der DDR Mitte der achtziger Jahre. - 37628 Maron, Monika ;: Zeitgenössische deutsche Literatur
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37628 Maron, Monika ;: Zeitgenössische deutsche Literatur:
STILLE ZEILE SECHS* Roman. Der Roman spielt in der DDR Mitte der achtziger Jahre. - gebunden oder broschiert

1991

ISBN: 3100488059

ID: 10855227592

[EAN: 9783100488053], [PU: Frankfurt am Main, S. Fischer Verlag], ZEITGENÖSSISCHE DEUTSCHE LITERATUR, ROMAN, MONIKA MARON, Lesebändchen, **SEHR GUTER ZUSTAND!** 219 Seiten. Deutsch 295g Sonderangebot: Dieser Verkäufer bietet Kunden einen exklusiven Rabatt von 20% auf sämtliche Preise. Alter Preis: 2.57 EUR. 8° HARDCOVER, Leinen mit Schutzumschlag

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Stille Zeile Sechs: Roman - Monika Maron
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Monika Maron:
Stille Zeile Sechs: Roman - gebunden oder broschiert

ISBN: 3100488059

[SR: 92901], Gebundene Ausgabe, [EAN: 9783100488053], S. Fischer Verlag, S. Fischer Verlag, Book, [PU: S. Fischer Verlag], S. Fischer Verlag, [Monika Maron: Stille Zeile Sechs Hardcover (Gut) Büchergilde Gutenberg 1992 ], 419914031, Gegenwartsliteratur, 117, Belletristik, 541686, Kategorien, 186606, Bücher

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Stille Zeile Sechs: Roman - Maron, Monika
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Stille Zeile Sechs: Roman - gebunden oder broschiert

1992, ISBN: 9783100488053

ID: 67407

219 Seiten Gebundene Ausgabe S. Fischer 1991 : Monika Maron - gb I8-BI5W-8ZDW Versand D: 3,00 EUR, [PU:S. Fischer Verlag,]

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Details zum Buch
Stille Zeile sechs
Autor:

Maron, Monika

Titel:

Stille Zeile sechs

ISBN-Nummer:

3100488059

Die DDR Mitte der achtziger Jahre: Rosalind Pokowski, zweiundvierzigjährige Historikerin, beschließt, ihren Kopf von der Erwerbstätigkeit zu befreien und ihre intellektuellen Fähigkeiten nur noch für die eigenen Interessen zu nutzen. Herbert Beerenbaum, ein ehemals mächtiger Funktionär, bietet ihr eine Gelegenheitsarbeit: Rosalind soll ihm die gelähmte rechte Hand ersetzen und seine Memoiren aufschreiben. Trotz Rosalinds Vorsatz, nur ihre Hand, nicht aber ihren Kopf in den Dienst dieses Mannes zu stellen, kommt es zu einem Kampf um das Stück Geschichte, das beider Leben ausmachte, in dem der eine erst Opfer dann Täter war, und als dessen Opfer sich Rosalind fühlt. Die Auseinandersetzung mit Beerenbaum läßt sie etwas ahnen von den eigenen Abgründen und den eigenen Fähigkeiten zur Täterschaft. Stille Zeile Sechs ist die Adresse Beerenbaums, eine ruhige gepflegte Gegend für Priviligierte, weit entfernt von dem, was in den Straßen der DDR vor sich geht.

Detailangaben zum Buch - Stille Zeile sechs


EAN (ISBN-13): 9783100488053
ISBN (ISBN-10): 3100488059
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1991
Herausgeber: Fischer S. Verlag GmbH
218 Seiten
Gewicht: 0,304 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 05.06.2007 11:18:36
Buch zuletzt gefunden am 22.11.2016 17:28:55
ISBN/EAN: 3100488059

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-10-048805-9, 978-3-10-048805-3

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