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Posttranskriptionale Modifikation
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Posttranskriptionale Modifikation - Taschenbuch

2011, ISBN: 1159269696, Lieferbar binnen 4-6 Wochen Versandkosten:Versandkostenfrei innerhalb der BRD

ID: 9781159269692

Internationaler Buchtitel. Verlag: General Books, Paperback, 24 Seiten, L=228mm, B=154mm, H=1mm, Gew.=50gr, [GR: 26760 - TB/Biochemie/Biophysik], [SW: - Science / Life Sciences / Biochemistry], Kartoniert/Broschiert, Klappentext: Quelle: Wikipedia. Seiten: 24. Nicht dargestellt. Kapitel: Spleißen, 5'-Cap-Struktur, Polyadenylierung, Posttranskriptionale Modifizierung. Auszug: Als Spleißen bzw. Splicing (v. engl. splice "miteinander verbinden", "zusammenkleben") wird ein wichtiger Schritt der Weiterverarbeitung (Prozessierung) der Ribonukleinsäure (RNA) bezeichnet, der im Zellkern von Eukaryoten stattfindet und bei dem aus der prä-mRNA die reife mRNA entsteht. Die zunächst in der Transkription gebildete prä-mRNA enthält noch Introns und Exons. Durch das Splicing werden die Introns entfernt und die angrenzenden Exons miteinander zur fertigen mRNA verknüpft. Splicing findet - zusammen mit dem Capping des 5'-Endes und der Polyadenylierung (Tailing) des 3'-Endes - während der Transkription statt, man spricht daher von einer cotranskriptionellen RNA-Prozessierung und einer "RNA-Fabrik". Frühe genetische Untersuchungen konnten zeigen, dass Gen, mRNA und Protein colinear sind, was durch die direkte Abschrift bzw. Übersetzung naheliegend war. Sehr schön ist dies in prokaryotischen Organismen zu beobachten, wo Transkription und Translation nicht durch eine Kompartimentierung der Zelle voneinander getrennt sind. Noch während die RNA-Polymerase die mRNA an der DNA synthetisiert, können bereits Ribosomen die naszierende Kette binden und mit der Translation beginnen, wodurch es zur Ausbildung sogenannter Polysomen kommt. In Eukarya ist eine Kopplung von Transkription und Translation aber nicht möglich, da eine Kernmembran die beiden Prozesse räumlich voneinander trennt. Darüber hinaus konnten Chow et al. und Berget et al. in sehr anschaulichen elektronenmikroskopischen Untersuchungen von RNA:DNA-Hybriden am Beispiel von Adenoviren zeigen, dass die mRNA in Eukaryota offenbar einer zusätzlichen Prozessierung unterliegen muss, da ihr interne Bereiche fehlen, die aber in der DNA vorkommen. Indirekt konnte eine Reifung anhand der im Vergleich zu zytoplasmatischen RNAs kurzen Halbwertszeit von primären Transkripten, den sogenannten heterogenen nukleären RNAs (hnRNAs) gezeigt werden. Richard John Roberts und Phillip A. Sharp entwickelten auf dieser Basis das Quelle: Wikipedia. Seiten: 24. Nicht dargestellt. Kapitel: Spleißen, 5'-Cap-Struktur, Polyadenylierung, Posttranskriptionale Modifizierung. Auszug: Als Spleißen bzw. Splicing (v. engl. splice "miteinander verbinden", "zusammenkleben") wird ein wichtiger Schritt der Weiterverarbeitung (Prozessierung) der Ribonukleinsäure (RNA) bezeichnet, der im Zellkern von Eukaryoten stattfindet und bei dem aus der prä-mRNA die reife mRNA entsteht. Die zunächst in der Transkription gebildete prä-mRNA enthält noch Introns und Exons. Durch das Splicing werden die Introns entfernt und die angrenzenden Exons miteinander zur fertigen mRNA verknüpft. Splicing findet - zusammen mit dem Capping des 5'-Endes und der Polyadenylierung (Tailing) des 3'-Endes - während der Transkription statt, man spricht daher von einer cotranskriptionellen RNA-Prozessierung und einer "RNA-Fabrik". Frühe genetische Untersuchungen konnten zeigen, dass Gen, mRNA und Protein colinear sind, was durch die direkte Abschrift bzw. Übersetzung naheliegend war. Sehr schön ist dies in prokaryotischen Organismen zu beobachten, wo Transkription und Translation nicht durch eine Kompartimentierung der Zelle voneinander getrennt sind. Noch während die RNA-Polymerase die mRNA an der DNA synthetisiert, können bereits Ribosomen die naszierende Kette binden und mit der Translation beginnen, wodurch es zur Ausbildung sogenannter Polysomen kommt. In Eukarya ist eine Kopplung von Transkription und Translation aber nicht möglich, da eine Kernmembran die beiden Prozesse räumlich voneinander trennt. Darüber hinaus konnten Chow et al. und Berget et al. in sehr anschaulichen elektronenmikroskopischen Untersuchungen von RNA:DNA-Hybriden am Beispiel von Adenoviren zeigen, dass die mRNA in Eukaryota offenbar einer zusätzlichen Prozessierung unterliegen muss, da ihr interne Bereiche fehlen, die aber in der DNA vorkommen. Indirekt konnte eine Reifung anhand der im Vergleich zu zytoplasmatischen RNAs kurzen Halbwertszeit von primären Transkripten, den sogenannten heterogenen nukleären RNAs (hnRNAs) gezeigt werden. Richard John Roberts und Phillip A. Sharp entwickelten auf dieser Basis das

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Details zum Buch
Posttranskriptionale Modifikation
Autor:
Titel:

Posttranskriptionale Modifikation

ISBN-Nummer:

1159269696

Quelle: Wikipedia. Seiten: 24. Nicht dargestellt. Kapitel: Spleißen, 5'-Cap-Struktur, Polyadenylierung, Posttranskriptionale Modifizierung. Auszug: Als Spleißen bzw. Splicing (v. engl. splice "miteinander verbinden", "zusammenkleben") wird ein wichtiger Schritt der Weiterverarbeitung (Prozessierung) der Ribonukleinsäure (RNA) bezeichnet, der im Zellkern von Eukaryoten stattfindet und bei dem aus der prä-mRNA die reife mRNA entsteht. Die zunächst in der Transkription gebildete prä-mRNA enthält noch Introns und Exons. Durch das Splicing werden die Introns entfernt und die angrenzenden Exons miteinander zur fertigen mRNA verknüpft. Splicing findet - zusammen mit dem Capping des 5'-Endes und der Polyadenylierung (Tailing) des 3'-Endes - während der Transkription statt, man spricht daher von einer cotranskriptionellen RNA-Prozessierung und einer "RNA-Fabrik". Frühe genetische Untersuchungen konnten zeigen, dass Gen, mRNA und Protein colinear sind, was durch die direkte Abschrift bzw. Übersetzung naheliegend war. Sehr schön ist dies in prokaryotischen Organismen zu beobachten, wo Transkription und Translation nicht durch eine Kompartimentierung der Zelle voneinander getrennt sind. Noch während die RNA-Polymerase die mRNA an der DNA synthetisiert, können bereits Ribosomen die naszierende Kette binden und mit der Translation beginnen, wodurch es zur Ausbildung sogenannter Polysomen kommt. In Eukarya ist eine Kopplung von Transkription und Translation aber nicht möglich, da eine Kernmembran die beiden Prozesse räumlich voneinander trennt. Darüber hinaus konnten Chow et al. und Berget et al. in sehr anschaulichen elektronenmikroskopischen Untersuchungen von RNA:DNA-Hybriden am Beispiel von Adenoviren zeigen, dass die mRNA in Eukaryota offenbar einer zusätzlichen Prozessierung unterliegen muss, da ihr interne Bereiche fehlen, die aber in der DNA vorkommen. Indirekt konnte eine Reifung anhand der im Vergleich zu zytoplasmatischen RNAs kurzen Halbwertszeit von primären Transkripten, den sogenannten heterogenen nukleären RNAs (hnRNAs) gezeigt werden. Richard John Roberts und Phillip A. Sharp entwickelten auf dieser Basis das

Detailangaben zum Buch - Posttranskriptionale Modifikation


EAN (ISBN-13): 9781159269692
ISBN (ISBN-10): 1159269696
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2011
Herausgeber: General Books
24 Seiten
Gewicht: 0,050 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 01.10.2012 10:51:32
Buch zuletzt gefunden am 01.10.2012 10:51:32
ISBN/EAN: 1159269696

ISBN - alternative Schreibweisen:
1-159-26969-6, 978-1-159-26969-2

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